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V24 Powerboats

Nach der Wiederbelebung als ProVee Lights nun der Start als eigene Meisterschaft - die V24 Klasse

Im Automobil- und Segelsport hat sich die One-Design Idee schon längst durchgesetzt und erfreut sich größter Beliebtheit. Im Offshore-Rennsport konnte man allerdings noch nicht so recht Fuß fassen. Die bisherige Rennboote wurden über die Jahre weiterentwickelt und mit High-Tech vollgestopft. Dadurch enstanden riesige Kosten und für einen Neueinsteiger war es relativ schwierig, in den Offshore Rennsport einzusteigen.

Mit der V24 Klasse kam 1999 eine Offshore One-Design Klasse heraus, die kostengünstig war und zudem noch die vollen Garantieansprüche für Boot und Maschine während der Rennen gab. Da keine Veränderungen an den Booten erlaubt war, konnte jeder in der Lage sein, ein Rennen zu gewinnen.






In den Jahren 2000 und 2001 schlief die Serie dann ein. Erst nachdem 2002 die V24 in der ProVee Meisterschaft mitfuhren, konnte neues Interesse an der One-Design Klasse geweckt werden. Nach Verhandlungen mit dem “Erfinder” Ocke Mannerfelt stieg Charles Gardiner als Promoter ein. Gardiner kreierte eine neue Rennserie mit hohen Preisgeldern und das gab den V24 den langersehnten Aufschwung. Mit über 11 Teilnehmern startet die V24 Klasse 2003 in Großbritannien zu einer eigenen Meisterschaft. Für die Zukunft ist eine Ausweitung der Serie auf ganz Europa geplant.

Die V24 Boote basieren auf dem legendären Batboat des schwedischen Designers und Konstrukteurs Ocke Mannerfelt. In nur 4 Jahren gewannen die Batboats 5 Meisterschaften. Die V24 sind eine Abwandlung, bzw. Verbesserung dieser Bootsart. In 1998 wurden bereits 4 V 24 Boote bei verschiedenen Rennen in Europa getestet. Bei den Rennen kamen die Boote stets innerhalb weniger Sekunden hintereinander ins Ziel und konnten auch bei rauher See einige Boote mit größerer Motorisierung hinter sich lassen. Die V24 lassen sich auch bei schlechtem Wetter wie auf Schienen fahren.




Angetrieben werden die knapp 8 m langen V 24 von einem Standard Volvo Penta 5,7 GSi  Treibsatz. Der V8 Einspritzer leistet mit seinen 5,7 Litern Hubraum satte 280 PS. Die Kraftübertragung erfolgt über einen Volvo Penta DPX Drive auf einen Doppelpropeller aus rostfreiem Stahl. Gesteuert wird der Antrieb voll hydraulisch. Insgesamt eines der besten Serienantriebspakete auf dem Markt. Das Antriebspaket darf für die Rennen nicht verändert werden. Mit den 280 PS erreicht das Boot ca. 80 Knoten Geschwindigkeit.
Die V1 in Cowes 2002Bei dem Antrieb wurde auch auf die Umweltverträglichkeit großen Wert gelegt. So produziert die Maschine extrem wenig Abgas und ist äußerst sparsam im Spritverbrauch.

Ebenfalls großen Wert legten die Konstrukteure auf die Sicherheitszelle für die Piloten. Fahrer und Navigator sitzen nebeneinander und sind mit 6-Punkt-Gurten gesichert. Das Cockpit ist speziell verstärkt und die Scheiben bestehen aus bruchfestem 10mm starken Polycarbonat.




Ein Airbag hinter den Piloten sorgt im Falle eines Überschlags dafür, das sich das Boot von selbst wieder aufrichtet (wie in der Formel 1). Sollte es dennoch einmal passieren, steht ein Atemluftsystem für den Fall bereit, dass das Cockpit unter Wasser gelangt.

Auch in Sachen Transport gibt sich das V-24 pflegeleicht. Mit einem Gewicht von knapp 1,4 t läßt es sich mit nahezu jedem größeren PKW ziehen. Für den Fall der Fälle passen 2 Boote in einen 40 Fuß Container und können damit leicht verschifft werden.

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Links zur V24 Class

Die Seite der Britischen V24 Meisterschaft

V 24 Powerboats

und die deutsche V24 Seite
 

Ocke Mannerfelt, Designer, Konstrukteur und und und
 

www.ocke.se

natürlich die eigenen Seiten der V 24 Klasse
 

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