GP in Tauranga

 

Erneuter Sieg für die „Quick Nautical Equipment“

“Red Bellies” für die zweite Halbzeit wieder auf Kurs

„Placemakers“ meldet sich mit Sieg zurück in den Titelkampf

Start zur zweiten Halbzeit der NZ Offshore Saison in Tauranga

„Red Bellies“ hofft auf eine bessere zweite Hälfte der NZ Meisterschaft

„Red Bellies“ hofft auf eine bessere zweite Hälfte der NZ Meisterschaft

21.03.07

Wie nahezu alle Sportarten hat auch der Powerboatsport zwei Halbzeiten. Nach den ersten vier Rennen folgt nun am 24.03.07 in Tauranga mit der fünften Runde der insgesamt acht Rennen umfassenden NZ Offshore Meisterschaft die zweite Halbzeit. Besonders das „Red Bellies“ Team der Australier Bruce Sanders und Colin Craven hofft nach einer misslungenen ersten Hälfte nun darauf, das sich diesmal alles nach ihren Wünschen entwickelt.

In Wellington reichte es für die Red Bellies nur für den fünften PlatzKleinere Defekte kosteten Platzierungen und Nerven

Nach einem sehr vielversprechenden Start in ihre erste internationale Kampagne, sah sich die „Red Bellies“ Crew nach einem Crash gleich zu Beginn der Meisterschaft mit vielen kleinen Problemen konfrontiert. „Es ist frustrierend, wenn einen immer wieder diese kleinen Dinge das Leben bei den Rennen schwer machen,“ meinte Bruce Sanders. „Sich mit einem angeschlagenen Boot um den Kurs zu quälen ist die letzte Möglichkeit, die sich ein Team wünscht, wenn es an einem Rennen teilnimmt. Unglücklicherweise haben wir das bei den letzten drei Rennen so machen müssen.“

„Red Bellies“ wurde für die zweite Hälfte verbessert

“Die meisten Probleme kamen nach dem Crash in Taupo auf uns zu und waren eigentlich nur nervige Kleinigkeiten, die wir aber ohne Testfahrten nicht richtig feststellen und beseitigen konnten. Doch jetzt liegen diese ersten vier Runden hinter uns und es gibt nicht mehr, was wir daran nachträglich verbessern könnten, außer das wir hart daran arbeiten, die zweite Hälfte der Saison besser zu machen.“ sagte Sanders. Darum arbeitet das „Red Bellies“ Team lieber weiter an der Verbesserung ihres 28ft Katamarans als sich eine Verschnaufpause zu gönnen. „Wir sind wieder ans Zeichenbrett gegangen,“ erklärte Teameigner Bruce Sanders. „Wir haben die Reserve Tanks ausgebaut, die wir noch von den Rennen in Australien hatten, um das Boot leichter zu machen und wir haben neue Kraftstofftanks und ein anders Schmiersystem für die Motoren eingebaut. Das Ziel ist es jetzt, das Boot weiter zu verbessern und den verlorenen Boden aus den ersten Runden wieder gutzumachen. Ich glaube, dass das Gesamtpaket jetzt schon wesentlich stärker geworden ist.“

Platz vier zur Saisonhalbzeit für die „Red Bellies“

Bruce Sanders blickt zuversichtlich auf die zweite Halbzeit
Durch das bisherige Pech liegt die „Red Bellies“ auf dem vierten Platz in der Superboat Light Kategorie. Das beste Resultat erreichte die „Red Bellies“ bei der dritten Runde in Gulf Harbour. Zwar hatte das Team dort mit Problemen an der Steuerung zu kämpfen, doch am Ende landete die „Red Bellies“ auf dem fünften Gesamtrang und den dritten Platz in der Klasse. „Die bisherigen Ergebnisse zeigen sicherlich nicht das Potential, das wir glauben zu haben,“ meinte Bruce Sanders. „Natürlich haben wir nicht gedacht, dass wir hier herüber kommen und gleich dominieren, aber wir wissen, dass wir in der Lage sind mit der Spitze mitzuhalten und um Siege zu kämpfen.“


Noch sind vier Rennen zu absolvieren und die bisherigen Probleme haben das „Red Bellies“ Team noch hungriger auf einen Sieg gemacht. Am Samstag, dem 24.03.07 bekommt die „Red Bellies“ beim fünften Rennen zur NZ Offshore Meisterschaft in Tauranga eine weitere Chance zu zeigen, was sie kann.

