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GP in Marathon

Gelungener Auftakt APBA GMC Pro Grade Series 2004

1. Renntag, 15.05.04

2. Renntag, 16.05.04

 

Gelungener Auftakt APBA GMC Pro Grade Series 2004

20.05.04

Vom 14. - 16.05.04 war Marathon in Florida Schauplatz für das Auftaktrennen der APBA Offshore GMC Pro Grade Series 2004. Der Marathon Offshore Grand Prix war ein wahres „Festival of Speed“. Nicht nur die Rennboote der APBA Offshore Series, sondern auch die Boote der unterschiedlichen Outboard Performance Class, vergleichbar mit den Formelrennbooten in Europa, sowie verschiedene weitere Klassen waren am Start.

Tunnelboats beim Festival of Speed in MarathonBei freiem Eintritt stellte sich den Zuschauern eine Vielzahl von Rennbooten in Größen von 12ft - 46ft bei einer Parade auf dem Overseas Highway vor und sorgte in spektakulären Rennen für ein gelungenes Rennwochenende.









Die GMC Pro Grade Series startete am Samstag, dem 15.05.04, mit den ersten beiden Rennen des 2-tägigen Spektakels. Bei leichten Schwell von 50cm und bis zu 15 kn Wind nahmen die Teams der Outlaw Performance Klassen 1 und 2 den 5-Meilen Rundkurs unter die Rümpfe. Begleitet wurden sie von den SuperVee und SuperCat Lights. Diese Klassen waren zwar erst für den 2. Renntag vorgesehen, doch entschied man sich, sie zusammen mit den großen Performance Klassen starten zu lassen.

Totalausfall der Outlaw Performance PX

Ganz ausfallen musste die Performance PX Klasse. Topfavorit David Callan stellte die „PX17 Callan Marine“ mit einem Schaden schon beim Training ab. Callan hatte die Ex- „Jolly Motor“ für diese Saison wieder von dem spektakulären Turbinenantrieb auf V12 Verbrennungsmotoren umgerüstet und wurde nun von techn. Pannen geplagt. Sein Konkurrent John Tomlinson entschied daraufhin, mit seiner „Bacardi Silver“ erst am Sonntag in der SuperCat Klasse zu starten.

In der Outlaw Performance 1 sah es erst so aus, als wenn Bob Bull mit der „P1-3 CMS Mechanical“ ungefährdet einem Sieg entgegenfahren würde. Doch ein Propellerschaden in Runde 4 ließ das Team auf Rang 3 zurückfallen. Den Sieg holte sich die „P1-7 Team CRC“ von Mike Defrees vor der „P1-71 Dirty Duck“ von Slug Hefner. Alle 3 Kats werden auch am Sonntag in der SuperCat Light Klasse starten.

Kopf-an-Kopf Rennen stahl den Kats die Show

Am Samstag stahl allerdings die kleinere Outlaw Performance 2 Klasse den großen Kats die Show. Alle 5 Starter in der Klasse lieferten sich ein Kopf-an-Kopf Rennen.Die Donzi Lightning Strike Allen voran kam die „P2-2 RMS Motorsports“ von Mike Gordon über die Ziellinie, doch aufgrund einer ausgelassenen Wendemarke wurde der Sieg der „P2-10 Mid America“ zuerkannt. Platz 2 ging an das Vater/Tochter Duo Gene und Deanna Stephens in der „P2-89 Attitude Motorsports“. Der „P2-2 RMS Motorsports“ blieb der 3. Platz vor der von Hydraulikproblemen geplagten „P2-7 Lucas Oil Scarab“ von Nigel Hook. Alan Green und Mike Flanigan gaben mit der nagelneuen Donzi „P2-59 Lightning Strikes“ ihre Debütvorstellung auf Platz 5. Bis auf die „P2-89 Attitude Motorsports“ werden die V-Rumpfboote auch in der SuperVee Klasse am Sonntag antreten.




Wilder Ritt für die „kleinen“ Klassen

Im 2. Rennen des Tages traten dann die Teams der kleinen Outlaw Performance Klassen 3, 4 und 5, sowie die Factory I Klasse und die wieder erstarkte A-Klasse zu ihrem Auftakt an. Der zunehmende Schwell vor Maraton machte den Teilnehmern einen Strich durch den Wunsch nach einem geschmeidigen Rennen. Es wurde ein Wilder Ritt über die Wellen.

Die Boote der Performance 3 Klassen legten sich dabei mächtig ins Zeug. Zu mächtig, wie es sich für Brett Hartley in der „P3-96 Lap Dance“ herausstellte. Er und sein Co. stiegen in der 2. der insgesamt 7 Runden an zweiter Stelle liegend nach einem Unfall aus dem Boot. Der Sieg ging an den souverän fahrenden Mark Slater in der „P3-1 Team Fortress“.

