GP in Auckland

 

„Konica Minolta“ auch beim Finale in Auckland vorne

„Placemakers“ feierte Comeback beim Finale

NZ Offshore Meisterschaft wird in Auckland entschieden

NZ Offshore Meisterschaft wird in Auckland entschieden

11.05.07

Die achte und letzte Runde der NZ Offshore Meisterschaft steht kurz bevor. Der Grand Harbour von Auckland wird wieder Schauplatz für das Finale der Offshore Meisterschaft in Neuseeland. Im vergangenen Jahr wurde der spektakuläre Kurs nach einer Pause von zehn Jahren wieder belebt und fand mit über 15.000 Zuschauern riesigen Anklang. Auch in diesem Jahr wird der Kurs wieder unter der imposanten Brücke hindurchführen und für packende Szenen sorgen.

„ProFloors“ mit dem Ziel Titelgewinn

Zum Ende der Saison ist das Hauptaugenmerk auf die beiden Kontrahenten im Titelkampf, „ProFloors“ und „Sleepyhead“, gerichtet. Während die amtierenden Champions Peter Turner und Craig Archer in der „Sleepyhead“ die Meisterschaft vor dem Finale mit denkbar knappen 75 Punkten Vorsprung anführen, rückten ihnen die Brüder Grant und Wayne Valder mit ihrer „ProFloors“ nach einem Sieg in Whitianga mehr als dicht auf den Heckspiegel. Das „ProFloors“ Teams hofft nun für das Finale im Hafen von Auckland auf raue Bedingungen, bei denen sie sich sichtlich wohler fühlen als bei ruhiger See. Einige kleinere Veränderungen am Setup und die richtige Propellerwahl wird der „ProFloors“ zu den notwendigen drei - vier Knoten mehr Geschwindigkeit verhelfen, um der „Sleepyhead“ im Finale den Sieg streitig machen zu können.
Die Sleepyhead führt die Meisterschaft an
„Sleepyhead“ führt die Meisterschaft an

Peter Turner kehrte nach seinem Rücktritt 1997 erst vor drei Jahren zum Offshore Rennsport zurück. Eine der Gründe war, das ihm Richard Shores und seine „Placemakers“ den Platz in der ewigen Bestenliste streitig machte. Beide hatten zuvor je vier Meistertitel auf dem Konto. Nach Richard Shore sicherte sich auch im vergangenen Jahr auchTurner den fünften nationalen Titel und zog mit Shores gleich. 2007 will sich das Duo Richard Turner und Craig Archer wieder von Shores absetzen und mit einer erfolgreichen Titelverteidigung den sechsten NZ Titel einfahren.

Das „Sleepyhead“ Team weis dabei genau, das es das Finale vor der „ProFloors“ beenden muss, wenn es den Titel erfolgreich verteidigen will. Bei den langen Geraden des Kurses spielt die Wendigkeit der Boote kaum eine große Rolle und die beiden schnellen Phantom Kats können nur aufgehalten werden, wenn sie in Positionskämpfe verwickelt werden.

„Placemakers“ und „Fairview Windows“ wollen Saison mit Podiumsplatz beenden

Die Placemakers wurde seitlich von der Addictive getroffen
Auch ohne Chancen auf einen Titelgewinn, wollen beiden Douglas Skater in der Superboat Kategorie, die „Fairview Windows“ und die „Placemakers“, zumindest noch mit einem Sieg die Saison beenden. Warren und Scott Lewis hatten bei den beiden letzten Runden der Meisterschaft mehr als Pech. Mit zwei Ausfällen in Napier und Whitianga schwanden die anfänglichen Hoffnungen auf eine der vorderen Platzierungen. Richard Shores und Wayne Carson lagen bis zum Rennen in Whitianga auf einer guten Position im Kampf um den Titelgewinn. Ein Unfall mit der „Addictive“ sorgte dann aber nicht nur für das Aus im Rennen, sondern auch für das Aus im Titelkampf. Wenn die Bedingungen in Auckland recht flach und moderat sind, dann könnten die beiden Kats den anderen durchaus die Show zum Finale stehlen.

