Honda 4-Stroke 2006

„Fatboy“ Racing Team bekam 5-jährige Sperre wegen Unsportlichkeit

Honda 225 Champion Shelley Jory gewann Thundercat Auftakt

4-facher Honda Champion James Sheppard steigt in die Class 1 auf

150HP 4-Stroke Champions gewannen Renneinsatz in Neuseeland

Honda Formula 4-Stroke auch 2006 im TV

Honda 4-Stroke Serie verkündet Kalender 2006

Termine Honda 4-Stroke Meisterschaft 2006

 

Rennen der Honda 4-Stroke Serie

 

 

24.06. - 25.06.06

Grand Prix of the Isle of Man

Isle of Man

22.07. - 23.07.06

Grand Prix of Tyneside

South Shields

05.08. - 06.08.06

Grand Prix of Plymouth

Plymouth

26.08. - 27.08.06

Grand Prix of Cowes

Isle of Wight

09.09. - 10.09.06

Grand Prix of Liverpool

Liverpool

 

 

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Stand 24.02.06

Honda 4-Stroke Serie verkündet Kalender 2006

25.02.06

Die weltweit größte Offshore Rennserie, die Formula Honda 4-Stroke Championship, verkündete am 23.02.06 den Terminkalender für ihre achte Saison. Großbritanniens Top-Offshore Rennserie wird in dieser Saison zum ersten Mal Tyneside besuchen und nach 2003 wieder nach Cowes auf der Isle of Wight zurückkehren. Ebenfalls wieder mit dabei sein werden die populären Veranstaltungsorte auf der Isle of Man, in Plymouth und in Liverpool. Mit 18 bestätigten Teilnehmer in beiden Klassen, der 150HP und der 225HP, steht der Formula 4-Stroke Meisterschaft die bislang erfolgreichste Saison bevor.

Neue und traditionelle VeranstaltungsorteDie Four Stroke Serie geht in Großbritannien in ihre achte Saison

„Für die Saison 2006 haben wir eine Menge Zeit investiert,“ kommentierte Martin Sanders, der General Manager von Honda UK, die Ankündigung. „Die Isle of Man und Liverpool sind sehr populäre Veranstaltungsorte mit erstklassigen Möglichkeiten für Zuschauer, guten Einrichtungen und aufregenden Kursen. Cowes und Plymouth sind beides wichtige Orte für Powerboat Rennen. Cowes wegen seiner langen Tradition und des „Round the Island“ Rennens und Plymouth, weil dort der 4-Stroke Grand Prix zusammen mit dem British Grand Prix der Class 1 stattfindet. Für South-Shields in Tyneside haben wir uns nicht nur wegen der Ausstrahlung des Ortes entschieden, sondern auch weil es für die Zuschauer einmalige Möglichkeiten bietet.“

Ausgewählte Veranstaltungsorte sichern das Interesse der Teams

Die achte Saison der Honda Formula 4-Stroke Serie entwickelt sich bereits jetzt zu der erfolgreichsten Saison überhaupt. Martin Sanders bestätigte: “Es gibt eine sehr breite Zustimmung bei den Teams und den Organisatoren und mehr Boote als je zuvor gehen an den Start.“ Auch der siebenmalige Class 1 Weltmeister und Organisator der 4-Stroke Serie Steve Curtis, freut sich auf die kommende Saison: „Der Kalender der Saison 2006 reflektiert das beständige Wachstum der Honda Formula 4-Stroke Serie. In diesem Jahr feiern wir die achte erfolgreiche Saison in Folge. Mit dem stets aufgefrischten Kalender und den qualitativen Veranstaltungsorten ist gesichert, das die Teams weiterhin Interesse an den Rennen Serie haben und die Serie an der Spitze der Motorsport Events bleibt.“

Die 2006 Meisterschaften der 150HP und 225HP Honda Klassen umfassen jeweils zehn Runden bei fünf Grand Prix. Der Start der Saison erfolgt am 24/25.06.06 mit dem Steam Packet Company Grand Prix of the Isle of Man. Mit viel Spannung darf das bereits jetzt schon das Eintreffen der insgesamt 36 Teams auf der Isle of Man erwartet werden.