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Start zur zweiten Halbzeit der NZ Offshore Saison in Tauranga

24.03.07

Mit der fünften Runde zur NZ Offshore Meisterschaft in Taurangas inneren Hafen läuten die Neuseeländer ihre zweite Halbzeit ein. Langsam aber sicher trennt sich zur Hälfte der Saison die Spreu vom Weizen und die Meisterschaftskandidaten kristallisieren sich heraus.

Phantom Kats „Sleepyhead“ und „ProFloors“ führen die Superboats an

Die ProFloors hat den Titel in Griffweite
Am dichtesten drängeln sich zur Halbzeit die Teams der Superboat Klasse um den NZ Titel 2007. Am dichtesten dran ist dabei der amtierende Champion Peter Turner und sein Co. Craig Archer in der „Sleepyhead“. Nach dem Sieg Wellington sicherte sich Turner einen hauchdünnen Vorsprung von 44 Punkten vor der zweitplatzierten „ProFloors“ von Wayne und Grant Valder. Die Valders hoffen für Tauranga auf etwas rauere Bedingungen. Bei derartigen Bedingungen holten sich die Brüder in Gulf Harbour ihren ersten Sieg mit ihrem neuen Boot „ProFloors“. In Tauranga soll nun ein zweiter Sieg folgen. Das Tauranga für die beiden ein gutes Pflaster ist, bewiesen sie bereits mit der „Jesse James“ als sie vor zwei Jahren hier den Sieg holten.


Die Dominanz der beiden Phantom Kats versuchen die Auckländer Scott und Warren Lewis mit ihrem 30ft Douglas Skater „Fairview Windows“ zu brechen. Gleich dreimal hintereinander fuhren die Lewis Brüder mit dem ehemaligen Superboat Light auf den zweiten Platz vor und sammelten so 1200 Punkte für die Gesamtwertung und liegen damit in Lauerstellung, falls es bei der „Sleepyhead“ oder der „ProFloors“ mal nicht so klappt. Verlorenen Boden gutmachen müssen die ehemaligen Champions Richard Shores und Wayne Carson in ihrem schnellen 32ft Douglas Skater „Placemakers“. Das Team hatte bislang immer wieder Probleme mit dem Boot und damit nicht ihre beste Saison. In Tauranga braucht die „Placemakers“ nun etwas Glück an ihrer Seite und könnte mit einen Sieg wieder in den Kampf um den Titel in Angriff nehmen.

Superboat Lights fest in der Hand von Vater und Tochter Smith

Die Superboat Light Klasse ist hart umkämpft
Unglaublich eng geht es in der Superboat Light Kategorie zu. Hier gewannen bislang drei verschiedene Teams ein Rennen. Die Klassenneulinge Kelly Smith und Travis Thompson gewannen gleich zu Beginn mit ihrem 28ft Douglas Skater „Rayglass Marine“ die Rennen in Taupo und Maraetai und liegen jetzt auf dem vierten Gesamtrang. Doch die frühe Führung wurde nach und nach aufgezehrt, als Kelly´s Vater Grant Smith und Dave Aldrigde die anfänglichen Probleme mit ihrer „Addictive“ beheben konnten und mit einem Sieg in Wellington wieder zurück in den Kreis der Favoriten kehrten. Ebenfalls reichlich Potential besonders bei rauen Bedingungen bewiesen Bob Smith und Mark Taiatini in ihrer „Cat Attack“.

