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Offshore Teams und Fahrer gründen neue Vereinigung
Dezember 2003
Bis November 2003 schien die Offshore Welt der USA noch recht in Ordnung zu sein. Doch im Hintergrund brodelte es beträchtlich. Der amerikanische Dachverband APBA (American Powerboat Association), sozusagen der Inhaber der Rechte an den Offshorerennen, hatte diese an die APBA Offshore vergeben.
 Dort kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem Management und den Teams. Ausschlaggebender Punkt war, dass in Zukunft nur noch ein einziger Motorenhersteller zugelassen werden sollte. Dadurch fühlten sich die Teilnehmer zu stark bevormundet und streikten.
Das ganze gipfelte schließlich darin, das einige Teams der großen Kat und Vee Klassen sich von der APBA Offshore Organisation trennten. Nach etlichen Querelen und Unstimmigkeiten darüber, entschloß sich dann im Dezember 2003 eine Gruppe von Teameigner und Fahrern dazu, eine eigene Vereinigung, die Offshore Super Series Powerboat Racing Association - kurz OSS, zu gründen.
Ziel der OSS sollte es sein, den Offshore Rennsport nach vorne zu bringen. Die gemeinnützige OSS machte es sich zur Aufgabe, die Veranstaltungsorte dahingehend zu unterstützen, die besten Möglichkeiten für Zuschauer und Sponsoren bieten zu können. Bereits Ende Dezember 2003 starteten die 9 Mitglieder, darunter jeweils 2 Repräsentanten der 4 Rennklassen Cat, Cat-Lite, Vee und Vee-Lite, ihre Arbeit und begannen umgehend mit der Umsetzung für 2004. Im Januar 2004 verkündete die OSS, das Paul Whittier, Eigner und Throttleman des Cat-lite Katamarans „Ettore Squeegees“, als zukünftiger Präsident gewählt worden ist. Mit 2 nationalen Titeln und 8 ABPA WM Titeln und dem UIM Class III 6-Liter Titels aus 2000 gehört Paul Whittier zu den erfolgreichsten Piloten der US-Offshore Szene.
Bereits Ende Januar 2004 hatten sich über 20 Kat Teams und mehr als 12 Vee Teams in der OSS als Mitglieder eingetragen. Nun wird die gemeinnützige Offshore Superseries Powerboat Racing Association in ihrer ersten Saison 2004 eine Rennserie in 4 Klassen durch 7 verschiedene Veranstaltungsorte organisieren.
Start des ersten Rennens war am 22.04. – 25.04.04 in Biloxi/Mississippi mit dem „Smokin´ the Sound 2004“.
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Mercury Racing bietet bei OSS Rennen Unterstützung
13.07.04
Das Offshore Race Support Team von Mercury Racing wird bei den verbleibenden Rennen der OSS Saison 2004 seine Unterstützung geben.
“Es macht Sinn, die OSS Events zu unterstützen, da die meisten unserer Kunden hier fahren. Darunter auch die 525 EFI und SuperCat Motoren,“ meinte der Senior Marketing Manager von Mercury Racing, Rick Mackie. “Wir tun das um Boote mit Mercury Power aufs Wasser zu bekommen und Siege einzufahren. Mercury Racing verfolgt damit weiter seinen Weg und unterstützt weiterhin National und World Champions und hat mehr Speed Records als jeder andere Hersteller von Marinemotoren gesetzt.“
Klare Nachricht an Mercury Kunden
Die Unterstützung sendet auch eine klare Nachricht an alle Mercury Kunden, dass die Firma hinter ihner Produkten und ihnen steht. Der Racing Manager von Mercury Racing, Jim Goerlitz dazu:“Wenn wir mit einen Rennteam zusammenarbeiten, dann sehen uns die Fans helfen. Allerdings meistens haben die Jungs nicht viel zu tun. Das ist eine klare Aussage über die Standfestigkeit unserer Produkte.“
Etliche der führenden Innovationen bei Mercury Außenbordern und den MerCruiser Maschinen und Antrieben sind auf Rennstrecken erprobt und weiterentwickelt worden, bevor sie für die Öffentlichkeit verfügbar waren. Mercury Racing ist der einzige verbliebende große Motorenhersteller, der einen Vor-Ort Service bei Powerboat Rennen unterhält.
Das Race Support Team reist eigens mit einen 53ft. Support Truck, gefüllt mit Motoren, Antrieben, Propellern, Ersatzteilen und allen notwendigen Werkzeugen, an und kann nahezu alle mechanischen Probleme beheben, die einem auf dem Wasser passieren können.
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