GP in Wellington

 

„Altitude“ gewann enges Rennen um den Sieg

Erneut Frustration für das "Red Bellies" Team

„Sleepyhead“ auf dem Weg zur Titelverteidigung

„Red Bellies“ Teams bereit für den Kampf um den Titel

Zur Halbzeit der Meisterschaft nach Wellington

Zur Halbzeit der Meisterschaft nach Wellington

08.03.07

Die NZ Offshore Championship zieht für ihre vierte Runde in die Hauptstadt Wellington. Gleichzeitig markiert das kommende Rennen die Halbzeit in einer der engsten und spannendsten Saisons seit Jahren. In den vergangenen drei Runden standen drei unterschiedliche Sieger auf dem Podest ganz oben.

„Placemakers“ macht sich Hoffnung auf ihren achten Sieg in Wellington

Die Placemakers will in Wellington ihren achten Sieg einfahren
Die größten Hoffnungen auf einen Sieg in Wellington machen sich Richard Shores und Wayne Carson in ihrer „Placemakers“. Das Duo kann auf eine eindrucksvolle Serie von sieben Siegen in der Hauptstadt zurückblicken und will nun den achten Sieg holen. Der fünffache NZ Champion hatte bislang einen sehr schwierigen Saisonstart. Nach einem sechsten Platz in Taupo folgte ein Sieg in Maraetai, gefolgt von einem Ausfall beim letzten Rennen in Gulf Harbour. Nach wie vor gehört der 32ft, 1300PS Douglas Skater „Placemakers“ zu den Top-Booten im Feld und mit der Erfahrung von Shores und Carson könnte es diesmal wieder für einen Sieg langen.



Konkurrenz in der Superboat Klasse schläft nicht

Doch die Konkurrenten der Saison 2007 lassen dem Ex-Champion „Placemakers“ wenig Luft zum Atmen. So legten die Brüder Grant und Wayne Valder mit ihrem 34ft Phantom Kat „ProFloors“, der ex- „Sleepyhead“, in Gulf Harbour ein makelloses Rennen hin und schrieb sich ebenfalls auf die Siegesliste der Saison 2007. Die „ProFloors“ kam augenscheinlich mit den harten Bedingungen mit Leichtigkeit klar und die Valders haben sich offensichtlich an das neue Boot gewöhnt und das richtige Setup gefunden. Mit einem weiteren Sieg in Wellington könnten die Brüder nun einen riesigen Schritt in Richtung ihres erklärten Ziels, den Meisterschaftstitel machen. Neu in der Superboat Klasse sind Warren und Scott Lewis mit ihrer „Fairview Windows“. Die beiden rüsteten ihren Superboat Light Kat von Außenbord- auf Innenborder um und stiegen in die höchste Kategorie in Neuseeland auf. Für das Rennen in Wellington hoffen die Lewis Brüder nun auf einigermaßen ruhige Bedingungen um sich nach einigen guten Podiumsplätzen nun endlich auch einmal ganz nach oben auf das Podium stellen zu können.

Reparaturarbeiten an der „Sleepyhead“ laufen auf Hochtouren

Die Sleepyhead kämpft gegen die Zeit an
Bevor sie gegen ihre Konkurrenten in der Superboat Klasse antreten können, müssen sich die amtierenden Champions Peter Turner und Craig Archer zuerst einem Rennen gegen die Zeit stellen. Beim Rennen in Gulf Harbour erlitt ihre „Sleepyhead“ einige ernsthafte Schäden am Heckspiegel des Rumpfes. Das Team arbeitet fieberhaft Tag und Nacht daran, die Schäden zu beseitigen um in Wellington an den Start gehen zu können. Das erst drei Rennen alte Boot legte in seiner kurzen aktiven Zeit bereits einige eindrucksvolle Ergebnisse vor und man darf davon ausgehen, dass ihm die erwarteten rauen Bedingungen in Wellington besonders gut liegen werden.



