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Für die neuseeländischen Offshore Teams beginnt der Endspurt
10.04.07
Für die sechste Runde der neuseeländischen Offshore Meisterschaft sind nun alle Augen in Richtung Napier gerichtet. Mit nur noch drei Rennen zu absolvieren wird es für die Teams immer enger, wenn sie sich noch Chancen auf einen Titelgewinn ausrechnen. Hinzu kommt, dass die Rennen in Napier seit jeher bekannt dafür sind, die Teams mit einer extrem rauen See zu konfrontieren.
„Placemakers“ muß einen Sieg holen um Meisterschaftschancen zu wahren
Vor drei Wochen, beim Rennen in Tauranga, konnten Richard Shores und Wayne Carson mit ihrer „Placmakers“ mit dem zweiten Sieg in dieser Saison nach einer Pechsträhne wieder Anschluß an die Spitzengruppe bekommen. Shores und sein Co. fuhren mit dem 32ft, 1300PS Douglas Skater ein taktisch kluges und fehlerfreies Rennen. Für den nächsten Lauf am Samstag, den 14.04.07, wird es für Shores sicherlich nicht wieder so einfach sein. „Wegen der Seegangsbedingungen ist es in Napier immer ein sehr hartes Rennen. Aber wir brauchen einen weiteren Sieg, wenn wir unsere Meisterschaftshoffnungen aufrecht erhalten wollen,“ meinte Shores. Angeführt wird die Meisterschaft im Moment von den Brüdern Warren und Scott Lewis in der „Fairview Windows“. Bereits viermal hintereinander fuhr das Team auf den zweiten Platz vor und sammelte so reichlich Punkte. Das zurzeit beständigste Team führt die Meisterschaft nach fünf von acht Runden mit knapp sechs Punkten an.
Erst zu Beginn der Saison waren die Lewis von der Superboat Lights in die Superboat Kategorie aufgestiegen. Während der Wintermonate hatten sie ihren Kat von Außenborder auf Innenbordmaschinen umgerüstet und sind nun auf dem besten Weg zu ihrem ersten Gesamtsieg. Auch wenn der „Fairview Windows“ eher die moderaten Bedingungen liegen, in Napier könnte das Team den erhofften Sieg holen.
„Sleepyhead“ könnte Hoffnungen von Richard Shores zunichte machen
Auch die amtierenden Champions freuen sich das Rennen in Napier. Peter Turner und Craig Archer sind sich sicher, dass die Bedingungen dort für ihren neuen 34ft, 1100PS starken Phantom Kat „Sleepyhead“ geradezu ideal sind. Turner und Archer sind sich bewusst, das ein weiterer Sieg den Meisterschaftshoffnungen der „Placemakers“ ein Ende bereiten würde. Im vergangenen Jahr gewann die „Sleepyhead“ das Rennen in Napier und das Team hat nicht vor, sich in diesem Jahr zu verschlechtern. Mit der „ProFloors“ von Wayne und Grant Valder steht ein weiterer 34ft Phantom Kat in Lauerstellung, einen Sieg in Napier einzufahren. Nach ihrem ersten Sieg bei rauen Bedingungen in Gulf Harbour, freut sich das Team nun auf ähnliche Bedingungen und einen weiteren Sieg. Damit bekäme die „ProFloors“ Crew, die im Moment auf dem dritten Rang in der Meisterschaft liegt, einen riesigen Schub in den Punkten.
„High Impact“ hofft auf einen Sieg in Napier
Hoch her geht es bei den fünf Teams der Superboat Light Kategorie, die sich in dieser Saison eines der engsten Rennen seit langem liefern. Perry Morris und Bevan Antonelli freuen sich mit ihrem 29ft, 600PS Robson Kat „High Impact“ ganz besonders auf die rauen Bedingungen in Napier.
Sie haben eines der schwereren Boote im Feld und könnten davon profitieren. Bereits mehrfach waren sie dicht an einem Sieg, jedoch kam immer wieder etwas dazwischen. In Napier soll es nun endlich klappen. Doch mit diesem Wunsch ist die „High Impact“ nicht alleine. Gleich zwei Boote aus der Hauptstadt Wellington wollen ebenfalls nach ganz vorne. So Grant Smith und Dave Aldridge in ihrem 28ft, 580PS starken Skater Katamaran „Addictive Racing“. Nach einem langsamen Start in die Saison gewannen Smith und Aldridge die letzten beiden Rennen und versuchen nun in Napier, den dritten Sieg in Folge einzufahren.
Das zweite Team wird von Grant Smiths Tochter Kelly angeführt. Die „Rayglass“ von Kelly Smith und Travis Thompson ist ähnlich der „Addictive“ und hat ebenfalls bewiesen, dass man damit gewinnen kann. Die Newcomer Kelly Smith und Travis Thompson gewannen die beiden ersten Runden der Meisterschaft und konnten danach weiter an der Spitze bleiben.
Australier noch ohne Erfolg
Noch ohne Erfolg hoffen die beiden verbleibenden Teams in der Superboat Light Klasse, die „Red Bellies“ und die „PuttPutt.com“, auf ihren Durchbruch in Napier. Das australische „Red Bellies“ Team von Bruce Sanders und Colin Craven hatte nach einem furiosen Saisonstart im weiteren Verlauf der Serie noch an den Folgen eines Überschlages laboriert. Für Napier hofft das Team nun darauf, dass alle Fehler beseitigt werden konnten. Ebenfalls noch nicht richtig in Fahrt gekommen ist der ehemalige NZ Champion Roger Puttick. Enge Rennen darf man in der Sports100 Kategorie erwarten. Hier stehen die drei Batboats „Drive Right“, „Steadcraft“ und „YMF Family Boats“ für spannende Rennen. Lediglich Graeme Pike in seinem Kat „Vmax Yamaha“, Kevin Ireland in seiner „Challenger“ und Bill Thompson in seiner „Finance Point“ konnten das Batboat Trio bislang sprengen.
Formula Honda bildet das Herzstück des 60-Meilen Rennens
Die Formula Honda Klasse wird auch in Napier wieder das Herzstück des 60-Meilen Rennens sein. Vor drei Wochen in Tauranga standen Grand und Cynthia Garrity mit ihrer „Mike Pero Hawkes Bay“ in dieser Saison zum ersten Mal auf dem Podium. Ohne Zweifel wollen die Garritys auf ihren dritten Platz nun in Napier noch einen drauflegen. Drauflegen muß der Klassenprimus Chris Bartlett in seiner „Quick Nautical Equipment“ im Moment noch nicht. Bis dato dominierte Bartlett die Klasse. Doch die Konkurrenz rückt von Rennen zu Rennen immer näher. Die Teams „Building Solutions“, „Miss Electropar“, „Altitude“, „Konica Minolta“ und „Light Industries“ sind Chris Bartlett dicht auf den Fersen und warten auf den kleinsten Fehler, um an ihm vorbeiziehen zu können.
In den weiteren Klassen kämpfen die „Marine Workz“, „Chindit“ und die „Wave n´Wheels“ um Punkte in der Sports60 und die „Spirit of Cheyenne“ und die „Holsom“ in der Classic Kategorie.
Start zur sechsten Runde ist am 14.04.07, 13:00 Uhr Ortszeit. Alle Boote können bis dahin in den Pits am Napier Yacht Club besichtigt werden.
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