GP in Tauranga

 

"Sleepyhead" sichert sich mit einem Sieg beim Finale den Titel 2006

Team "Altitude" holte sich den ersten Sieg

„Jesse James“ kommt vor dem Finale in Zeitdruck

Saison - Finale in Tauranga steht bevor

Saison - Finale in Tauranga steht bevor

11.05.06

Die achte Runde und damit das Finale der NZ Offshore Powerboat Meisterschaft steht kurz bevor. Schauplatz für das spannende Finale ist einer der beliebtesten Rennkurse in Neuseeland, Tauranga. Der Kurs ist besonders wegen seiner Lage in einer natürlichen und malerischen Landschaft nicht nur bei den Zuschauern, sondern auch bei den Teams beliebt.

Duell um den fünften NZ Offshore Titel für Shores und Turner
Peter Turner holte sich mit der Sleepyhead den Sieg in Auckland
Nur wenige Tage nach dem spektakulären Rennen im Hafen von Auckland, geht am 20.05.06 die letzte Runde der Meisterschaft über die Bühne. Im Tauranga Yacht und Powerboat Club werden das Fahrerlager und die Pits sein. Wie gehabt wird es wieder ein 100 Meilen, ein 60 und ein 30 Meilen Rennen geben. Angeführt wird das Feld der NZ Superboats von dem 34ft, 1100PS starken Kat „Sleepyhead“. Der viermalige Champion Peter Turner und sein Co. Craig Archer gewannen zuletzt das Rennen in Auckland und führen nun die Meisterschaft vor den amtierenden Champions Richard Shores und Wayne Carson in der „Placemakers“.


Mit je drei Siegen auf dem Konto gehen die beiden Hauptkontrahenten in das Finalrennen. Damit heißt es - der Gewinner des Rennens wird auch den Titel bekommen. Im Moment liegen Shores, Turner und Graeme Horne mit je vier Titeln auf Platz eins der NZ Bestenliste. Sowohl Shores als auch Turner hoffen jetzt auf den Gewinn des fünften Titels.

„Jesse James“ mit Problemen im Vorfeld

Publikumsliebling und Zünglein an der Waage „Jesse James“ hat unterdessen ein paar Probleme. In Auckland mussten Wayne und Grant Valder den Chris Craft Kat aus den Achtzigern mit Maschinenproblemen abstellen. Nun setzen die Brüder alles dran, den Outlaw für das Finale wieder fit zu bekommen. In der Superboat Light hat die „Fairview Windows“ die Klasse fest im Griff. Warren und Scott Lewis nahmen der „Addictive“ von Grant Smith und Dave Aldrigde mit drei Siegen hintereinander die Führung ab und wollen die Saison nun noch mit einem Sieg im Finale krönen.

Lokalmatadoren und Formula Honda Teams in der 60 Meilen Serie

Die Diggelmans in ihrem Batboat starten als Lokalmatadore
Bei der 60 Meilen Serie werden wieder alle Teams der Formula Honda mit antreten. Dort führen Mike Urquhart und Chris Bartlett mit der „Light Industry“ uneinholbar vor der „Honda Marine“ von Travis und Carl Thompson und dem amtierenden Champion Greg Brinck in der „Konica Minolta“. Während Aaron und Mark Diggelman in ihrem „Bat Boat“ in der Sports 100 als Lokalfavoritenstarten, gehen die ebenfalls gut in der Bucht von Tauranga bekannten Martin und Steve Whitford mit ihrer „Marine Workz“ in der Sports60 Klasse an den Start.

Start zum letzten Rennen der 2006 Armacup „Cure Kids“ New Zealand Offshrore Powerboat Championship wird am Sonntag, dem 20.05.06, um 12:00 Uhr Ortszeit sein.

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„Jesse James“ kommt vor dem Finale in Zeitdruck

18.05.06

Grant und Wayne Valder kämpfen vor dem Finale in Tauranga gegen die Zeit an um ihre „Jesse James“ noch rechtzeitig zum Start fertig zu bekommen. Im Moment sieht es nicht ganz so gut aus, doch die Brüder sind fest entschlossen an den Start zu gehen, auch wenn das heißt, das sie den Outlaw erst am Samstagmorgen nach Tauranga bringen könnten.