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Honda Formula 4-Stroke auch 2006 im TV

07.04.06

Auch 2006 wird die Honda Formula 4-Stroke Serie wieder die volle Medienunterstützung der TV Sender Channel 4 und Sky Sports bekommen. Während 2006 die 225HP Serie wieder auf Channel 4 ausgestrahlt wird, überträgt Sky Sports Sky Sportsalle Rennen der kleineren 150HP Serie.


Übertragung aller 4-Stroke Rennen gesichert

Die Formula 4-Stroke Serie geht 2006 in ihr achtes Jahr. Sowohl in der 225HP als auch in der 150HP Klasse haben sich für die kommende Saison 18 Teams fest angemeldet, soviel wie noch nie. Neben drei bereits bekannten Veranstaltungsorten in Plymouth, Liverpool und auf der Isle of Man, kehrt in diesem Jahr Cowes zurück auf den Veranstaltungskalender der 4-Strokes. Dazu gesellt sich Tyneside als neuer Veranstaltungsort. Seit 2001 überträgt Channel 4 die Rennen der teilnehmerstärksten Offshore Rennklasse Formula 4-Stroke, die damit zu einer der wenigen Powerboat Serien gehört, die über eine umfangreiche TV Unterstützung verfügen. Für 2006 wird dieser fast einmalige Status zum fünften Male hintereinander erneuert. Channel 4 wird die Rennen der 225HP Serie in seinem Sportprogamm am Sonntagmorgen ausstrahlen und Sky Sports die 150HP Serie zu unterschiedlichen Tageszeiten. In diesem Jahr werden beide Serien von Caroline Flack, der beliebten Moderation von „The Games“ auf Channel 4, präsentiert. Als Co-Kommentator wird wieder der siebenfache Class 1 Weltmeister und Honda 4-Stroke Promoter Steve Curtis fungieren. An seiner Seite kehrt auch und die „Stimme des britischen Motorsports“ Ben Edwards als Renn-Kommentator zurück.

TV-Tauglichkeit der Formula 4-Strokes Rennen bestätigt

Channel 4
„Wir sind sehr erfreut darüber, auch in diesem Jahr wieder mit dem Formula 4-Stroke Team zusammenzuarbeiten und alle fünf Runden der 225HP Serie ausstrahlen zu können,“ kommentierte Deborah Poulton von Channel 4 das Abkommen. „Die Kombination von engen Rennen, den spektakulären Veranstaltungsorten und den Persönlichkeiten der Serie sind wie gemacht für unterhaltendes Sportfernsehen. Wir freuen uns auch, das wir Caroline Flack als Präsentator gewonnen haben.“

Auch der siebenfache Class 1 Weltmeister und 4-Stroke Promoter Steve Curtis freute sich über den TV-Deal. „Wir sind begeistert, das Channel 4 weiterhin die Ausstrahlung der 225HP Serie übernommen hat und das die 150HP Serie gleich mehrfach auf Sky Sport gesendet wird,“ kommentierte Curtis. „Das ist definitiv eine tolle Aussage über den Erfolg und die TV-Tauglichkeit der Formula 4-Stroke Serie.“

Wie in den vergangenen vier Jahren wird die TV-Produktion Dream Team TV die Aufbereitung der Rennen übernehmen. Ab Oktober 2006 werden dann die 225HP Rennen auf Channel 4 übertragen und die 150HP Rennen immer drei Wochen nach dem Grand Prix auf Sky Sports.

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150HP 4-Stroke Champions gewannen Renneinsatz in Neuseeland

