ProVee Offshore

 

Britische Teams bei den Worlds in Key West erfolgreich

Britische Teams wollen die US-Weltmeisterschaften aufmischen

„The Player“ bereitet sich in den USA auf die SBI-APBA WM in Key West vor

ProVee Serie vorläufig auf Eis gelegt

 

Urheberhinweis:  Alle Berichte und Bilder des ProVee Cups mit freundlicher Genehmigung der ProVee Offshore.
For the most of the ProVee Pictures: special thanks to Chris Davies, ProVee Offshore. Visit:
www.powerboatpix.com und www.proveeoffshore.com

 

„The Player“ bereitet sich in den USA auf die SBI-APBA WM in Key West vor

19.10.06

Mit einer etwas längeren Verzögerung gingen der ProVee Promoter Chris Witty und der ProVee Europachampion 2002 Simon Fletcher jetzt endlich mit der „The Player“ in den USA an den Start. Das Duo absolvierte erfolgreich zwei Rennen zur National Offshore Championship in Morehead/South Carolina und in Deerfield Beach / Florida. Mit der 43´ Scarab „The Player“ demonstrierten sie gleich mit zwei Siegen in der SuperVee Unlimited Kategorie die Leistungsfähigkeit der erstmals bei Offshorerennen eingesetzten neuen Illmor V10 Maschinen.

Mit zwei Siegen in Folge ein erfolgreiches Debüt für die „The Player“

The Player beim ersten Einsatz bei den Nationals in Deerfield Beach
Geplant war das Debüt der Scarab 43´ mit den beiden je 625PS starken 8,3l Dodge Viper V10 Motoren bereits im vergangenen Jahr. Doch die Vorbereitungen der beiden erstmalig in einem Powerboat eingesetzten Maschinen kosteten den aus der Indy Car Serie bekannten Tuner Ilmor mehr Zeit als ursprünglich vorgesehen. Ende September gab es dann endlich das langerwartete Debüt in der SuperVee Unlimited Kategorie, eine Kategorie, die der Powerboat P1 Evolution sehr nahe kommt. In Morehead/North Carolina war es für Chris Witty das erste Mal, das er zusammen mit Simon Fletcher an einem Offshore Rennen teilnahm und er länger als 15min am Steuer der „The Player“ saß. „Es war eine sehr große und neue Erfahrung für mich,“ meinte Chris Witty.

Aber auch für Simon Fletscher gab es etwas Neues. Der erfahren Dieselmann benötigte einige Zeit um sich von seinen bislang gewohnten Seatek Dieseln auf die neuen Illmor Benziner umzustellen. Das machte besonders die Wahl der richtigen Propeller für die Mercury MK VI Antriebe der Illmor V10 schwierig. Doch obwohl das Setup noch nicht wirklich passte, konnte die „The Player“ den härtesten Konkurrenten „Rio Roses Foutain“ von Mike Seebold und David Knight Paroli bieten und am Ende sogar den Sieg holen. Ein weiterer Sieg folgte dann beim nächsten Lauf in Deerfield Beach / Florida, nahe Ft. Lauderdale.

SBI - APBA Weltmeisterschaft als Vorbereitung für die Powerboat P1
Simon Fletcher und Chris Witty freuen sich auf die SBI - APBA Worlds
Nach den beiden erfolgreichen Auftritten der „The Player“ stehen jetzt noch einige Entwicklungsarbeiten und Testfahrten vor dem Team. „Wir brauchen definitiv mehr Speed, aber das wird wir mit unterschiedlichen Propeller-Setups noch kommen,“ so Chris Witty. „Wir müssen auch noch an Trimmung des Bootes arbeiten. Die Illmor V10 bringen jeweils gut und gerne 160kg weniger auf die Waage als Mercury´s V8. Da müssen wir noch etwas Gewicht im Boot verschieben, damit es wieder optimal getrimmt werden kann.“ Tatkräftige Unterstützung erhalten die beiden Briten bei ihrem Vorhaben in den USA von niemand geringeres als dem Ausnahme - Throttleman Steve Curtis.


Klares Ziel der beiden Briten ist jetzt die drei Rennen umfassende SBI - APBA Weltmeisterschaft in der SuperVee Unlimited Class in Key West / Florida vom 05. - 12.12.2006. Hier wollen sie mit ihrer „The Player“ noch den WM-Titel holen, bevor sie sich 2007 in der Powerboat P1 Weltmeisterschaft in Europa engagieren.

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Britische Teams wollen die US-Weltmeisterschaften aufmischen

06.11.06

Während sich die Offshore Teams in Europa langsam aber sicher in den Winterschlaf begeben haben, geht es bei den US-Boy´s im sonnigen Florida Anfang Dezember um „ihren“ WM-Titel. Doch die drei amerikanischen Powerboat Vereinigungen APBA, SBI und OSS haben sich Titelmäßig nicht nur von den Europäern getrennt, sondern sind sich auch untereinander uneins. Neben der SBI/APBA WM in Key West / Florida vom 05. - 12.12.2006, fahren die Teams der Konkurrenz OSS, der Offshore Super Series, ihre WM zur gleichen Zeit in Destin / Florida aus.