Hoch her ging es auch in der Factory I Klasse. Die „F1-10 Activator“ und die „F1-11 Laveycraft“ wechselten sich Runde für Runde in der Führung ab, bis letztlich die „Activator“ die Zielflagge als erstes sah.

Die Performance 4 wurde nach einer beispiellosen Show von Keith Herbott und Mike Barry in der „P4-88 Herbott Racing“ vor der „P4-45 Wilde Ride“ von John und Larry Kostelac. In der Performance 5 holten sich die „P5-14 Carraba´s Team Blythe“ den Sieg vor der „P5-4 Great Adventure“ von Rodney Petruzzi.

In der neu reformierten A-Klasse starteten einige ehemalige F1 Boote mit den Ex- Klasse A Booten zusammen. Mit Erfolg wie sich zeigte. Die ersten 3 der Klasse lagen innerhalb 1min. 24sec. zusammen. Die „A-18 Team Velocity“ legte einen Start-Ziel Sieg vor der „A-30 Greater Lakes Caster“ und der „A-25 Grumpy Old Men“ hin. Die „A-71 Don´t Blink“ von Doug Sutherland landete auf dem respektablen 4. Platz.

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2. Tag des „Festival of Speed“ in Marathon

.05.04

Trotz einer Reihe von Dreher und einem Boot, das Feuer fing, konnte auch der 2. Tag des Marathon Grand Prix eine Vielzahl von Fans begeistern. Dieses Mal ging es um die ersten Punkte in der SuperSeries, der Factory 2 und Outlaw Performance Extreme Klasse.

Harte Kämpfe bei den SuperVee´s

Mit einem Feuerwerk starteten zuerst die SuperVee und SuperVee Lights, begleitet von den Factory 2 Booten zu ihrem Rennen. Bei knapp 20 Meilen Wind und einem halben Meter Schwell kämpften alleine in der SuperVee Klasse 8 Teams um Punkte auf dem gekürzten 5,5 Meilen Kurs. Bei den alten Hasen im Feld, war es klar, das bis zum Ende des Rennens hart um den Sieg gekämpft werden musste. Am Ende siegte die „18 Team Adrenaline“ von Ken Bowen knapp vor der „30 Miccosukee Indian Gaming“ von Brett Furschman. Platz 3 konnte sich Nigel Hook mit der „7 Lucas Oil Scarab“ sichern. Die Newcomer Alan Green und Michael Flanigan hatten nach einem sensationellen Start mit ihrer neuen „59 Lightning Strike“ Pech. Im Anschluß an die erste Runde drehten sie sich und mussten aufgeben. Danach traf es die „11 Pier 57“ von William McComb. In Runde 7 explodierte die Maschine und ein Feuer brach im Boot aus. Die Rettungscrews waren sofort zur Stelle und schleppten die „11 Pier 57“ in die Pits zurück.

Bei den SuperVee Lights sah es dagegen viel ruhiger aus. John und Larry Kostelac, beim Samstag Event noch in der Performance 3 Klasse, wollten etwas mehr Zeit zum Testen haben und fuhren nun mit der „5 Wilde Ride“ bei den Lights gegen den amtierenden Champion Gary Decieucies und die „51 Extreme“. Der Champion ging es locker an, zu locker, denn schon in der 2. Runde verlor er seinen Propeller und der Weg für die „Wild Ride“ der Kostelac´s war frei.

Die Factory 2 holte sich die „F2-21 JBS Racing“ nach einem Dreher der bis dahin führenden „F2-1 Snap on Talk´n Tools“ den Sieg mit einem Vorsprung von knappen 10 Sekunden.

Starker Auftritt der Kats
Die Nichols Offshore gewann den Lauf vor der Hidden Agenda
Im 2. Rennen des Tages legten dann die Kat-Klassen los. In der Performance Extreme Klasse fuhr John Tomlinson mit der „Bacardi Silver“ allein zum Sieg. Konkurrent „Callan Marine“ musste schon nach dem Tests am Freitag die Koffer packen und mit einem techn. Defekt abreisen.

Bei den SuperCats verlief alles schön geschmeidig. Die „57 Nichols Offshore“ siegte mit einer beeindruckenden Rundengeschwindigkeit von 122,98 mph vor der „53 Hidden Agenda“. Während die beiden MTI Kats locker ins Ziel fuhren, viel Chris Carmody bereits mit mechanischem Schaden in Runde 2 der insgesamt 15 Runde aus.


Auch in der SuperCat Light waren die MTI´s das Maß der Dinge. Die Fans erwarteten einen ähnlichen Zieleinlauf wie am Samstag, als die 3 Kats in der Outlaw Klasse starteten. Doch weit gefehlt. Diesmal war es die „3 Mechanical/Castaway“ von Gary Nichols, die sich den Sieg vor der „7 Team CRC“ von Mike Defrees holte. Slug Hefner musste seine „711 Dirty Duck“ in der 13. Runde ohne Sprit abstellen.

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