Newcomer könnten sich in ihrer ersten Saison den Titel sichern
Kelly Smith könnte sich in ihrer ersten Saison schon den Titel sichern
In der Superboat Light Klasse könnte für die Newcomer Kelly Smith und Travis Thompson ein Traum wahr werden. Sie müssen mit ihrem 28ft, 560PS starken Douglas Skater „Rayglass“ lediglich das Rennen beenden und nicht weiter als drei Plätze hinter Grant Smith und Dave Aldridge in der „Addictive“ ins Ziel kommen. Die 21jährige Kelly Smith würde dann in ihrer ersten Saison in der Superboat Light Kategorie ihrem Vater Grant Smith den Titel wegschnappen. Die Bedingungen in Auckland sind für die drei Douglas Skater am Start der Klasse nahezu ideal, insbesondere für den etwas breiteren Kat „Cat Attack“ von Bob Smith und Mark Taiatini, die beim letzten Lauf in Whitianga eine ordentliche Geschwindigkeit an den Tag legen konnten.

„Steadcraft“ mit den größten Chancen auf den Titelgewinn

Die Sports100 wird heiß umkämpft
Bei den Sports100 haben das Vater und Sohn Duo Greg und Phil Crawford in ihrem 23ft Batboat „Steadcraft“ mit 162 Punkten die Nase vor dem Finale vorne. Doch ihre Hauptrivalen, Mark und Aaron Diggleman, sind ihnen mit ihrer „Drive Right“ dicht auf den Fersen. Wenn die Crawfords an der „Drive Right“ dran bleiben können, dann ist ihnen ein weiterer Titel sicher. Während der gesamten Saison lieferten sich die beiden Teams Kategorie heftige Duelle und auch die „Vmax Yamaha“ von Graham Pike und Laurence Hullema mischte sich immer wieder ein. Vor dem Finale rangiert die „Vmax Yamaha“ mit 213 Punkten hinter den Digglemans auf dem dritten Platz der Meisterschaft.

Bei den Classic Boats fand sich überraschend Mike Cameron in seiner „Holsom“ an der Spitze der Tabelle wieder, obwohl er die beiden ersten Runden verpasst hatte. Doch durch konstante Ergebnisse gelang es Cameron und seinem Co. Mark immer wieder zu punkten und den engsten Konkurrenten Chris Neal und seine 30ft Fountain „Spirit of Cheyenne“ mit über 300 Punkten Vorsprung zurückzulassen.

„Quick Nautical Equipment benötigt Platzierung in den Top Five

Wie in den anderen Klassen kämpften auch die Teams der Sports60 immer hart um die Führung in der Klasse. Die „Wave n´ Wheels“, die „Marine Workz“ und die „Outback Experiences“ werden den Titel in Auckland unter sich ausmachen. Bei dem stärksten Feld in der Meisterschaft, der Formula Honda Klasse, hat das Ehepaar Chris und Debbie Bartlett mit der „Quick Nautical Equipment“ gleich zu Beginn die Führung übernommen und mit konstanten Leistungen immer weiter ausgebaut. Auch wenn es bei den letzten beiden Runden nicht so recht mit dem Siegen klappen wollte und die „Konica Minolta“ und „Altitude“ gewannen, so brauchen die Bartletts in Auckland nur einen Platz unter den ersten fünf ins Ziel kommen, um sich den Titel und damit eine Reise nach Großbritannien und einen Start in der dortigen Formula Honda Serie zu sichern. Da es im Hafen von Auckland in der Regel etwas rauer zugeht, stehen Chancen auf einen Grand Prix allerdings wieder gut für die Teams „Konica Minolta“ oder „Miss Electropar“.