Zwar sind die beiden noch vom direkten Titelkampf entfernt, nachdem sie erst später in die Meisterschaft eingestiegen waren, aber mit ein paar Siegen sind sie schneller dran als es den anderen lieb sein könnte. Tolle Leistungen legten auch Perry Morris und Bevan Antonelli in ihrem Robson Kat „High Impact“ ab. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann sie den ersten Sieg auf ihr Konto schreiben werden. Mit zwei zweiten und einem dritten Platz bleibt die „High Impact“ an der Spitze der Klasse. Nicht ganz an der Spitze liegt im Moment die australische „Red Bellies“. Zahlreiche kleinere Defekte, die die Aussies bei ihrem ersten Auslandseinsatz nach einem Überschlag in Taupo immer wieder plagten, hinderte das Team an besseren Platzierungen. Aber das Potential ist da und wie ich die „High Impact“ dürfte die „Red Bellies“ für Plätze ganz weit vorne gut sein.

Sports 100 von den Batboats dominiert

Mark Diggleman will mit seiner Driveright den Sieg beim Heim Grand Prix
Ebenfalls heiß umkämpft ist die kleinste Klasse des 100 Meilen Rennens, die Sports100. In dieser Saison ist die Klasse in fester Hand der von Ocke Mannerfelt designed Batboats. Den bislang besten Eindruck hinterließen dabei Mark und Aaron Diggleman in der „Driveright“ und Greg Crawford in der „Steadcraft“. Die Digglemans sind fest entschlossen, ihren Heim Grand Prix zu gewinnen. Doch Greg und Philip Crawford sind mehr als in der Lage mit ihrem Batboat „Steadcraft“ diesen Entschluß zu verhindern. In der Meisterschaft führt im Moment die „Steadcraft“ mit 251 Punkten vor der „Driveright“.



Den beiden Batboats Einhalt gebieten kann nur Graham Pike in seiner 23ft Skater Katamaran „Vmax Yamaha“, der nur denkbar knappe 74 Punkte hinter Diggleman auf Platz drei liegt. Die drei Teams liegen bei den Rennen immer mehr als eng zusammen und lieferten sich bislang heftige Duelle um die Plätze.

Die Morrel Motors in der heiß umkämpften Formula HondaSpitze der Formula Honda hart umkämpft

Hochexplosiv geht es in der Formula Honda Klasse beim 60 Meilen Rennen rund. Chris und Debbie Bartlett sind hier mit 1484 Punkten in der „Quick Nautical Equipment“ das Maß der Dinge. Im vergangenen Jahr holte sich Chris Barlett noch als Navigator zusammen mit Mike Urquhart den Titel in der „Light Industries“, jetzt soll der Titel als Fahrer folgen. Mit noch vier zu fahrenden Runde stehen allerdings noch einige Teams bereit, ihm den Erfolg streitig zu machen. Mark Helms und Michael Knight haben dabei in der „Miss Electropar“ und 1300 Punkten im Moment die besten Karten in der Hand.

Doch mit nur 212 Punkten weniger auf Rang drei könnte auch der amtierende Champion Mike Urquhart in der „Light Industries“ seinem ehemaligen Copiloten einen Strich durch die Rechnung machen. Weitere fünfzehn Punkte dahinter liegt die „Team Altitude“ von Jeff Weake und Jacqueline McGowan in Lauerstellung auf einen Podiumsplatz. Sicherlich werden wieder die Bedingungen eine entscheidende Rolle beim Ausgang der fünften Runde spielen. Eine ruhige See würde dabei ein kleiner Vorteil für die leichteren Crews sein, obgleich Tauranga eigentlich dafür bekannt ist, das es im Hafen immer etwas rauer zugeht als anderswo.

„Marine Workz“ Favorit in der Sports60 Klasse

Die Holsam mischt bei den Classics kräftig mit
Mit der Sports60 und der Sports Restricted starten zwei weitere Klassen bei dem 60 Meilen Rennen. In der Sports60 haben Tim Fellows in der „Outback Experience“ und Jonathan Martin in der „Marine Workz“ die Nase im Moment vorne, während Joanne Lomax mit dem Publikumsliebling „Chindit“ an den Start geht. Bei den Classic Boats sind es Mike Cameron mit seiner „Holsom“, Chris Neale in der „Spirit of Cheynne“ und Ian Reeves mit der „Pathfinder“ die sich um den Sieg streiten. In Tauranga bekommen sie mit Glen Urquhart und Barry Thompson in der „Line 7“ eine zusätzliche Herausforderung.



