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Kleine Übersicht der US Serien und Klassen
In den vereinigten Staaten haben sich die Mitglieder verschiedener Yacht Clubs aus dem Bereich des Long Island Sounds unter dem Dachverband APBA (American Powerboat Association) zusammengetan und den Motorbootrennsport organisiert. Ähnlich wie der DMYV ist die APBA die amerikanische Motorbootbehörde (wenn man davon sprechen kann), allerdings mit weitreichenderen Funktionen, Aufgaben und Befugnissen, die schon eher der U.I.M. näherkommen. 
Mittlerweile sind es 17 verschiedene Klassen, die bei der APBA für Rennen zugelassen worden sind. Auf der einen Seite sind das die Factory Classes, mit Rumpflängen von 7m - 9m und einer 8l Maschine. Die V-Förmigen Rümpfe sind dabei Seriennah. Auf der anderen Seite sind die Super Cat Katamarane mit einer Länge von bis zu 12 / 13 m und 2 Maschinen von mehr als 8l Hubraum. Dazwischen tummeln sich Kombinationen aus V-Rümpfen, Katamaranen, Einmotorig, 2-motorig, Inborder und Aussenborder. Weiteres findet ihr auf den Seiten zu den Klassen.
Der Start zum Rennen 2000 in Ft Myers, Florida. An Teilnehmer mangelt es nicht Foto: Lady Hustler Race Team
Ähnlich wie in der Class 1 wurden 2001 die APBA Klassen neu geregelt. Es wurden hauptsächlich Publikums- und Geldbeutel wirksame Änderungen eingeführt. Während in Deutschland die Internetseiten der Rennteams noch eher rar gesät sind, hat nahezu jedes gute Team in den Staaten eine eigene Internetpräsenz. Dabei sind einige sehr gute Seiten, die zum Surfen einladen.
Bei den Amerikaner sind Beschleunigungsrennen nicht nur mit Dragstern sondern auch mit Dragboats sehr beliebt. In den USA werden ebenfalls Offshore- und Circuit-Rennen wie z.B. die Formel 1 gefahren.
Die meisten Klassen sind dort allerdings ein wenig unterschiedlich gegenüber den Klassen, die in unseren Bereichen gefahren werden. Als die wohl schnellsten Circuitboote dürften die Hydroplanes anzusehen sein. Bei den Rennen werden auf den Seen und Flüssen Amerikas Geschwindigkeiten um 300 km/h erzielt.
Die U2 von Jim Harvey. EIn Hydroplane mit Turbinenantrieb. Fahrer in der Saison 2001 war Scott Pierce. Foto: www.hydroprop.com
Ebenfalls ausgeprägter als in Deutschland ist das amerikanische “Sponsorverhalten”. Hier werden ganze Rennserien durch große Firmen finanziert und veranstaltet.
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