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Hydroplanes

Hydroplane Racing in Australien

Hydroplane Racing hat in Australien eine lange Tradition. Bereits im frühen 19. Jahrhundert wurden Rennen mit Hydroplanes gefahren. 1950 wurde der erste Weltrekord von einem Australier aufgestellt. Über die Jahre hinweg hat die APBA (Australian Powerboat Association) eigene Klassen für Hydro Racing entwickelt. Anders als die UIM Regeln es vorschreiben, aber oberflächlich gesehen ähnlich der Klassen, die in den USA gefahren werden. Die Australier betreiben die Klassen nicht ganz so restriktiv wie die Amerikaner.
So hielten neben den einheimischen Holden (Opel/GM) Ford und Chevrolet Maschinen auch japanische und europäische Produkte, wie Peugeot oder Toyota, Einzug in den Motorbootsport.






Ein Hydroplane gleitet auf einem Luftpolster über das Wasser. Lediglich der Propeller und ein Teil des Ruders befindet sich im Wasser. Dieses Luftpolster entsteht durch die besondere Konstruktion der sog. Sponsons, zwei Ausleger an den Seiten des Rumpfes. Hier wird Luft unter den Rumpf gepresst und durch den Druck wird das Boot dann angehoben. Eben wie ein “Flugzeug”. Anders als bei den Katamaranen verlaufen die Sponsons aber nicht über die gesamte Rumpflänge, sondern lediglich über den vorderen Teil.

Die australischen Hydroplanes werden in 13!! verschiedene Hubraumklassen eingeteilt. Rennen werden allerdings in einigen Klassen aufgrund mangelnder Teilnehmerzahl nicht ausgetragen. Heutzutage werden lediglich 6 Klassen für den Rennsport genutzt. Angefangen mit der 1,6l Klasse. Hier kommen 1600ccm Toyota Motoren zum Einsatz. Mit herkömmlichen Benzin angetrieben und nur geringen Veränderungsmöglichkeiten erreichen die Boote der 1,6l Klasse Geschwindigkeiten von knapp 160km/h.

Die 4,2l Klasse basiert auf dem Holden V8 von 1970. Mit knapp 300 PS bei 7200 U/min laufen die seriennahen Aggregate fast störungsfrei und beschleunigen die Hydroplanes auf ca. 200 km/h.




Die “Its Magic”, ein 5,64m langes OzBoat Rumpf mit 253ci Holden V8 Maschine.

In der 5,2l und 6l Klasse sind die Maschinen lediglich im Hubraum begrenzt. Bei aufgeladenen Motoren wird ein Faktor 1,7 zur Berechnung herangezogen, d.h. ein 3l Motor mit Turbolader hat nach Berechnung 5,1l und darf in der 5,2l Klasse gefahren werden. Die Maschinen werden mit Flugzeugkraftstoff oder Methanol betrieben. Damit werden Geschwindigkeiten von 215 – 230 km/h erreicht.

Die Grand Prix Klasse ist die größte australische Hydroplane Abteilung. Hier sind, im Gegensatz zu den anderen Klassen, Gewicht und Größe der Boote vorgeschrieben. So dürfen die GP´s eine max. Länge von 8m haben. Der Hubraum darf 8,26l nicht übersteigen und bei einem Turbomotor muß das Boot mind. 1080kg wiegen. Seit kurzem sind verstärkte Cockpits bei Neubauten Pflicht.
Dazu gibt es eine Menge Hydroplanes, die in keine der o.g. Klassen passen. Diese Boote treten bei den zahlreichen Non-Class Rennen an. So z.B. die Classics.




Die “Atomic” ein 5-Liter Classic Hydroplane, Bj. 1958, angetrieben von einen Holden-Motor

alle Bilder NSW Hydroplane Club
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Links zur australischen Hydroplane Serie

 

 

Der New South Wales Hydroplane Club

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