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„Placemakers“ meldet sich mit Sieg zurück in den Titelkampf
26.03.07
Die fünfmaligen Champions Richard Shores und Wayne Carson sicherten sich mit ihrem 32ft Douglas Skater Katamaran „Placemakers“ nach einen spannenden Rennen bei perfekten Bedingungen in Tauranga den Sieg. Für Shores war es der insgesamt 34ste Sieg in seiner Karriere. Der Sieg folgte an demselben Ort, an dem Shores vor 10 Jahren seinen allerersten Sieg einfahren konnte. Schon seit Wochen stand das „Placemakers“ Team unter großem Druck. Teile des Bootes waren zur Reparatur nach Australien geschickt worden und kamen erst am Freitagmorgen vor dem Rennen wieder in Neuseeland an und konnten erst spät wieder eingebaut werden. Das Team befand sich nach zwei enttäuschenden Runden in Gulf Harbour und Wellington auf einem Tiefpunkt. Der Sieg in Tauranga bringt nun einen großen Schub für die Zuversicht und dem Team bei drei verbleibenden Runden noch eine kleine Chance auf den Gewinn des Titels.
„Fairview Windows“ wieder mit toller Leistung
Gleich nach dem Start des Rennens war es das bislang zuverlässigste Team der Serie, die „Fairview Windows“ von Scott und Warren Lewis, die sich durchsetzen konnte und die Führung übernahm. Hinter dem 30ft Douglas Skater sortierte sich die Konkurrenz „Sleepyhead“, „ProFloors“ und „Placemakers“ brav ein. Doch schon nach der ersten Runde entledigte sich die „Sleepyhead“ aller Siegchancen, als sie eine der Wendemarken an der verkehrten Seite passierte und umdrehen musste, um den Fehler zu bereinigen. Die „Placemakers“ konnte unterdessen die bis dahin führende „Fairviews Windows“ überholen und die Führung übernehmen. Im weiteren Verlauf des Rennens näherte sich dann die „Sleepyhead“ wieder mit unglaublicher Geschwindigkeit dem Führungstrio „Placemakers“, „Fairview Windows“ und „ProFloors“.
Spektakuläre Aufholjagd der „Sleepyhead“ bis auf Platz drei
Die amtierenden Champions brauchten auch nur eine handvoll Runden um sich den Valders in der „ProFloors“ zu nähern und sie schließlich zu überholen. Grant und Wayne Valders schienen überhaupt ein paar Probleme zu haben, denn an die Speed, die die Ex- „Sleepyhead“ bei dem rauen Rennen in Gulf Harbour erreicht hatte, kam sie diesmal bei weiten nicht heran. Die Valders hatten offensichtlich große Schwierigkeiten, ihre „ProFloors“ auf Geschwindigkeit zu bringen. In der Hand von Peter Turner war der Phantom Kat im vergangenen Jahr erheblich schneller. Während die „Placemakers“ mit Rundenzeiten von 4min 25Sekunden einem sicheren Sieg mit einem Vorsprung von 20 Sekunden entgegenfuhr, schaffte es die „Fairview Windows“ zum vierten Mal hintereinander auf einen zweiten Platz und übernimmt somit mit einem sechs Punkte Vorsprung die Führung bei den Superboats von der bislang führenden „Sleepyhead“, die sich nach der verpassten Wendemarke noch auf den verbleibenden Podiumsplatz vorfahren konnte.
„Addictive“ fuhr zum zweiten Sieg in Folge
Bei den Superboat Lights waren es die Champions von 2005, Grant Smith und Dave Aldrigde in ihrem 28ft Douglas Skater „Addictive“ die ihren zweiten Sieg in Folge einfahren konnten. Den Start meisterte allerdings erneut das „High Impact“ Team Perry Morris und Bevan Antonelli. Bis etwa zur Mitte des Rennens konnte sich die „High Impact“ an der Spitze der Klasse vor der „Addictive“ behaupten, bevor Grant Smith die Führung übernehmen konnte. Morris und Antonelli waren trotzdem mehr als glücklich über den zweiten Platz, mit dem sie in Schlagdistanz zur Klassenführung und damit zum Titel bleiben.
