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Unlimited Lights

Die heutigen Unlimited Light Hydroplanes kann man als direkte Nachfahren der alten 7-Liter Klasse, die in den 40er Jahren enstand, bezeichnen.
Kurz nach dem 2. Weltkrieg wurde der 6,6 l V8 Fageol Busmotor für die Hydroplanes entdeckt. Das erste Boot mit der Busmaschine war 1946 die “So-Long Jr.”. Die 7-Liter Klasse war damit geboren. Offiziell erkannte die APBA (American Powerboat Association) die 7-Liter Klasse als Inboard-Class an.





Sie durften an diversen Rennen der Unlimiteds teilnehmen. Die meisten Boote der Klasse waren ca. 20 ft lang (ca. 6 m) und wogen weniger als eine Tonne. Die Unlimiteds mußten Ende der 50er bei 25 ft (7,6 m) Länge ein Mindestgewicht von ca. 2200 Kg mitbringen. Mitte der 70er Jahre wurde die 7-Liter Klasse geteilt. Einmal in eine seriennahe Klasse und in eine modifizierte Klasse. Die Rümpfe der Boote in beiden Klassen wuchsen auf 22 - 24 ft Länge an. Während die modifizierte Klasse nur in Canada richtig zur Geltung kam, wurde aus der seriennahen Klasse eine vollwertige Rennklasse in den USA, die sogenannte Grand National Hydro Class.

1994 veranstaltete der Dachverband der Hydros, die Unlimited Hydroplane Racing Organisation (UHRA), ein Serie von “Schaurennen” für die Teams der Grand National Hydro Class. Es fand sich eine Gruppe von begeisterten Teams, die bei dieser Serie mitmachten. Das war der Grundstock für die 1995 beginnende Serie der Unlimited Lights.
Miss Comp Air
Die heutige Unlimited Light Flotte hat eigens für die Klasse gebaute Boote aufzuweisen, allerdings sind die alten 7-Liter Klasse Rümpfe nicht mehr dabei. Mittlerweile bauen fast alle namhaften Hersteller Rümpfe für die Unlimited Lights. Die Rumpflänge darf 20 ft (ca 6m) nicht unterschreiten.






Die “UL-110 Miss Comp Air”

Bei der Auswahl der Maschinen haben die Teams 4 Wahlmöglichkeiten in 2 “Gewichtsklassen”. Im Groben sind das einmal 7,6 l Maschinen (468 CID) bei Minimumgewicht von ca. 906 Kg (2000 Pounds) und zum Anderen 8,4 l Maschinen (511 CID) bei einem Minimumgewicht von ca. 1100 Kg (2500 Pounds). Dazu kommen div. Spezifikationen für Vergasergröße und Motorenhersteller. Es sind keine Schaltgetriebe erlaubt und die Kraft darf nur über einen Propeller ins Wasser gebracht werden. Als Kraftstoff kommt Rennbenzin zum Einsatz.Pocket Mechanic

Seit 1999 haben die Unlimited Lights einen eigenen Verband, die Unlimited Light Hydroplane Racing Organisation (ULHRA). Die Lights haben sich von den Unlimiteds rennmäßig getrennt, allerdings finden einige ausgesuchte Veranstaltungen noch nach wie vor zusammen statt.



Die “UL-72 Pocket Mechanic” wird von Budweiser gesponsort

Alle Bilder:
ULHRA

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Links zu den Unlimited Lights

 

 

Der Dachverband der UL, die Unlimited Light Hydroplane Racing Association

www.unlimitedlights.org

 

 

Eines der Unlimited Light Teams, das Team “UL-72 Pocket Mechanic”

www.impacthydros.com

Das Unlimited Light Team Shockwave-Racing und die
“UL-17 Miss Ted´s Red Apple”

 

 

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