|
„Jesse James“ kommt vor dem Finale in Zeitdruck
18.05.06
Grant und Wayne Valder kämpfen vor dem Finale in Tauranga gegen die Zeit an um ihre „Jesse James“ noch rechtzeitig zum Start fertig zu bekommen. Im Moment sieht es nicht ganz so gut aus, doch die Brüder sind fest entschlossen an den Start zu gehen, auch wenn das heißt, das sie den Outlaw erst am Samstagmorgen nach Tauranga bringen könnten.
Warten auf Ersatzteile für die Buick Maschinen
„Wir werden da sein,“ erklärte Grant Valder. „Wir warten nur noch auf die Stösselstangen und die müssten jede Minute ankommen.“ Die Brüder Valder sind mit ihrer Achtziger Jahre Powerboatlegende „Jesse James“ so etwas wie Volkshelden in der NZ Offshore Szene. Die beiden sind die Wächter einer Legende und dazu auch noch ernsthafte Konkurrenten für die anderen Teams der Superboat Klasse. Das ihr mittlerweile 23 Jahre alter ChrisCraft Katamaran mit den beiden V8 Rodeck Buick Maschinen in der Lage ist, durchaus mit den neuen Modellen in ihrer Klasse mithalten zu können, zeigte die Valders bei ihrem Heim Grand Prix in Maraetai, wo sie gewannen.
Wie auch immer, die Zuverlässigkeit des Antriebes war in den folgenden Runden immer die schwächste Stelle und nach der Runde in Napier, wo sich die „Jesse James“ bei einem zwei Meter Pazifikschwell ernsthafte Schäden zuzog, entschieden sich die Brüder, die Runden in Whitianga und Rotorua auszusetzen und das Problem ein für alle Mal in den Griff zu bekommen.
„Jesse James“ will auf alle Fälle starten
Wie sich in der vorletzten Runde in Auckland zeigte eine gute Entscheidung. Die „Jesse James“ lief wie ein Uhrwerk bis schließlich ein Zahnriemen von der Nockenwelle absprang. Wären sie im Kampf um den Titel gewesen, dann wären sie mit einer Maschine weitergefahren meinte Grant Valder. Aber da sie sowieso schon zwei Runden verpasst hatten, entschieden sie sich für Aufhören und legten die Konzentration auf das kommende Wochenende. Und dafür wird die „Jesse James“ fertig werden - koste es was es wolle. „Die ganze Crew hat über Nacht gearbeitet und auch wenn wir es morgen nicht ins Wasser schaffen, werden wir die Motoren zum Laufen bringen,“ sagte Grant Valder.
Packendes Duell zwischen „Placemakers“ und „Sleepyhead“ erwartet
Der viermalige Champion Peter Turner kommt dagegen äußerst zuversichtlich mit seinem neuen 34ft Phantom Kat und seinen beiden 525EFI Mercury V8 Maschinen nach Tauranga. Die „Sleepyhead“ hat vor der letzten Runde einen Vorsprung von 56 Punkten vor dem amtierenden Champion Richard Shores und seiner „Placemakers“. Peter Rolton, Sprecher des „Placemakers“ Team, erklärte vor dem Finale, das man nichts unversucht gelassen hat und keine Schraube unberührt, um die beiden V8 Buick Maschinen und den 32ft Douglas Skater für das Finale in Topform zu bringen. „Wir haben nur eine Chance, darum werden wir alles tun, um das Beste daraus zu machen.“ sagte Rolton.
Am Sonntag, den 20.05.06, wird sich entscheiden, wer den fünften Titel einfahren kann. Shores oder Turner, einer von beiden wird in Zukunft alleine an der Spitze der NZ Offshore Meisterschaft stehen.
Seitenanfang |