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Eine “Bleibe” für Class A und Class 2 Monohulls
Die ProVee Offshore Serie ist als Auffangbecken für die unterlegenen Class 2 Monohulls und die ehemaligen Class A Boote aus der USA anzusehen. Die APBA hatte 2001 die Class A eingestellt und in der Class 2 haben die Katamarane das absolute Sagen. Ebenfalls für den ProVee Cup sind die Boote aus der Class III 6L geeignet. Hier sind die etwas “leistungsschwächeren” aber leichteren Boote vertreten. Nachdem die “Monohulls” relativ chancenlos in ihren Klassen waren, enstand der Gedanke für die Boote eine eigene Klasse zu schaffen.
2001 gab die UIM den Segen für die ProVee´s. Die ersten Jahren wird die Klasse als Experimentalklasse angesehen. Man erprobt, welche Regeln sinnvoll sind und welche man ändern muß um kostengünstigen Offshore Rennsport zu bieten.
Grundsätzlich gilt das Class 2 Reglement. Es dürfen nur Einrumpfboote (Monohulls) am ProVee Cup teilnehmen. Zur Sicherheit der beiden Piloten (Driver und Throttleman) muss das Boot mit einem Sicherheitscockpit ausgerüstet sein. Das ist bei den Class 2 Booten Standard und die ehemaligen Class A Boote aus den USA müssen umgerüstet werden.
Als Besonderheit zu sehen ist die max. Größe der ProVee´s. Sie müssen in einen Standard 40 Fuß Container passen. Die Rümpfe dürfen nur 32 ft (9,75m) lang sein. Das soll die Transportkosten für die Teams senken und ihnen die Möglichkeit an der Teilnahme an allen Veranstaltungsorten der ProVee geben.

Bei den “Cougar” Booten, wie hier die “Thunderstorm M 14” des Engländers Simon Fletscher, sitzen Driver und Throttleman hintereinander. Diese Anordnung der Piloten ist bei den Katamaren Anfang der 90´er aufgegeben worden. Bei den Monohulls ist sie aber noch absolut aktuell.
Zum Einsatz kommen Boote mit einer Inboard-Maschine. Die max. Leistung der Motoren ist auf 1050 PS begrenzt aber dafür ist der Hubraum ist freigestellt. Bis 2004 dürfen die vorhandenen Benzinmotoren verwendet werden. Für Neueinsteiger ist Diesel als Treibstoff Pflicht. Damit erhält man standfeste und leistungsfähige Motoren, die nicht nach jedem Rennen einer Revision bedürfen. Es sind keine Gangschaltungen erlaubt.
Betrieben werden die ProVee´s mit “grünem” Sprit. Der Dieselkraftstoff der engl.-amerikanischen Fa. Kvikpower ist besonders für die ProVee´s zusammengemischt worden um den schwarzen Qualm den Diesel normalerweise absondern, bis fast gegen Null zu reduzieren.
An jedem Veranstaltungsort finden dann jeweils 2 Rennen von nicht mehr als 1 Stunde Länge statt. Für die jeweiligen Rennen werden die Punkte wie folgt verteilt: Der Sieger erhält 20 Punkte, Nr. 2 dann 15, der 3. noch 12 und dann 10, 8, 6, 4, 3, 2, und 1.
Für das Rennen gezählt wird erst, wenn das Boot 50% der Distanz geschafft hat. Es wird um eine europäischen und eine UAE Meisterschaft gefahren. Beide Meisterschaften zählen zur ProVee Championship.
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