„Lucas Oil“ und „The Player“ gehen bei der SBI/APBA WM an den Start

Unberührt von dem internen Streit der Ami´s gehen in dieser Saison gleich drei europäische Teams in den beiden US-Weltmeisterschaften an den Start. In der ältesten und zugleich beliebtesten „WM“, durchgeführt von der größten Powerboat Vereinigung in den USA, der SBI-APBA, die 2005 aus den beiden Vereinigungen American Power Boat Association (APBA) und der Superboat International (SBI) entstand, werden mit der „Lucas Oil“ und der „The Player“ in diesem Jahr zwei Teams aus Großbritannien starten. Nigel Hook verlor den nationalen Titel 2006 nur knapp
Der in den USA lebenden Brite Nigel Hook verpasste den nationalen SBI/APBA Titel in dieser Saison nur knapp. Bei den drei Rennen um den WM-Titel in der Super Vee Klasse will er es seinem aus Frankreich stammenden Erzrivalen und amtierenden Champion Michel Karsenti und Serge Allegre zeigen und das Resultat umkehren. Für die WM wird sich James Sheppard, Fahrer der „King of Shaves“, an das Steuer des Skaters „Lucas Oil“ setzen. Hook und Sheppard sammelten bereits im vergangenen Jahr gemeinsame Erfahrungen bei den US-Rennen.

Mit Chris Witty und Simon Fletcher startet ein weiteres britisches Team bei der SBI/APBA Weltmeisterschaft. Nach zwei Siegen hintereinander und dem Gewinn des US-Titels in der Super Vee Unlimited hofft das neue Duo mit ihrer Wellcraft Scarab „The Player“ nun auf weitere Lorbeeren.

Steve Curtis startet mit der „Reliable Carrier“ bei der OSS WM

Bei der Konkurrenz von der OSS geht der Ausnahme Throttleman Steve Curtis am Gashebel der „Reliable Carriers“ auf Titeljagd. Curtis und sein Fahrer Tom Abrams hatten mit dem 2006er MTI Kat bereits den OSS Titel in der Super Cat Klasse geholt und jetzt soll der OSS WM-Titel folgen. Kurz nach dem Start in den USA stehen für Steve Curtis auch noch die beiden Finalrennen um den WM-Titel in der Class 1 bevor. Die OSS Macher rechnen bei „ihrer“ WM mit deutlich mehr als 80 Teams. Wie sich das ganze auf die SBI/APBA WM auswirken wird, muß sich zeigen. In diesem Falle ist Konkurrenz ja wohl eher schädlich fürs Geschäft……

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Britische Teams bei den Worlds in Key West erfolgreich

04.12.06

Zwei der ältesten Powerboat Organisationen, die europäische U.I.M. und die amerikanische APBA geben ihre Zustimmung zu einer der spannendsten Weltmeisterschaften für Offshore Powerboats. Die Key West World Championships in Florida. Seit vielen Jahren gehören die Key Worlds zu den spektakulärsten Offshore-Powerboat-Rennen überhaupt.

Zwei britische Teams am Start in Key West

Wie in den frühen Jahren der Powerboats üblich, geht die WM in wenigen Tagen über die Bühne. Drei Rennen in einer einzigen Woche vom 08.11.06 bis zum 12.11.06 sorgen nicht nur für großartige Stimmung sondern auch für entsprechenden Streß bei den Teams. Über 40 Rennteams gingen in zwölf verschiedenen Klassen 2006 an den Start. Darunter auch zwei britische Teams. Während Chris Witty und Simon Fletscher mit der „The Player“ in der P1 ähnlichen Superboat Vee Unlimited an den Start gingen, kämpften Nigel Hook und James Sheppard mit der „Lucas Oil“ in der Super Vee um den WM-Titel.

Super Vee Unlimited Champion „The Player“ wurde dritter der WM

Unschlagbar schnell - die Werksfountain wird von zwei 1550PS starken V8 angetrieben
Einen sensationellen Einstieg als Fahrer hatte dabei der ehemalige ProVee Promoter Chris Witty. Am Steuer der „The Player“, einer Scarab 43´ mit zwei 625PS starken 8,3l Dodge Viper V10 Maschinen, gewann Witty und sein Throttleman Simon Fletscher bereits die US Superboat Vee Unlimited Meisterschaft. Jetzt folgte für das britische Team auch der Start bei der Weltmeisterschaft. Mit einem zweiten Platz und zwei dritten Plätzen langte es für das Team am Ende für eine sauberen dritten Platz in der Weltmeisterschaft.



Mit drei fehlerlosen Siegen holten sich David Knight und Mike Seebold in der werksunterstützten „Panasonic Rio Roses Fountain„ den WM-Titel in der Superboat Vee Unlimited Klasse. Die beiden Kompressor V8 von Sterling leisten jeweils rund 1550PS und damit hat die Fountain im Moment durchaus das Rüstzeug zum schnellsten V-Rumpf Boot der Welt. Die Fountain ist gut für Spitzengeschwindigkeiten von über 170 mph.