22.01.06

Am Freitag, den 13.01.06, trafen sich die Teams, Organisatoren und Sponsoren der britischen Formula 4-Stroke zum ersten Mal nach dem Saisonfinale im September in Guernsey wieder. Die feierliche Preisverleihung an die Gewinner der 4-Stroke Meisterschaft fand im noblen Londoner Savoy Hotel statt. Honda UK General Manager Martin Sanders und 7-fach Class 1 Weltmeister Steve Curtis übernahmen die Preisverleihung persönlich. Die jeweils drei ersten Teams der 150HP und 225HP Klasse erhielten neben den Pokalen auch edle Sportuhren von dem schweizer Uhrenhersteller Ebel, der sich 2005 als Seriensponsor engagierte. Waren die eigentliche Preise für die Teams bereits bekannt, gab es für die Sieger der 150HP Klasse, Nick Clemson und Paul Trow-Smith, einen völlig unerwarteten zusätzlichen Preis. Die beiden dürfen bei der 4-Stroke Schwesterserie in Neuseeland an den Start gehen.
Martin Sanders verkündete den sensationellen Preis
Besuch der NZ Champions war eines der Highlights 2005

Mit dem Preis verbinden sich die beiden Honda One-Design Serien in Neuseeland und Großbritannien weiter. Bereits im vergangenen Jahr konnten die Gewinner der NZ Meisterschaft, Greg und Danny Brinck, an dem Finale der britischen Meisterschaft in Guernsey teilnehmen. Das Vater-Sohn Duo gewann dabei sensationell beide Rennen und ließ die Briten etwas alt aussehen und ließen sie mit einem Abstand von 1min 40sek zurück. Das Ergebnis ist insofern beeindruckend, da alle Boote der Formula 4-Stroke von identischen 150 PS starken Honda Außenbordern angetrieben werden. „Für mich war das Rennen von Greg und Danny ein absolutes Highlight der Saison 2005,“ kommentierte Martin Sanders. „Teilnehmer von der Honda Serie auf der anderen Seite der Welt willkommen zu heißen, demonstriert das Wachstum, das die Formula 4-Stroke Serie in den sieben Jahren ihres Bestehens durchgemacht hat.“





Bis zur Vergabe des Preises ein Geheimnis

Die Claygate Bathroom gewann die 150HP Meisterschaft 2005
Bis zur Preisverleihung behielten die Organisatoren der 4-Stroke Serie stillschweigen über den fabelhaften Preis. „Wir haben es als Geheimnis vor dem Team der „Claygate Bathroom“ bis Freitag bewahren können,“ fügte Sanders hinzu. „Es war auch eine Neuigkeit für die anderen Gäste der Preisverleihung. Ich denke, Nick und Paul fühlen den Druck, der von dem unglaublichen Ergebnis von den Brincks in Guernsey ausgeht. Aber ich sicher, die beiden werden uns nicht enttäuschen.“ „Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet!“ kommentierte Nick Clemson, Fahrer der „Claygate Bathrooms“, den Preis. „Das letzte Jahr war für Paul und mich absolut fantastisch. Der Trip nach Neuseeland und die Teilnahme an einem Rennen dort ist dazu die Krönung. Wir hoffen, das wir dort genauso abschneiden werden, wie Greg und Danny Brinck im letzten Jahr bei uns.“

An welchem Rennen Clemson und Trow-Smith teilnehmen werden, steht noch nicht fest. Aber es dürfte hochinteressant werden, wie die beiden Europäer mit den Seegangsbedingungen Down Under zurechtkommen werden.

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4-facher Honda Champion James Sheppard steigt in die Class 1 auf

06.02.06

Der vierfache Honda Formula 4-Stroke Gewinner James Sheppard steigt in die größte aller Offshore Powerboat Rennklassen auf. Der 38jährige aus dem englischen Sussex stieg 2001 zusammen mit Neil Sinclair in der 4-Stroke Serie ein. Die beiden gewannen seitdem mit dem Team „King of Shaves“ in jedem Jahr den Titel. Ein Erfolg, der Sheppard jetzt in das Cockpit eines Class 1 Kats brachte. An der Seite von Throttleman Chris Parsonage wird er 2006 als Fahrer der „King of Shaves“ an der Class 1 Weltmeisterschaft teilnehmen.

