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Neuseeland

Neuseeland ist als Inselgruppe von Wasser umgeben und daher ist es wohl auch kein Wunder, wenn Offshore Rennen bei den „Insulanern“ hoch im Kurs stehen. So ist dann auch die neuseeländische Offshore Meisterschaft das Highlight einer jeden Saison. Mit insgesamt 8 Rennen an den verschiedensten Orten rund um und auf der Nordinsel des Inselstaates in Ozeanien kämpfen von Mitte Januar bis Ende Mai die besten Offshore Teams des Landes auf den unterschiedlichsten Rennkursen um den Neuseeländischen Titel. Mit kurzen Rundkursen in den ruhigen Gewässern der Inselbuchten und auf den Binnenseen des Landes bis hin zu lange Offshore-Kursen mit rauen, stürmischen Bedingungen wird dabei für die Zuschauer ein Maximum an Übersicht geboten. Für Abwechslung im „Rennalltag“ sorgt ein 100 Meilen langes Point-to-Point Rennen.
Die DMZ Global fährt in der National Class
Überwiegend nationale Rennklassen

Der Powerboatsport in Neuseeland hat sich überwiegend in nationalen Klassen entwickelt. Als größte, international gültige Rennklasse hat sich die U.I.M. Class 3 6-Liter etabliert. Gefahren werden in der Class 3 6-Liter in der Regel Katamaranrümpfe, angetrieben von 2x Mercury 2.5 Außenbordern. Ein Ableger davon ist die Class 3 6-Liter Production. In der Production kommen lediglich Serienmotoren mit max. 450 PS zum Einsatz (üblich sind 2x 225 PS).




Die größte Offshore-Klasse in Neuseeland ist aber die National Open. In dieser freien Klasse ist lediglich Rumpflänge und Hubraum vorgeschrieben. Mit Innenbordern bis max. 16,4 l Hubraum oder Außenbordern mit insgesamt bis zu 10 l Hubraum können V-Rumpfboote von 27 - 36 ft oder Katamarane von 30 - 39 ft zum Einsatz kommen.

Ein typischer Vetreter der Sports ClassEtwas eingeschränkt wird dann die National Open Sports. Hier darf eine Minimumrumpflänge von 27 ft und eine max. Geschwindigkeit von 99 mph nicht überschritten werden. In der National Sports und der Sports B, C und D Class treten dann die kleineren Boote ab 18 ft Länge gegeneinander an. Während in der Sports B die Leistung auf 1 Maschine mit 225 PS begrenzt ist, kommt in der National Sports eine Leistung/Gewicht Klassifizierung zum Einsatz. Der Hubraum darf in der National Sports 3,3l nicht überschreiten.



Bei den Rennen der New Zealand Offshore Championship werden jeweils 2 Rennen gleichzeitig abgehalten. Zum einen die 100 Meilen Distanz für die reinen Raceboats der National Open und Class 3 und zum anderen die 60 Meilen Distanz für schnelle Serienboote, wie z.B. Wasserskiboote in den National Sport Klassen. Neben den Classics, einer Rennklasse für historische Boote, gibt es auch noch die Family Class. Hier dürfen alle Boote starten, die in keine der anderen Klassen passen. Eingeteilt wird die Family Class nach Top-Geschwindigkeit. Die max. Speed jedes Bootes wird in einem festgelegten Verfahren ermittelt und dann entsprechend der Geschwindigkeit eingeteilt. Einem ähnlichen Prinzip folgt die Outlaw-Performance Class in den USA.

Hydroplanes haben bei Circuitrennen das Sagen
Die Warlord - ein Grand Prix Hydroplane
Wie in den USA und im Nachbarstaat Australien fahren die Neuseeländer bei den Circuitrennen auf die spektakulären Hydroplanes ab. Gefahren wird überwiegend in den 3 größeren Klassen. Allen voran die schnellsten, die Grand Prix Hydroplanes. Angetrieben von 8,5 Liter Chervolet oder Oldsmobile Motoren, die mit Methanol betrieben werden, erreichen die zwischen 21 - 26 ft langen GP Hydros Geschwindigkeiten von über 180 mph. Bei den Grand National Hydroplanes kommen Antriebsmaschinen von 4,2l - 7,7 zum Einsatz. Je nach Hubraum dürfen Turbolader, Kompressoren, Einspritzanlagen und Vergaser eingesetzt werden.

In der kleinsten Klasse, der Modified Hydroplanes Class, kommen Maschinen bis zu einem Hubraum von 3000ccm zum Einsatz. Mittlerweile haben sich 2 Liter Aggregate aus japanischer Produktion als Antriebsquelle durchgesetzt. Die Motoren beschleunigen die 16 - 18ft langen Hydros auf knapp 120 mph.

Ebenfalls großen Anklang finden die nationalen Rennen der Formel 1. Wie überall auf der Welt kommen hier die sog. Tunnelboats zum Einsatz. Angetrieben von Mercury 2,5 und Johnson Außenbordermotoren erreichen die Katamarane gut und gerne Geschwindigkeiten von über 200 km/h.
Die Frisky Lad in der Series 3000Etwas anders sieht es in den restlichen nationalen Klassen der Circuitrennen aus. Die Boote und Motoren sind in Neuseeland größer und stärker als z.B. die Circuitboote bei uns. So fahren in der Series 3000 V-Rumpf Boote mit 2 Liter Turbo oder 3 Liter Saugmotoren. Wie in der Modified Hydros haben sich hier japanische Produkte etabliert, wie z.B. die 3 Liter V6 Motoren von Nissan. Weitere Klassen sind u. a. die Formel V und die Formel 3. Anstelle von F1 ähnlichen Katamaranen kommen hier V-Rumpf Boote mit Aussenborder zum Einsatz.

Allan Goodsir mit seiner “Frisky Lad” in der Series 3000. Angetrieben wird das Boot von einem Nissan 3l V6 Motor.

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Links zu neuseeländischen Powerboat Site´s

 

 

Die Homepage der New Zealand Offshore Powerboat Meisterschaft

www.nzoffshore.co.nz

 

 

Die New Zealand Powerboat Association, dem Dachverband der Circuit Racer

 

 

Auch Modellbauer haben sich in Neuseeland zu einem Verband zusammengeschlossen

 

 

Thundercat Racing New Zealand

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