Mit dem Start zur zweiten Hälfte beginnt nun auch der harte Kampf um die letzten Pünktchen. Jeder Ausfall bedeutet nun auch das Aus in der Meisterschaft. Nur mit guten Platzierungen werden die Teams Anschluß an die Spitze halten können und so die Chancen auf den Titel wahren.

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„Placemakers“ meldet sich mit Sieg zurück in den Titelkampf

26.03.07

Die fünfmaligen Champions Richard Shores und Wayne Carson sicherten sich mit ihrem 32ft Douglas Skater Katamaran „Placemakers“ nach einen spannenden Rennen bei perfekten Bedingungen in Tauranga den Sieg. Für Shores war es der insgesamt 34ste Sieg in seiner Karriere. Der Sieg folgte an demselben Ort, an dem Shores vor 10 Jahren seinen allerersten Sieg einfahren konnte. Schon seit Wochen stand das „Placemakers“ Team unter großem Druck. Teile des Bootes waren zur Reparatur nach Australien geschickt worden und kamen erst am Freitagmorgen vor dem Rennen wieder in Neuseeland an und konnten erst spät wieder eingebaut werden. Das Team befand sich nach zwei enttäuschenden Runden in Gulf Harbour und Wellington auf einem Tiefpunkt. Der Sieg in Tauranga bringt nun einen großen Schub für die Zuversicht und dem Team bei drei verbleibenden Runden noch eine kleine Chance auf den Gewinn des Titels.

„Fairview Windows“ wieder mit toller Leistung

Die Placemakers fuhr nach zwei Ausfällen wieder zu einem verdienten Sieg
Gleich nach dem Start des Rennens war es das bislang zuverlässigste Team der Serie, die „Fairview Windows“ von Scott und Warren Lewis, die sich durchsetzen konnte und die Führung übernahm. Hinter dem 30ft Douglas Skater sortierte sich die Konkurrenz „Sleepyhead“, „ProFloors“ und „Placemakers“ brav ein. Doch schon nach der ersten Runde entledigte sich die „Sleepyhead“ aller Siegchancen, als sie eine der Wendemarken an der verkehrten Seite passierte und umdrehen musste, um den Fehler zu bereinigen. Die „Placemakers“ konnte unterdessen die bis dahin führende „Fairviews Windows“ überholen und die Führung übernehmen. Im weiteren Verlauf des Rennens näherte sich dann die „Sleepyhead“ wieder mit unglaublicher Geschwindigkeit dem Führungstrio „Placemakers“, „Fairview Windows“ und „ProFloors“.

Spektakuläre Aufholjagd der „Sleepyhead“ bis auf Platz drei

Die amtierenden Champions brauchten auch nur eine handvoll Runden um sich den Valders in der „ProFloors“ zu nähern und sie schließlich zu überholen. Grant und Wayne Valders schienen überhaupt ein paar Probleme zu haben, denn an die Speed, die die Ex- „Sleepyhead“ bei dem rauen Rennen in Gulf Harbour erreicht hatte, kam sie diesmal bei weiten nicht heran. Die Valders hatten offensichtlich große Schwierigkeiten, ihre „ProFloors“ auf Geschwindigkeit zu bringen. In der Hand von Peter Turner war der Phantom Kat im vergangenen Jahr erheblich schneller. Während die „Placemakers“ mit Rundenzeiten von 4min 25Sekunden einem sicheren Sieg mit einem Vorsprung von 20 Sekunden entgegenfuhr, schaffte es die „Fairview Windows“ zum vierten Mal hintereinander auf einen zweiten Platz und übernimmt somit mit einem sechs Punkte Vorsprung die Führung bei den Superboats von der bislang führenden „Sleepyhead“, die sich nach der verpassten Wendemarke noch auf den verbleibenden Podiumsplatz vorfahren konnte.