4-Stroke Meisterschaft formte den ambitionierten Fahrer
Chris Parsonage und James Sheppard
„Ich wäre nicht in der Class 1 gestartet, ohne zuvor in der Honda Formula 4-Stroke Meisterschaft gefahren zu sein,“ kommentierte Sheppard seinen Aufstieg. „Die Rennen in der Honda Serie haben mir die notwendigen Fähigkeiten und Erfahrung gegeben, die man benötigt um auf dem internationalen Level antreten zu können. Ich freue auf den Start der Class 1 Saison.“ Sheppard und Sinclair begannen 2001 mit der Unterstützung von „King of Shaves“ in der 130HP Klasse und gewannen gleich in ihrem ersten Jahr den Titel. Ein Jahr später wiederholten sie ihren Erfolg und stiegen 2003 in die größere 225HP Klasse auf. Auch hier zeigten Sheppard und Sinclair ihre Klasse und gewannen zweimal hintereinander den Titel. Damit wurden sie zu dem erfolgreichsten Team, das bislang an der Formula 4-Stroke Serie teilgenommen hat. 2005 nahm Sheppard dann nicht mehr an der beliebten One-Design Serie teil, sondern absolvierte dort lediglich ein paar Gastrennen und startete ansonsten in der US SuperVee und der ProVee Meisterschaft. „Ich bin sehr stolz auf James und was er erreicht hat,“ fügte der General Manager von Honda UK, Martin Sanders, hinzu. „James Aufstieg in die Class 1 zeigt deutlich, das die Honda Formula 4-Stroke Serie das ideale Sprungbrett für engagierte Fahrer ist, die vorhaben gegen die Besten der Welt anzutreten.“

Sheppard wird Fahrerposition in der „Negotiator“ übernehmen

Das „Negotiator“ Class 1 Team von Chris Parsonage ist nun die neue Heimat für James Sheppard. Parsonage, erfolgreicher Grundstücksmakler aus Plymouth, stieg 2004 mit einem Millionenbudget in die Class 1 ein. Parsonage und Sheppard brachen den Round the Isle Rekord in Cowes

Sein klares Ziel - der Gewinn der Class 1 Meisterschaft. Schon bei ihrem ersten gemeinsamen Rennen, dem Isle of Wight Challenge, brachen Chris Parsonage und James Sheppard mit der „Negotiator“ beim Cowes Powerboat Festival den „Round the Island“ Rekord. Danach entschieden sie, ihre Zusammenarbeit weiter auszubauen und 2006 gemeinsam an den Start zu gehen. Während Chris Parsonage erstmals die Aufgaben des Throttlemans übernehmen wird, wird Sheppard den Fahrersitz in dem Kat übernehmen.


Zuletzt startete ein komplett britisches Team mit Richard Carr und Peter Dregde 1992 in der „Tekne Lamborghini“. Das Duo gewann den Grand Prix in Jesolo. 2006 peilen Parsonage und Sheppard mit der „King of Shaves“ als nächstes rein-britisches Team ebenfalls einen Sieg an. Doch bevor es soweit ist, gilt es erst einmal 7-fach Weltmeister und Landsmann Steve Curtis vom ersten Platz zu drängen. Das gehört sicherlich nicht zu den einfachsten Aufgaben.

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Honda 225 Champion Shelley Jory gewann Thundercat Auftakt

27.05.06

Damit die Winterpause nicht allzu lang wird, stürzte sich die amtierende Honda 225 Titelträgerin Shelley Jory jetzt in das Abenteuer „Thundercats“. Als Gast - Co-Pilotin an der Seite des Australiers Jason Wyatt holte sie sich bei dem ersten Rennen der P1 Thundercat European Tour in Valetta auf Malta gleich einen Sieg.

Auftaktrennen der P1 Thundercat European Tour 2006 in Malta

Shelley Jory und Jason Wyatt fuhren der Konkurrenz in Malta davon
Der ehemalige australische RettungsschwimmerJason Wyatt dominierte bereits 2005 in der Thundercat Meisterschaft und so war Shelley Jory in seinem Boot von Aquarius gut aufgehoben. Trotz der „nur“ 50PS am Heck des knapp 4m langen Renners war es für Shelley eine steile Lernkurve. Die kleinen, wendigen Thundercats fegen in einem atemberaubenden Tempo um den M-förmigen Kurs und fordern Fahrer und Co-Pilot alles ab. Sechs Rennen in zwei Tagen schlauchen dann auch mindestens genauso wie ein ausgewachsenes Offshore Rennen mit den Honda 225HP Booten. Für Shelley Jory lief es bei ihrem ersten Thundercatrennen mit einem Gesamtsieg dennoch hervorragend.