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„Placemakers“ feierte Comeback beim Finale

15.05.07

Mit einem Sieg beendeten Richard Shores und Wayne Carson die Saison in ihrer „Placemakers“. Nachdem das Team vor gut zwei Wochen noch völlig enttäuscht das Rennen in Whitianga nach einem Crash mit dem Superboat Light Teilnehmer „Addictive“ von Grant Smith aufgeben musste, war der Sieg beim Finale eine tolle Belohnung für das „Placemakers“ Team.

„Placemakers“ erst kurz vor dem Start wieder rennfertig

Rugby Star Luke McAllister testete die Placemakers vor dem Rennen
Nach dem Vorfall in Whitianga endeten auch die Meisterschaftshoffungen von Richard Shores und sein Team musste reichlich Arbeit in die Reparatur des 32ft Douglas Skater Kat stecken, damit das Boot rechtzeitig zum Finale in Auckland wieder rennfertig war. Fast auf den letzten Drücker schafften es die Mechaniker das Boot am Freitagmorgen in Auckland abzuliefern. Bereits am Nachmittag drehte Co - Pilot Wayne Carson zusammen mit dem neuseeländischen Rugby Star Luke McAllister die ersten Runden auf dem Hafenkurs und Shores erklärte, das ein Sieg beim Finale eine befriedigende Entlohnung für die Mühen der Saison sein könnte. Sprach er und gewann einen Tag später die achte und letzte Runde der NZ Offshore Meisterschaft 2007.

„ProFloors“ verlor die Meisterschaft vor dem Start des Finales
Die ProFloors überschlug sich bereits vor dem Start
Flache bis moderate Bedingungen herrschten beim Finalrennen im Hafen von Auckland und gut 50 Teams standen bereit für den Start. Pünktlich um 13:00 Uhr sollte es losgehen, doch einer der Titelanwärter sorgte für eine spektakuläre Unterbrechung. Wayne und Grant Valder hatten sich mit der „ProFloors“ für das Finale viel vorgenommen. Nur 75 Punkte trennte das Duo von der Führenden „Sleepyhead“ und beflügelt von ihrem Sieg in Whitianga wollte die „ProFloors“ mit einem weiteren guten Rennen den ersten NZ Titel des Teams einfahren.



Doch schon auf dem Weg zur Start- und Wendemarkierung traf der 34ft, 1100PS Phantom Kat derart unglücklich auf eine Welle, das das Boot sich prompt überschlug. Wayne und Grant Valder überstanden den Unfall fast unverletzt während die „ProFloors“ über die Wintermonate sicherlich einer ausgiebigen Reparatur bedarf.

Ohne Hauptrivalen freie Fahrt für die „Sleepyhead“

Die Placemakers schloß die Saison mit einem Sieg ab
Ohne den Hauptrivalen im Nacken ließen es die amtierenden Champions und führenden der Meisterschaft dann mit der „Sleepyhead“ bei dem knapp 30 Minuten verspäteten Start ruhig angehen. Peter Turner und Craig Archer gingen an der Spitze des Feldes die lange Gerade hinunter an einer Unzahl von Zuschauerbooten und Schaulustigen in Richtung der Westhaven Marina. Bei der Passage unter der Harbour Bridge hindurch röhrten die beiden V8 Maschinen der „Sleepyhead“ mit vollen Drehzahlen trotz der unglaublichen Enge. Dicht am Heck der „Sleepyhead“, mit nur 50m Abstand, flog die „Fairview & Windows“ unter der Brücke hindurch.


Die Rivalität zwischen den Phantom und den Skater Kats hatte sich bereits seit einigen Runden entwickelt und die beiden Skater „Placemakers“ und „Fairview & Windows“ hatten bislang gezeigt, das sie ganz klar in der Lage sind,die Phantom Kats zu schlagen.