Familieninternes Duell an der Spitze der Superboat Light Klasse

Richtig hart geht es auch in der Superboat Light Klasse zu. In Wellington dürfte es hier zu einer Familienentscheidung zwischen Grant Smith in seiner „Addictive“ und seiner Tochter Kelly in ihrer „Rayglass Marine“ kommen. Bislang konnten sich Kelly Smith und ihr Co.-Pilot Travis Thompson in der Klasse durchsetzten und führt nach drei Runden das Klassement mit zwei Siegen an. Vater Grant Smith konterte zwar mit einem Klassensieg, bleibt aber vorerst im Gesamtklassement noch hinter seiner Tochter. Beide setzen auf identische Skater Katamarane mit zwei Mercury 2,5 X Außenbordern. Der größte Vorteil der Skater ist dabei die unglaubliche Wendigkeit in den Kurven.

Vier weitere Teams auf der Jagd nach Punkten in der Superboat Light Klasse

Die Australier in der Red Bellies haben jetzt alle Schwierigkeiten beseitigt
Gejagt werden die beiden Smiths seit dem letzten Rennen in Gulf Harbour von einem weiteren, nicht verwandten Smith. Bob Smith und Mark Taiatini importierten ebenfalls einen Skater, die „Cat Attack“, aus den USA und gingen in Gulf Harbour zum ersten Mal in dieser Saison an den Start. Mit zwei in Neuseeland gebauten Robson Kats gehen die Teams „High Impact“ und „PuttPutt.com“ ins Rennen. Perry Morris und Bevin Antonelli mischten sich in ihrer „High Impact“ immer wieder unter die Superboats und auch der ehemalige Champion Roger Puttick fuhr mit seiner „PuttPutt.com“ weit nach vorne. Als sechstes Boot in der Klasse gehören die Australier Bruce Sanders und Colin Craven mit ihrer „Red Bellies“ zu den Favoriten für das Rennen in Wellington.

Das Team ließ zwar immer wieder durchblicken wie leistungsfähig sie als amtierenden australische Champions sind, mussten aber mit vielerlei technischer Probleme nach einem Überschlag beim Auftaktrennen in Taupo bislang immer wieder zurückstecken. Wellington soll nun den Durchbruch und die „Red Bellies“ wieder auf Meisterschaftskurs bringen.

Batboats an der Spitze der Sports100 Klasse

Das Batboat Driveright führt in der Sports100
Ein Auge kann man auch auf die Teams der Sports100 Klasse haben. Hier stehen das Vater/Sohn Duo Greg und Philip Crawford in ihrer „Steadcraft“ an der Spitze der Klasse. Doch Mark und Aaron Diggleman in ihrer „Drive Right“ und Graeme Pike mit seiner „Vmax Yamaha“ sind der „Steadcraft“ dicht auf den Fersen. Weitere harte Kämpfe kann man sicherlich auch von Kevin Irelands „Challenger“, Bill Thompson „Finance Points“ und der „YMF Family Boats“ von Steve Lockhart erwarten. Bei den Sports100 haben sich besonders die drei Batboats „Steadcraft“, „Drive Rights“ und „Family Boats“ als nur schwer zu schlagen herausgestellt. Für ein Budget, das den Geldbeutel nicht sprengt, bekommt man mit einem Batboat ein überaus konkurrenzfähiges und günstiges Rennboot.

„Quick Nautical Equipment“ in der Formula Honda das Maß der Dinge

Für das 60Meilen Rennen wird erneut eine Dominanz durch die vielen Formula Honda Teams vorhergesagt. Die One-Design Klasse lieferte bei den ersten drei Rennen zur Freude der Zuschauer immer spannende und vor allem enge Rennen ab. Chris und Debbie Bartlett sind hier mit ihrer „Quick Nautical Equipment“ im Moment das Maß der Dinge, obwohl es in der Formula Honda zahlreiche weitere Teams gibt, die die Siegesserie der Bartletts jederzeit durchbrechen könnten. So stehen der Champion von 2005, Greg Brinck in seiner „Konica Minolta“ und der Champion von 2006, Mike Urquhart in der „Light Industries“ bereit, dem Siegen der Bartletts in Wellington ein Ende zu bereiten. Mit von der Partie sind auch Mark Helms und Michael Knight in ihrer „Miss Electropar“. In der Formula Honda setzt sich auch das familieninterne Smith-Duell fort. Während Vater Grant und Tochter Kelly sich in der Superboat Light bekriegen, startet Sohn Michael und die jüngste Tochter Mandy mit der „Bad Boyz“ und der „The Gambler“ in der One-Design Klasse.