Grant Smith siegte mit der Addictive zum zweiten Mal hintereinander„Addictive“ fuhr zum zweiten Sieg in Folge

Bei den Superboat Lights waren es die Champions von 2005, Grant Smith und Dave Aldrigde in ihrem 28ft Douglas Skater „Addictive“ die ihren zweiten Sieg in Folge einfahren konnten. Den Start meisterte allerdings erneut das „High Impact“ Team Perry Morris und Bevan Antonelli. Bis etwa zur Mitte des Rennens konnte sich die „High Impact“ an der Spitze der Klasse vor der „Addictive“ behaupten, bevor Grant Smith die Führung übernehmen konnte. Morris und Antonelli waren trotzdem mehr als glücklich über den zweiten Platz, mit dem sie in Schlagdistanz zur Klassenführung und damit zum Titel bleiben.


Kelly Smith und Tavis Thompson in der „Rayglass“ vervollständigten das Podium der Superboat Light Klasse und teilen sich nun mit der „Addictive“ die Klassenführung. Die Australier Bruce Sanders und Colin Craven schafften es diesmal auf den achten Gesamtrang und vierten Platz in der Klasse. Es scheint, als wenn die beiden sich ihrer bisherigen technischen Probleme entledigt haben und nun völlig befreit von allem Druck die Meisterschaft in Angriff nehmen könnten.

„Driveright“ gewann Duell gegen die „Steadcraft“

In der Sports100 Klasse sorgten erneut die Batboats „Driveright“ von Mark Diggleman und die „Steadcraft“ von Greg Crawford für das Maß der Dinge. Die beiden identischen Boote legten Geschwindigkeiten von bis zu 85 mph hin und führten die Klasse an. Folgen konnte lediglich Graeme Pike mit seinem Skater Katamaran „Vmax Yamaha“, obwohl er hart von Kevin Ireland in der „Challenger“ attackiert wurde. Im weiteren Verlauf musste Ireland sich dann aber der „Family Boats“ von Tony Singe und der „Finance Point“ von Bill Thompson beugen. Die Podiumsplätze machten die „Driveright“, die „Steadcraft“ und die „Vmax Yamaha“ unter sich aus. In der Reihenfolge ging das Trio dann auch über die Ziellinie.

„Miss Electropar“ Crew wurde aus dem Boot katapultiert

Die Crew der Miss Electropar wurde aus dem Boot geschleudert
Bei den Booten der kleineren Formula Honda Klasse, bekamen die eingesetzten Sicherungsboote schnell etwas zu tun. Gleich in der ersten Runde krachte die „Miss Electropar“ von Mark Helms und Michael Knight über die Wellen der vor ihnen fahrenden größeren Boote und es schmiß die beiden in hohem Bogen direkt vor den zahlreichen Zuschauern am Aussichtspunkt „Sulphur Point“ aus dem Boot. Gleich zwei weitere Formula Honda Boote waren mit der „Altitude“ und der „JFC“ zur Stelle und leisteten Hilfe für ihre Kollegen. Sehr zur Freude aller Beteiligten setzten Helms und Knight das Rennen dennoch fort. An der Spitze der Formula Honda übernahmen Chris und Debbie Bartlett wie gewohnt die Führungsposition.

Allerdings war es mit der diesmal weiter hinten im Feld rangierenden „Miss Electropar“ und der „Altitude“ sicherlich etwas einfacher für die beiden Bartletts. Anstellen dessen übernahmen Greg Brinck und Ryan Shores mit der „Konica Minolta“ und Grant und Cynthia Garrity mit der „Mike Pero Hawkes Bay“ die Rollen der Verfolger.

„Quick Nautical Equipment“ hat den Titel noch nicht sicher

Nach einen harten Rennen konnten sich schließlich Chris und Debbie Bartlett mit ihrer „Quick Nautical Equipment“ einen weiteren Sieg holen. Auf einem zweiten Platz fuhr sich der Champion von 2005 Greg Brinck mit seiner „Konica Minolta“. Damit hält Brinck Anschluß an die Spitze und könnte in Napier das Blatt zu seinem Gunsten wenden, wenn er ein oder zwei Boote zwischen sich und der „Quick Nautical Equipment“ von den Bartletts bringen kann.