Überhitzung bremste die „Sleepyhead“ ein

In Runde vier wechselte dann plötzlich die Führung an der Spitze des Feldes. Überhitzung machte der „Sleepyhead“ zu schaffen und Peter Turner fiel zurück. Für die beiden Lewis Brüder war damit der Weg frei und sie ließen den 30ft Skater „Fairview & Windows“ so richtig fliegen. Das etwas breitere Design des Kats war wie geschaffen für die immer unruhiger werdenden Bedingungen im Hafen von Auckland. Auch Richard Shores und Wayne Carson zogen schließlich an der immer langsamer werdenden „Sleepyhead“ vorbei und übernahmen Platz zwei. Turner bekam das Wärmeproblem bei seinem Phantom Kat schließlich doch noch in Griff, konnte den davoneilenden Skatern aber nur in einem großen Abstand folgen.

„Fairview & Windows“ musste mit Antriebsschaden aufgeben

Die Fairview & Windows mußte mit defekten Antrieben aufgeben
In Runde neun stand dann ein weiterer Wechsel an der Spitze an. Die „Fairview & Windows“ musste mit einem mechanischen Schaden aufgeben und der „Placemakers“ das Feld überlassen. Für die „Fairview & Windows“ ein extrem enttäuschende Ende einer Saison, in der sie zu Beginn sogar die Führung der Meisterschaft übernommen hatte. Erst ein Problem mit den Antrieben verhinderte ein besseres Abschneiden des Teams, das sich nach umfangreichen Umbauarbeiten ihres Kats von Außenbordmotoren auf Innenbordmaschinen schon in ihrer ersten Saison in der Superboat Kategorie nach ganz vorne gearbeitet hatte.


Rücktrittsgerüchte nach dem Sieg der „Placemakers“

Am Ende war es der fünffache NZ Champion Richard Shores, der das Rennen mit seiner frisch reparierten „Placemakers“ gewann. Für den Douglas Skater mit den beiden, gut 1300PS starken Buick Maschinen war es der vierte Sieg in dieser Saison. Damit rutschen Shores und Carson auf den zweiten Platz in der Meisterschaft vor. Insgesamt kann Shores nun 36 Siege auf seinem Konto verbuchen. Auf der Siegerehrung wurden Stimmen laut, das Shores nun seine Karriere beenden wird, da auch in der nächsten Saison mit einer Reglementsänderung die Zeiten der V8 Small Blocks vorbei sein werden. Der Ausstieg von Shores wird sicherlich eine nicht zu füllenden Lücke für den Sport hinterlassen.

Peter Turner mit sechs nationalen Titel an der Spitze

Die Sleepyhead verteidigte ihren Titel erfolgreich
Mit dem zweiten Platz beim Finale sicherten sich die amtierenden Champions Peter Turner und Craig Archer in der „Sleepyhead“ die erfolgreiche Titelverteidigung. Wie bereits im Jahr zuvor lieferte die „Sleepyhead“ Crew eine sehr konstante Saison ab. Zwar gewannen sie lediglich zwei der acht Rennen, aber sie standen immer auf dem Podium und holten so die wichtigen Punkte. Turner ist mit dem erneuten Titelgewinn nun der einzige Pilot, der sich sechs Mal den Titel holen konnte. Den ersten holte er sich 1992 mit einem 32ft Linder Kat, bevor er von 94 bis 96 gleich dreimal hintereinander in einem Skater Kat die Meisterschaft errang. Nach einer Pause vom Rennsport sammelte er schließlich 2006 und 2007 zwei weitere Titel.


„Rayglass“ mit einem Klassensieg zum ersten NZ Titel

Kelly Smith jagte ihrem Vater den Titel ab
Auch in der Superboat Light Kategorie übernahmen die führenden der Klasse die Spitze. Newcomer Kelly Smith und Travis Thompson setzten sich vom Start weg mit ihrer „Rayglass“ vor ihre Hauptrivalen Grant Smith und Dave Aldridge in der „Addictive“ und der australischen „Red Bellies“ von Bruce Sanders und Colin Crave und der „Cat Attack“ von Bob Smith und Mark Taiatini. Für die „Rayglass“ hieß es lediglich das Rennen mit einem Platz nicht schlechter als drei Plätze hinter der „Addictive“ zu beenden um dem Titel bereits in ihrem ersten Jahr in der Superboat Light Klasse zu holen. Im Verlauf des Rennens gab die „Rayglass“ trotz der harten Attacken der „Addictive“ nicht klein bei und gewann am Ende nicht nur das Finale sondern auch den ersten NZ Titel in der Superboat Light Klasse.