Shelley Jory zeigte sich nicht nur von spektakulären Thundercats begeistert, sondern schaute auch mit sehr genauen Blicken auf die Powerboat P1. Shelley meinte auch, das sie es sich gut vorstellen könnte, nach einer weiteren Saison in der Honda 225HP Serie durchaus auch in die Powerboat P1 aufzusteigen. Man darf gespannt sein - vielleicht gibt es in der Saison ja eine weitere Throttle-Woman oder gar ein reines Damenteam in der P1.

Während sich Honda Champion Shelley Jory jetzt auf den ersten Honda Grand Prix auf der Isle of Man am 24.06. -25.06.06 und ihre Titelverteidigung vorbereitet, steht für Jason Wyatt die nächste Runde zur P1 Thundercat European Tour eine Woche später beim German Grand Prix in Travemünde auf dem Programm.

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„Fatboy“ Racing Team bekam 5-jährige Sperre wegen Unsportlichkeit

05.11.06

2005 verpassten sie nur ganz knapp den Titel in der britischen Honda 4-Stroke Serie Für 2006 wollten Will Nocker und Rob Lister mit dem Fatboy Racing Team auf dem Erfolg aufbauen und hatten sich viel vorgenommen. Doch es endete jetzt komplett anders. Nach einer eher desaströsen Saison folgte nun eine 5-Jahres Sperre wegen grob unsportlichen Verhaltens beim Finale der 4-Stroke Meisterschaft in Liverpool.

In der Saison 2006 beendeten technische Katastrophen die Titelfrage

Karriere der Fatboy Crew fand ein unschönes Ende
Mit einer Reihe von technischen Katastrophen endete für Will Nocker und Rob Lister zuerst die Titelfrage. Schon beim Saisonauftakt auf der Isle of Man muckte der 225HP Honda Außenborder und die „Fatboy“ landete auf den „ferner liefen“ Plätzen. Auch einen Grand Prix später in Newcastle lief es mit einem sechsten Platz nicht wirklich gut für das Team. Ein Überschlag beim British Grand Prix in Plymouth sorgte dann für reichlich Schaden am Boot und ging nicht ohne Verletzungen für Nocker und Lister ab. Doch Wunden heilen und die beiden meldeten sich in Cowes mit einem zweiten Platz zurück. Beim Finale in Liverpool forderten die extremen Bedingungen auf dem Mersey allerdings erneut ihren Tribut und das Team fiel ein weiteres Mal in dieser Saison aus.

Wasser in den Tank der Konkurrenz geschüttet

Doch damit nicht genug…..Beim Finale in Liverpool wurden Vorwürfe gegen das Fatboy Racing Team laut, man hätte der Konkurrenz Wasser in den Tank geschüttet. Vor dem Offshore Racing Comittee der RYA (Royal Yachting Association) wurden daraufhin die Vorwürfe geprüft. Auf einer Aufzeichung der in Großbritannien allgegenwärtigen CCTV Kameras, erhärtete sich der Verdacht und zeigt, wie das Team bei dem Meisterschaftzweiten „Evans Heritage Developments“ Wasser in den Tank füllt. Das Fatboy Team wurde wegen grober Unsportlichkeit und schlechtem Benehmen gem. der RYA Regeln F32 und F26 zur Rechenschaft gezogen und entsprechend bestraft. Rob Lister und Will Nocker erhielten eine fünfjährige Sperre und mussten ihre Lizenzen abgeben. Das Team darf zudem keine Lizenz in einem anderen Land erwerben und damit bei einem Rennen starten. Alle 2006 erhaltenen Punkte wurden dem Team aberkannt.

Damit ist auch der für das nächste Jahr geplante Einstieg des Fatboy Racing Teams in die Powerboat P1 Weltmeisterschaft geplatzt. Stellt sich am Ende die Frage, wieso man sich angesichts der Chancenlosigkeit auch noch mit einer derartigen Dummheit aus dem Sport katapultiert….

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