Die Spirit of Cheyenne lieferte sich einen harten Kampf mit der HolsomMit ihrem besten Rennen in dieser Saison fuhren die Garritys mit der „Mike Pero“ auf den dritten Rang vor und kamen damit erstmalig aufs Podium, gefolgt von dem amtierenden Champion Mike Urquhart in der „Light Industries“. Die wohl beste Leistung lieferte allerdings die „Altitude“ ab, die nach dem Aufstoppen bei der verunfallten „Miss Electropar“ wieder bis auf den vierten Platz vorfahren konnte. Die „Miss Electropar“ landete am Ende auf einem 13. Platz in der Klasse. Bei den Classics lieferten sich die „Spirit of Cheynne“, die „Holsom“ und die „Cafe Royal“ ein enges Kopf-an-Kopf Rennen. Am Ende holte sich Chris Neale in seiner „Spirit of Cheyenne“ den Top-Spot bei den Classics während in der Sports60 Klasse Lance Dawson mit seiner „Waves `n´ Wheels“ siegte und Joanne Lomax mit Publikumsliebling „Chindit“ in der Sports60 Restricted den Sieg holte.

Erst Mitte April, am 14.04.07, findet die sechste der achte Runden zur NZ Offshore Meisterschaft in Napier statt. Bis dahin gönnen sich die Teams erst einmal eine ordentliche Pause.

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“Red Bellies” für die zweite Halbzeit wieder auf Kurs

27.03.07

Mit dem ersten Rennen ohne Probleme beendete die australische „Red Bellies“ die fünfte Runde zur NZ Offshore Meisterschaft in Tauranga. Das Team schüttelte die bisherige Pechsträhne ab und holte sich nach einem packenden Rennen den vierten Platz in der Superboat Light Klasse.

Superboat Light Feld dicht beieinander über die Ziellinie

Mit großer Zuversicht waren Bruce Sanders und Colin Craven nach den bisherigen vier mehr oder weniger problembehafteten Rennen in Tauranga gestartet. Nach dem Crash in Taupo traten immer wieder kleinere Probleme an dem 28ft Boot auf und hinderten das Team an guten Platzierungen. „Es sieht so aus, als wenn wir nun endlich alle Fehler nach dem Unfall in Taupo aus dem Boot beseitigt haben,“ freute sich Bruce Sanders. „Das war das erste Mal in dieser Saison, das wir über eine volle Renndistanz auch Vollgas geben konnten. Unser Tempo war sehr befriedigend. Wir haben vor dem Rennen noch ein paar Veränderungen vorgenommen und es ist nun das stärkste Boot, das wir jemals gehabt haben.“

Nach der langen Durststrecke konnten Sanders und Craven nun erstmalig wieder mit den anderen Teams der Superboat Light Klasse mithalten. „Es waren ruhige Bedingungen, ein reines Vollgasrennen,“ meinte Sanders. „Die Boote der Superboats Lights Klasse fuhren alle sehr eng beieinander und jeder versuchte seinen Vordermann zu überholen. Wir lagen während des ganzen Rennens immer bei 102 mph und die anderen Boote hatten ein ähnliches Tempo. Am Ende des Rennens lagen wir alle innerhalb einer halben Runde. Es war ein echt starker Kampf in unserer Klasse.“

Neue Propeller sollen mehr Beschleunigung bringen

Für die verbleibenden drei Rennen will das Team die „Red Bellies“ weiter auf Vordermann bringen. Als erstes Ziel hat sich das Team die Verbesserung der Beschleunigung gesetzt. Für die sechste Runde in Napier soll die „Red Bellies“ bereits schneller aus den Kehren herausbeschleunigen können. “Wir haben neue Propeller aus den USA importiert,“ sagte Bruce Sanders. „Im Moment haben wir die gleiche Topspeed wie die anderen Teams, aber wir verlieren immer wieder an Boden, wenn wir aus den Kehren kommen. Mit den neuen Propellern werden wir dort jetzt mehr Speed bekommen. Das wird uns bei den verbleibenden Rennen helfen.“

Vorerst hat das „Red Bellies“ Team aber ein paar Tage Ruhepause, bevor es am 14.04. mit der sechsten Runde zur NZ Meisterschaft in Napier wieder losgeht.

