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Zwölf Teams gehen in der NZ Formula Honda 2006 an den Start
05.01.06
Spannende und unglaublich enge Rennen - das waren die Merkmale der Formula Honda Offshore Meisterschaft 2005 in Neuseeland. Die kommende Saison verspricht um ein vielfaches besser zu werden. Im Moment entsteht gerade die Nr. 15 der One Design Boote vom Typ Sonic 1900SS für die spektakuläre Meisterschaft. Auch 2006 winkt wieder eine Reise im Wert von knapp 6.000,- Euro zum Saisonfinale nach Europa als Hauptpreis für das siegreiche Team. Stuart Roberts, Direktor der Meisterschaft, bestätigte das unglaubliche Wachstum der Rennserie seit ihrer Gründung vor etwas mehr als 12 Monaten. „Die Formula Honda ist nun die größte Offshorerennklasse. Der Name Honda steht für Zuverlässigkeit und die Motoren bieten eine 5-Jahres Garantie, auch wenn mit ihnen Rennen gefahren werden. Das gab es bislang noch nie im Rennsport. Das allein hat schon das Interesse bei zahlreichen Teams geweckt.“ In diesem Jahr starten die Formula Honda´s bei allen acht Rennen der NZ Offshore Meisterschaft. Den Auftakt wird der „Thunder on the Great Lake“ am 29.01.06 in Taupo bilden.
Amtierende Champions mit neuen Boot
Greg und Daniel Brinck konnten 2005 mit der „H3 Konica Minolta“ die Meisterschaft gewinnen und reisten ins ferne Großbritannien und nahmen am Finale der UK Honda Formula 4-Stroke in Guernsey. Sensationell holte sich dort das Vater-Sohn Duo einen Sieg nach dem anderen. Für 2006 starten die Brinck´s mit einem Neubau, der „H14 Konica Minolta“. Ihr 2005er Boot verkaufte sie an Jeff Weake und Jacqueline McGowan, die damit unter dem Namen „H3 Altitude Bar & Nightclub“ antreten werden.
Die Vize Champions von 2005, die Brüder Travis und Carl Thompson, werden 2006 mit der „H1 Honda Marine“ erneut auf die Titeljagd gehen. Zwei ganz besondere Teams bilden die „H2 Gambler“ und die „H10“. Während Kelly Smith, Tochter des mehrfachen NZ Offshore Champions Grant Smith, mit Matthew Hopkins auf ihrem dritten Platz von 2005 aufbauen wollen, startet der Bruder von Kelly, Christian Smith, gemeinsam mit Christopher Hopkins, dem Bruder von Kelly´s Copiloten Matthew, in der roten „H10“. Dabei wird es nicht nur um den Sieg in der Meisterschaft gehen, sondern auch um das familieninterne Ranking. Nicht an den Start gehen wird der viertplatzierte von 2005, John Jobse mit seiner „H5 Fools Gold“. Jobse wird eine Pause vom Offshore Rennsport einlegen und seine Sonic verkaufen.
Formula Honda lockte zahlreiche Teams aus anderen Serien an
Einige in Neuseeland gut bekannte Piloten, die bislang eine Auszeit genommen hatten, kehren 2006 zum Sport zurück. Dafür wurden ein paar ältere Sonic 1900SS Boote auf den Meisterschaftsstandard gebracht und mit dem Honda BF150 2,4ltr 4-Takt Außenborder ausgerüstet.
So wird Glen Powell mit der tiefschwarzen „H8 Hydrauliklink Racing“ antreten. Als Navigatoren begleiten ihn dabei abwechselnd sein Sohn Chris und seine Tochter Abby. Die Brüder Michael und Darrin Urquhart teilen sich das Cockpit der „H9 Light Industry“ mit Chris Bartlett. Grant und Cynthia Garrity tauschten ihr Jetsprint Boot gegen eine nagelneue Sonic, die „H12 All Shook up“ und wollen nun um Punkte in der Formula Honda Championship fahren. Aus der Thundercat Serie wechselten Tony Coleman und Cameron Bradnock in die „H7 Building Solutions“ in der Formula Honda Meisterschaft 2006. Insgesamt werden 12 Teams an den Start gehen. Mehr als doppelt so viele wie im ersten Jahr der Serie.
In wenigen Tagen dürften sich auch die Teams der anderen Offshore Klassen für die Saison bereit melden. Auch hier darf man auf ein paar Überraschungen gespannt sein.
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