Warten auf Ersatzteile für die Buick Maschinen

Publikumsliebling Jesse James mischt trotz seines Alters immer vorne mit
„Wir werden da sein,“ erklärte Grant Valder. „Wir warten nur noch auf die Stösselstangen und die müssten jede Minute ankommen.“ Die Brüder Valder sind mit ihrer Achtziger Jahre Powerboatlegende „Jesse James“ so etwas wie Volkshelden in der NZ Offshore Szene. Die beiden sind die Wächter einer Legende und dazu auch noch ernsthafte Konkurrenten für die anderen Teams der Superboat Klasse. Das ihr mittlerweile 23 Jahre alter ChrisCraft Katamaran mit den beiden V8 Rodeck Buick Maschinen in der Lage ist, durchaus mit den neuen Modellen in ihrer Klasse mithalten zu können, zeigte die Valders bei ihrem Heim Grand Prix in Maraetai, wo sie gewannen.


Wie auch immer, die Zuverlässigkeit des Antriebes war in den folgenden Runden immer die schwächste Stelle und nach der Runde in Napier, wo sich die „Jesse James“ bei einem zwei Meter Pazifikschwell ernsthafte Schäden zuzog, entschieden sich die Brüder, die Runden in Whitianga und Rotorua auszusetzen und das Problem ein für alle Mal in den Griff zu bekommen.

„Jesse James“ will auf alle Fälle starten

Wie sich in der vorletzten Runde in Auckland zeigte eine gute Entscheidung. Die „Jesse James“ lief wie ein Uhrwerk bis schließlich ein Zahnriemen von der Nockenwelle absprang. Wären sie im Kampf um den Titel gewesen, dann wären sie mit einer Maschine weitergefahren meinte Grant Valder. Aber da sie sowieso schon zwei Runden verpasst hatten, entschieden sie sich für Aufhören und legten die Konzentration auf das kommende Wochenende. Und dafür wird die „Jesse James“ fertig werden - koste es was es wolle. „Die ganze Crew hat über Nacht gearbeitet und auch wenn wir es morgen nicht ins Wasser schaffen, werden wir die Motoren zum Laufen bringen,“ sagte Grant Valder.

Packendes Duell zwischen „Placemakers“ und „Sleepyhead“ erwartet

Die Placemakers und die Sleepyhead liegen ein Rennen vor Schluß gleichauf
Der viermalige Champion Peter Turner kommt dagegen äußerst zuversichtlich mit seinem neuen 34ft Phantom Kat und seinen beiden 525EFI Mercury V8 Maschinen nach Tauranga. Die „Sleepyhead“ hat vor der letzten Runde einen Vorsprung von 56 Punkten vor dem amtierenden Champion Richard Shores und seiner „Placemakers“. Peter Rolton, Sprecher des „Placemakers“ Team, erklärte vor dem Finale, das man nichts unversucht gelassen hat und keine Schraube unberührt, um die beiden V8 Buick Maschinen und den 32ft Douglas Skater für das Finale in Topform zu bringen. „Wir haben nur eine Chance, darum werden wir alles tun, um das Beste daraus zu machen.“ sagte Rolton.


Am Sonntag, den 20.05.06, wird sich entscheiden, wer den fünften Titel einfahren kann. Shores oder Turner, einer von beiden wird in Zukunft alleine an der Spitze der NZ Offshore Meisterschaft stehen.

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Team "Altitude" holte sich den ersten Sieg

22.05.06

Mit einem fantastischen Start-Ziel-Sieg der "Altitiude" endete die zweite Formula Honda Meisterschaft in Neuseeland. Jeff Weake und Jacquelini McGowan führten beim achten und letzten Rennen der Saison 2006 mit ihrer "Altitude" vom Start weg das Rennen an und holten sich dann ihren ersten Sieg überhaupt vor den unzählig erschienen Zuschauern.

"Light Industry" bereits vorzeitig Champion

Team Altitude holte sich den ersten GP Sieg überhaupt
Den Meistertitel hatten sich Chris Urquhart und Mike Bartlett bereits eine Runde vorher in Auckland mit einem Sieg sichern können. Beim Finale in Tauranga mussten sich die frischgebackenen Champions mit ihrer "Light Industry" allerdings der "Altitude" beugen und mit Platz zwei vorlieb nehmen. Auf dem dritten Platz landete der entthronte Champion Greg Brinck in seiner "Konica Minolta" vor der "Fools Gold" von James Clark und Elliot Brinkley. MIt einem sehr guten fünften Platz beendete die einzige Frau im Feld, Kelly Smith, in der "Gambler" die Saison und feierte gleichzeitig ihren 21. Geburtstag.



