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Port Huron Grand Prix erfolgreich
14.06.04
Die ABPA Offshore GMC ProGrade Series machte für ihren 2. von insgesamt 7 GP Station bei den Great Lakes in Port Huron, Michigan. Offiziell übernahm das „Comfort Inn“ der Hotelkette Choice Hotels die Schirmherrschaft über den Grand Prix. Als Namensgeber für den Grand Prix fungierte das Bier „Miller Lite“. Und so startete am 10.06.04 der 2. Lauf der APBA Offshore GMC ProGrade Rennserie als Miller Lite Port Huron Offshore Grand Prix mit dem Eintreffen der Teilnehmer. Schon nach dem offiziellen Training am Freitag war jedoch klar, die Rennen am Samstag, 12.06., und am Sonntag, 13.06., würden alles andere als „Lite“.
Für die USA recht ungewohnt, war das Aufgebot von über 30 Sicherheitsfahrzeugen auf dem Wasser. In den letzten Monaten entwickelte der APBA Offshore Präsident Jim Poplin zusammen mit der Coast Guard und Helfern aus Port Huron div. Rettungstaktiken speziell für den Event weiter.
Untergang sorgte für Spannung
Am Samstag starteten dann die ersten beiden Rennen des Wochenendes, an dem wechselnde Winde für unvorhersehbare Bedingungen sorgten. Die Outlaw Performance Klassen, die A und die One Design Klasse machten den Anfang.
Dabei entwickelten sich die beiden „Batboats“ des US-amerikanischen Bootsherstellers Reindl (Lizenzbau des legendären Ocke Mannerfelt Design, in Europa als V-24 von C. Gardiner unterwegs) zu den Publikumslieblingen. Dort holte sich mit viel Einsatz die „Eagle Librium“ von Jennifer Youngblood und Nick Osterbrook den Sieg. Für Jennifer Youngblood war es der erste Podiumsplatz überhaupt.
In der für die GMC ProGrade Series wieder belebte A-Class sorgte das Sinken der holte sich die „Grumpy Old Men“ von dem alten A-Class Hasen George Eisenhart vor der „Bounty Hunter“ von Brian Frederick. Allerdings war es nicht ganz einfach für Eisenhart. Die „Grumpy Old Men“ stieg an einer Welle auf und flog durch die Luft. Durch den Aufprall war die Crew kurzfristig außer Gefecht gesetzt. Aber schon Sekunden nachdem George Eisenhart die Situation abgeschätzt hatte und die gesamte Crew OK war, ging es wieder weiter. Doch für richtige Aufregung sorgte die „Great Lakes Caster.com“ von Doug Popma. „In der letzten Runde spürten wir ein paar Vibrationen und der Antrieb trennte sich langsam aber sicher vom Rumpf. Danach machten wir Wasser und das Boot sank.“ meinte der Throttleman der „Great Lakes Caster.com“ Doug Popma. Ebenfalls Pech hatten Doug Sutherland und Pat Mumper in der „Don´t Blink“. Sie fielen mit technischen Problemen auf Platz 4 zurück.
Die Performance Klassen fahren zweigleisig
In der Performance 1 Klasse traf es Bob Bull und Mitch Miller nicht minder schlimm. Der MTI Cat „CMS Mechanical-Castaway“ machte Probleme und das Team musste sowohl am Samstag als auch am Sonntag während des Rennens in der SuperCat Light Klasse in die Boxen zurück. Dafür sammelte die Konkurrenz in der „Team CRC“ in beiden Klassen Punkte für den Sieg sowohl in der Performance 1 als auch in der SuperCat Light Klasse am Sonntag. Für die Rennen in Port Huron stieg sogar Bootsbauer Randy Scism zu Mike Defrees in den MTI Cat „Team CRC“.
Auch in der Performance 2 Klasse schlug der Defektteufel zu. Diesmal war es in der „P-2 RMS“ von Gregg Reichmann und Mike Gordon. Die „P-2 RMS“ musste sich „TKO Obsession“, einem neuen Boot von Hersteller Outerlimits, beugen.