Auch im Gesamtklassement übernahm die „Rayglass“ zum wiederholten Mal in dieser Saison den dritten Platz. Kelly´s Vater Grant Smith landete auf Platz zwei der Klasse vor der „Red Bellies“.
 
„Cat Attack“ überschlug sich kurz vor Rennende

Bob Smith und Mark Taiatini folgten unterdessen dem unschönen Beispiel der „ProFloors“ nachdem sich die Wellen im Hafen von Auckland nach und nach weiter aufgeschaukelt hatten und gegen Ende des Rennens schließlich für recht fordernde Bedingungen sorgten. Die „Cat Attack“ stieg an einer dieser zurückschlagenden Welle auf und überschlug sich kurz vor Rennende. Während Mark Taitini fast unverletzt blieb, wurde Bob Smith mit einer ausgerenkten Schulter ins Krankenhaus gebracht. In der Wertung reichte die gefahrene Strecke für die „Cat Attack“ dennoch für den vierten Rang in der Klasse aus.

„Steadcraft“ reichte Platz drei für den Titelgewinn

Die Familyboats gewann das Finale der Sports100
Hoch her ging es auch bei den Teams der Sports100 Kategorie. Hier führte die „YMF Family Boats“ vor der „Vmax Yamaha“, der „Driveright“ und der „Steadcraft“. Für die „Steadcraft“ hieß die Devise, immer in der Nähe der „Driveright“ bleiben und die Meisterschaft ist gewonnen. Während die „YMF Family Boats“ ihren ersten Klassensieg einfahren konnte, wurde der leichte Kat „Vmax Yamaha“ ebenfalls ein Opfer der höher werdenden Wellen. Graham Pike und Laurence Hullema trafen auf ein paar heftige Exemplare und als sie dabei in die Luft stiegen packte der Wind den Kat und sie überschlugen sich als drittes Boot im Feld.



Hullema konnte sich unverletzt an Land retten, während Graham Pike sich einige Rippenbrüche zuzog. Mark Diggleman schaffte es zwar mit seiner „Driveright“ vor der „Steadcraft“ zu bleiben, doch Greg Crawford reichte der dritte Platz für den Titelgewinn in der Sports100 Klasse.

Weiterer Sieg der „Konica Minolta“ reichte nicht für Titelgewinn aus

Die Konica Minolta gewann das Rennen der Formula Honda Serie
In der Formula Honda war es erneut Greg Brinck, der mit seiner „Konica Minolta“ die Klasse vor der „Altitude“ von Jeff Weake und Jaqueline McGowan gewann. Während des gesamten Rennens wechselten sich die beiden in der Führung immer wieder ab und zwischen ihnen passte kein Handtuch, so dicht lagen sie beieinander. Mark Helms brachte seine „Miss Electropar“ auf dem dritten Platz ins Ziel und die Meisterschaftsführenden verpassten ein weiteres Mal nur ganz knapp das Podium. Dennoch reichten Chris und Debbie Bartlett der vierte Platz, um sich mit der „Quick Nautical Equipment“ den Formula Honda Titel zu holen.



Das Rennen der Boote in der Classic Kategorie war erneut spannend. Mike Cameron führte den Großteil des Rennens die Klasse mit seiner „Holsom“ an und gewann am Ende trotz heftigen Kämpfen mit dem Rivalen „Spirit of Cheyenne“. Klassenprimus Chris Neal benötigte dagegen lediglich eine Zielankunft mit seiner Fountain „Spirit of Cheyenne“ um sich den Titel zu sichern. Bei den Sports60 gewann die „Toll Translink“ vor der „Sassy Red“. Die Sports60restricted gewannen John Purchase und Lee Mason vor Joanne Lomax und ihrer „Chindit“ und der „Mirage“.