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Erneuter Sieg für die „Quick Nautical Equipment“

29.03.07

Fantastisches Mittsommer Wetter empfing die zahlreichen Zuschauer an den Stränden und der Sulphur Point Marina in Tauranga zur fünften Runde der NZ Formula Honda Meisterschaft 2007. Das üblicherweise erst zum Ende der Saison stattfindende Rennen in Tauranga bot den Zuschauern nicht nur feinstes Wetter sondern auch ein packendes Rennen. Chris und Debbie Bartlett fuhren mit ihrer „Quick Nautical Equipment“ zu ihrem dritten Sieg und bauten damit ihre Führung in der Meisterschaft weiter aus.

„Quick Nautical Equipment“ ohne Gegner auf Siegeskurs

Der Champion von 2005 fuhr sich auf den zweiten Platz
Das Rennen startete dabei äußerst spektakulär. An einer Welle, verursacht von den großen Superboats, stieg die „Miss Electropar“ dramatisch auf und legte sich auf die Seite. Dabei flog die Crew Michael Knight und Mark Helms aus dem Boot. Die Sieger vom Rennen in Wellington, Jeff Weake und Jacqueline McGowan in der „Altitude“, und Cary Gleeson in der „JFC“ stoppten sofort auf und halfen den Havaristen. Mark Helms und Michael Knight blieben bei dem Abflug unverletzt, konnten wieder in ihr Boot einsteigen und das Rennen fortsetzen. Chris und Debbie Bartlett übernahmen mit ihrer „Quick Nautical Equipment“ unterdessen ohne ihre beiden Hauptgegner „Altitude“ und „Miss Electropar“ den bereits vertrauten Platz an der Spitze des Feldes, dicht gefolgt von Greg Brinck und Ryan Shores in der „Konica Minolta“. Vor dem Rest des Feldes verteidigten Grant und Cynthia Garrity mit der „Mike Pero“ ihren dritten Platz. Bei den absolut ruhigen Bedingungen hatte keines der Teams auch nur den Hauch eines Vorteils und so absolvierte das Formula Honda Feld dicht an dicht die acht Runden und jeder lauerte auf einen Fehler des Anderen.

Champion Urquhart verfehlte erneut einen Podiumsplatz

Die Quick Nautical Equipment baut Meisterschaftsführung weiter aus
Während das Führungstrio seine Positionen bis über die Ziellinie beibehalten konnte, verfehlte der amtierende Champion Mike Urquhart und sein Co. Darrin Urquhart in der „Light Industries“ trotz aller Angriffsversuche auf die „Mike Pero“ erneut nur knapp das Podium. Auf dem fünften Platz gingen zwar Tony Coleman und Adrian Pearce mit der „Building Solutions“ über die Linie, doch wurde der dahinter folgenden „Altitude“ von Jeff Weake aufgrund der Hilfestellung beim Unfall der „Miss Electropar“ die Zeit von 3min 14sek. gutgeschrieben. Damit wechselten die „Building Solutions“ und die „Altitude“ für die Wertung die Plätze. Auf dem siebten Platz landete das Team „Honda Marine“ vor der „CRD Automotive“.

Den neunten Platz bekam die „JFC“ von Cary Gleeson der ebenfalls für die Hilfestellung beim Unfall in der ersten Runde eine Zeitgutschrift bekommen hatte. Die tiefschwarze „GP Racing“ von Glen Powell und Sohn Christopher rundeten die Top-Ten ab.

„Quick Nautical Equipment“ baut Führung weiter aus

Mit dem weiteren Sieg baut die „Quick Nautical Equipment“ ihre Führung in der Meisterschaft auf 1884 Punkte weiter aus. Das Team „Altitude“ folgt mit 1527 Punkten und die „Miss Electropar“ vervollständigt die Top-Three mit 1413 Punkten. Die beiden Champions von 2006 und 2005, Mike Urquhart in der „Light Industries“ und Greg Brinck in der „Konica Minolta“ bleiben mit 1380, bzw. 1288 Punkten bei drei verbleibenden Rennen zumindest noch theoretischer Reichweite zum Titel. Auf den weiteren Plätzen folgen die „Mike Pero“ vor der „Honda Marine“, der „JFC“ und der „Building Solutions“.

Als nächstes steht nun die sechste Runde zur Meisterschaft am 14.04.07 in Napier auf dem Programm.

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