P1 Anwärter „The Player“ schloß Vorbereitungsrennen in den USA ab

The Player will 2007 in der Powerboat P1 WM starten
Die Rennen in den USA dienten Chris Witty und seinem Team zur Erprobung der erstmalig in einem Rennboot eingesetzten Ilmor Maschinen und als Vorbereitung für die Powerboat P1 Weltmeisterschaft 2007. Witty zeigt sich mit dem Vorbereitungs-Programm in den USA sehr zufrieden. „Unser Programm in den USA verlief sehr erfolgreich,“ sagte Chris Witty. „Wir haben versucht das Boot bei allen Rennen so nah wie möglich an das Leistung/Gewicht Limit des Powerboat P1 Evolution Reglements (3,5PS/KG) zu bringen. Dabei wollten wir sehen, wie dicht wir an die 87mph Geschwindigkeitsregel herankommen können. Bei jedem der fünf Rennen kamen wir dichter an das Limit heran. Wir haben verschiedenen Propeller ausprobiert, Ballast hinzugefügt und im Boot hin und her geschoben.“

Für „The Player“ sollen noch weitere Test in den USA folgen

Die Ilmor V10 Maschinen sind wegen des Motorblocks aus Aluminium gut 200kg leichter als die Mercury V8 Maschinen. Hinzu kommen das enorme Drehmoment und das breitere nutzbare Drehzahlband der V10. Auch beim Kraftstoffverbrauch zeigen sich die Ilmor V10 genügsamer als jeder amerikanische V8 Motor. Bevor die „The Player“ nun nach Europa verschifft wird, sollen noch einige Testfahrten folgen. „Wir haben noch viel zu tun, aber ich denke dass unser Boot im Moment für einen dritten Platz gut wäre. Wir sind aber noch nicht so schnell wie die „OSG Donzi“, die „Kerakoll“ oder die alte „Wettpunkt.com,“ erklärte Chris Witty. „Die erreichen alle die 105 Meilen Marke. Da fehlt es bei uns noch an der Endgeschwindigkeit.“

Erster WM Titel für Nigel Hook in der „Lucas Oil“

Mit der Lucas Oil endlich zum WM-Titel - Nigel Hook
Sehr gut lief es auch für das zweite britische Team bei den Worlds in Key West. Nigel Hook hatte während der gesamten Saison erfolglos versucht, der aus Frankreich stammende Konkurrenz, Serge Allegre und Michel Karsenti in der „Yachts Fountain“, den nationalen Titel in der Klasse Super Vee streitig zu machen. Bei der WM in Key West konnte der in den USA lebende gebürtige Brite Hook jetzt zurückschlagen. Mit zwei Siegen und einem zweiten Platz verwies die „Lucas Oil“ die Franzosen auf den zweiten Platz. Für den in San Diego/USA lebenden Hook ist es nach fünfzehn Jahren Offshore - Rennen der erste WM-Titel.



Dabei hatte Nigel Hook erst kurz vor der WM vom Fahrerplatz in die Rolle des Throttlemans gewechselt und das Steuerrad der „Lucas Oil“ dem britischen Senkrechtstarter James Sheppard in die Hand gedrückt. Eine ideale Entscheidung wie sich später herausstellte.

Formula Honda Champion Sheppard sorgte für hohe Speed in den Turns

Riesenfreude bei den Briten nach der WM
Obwohl die „Lucas Oil“ auf den Geraden etwas langsamer als die Konkurrenz war, war Driver Sheppard in der Lage, die Turns mit einer wesentlicher höherer Geschwindigkeit zu verlassen und so nach und nach einen Vorsprung herausfahren. Eine Fähigkeit, die Sheppard in seiner Zeit bei der One Design Honda Serie in Großbritannien, wo er sich mit mehreren Titeln einen Namen gemacht hatte, gelernt hat. Etwas, wo es bei anderen, die nicht über eine dieser hart umkämpften kleinen Klassen gegangen sind, offensichtlich noch fehlt. Für die US Champions in der „Yachts Fountain“ kam diese Erkenntnis sicherlich überraschend. Waren Karsenti und Allegre doch mit fünf Siegen in Folge bei den nationalen Meisterschaften nach Key West gekommen und sich ihrer Sache ziemlich sicher, als sie sich plötzlich mit einem wesentlich schnelleren Team konfrontiert sahen.

Mit der „The Player“ scheint ein äußerst harter Konkurrent für die P1 Evolution Kategorie im nächsten heranzuwachsen. Witty und Fletscher haben sich als Team erwiesen, das in der kommenden Saison die italienische Vorherrschaft sicherlich durchbrechen wird. Auch Class 1 Newcomer James Sheppard empfiehlt sich mit dem WM-Titel als Driver der Zukunft. Wer weiß, vielleicht tritt er irgendwann einmal die Nachfolge von seinem Landsmann Steve Curtis an.

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