Viel Beachtung fanden auch die Gaststarter in der "Team UK". Gesteuert wurde das Boot von NZ Superbike Pilot Aaron Slight, dem der Journalist Ross Mackay zur Seite stand. Üblicherweise für seine Vormachtstellung auf zwei Rädern und früher auch auf vier Rädern bekannt, war Aaron nun von der Erfahrung mit den Powerboats stark angetan. "Es ist definitiv nicht so einfach wie es aussieht," sagte der Slight und grinste dabei von einem Ohr zum anderen.

Meisterschaftsehrung bei Sonnenuntergang am Strand
Die Miss Electropar sicherte sich den Vizetitel
Im Anschluß an das Finalrennen wurde die Meisterschaftsehrung für die Top-Five der Formula Honda Saison 2006 direkt vor einem traumhaften Sonnenuntergang am Strand zelebriert. Allen voran konnten die neuen Champions Chris Bartlett und Chris Urquhart den fantastischen Preis für den Gewinn der Meisterschaft in Empfang nehmen. Sie werden im August zum britischen Formula Honda Grand Prix nach Cowes fahren und dort die neuseeländische Flagge vertreten. Auf Platz zwei der Meisterschaft landeten Mark Helms und Michael Knight mit der "Miss Electropar" und bewiesen, das man mit Konstantheit in der Formula Honda nach ganz vorne fahren kann.

Der dritte Platz ging an die Brüder Carl und Travis Thompson in der "Honda Marine" vor der "Konica Minolta" vom Champion 2005, Greg Brinck. Die Top Five vervollständigten Tony Coleman und Cameron Bradnock in der "Building Solutions".

Für die Teams der NZ Formula Honda kehrt nun die lange "Sommer"-Pause ein. Bis zum Ende des Jahres können nun die Wunden geleckt und die Boote für die kommende, die dritte Saison der Honda´s in Neuseeland präpariert werden.

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"Sleepyhead" sichert sich mit einem Sieg beim Finale den Titel 2006

22.05.06

Peter Turner und Craig Archer sicherten sich in der "Sleepyhead" mit einem eindrucksvollen Sieg beim Finale in Tauranga den NZ Offshore Titel 2006. Für das Duo aus Auckland war es in dieser Saison bereits der vierte Sieg. Der ehemalige Champion Peter Turner markierte damit seine Rückkehr an die Spitze des NZ Offshore Rennsports. Für den alten Hasen Peter Turner ist es bereits der fünfte Titel, während Co. Pilot Craig Archer zum ersten Mal ganz oben in der NZ Meisterschaft steht und nun den NZ Titel seinem US-Titel hinzufügen kann.

NZ Titel Nr. fünf für Peter Turner und seine "Sleepyhead"

Die neuen NZ Champions Sleepyhead
Die beiden bekamen einen heldenmäßigen Empfang, als sie nach dem dreizehn Runden langen Rennen zurück in die Pits im Tauranga Yacht und Powerboat Club kamen. "Das ist ein fantastisches Resultat für Craig, mich und das ganze Team," erzählte Turner vor einem großen Publikum. "Als wir in der letzten Saison in den Offshore Rennsport zurückkehrten, da haben wir uns selbst das Ziel gesteckt zu gewinnen. Wir haben es nicht auf Anhieb beim ersten Mal geschafft, aber jetzt hat es gereicht. Ich möchte mich bei allen bedanken, die an den Anstrengungen der "Sleepyhead" beteiligt waren, ganz besonders aber bei Craig. Für ihn ist es der erste Meisterschaftsgewinn hier in Neuseeland und es ist ein ganz besonderer Tag für ihn."