Nun kehrt erst einmal Ruhe in Neuseeland Offshorewelt ein und die Teams haben ausgiebig Zeit, sich über ihre gewonnen Titel zu freuen oder die erlittenen Wunden zu lecken und die Boote für die kommende Saison wieder auf Vordermann zu bringen.

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„Konica Minolta“ auch beim Finale in Auckland vorne

20.05.07

Vor einem großen Publikum holten sich Greg Brinck und Eldon Archer mit ihrer „Konica Minolta“ auch beim Finale in Hafen von Auckland den Sieg in der Formula Honda Klasse.

Nur die „Altitude“ konnte der „Konica Minolta“ folgen

Die Konica Minolta war in der zweiten Saisonhälfte nicht zu bremsen
In einem der engsten Rennen der Saison boten die Formula Honda Teams erneut packende Szenen und kamen ohne Ausfälle ins Ziel. Regen und Wolken hatten sich zwar rechtzeitig zum Rennbeginn verzogen, aber der Wind und die Tide hatten in dem Hafen von Auckland für reichlich Seegang und echte Offshore Bedingungen gesorgt. Greg Brinck und Eldon Archer waren dabei in der „Konica Minolta“ wie in den Rennen zuvor das Team, das es zu schlagen galt. Nur Jeff Weake und Jacqueline McGowan konnten in der „Altitude“ an dem Champion von 2005 dran bleiben und die beiden Teams boten ein packendes Kopf-an-Kopf Rennen mit zahlreichen Führungswechseln. Am Ende setze sich dann aber die Erfahrung von Greg Brinck durch und die „Altitude“ wurde auf den zweiten Platz verwiesen.

Trotz Verletztung mit der „Miss Electropar“ auf Platz drei

Tapfer auf dem dritten Platz konnte sich die „Miss Electropar“ mit Mark Helms und Michael Knight halten. Fahrer Helms zog sich eine Schulterverletzung zu, biss aber die Zähne zusammen und konnte den dritten Platz bis ins Ziel behalten. Dahinter reichte Chris und Debbie Bartlett mit ihrer „Quick Nautical Equipment“ der vierte Platz um sich den Meistertitel 2007 zu sichern. Der frisch abgelöste Champion 2006, Mike Urquhart kam dahinter mit seiner „Light Industry“ auf Platz fünf ins Ziel. Auf den weiteren Plätzen folgten die „CRD Automotive“, die „Morell Motors“, die damit auch die Wertung für das Rookie Team of the Year gewann, und die „Honda Marine“. In der „Under 21“ Wertung gewann Mitchell Thompson vor Mandy Smith in der „Gambler“.Die Bartletts sicherten sich die Meisterschaft mit Zuverlässigkeit

„Quick Nautical Equipment“ sicherte sich den Meistertitel 2007

Nach acht Runden durften die Teams ihr schlechtestes Ergebnis streichen und am Ende standen Chris und Debbie Bartlett in der „Quick Nautical Equipment“ mit 2500 Punkten ganz oben in der Meisterschaftstabelle. Lediglich 52 Punkte fehlten dem zweitplatzierten Greg Brinck und seiner „Konica Minolta“ an einem zweiten Meisterschaftsgewinn. Den dritten Gesamtrang holte sich das Team „Altitude“ mit 2398 Punkten vor der „Miss Electropar“, die mit 2175 Punkten das Podium knapp verpasste. Für den Champion von 2006, Mike Urquhart in der „Light Industry“, reichten die 1904 Punkte nur noch für den fünften Platz. Die „Mike Pero Mortgages“ schloß mit 1652 Punkten die Top-Six der Formula Honda Meisterschaft 2007 ab.

Mit dem Finale der NZ Formula Honda Meisterschaft 2007 ging die bislang dritte Saison der One-Design Klasse in Neuseeland erfolgreich zu Ende. Die Serie folgt damit ihrer britischen Schwester auf dem Fuß und entwickelte bislang eine ebensolche Anziehungskraft.


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