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Enttäuschung für die NZ Champions beim Finale der 225HP Klasse
14.09.06
Für die beiden neuseeländischen Gaststarter Greg Brinck und Eldon Archer beim Finale der britischen 4-Stroke 225HP Klasse verlief das Rennwochenende enttäuschend. Nach einem sechsten Platz im ersten Lauf, fielen die NZ Champions 2005 beim zweiten Lauf auf Platz vier liegend mit technischen Problemen aus.
Probleme mit der Maschine verhinderten ein gutes Resultat der Kiwi´s
Mit einem flammneuen, von Malaysia Airlines gesponserten 225HP Boot gingen Greg Brinck und Eldon Archer in Liverpool bei den beiden Finalrennen zur britischen 4-Stroke Meisterschaft an den Start. Im vergangenen Jahr hatten Greg Brinck und sein Sohn bei einem Gaststart in der 150HP Klasse in Guernsey derart dominiert, dass er nun zu einem Start in der größeren 225HP Klasse eingeladen wurde. Doch so sauber wie beim ersten Auftritt lief es diesmal nicht. Beim ersten Rennen arbeitete sich das Duo lediglich bis auf den sechsten Platz vor. Immer wieder auftretende Motoraussetzer hinderten die beiden daran, weiter nach vorne zu fahren.
Über Nacht wurde dann der 225HP Honda Außenborder der „Malaysia Airlines“ komplett durchgecheckt. Ein Fehler konnte dabei allerdings nicht gefunden werdne. Beim zweiten Rennen am Sonntag lief es dann zu Beginn etwas besser. Nach einem guten Start lagen die beiden Kiwi´s auf einem respektablen vierten Platz. Doch in Runde vier machte ihnen die Maschine erneut einen Strich durch die Rechnung. Diesmal fiel sie dabei sogar komplett aus.
Fantastischer Event mit „Offshore“ Bedingungen
Doch trotz des für ihn enttäuschenden Ausgang des Rennes war Greg Brinck nicht nur von dem neuen 225HP Boot das er fahren durfte begeistert: „Es waren fantastische Leute, ein fantastischer Event und ein fantastisches Boot,“ so der erste NZ Honda Champion. „Wir haben nicht das Ergebnis erreicht, auf das wir aus waren. Aber die Erfahrung hier zu sein und am Finale der britischen Serie teilzunehmen war unglaublich.“ Brinck war am meisten über die Bedingungen auf dem Mersey erstaunt. „Das Wetter war phänomenal, aber es gab eine Rekord Tide, die höchste seit 100 Jahren. Wir hatten knapp 14 Knoten Strom. Dazu kamen noch reichlich Wellen, die von den Mauern zurückschlugen, weil wir so dicht unter Land gefahren sind. Dadurch gab es unvorhersehbare Wellen mit Höhe von bis zu zwei Metern.“ Bedingungen, wie sie Greg Brinck eigentlich nur bei den fordernden Offshorerennen in Neuseeland erlebt hatte.
Als nächstes müssen sich Greg Brinck und sein Co. Eldon Archer jetzt auf die eigene Meisterschaft vorbereiten. Für die beiden gilt es nun, den amtierende Champions, die ihnen im vergangenen Jahr den Titel wegschnappten, wieder die Krone zu entreißen.
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