Peter Turner hatte zuvor zusammen mit Peter McGrath in den 90ern viermal die Meisterschaft gewonnen, bevor er dem Sport den Rücken kehrte. Während dieser Zeit drückten Erzrivalen Richard Shores und Wayne Carson in der "Placmakers" der Meisterschaft ihren Stempel auf. Erst als Shores und Carson mit ebenfalls vier Meisterschaftstitel mit dem bisherigen viermaligen Champions Turner und Graeme Horne gleichzogen, entschloß sich Peter Turner zur Rückkehr. Das war vor drei Jahren und um sein Ziel zu verwirklichen baute er ein nagelneues Boot auf und verpflichtete den ehemaligen US-Champion Craig Archer als Co.-Piloten. Der Sieg der "Sleepyhead" in diesem Jahr zeigt auch, das gleich zwei Teams, die "Sleepyhead" und die "Placemakers", mit je fünf gewonnenen Meisterschaften sehr eng beieinander liegen.

"Sleepyhead" als einziges Superboat ohne Probleme

Bei bedeckten Himmel und leicht rauer See im inneren Hafen von Tauranga´s begann das Rennen noch vor dem Start mit einem Schreck. Der Publikumsliebling "Jesse James" von Wayne und Grant Valder schaffte es nicht auf Geschwindigkeit zu kommen und fiel bereits kurz vor der Startlinie weit zurück. Die "Sleepyhead" schnappte sich zu Beginn des Rennens die Führung vor der "Placemakers" und musste sie am Ende der ersten Runde wieder zurückgeben. Jedoch nur solange, bis die "Placemakers" eine ihrer Maschinen zerblies und aufgeben musste. Von da fuhren Turner und Archer nahezu ungefährdet ihrem Sieg entgegen. Erst die wiedererstarkte "Jesse James" machte dann im weiteren Verlauf Druck auf die Führenden, musste dann aber mit Maschinenproblemen zurückstecken. Sieg in der Superboat Light Klasse - die Fairview and Windows

"Der Öldruck Alarm der Steuerbordmaschine ging in der letzten Runde an und wir versuchten uns über die Runde zu retten," sagte Throttleman Grant Valder. Platz drei im Gesamtklassement und Sieger in der NZ Superboat Light Klasse wurde die "Fairviews & Windows" von Warren und Scott Lewis. Zu Beginn des Rennens kämpften sie noch mit der "Addictive" von Grant Smith und Dave Aldridge, doch die "Addictive" wurde nach und nach immer langsamer und stoppte schließlich mit einem Elektrikfehler ganz. Platz vier im Gesamtklassement der 100-Meilen Serie ging an die "NZ Privateer". In der Sports100 Klasse schlugen die Lokalmatadoren Mark und Aaron Diggelman mit ihrem "BatBoat" die "WELBL8" von Tim Fellows und Kevin Ireland

"Moore Living" siegte beim 60-Meilen Rennen vor der "Triple Trouble"

Die Marine Workz wurde dritte beim 60-Meilen Rennen
Das 60-Meilen Rennen gewann die "Moore Living" von Mike Cameron und Jason Frost vor der "Triple Trouble von Bob Smith und Mark Taiatini, der "Growler" von Richard Chisholm und Craig Price und der "MarineWorkz" von Jonathan Martin und Steve Whitford. Auf dem fünften Gesamtrang des 60-Meilen Rennens kamen die Jeff Weake und Jacqueline McGowan mit ihrer "Altitude" vor den frischgebackenen Champions 2006 der Honda 4-Stroke Serie, Greg Bartlett und Mike Urquhart in ihrer "Light Industry". Platz drei belegte der Champion 2005, Greg Brinck und sein Co.Pilot Reece Harrinson in der "Konica Minolta. Eine Gaststart absolvierte der NZ Motorradstar Aaron Slight und Motorradzeichrift "Motorcycle " Herausgeber Ross Mackay.

Aaron Slight vergnügte sich bei seinem ersten Powerboat Ausritt ordentlich und meinte hinterher, das diese Erfahrung ihm einen neuen Respekt vor den anderen Teilnehmer in der One-Design Honda Klasse gegeben hat. "Es ist definitiv nicht so einfach wie es aussieht," meinte er weiter. Er und Mackay seien am Start auch mit einem Problem in der Kraftstoffzuführung zurückgefallen und wurden nach hinten durchgereicht.

Für die NZ Teams steht nun erst einmal die lange Sommerpause auf dem Programm. Ab Ende des Jahres starten dann die Motoren wieder und die NZ Offshore Meisterschaft 2007 kann beginnen.

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