In der Performance 3 sicherte sich die „P3-1 Fortress“ mit einem eindrucksvollen Lauf den Sieg vor der „P3-6 Bring it On“ von Steve Bringard. In der Performance 4 Klassen lieferten sich die „Herbott Racing“ und die „Fountain of the Youth“ einen spannenden Kampf mit der „Wild Ride“. Letztendlich setzte sich die „Wild Ride“ vor der „Fountain of the Youth“ und der „Herbott“ durch. Mit diesem weiteren Sieg sind die Brüder Kostelac damit auf dem Weg zum National Titel.
2. Renntag am Sonntag, 13.06.04
Der Sonntag blieb mit diesigem Sichtverhältnissen dann den Super Cat´s und Vee´s, sowie den Factory Klassen vorbehalten. Beim ersten Rennen des Tages sorgte in der SuperVee Light Klasse Gary Deciusies mit der „Extreme Vortec“ wieder für Gleichstand mit der „Wild Ride“ der Kostelac´s. Nach dem Bruch eines Propellers musste Deciusies beim Marathon GP mit dem 2. Platz hinter der „Wild Ride“ vorlieb nehmen. In Port Huron gewann er und sorgte für Ausgleich.
Im 2. Rennen gaben Scott Conrad und Ken Bowen in der Donzi „Adrenaline“ alles und gewannen souverän vor der Scarab „Lucas Oil“ von Nigel Hook und Nick Pavlichek. Für die Crew der „Lucas Oil“ war es der erfolgreiche Abschluß eines Wochenendes, das schlecht begonnen hatte. Schon beim Freitagstraining zogen sich Hook und Pavlichek einen Bruch im Rumpf der Scarab zu. Das Team konnte den Rumpf aber im Verlauf des Samstags reparieren und war für das Rennen am Sonntag wieder fit. Die „RMS“ von Gregg Reichmann, am Samstag noch 2., kam auf einen guten 3. Platz vor der „Pier 57“ von Lisa Matthews und Bill Glueck. Nach dem Brand beim GP in Marathon hatte sich das „Pier 57“ Team gut erholt und freut sich nun auf ihren Heimat Grand Prix in Sarasota.
Donzi´s führen in der Factory 2
Bei den Factory 2 Rennern machten die beiden Donzi´s wieder den Sieg unter sich aus. Wie bereits in Marathon konnte sich Jeff Stevenson mit der „F2 - 21 JBS Racing“ die meisten Punkte sichern. Mit knapp einer halben Runde Vorsprung gingen Stevenson und sein Co Jeff Skrocki vor der „F2-1 Talk´n Tools“ von Wilma und Bryan Ross über die Ziellinie. Das Ehepaar Ross hofft nun auf den GP in Sarasota, um das Blatt auf der Jagd nach der Meisterschaft 2004 zu wenden. Auf Platz 3 folgte dann mit der „F2-24 Lets play Racing“ Kevin und Darien Hatcher. Für das erste Rennen mit ihrer Formula in der GMC ProGrade Series eine tolle Leistung. Platz 4 blieb dem in Marathon Drittplatzierten Jim Simmons in der „F2-45 Simmons Racing“ Phantom.
In der Factory 1 gewannen Mark Kowalski und Mark Sadlon mit der „F1-10 High Energy“ vor der „F1-11 Lavey Craft“ von Dave Dickman.
Großer Erfolg des Grand Prix
Das Miller Lite Port Huron Grand Prix wird von Teams, Organisatoren, Helfern und Fans als voller Erfolg gewertet. Nachdem der Port Huron Grand Prix 2004 in nur 2 Monaten auf die Beine gestellt werden konnte, laufen nun die Vorbereitungen für die Wiederholung in 2005 an. Port Huron und die APBA Offshore haben den Termin für den Grand Prix bereits für den 09.06. - 12.06.05 festgelegt.
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