Kelly Smith und Tavis Thompson in der „Rayglass“ vervollständigten das Podium der Superboat Light Klasse und teilen sich nun mit der „Addictive“ die Klassenführung. Die Australier Bruce Sanders und Colin Craven schafften es diesmal auf den achten Gesamtrang und vierten Platz in der Klasse. Es scheint, als wenn die beiden sich ihrer bisherigen technischen Probleme entledigt haben und nun völlig befreit von allem Druck die Meisterschaft in Angriff nehmen könnten.
„Driveright“ gewann Duell gegen die „Steadcraft“
In der Sports100 Klasse sorgten erneut die Batboats „Driveright“ von Mark Diggleman und die „Steadcraft“ von Greg Crawford für das Maß der Dinge. Die beiden identischen Boote legten Geschwindigkeiten von bis zu 85 mph hin und führten die Klasse an. Folgen konnte lediglich Graeme Pike mit seinem Skater Katamaran „Vmax Yamaha“, obwohl er hart von Kevin Ireland in der „Challenger“ attackiert wurde. Im weiteren Verlauf musste Ireland sich dann aber der „Family Boats“ von Tony Singe und der „Finance Point“ von Bill Thompson beugen. Die Podiumsplätze machten die „Driveright“, die „Steadcraft“ und die „Vmax Yamaha“ unter sich aus. In der Reihenfolge ging das Trio dann auch über die Ziellinie.
„Miss Electropar“ Crew wurde aus dem Boot katapultiert
Bei den Booten der kleineren Formula Honda Klasse, bekamen die eingesetzten Sicherungsboote schnell etwas zu tun. Gleich in der ersten Runde krachte die „Miss Electropar“ von Mark Helms und Michael Knight über die Wellen der vor ihnen fahrenden größeren Boote und es schmiß die beiden in hohem Bogen direkt vor den zahlreichen Zuschauern am Aussichtspunkt „Sulphur Point“ aus dem Boot. Gleich zwei weitere Formula Honda Boote waren mit der „Altitude“ und der „JFC“ zur Stelle und leisteten Hilfe für ihre Kollegen. Sehr zur Freude aller Beteiligten setzten Helms und Knight das Rennen dennoch fort. An der Spitze der Formula Honda übernahmen Chris und Debbie Bartlett wie gewohnt die Führungsposition.
Allerdings war es mit der diesmal weiter hinten im Feld rangierenden „Miss Electropar“ und der „Altitude“ sicherlich etwas einfacher für die beiden Bartletts. Anstellen dessen übernahmen Greg Brinck und Ryan Shores mit der „Konica Minolta“ und Grant und Cynthia Garrity mit der „Mike Pero Hawkes Bay“ die Rollen der Verfolger.
„Quick Nautical Equipment“ hat den Titel noch nicht sicher
Nach einen harten Rennen konnten sich schließlich Chris und Debbie Bartlett mit ihrer „Quick Nautical Equipment“ einen weiteren Sieg holen. Auf einem zweiten Platz fuhr sich der Champion von 2005 Greg Brinck mit seiner „Konica Minolta“. Damit hält Brinck Anschluß an die Spitze und könnte in Napier das Blatt zu seinem Gunsten wenden, wenn er ein oder zwei Boote zwischen sich und der „Quick Nautical Equipment“ von den Bartletts bringen kann.
Mit ihrem besten Rennen in dieser Saison fuhren die Garritys mit der „Mike Pero“ auf den dritten Rang vor und kamen damit erstmalig aufs Podium, gefolgt von dem amtierenden Champion Mike Urquhart in der „Light Industries“. Die wohl beste Leistung lieferte allerdings die „Altitude“ ab, die nach dem Aufstoppen bei der verunfallten „Miss Electropar“ wieder bis auf den vierten Platz vorfahren konnte. Die „Miss Electropar“ landete am Ende auf einem 13. Platz in der Klasse. Bei den Classics lieferten sich die „Spirit of Cheynne“, die „Holsom“ und die „Cafe Royal“ ein enges Kopf-an-Kopf Rennen. Am Ende holte sich Chris Neale in seiner „Spirit of Cheyenne“ den Top-Spot bei den Classics während in der Sports60 Klasse Lance Dawson mit seiner „Waves `n´ Wheels“ siegte und Joanne Lomax mit Publikumsliebling „Chindit“ in der Sports60 Restricted den Sieg holte.
Erst Mitte April, am 14.04.07, findet die sechste der achte Runden zur NZ Offshore Meisterschaft in Napier statt. Bis dahin gönnen sich die Teams erst einmal eine ordentliche Pause.
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