Mit mehreren Favoriten in jeder Kategorie, der hohen Leistungsdichte und einem extrem engen Abstand im Klassement kommt es bei der Halbzeit in Wellington auf jeden einzelnen Punkt an, wenn man in der Meisterschaft den Titel in Reichweite behalten will.

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„Red Bellies“ Teams bereit für den Kampf um den Titel

09.03.07

Vor dem südlichsten Rennen der NZ Offshore Meisterschaft im Hafenbecken der Hauptstadt Wellington, ist sich das australische „Red Bellies“ Team sicher, das der tiefste Punkt ihrer NZ Kampagne nun hinter ihnen liegt. In den drei bisherigen Runden konnten Bruce Sanders und Colin Craven nach einem Überschlag im Auftaktrennen nicht zeigen, was sie wirklich können.

Folgeschäden bremsten die „Red Bellies“ bei den letzten beiden Rennen ein

Die Red Bellies ist für das Rennen in Wellington wieder voll da
Gleich beim Saisonauftakt überschlugen sich Bruce Sanders und Colin Craven mit ihrer „Red Bellies“. Zwar bekamen sie das Boot für die nächste Runde wieder flott, doch sie laborierten noch bis Gulf Harbour an den Spätfolgen des Unfalls. „Ohne die Möglichkeit auch nur zwei Wochen am Stück am Boot zu arbeiten oder zu testen, fanden wir die Probleme erst bei den letzten beiden Rennen. So legte uns in Maraetai ein elektrisches Problem lahm und in Gulf Harbour machte uns die Lenkung zu schaffen,“ erklärte Bruce Sanders die vergangenen Wochen. Doch trotz der frustrierenden Ereignisse blieb Sanders optimistisch was die Leistungsfähigkeit seines Teams angeht. „Bis zum Unfall in Taupo lagen wir an der Spitze unserer Klasse, daher wissen wir, das wir die Leistungsfähigkeit da ist,“ meinte Bruce Sanders.

„Wir haben jetzt hoffentlich alle Probleme hinter und finden bei Rennen in Wellington wieder in unseren eigentlichen Rhythmus. Wir sind zuversichtlich, das wir am nächsten Wochenende anfangen können, endlich Punkte in der Superboat Light Klasse zu sammeln.“

„Red Bellies“ für das Rennen in Wellington bereit

Für das 100Meilen Rennen in Wellington hat das Team nun die Vorbereitungen abgeschlossen. Auch die Ursache für die Lenkungsprobleme in Gulf Harbour konnte das Team ausfindig machen. „Wir im Anschluß an das Rennen in Gulf Harbour am nächsten Tag in Auckland noch ein paar Testrunden gefahren und konnten dabei feststellen, das die Probleme mit der Steuerung durch die gebrochenen Hydraulikzylinder herrührten,“ sagte Sanders. „Die Teile wurden dann sofort von Australien nach Neuseeland abgeschickt. Es ist ein wenig hektisch, aber wir sind zuversichtlich, dass sie rechtzeitig durch den Zoll gehen und wir sie einbauen können. Alles andere ist für das Rennen vorbereitet und wir freuen uns schon auf Wellington.“

Mittlerweile dürfte das Team alle technischen Mängel, die noch von dem Unfall herrühren ausgemerzt haben. In Wellington dürfen sich die fünf Konkurrenten sicherlich warm anziehen, wenn die „Red Bellies“ so weitermacht, wie sie es vor ihrem Unfall in Taupo gezeigt hat.

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„Sleepyhead“ auf dem Weg zur Titelverteidigung

14.03.07

Die amtierenden NZ Champion Peter Turner und Craig Archer sicherten sich mit ihrer „Sleepyhead“ bei der vierten Runde zur NZ Offshore Meisterschaft mit einem Sieg die Chancen auf eine Titelverteidigung während die „Placemakers“ erneut mit einem technischen Defekt aufgeben mußte. Auf den weiteren Plätzen folgten die „Fairviews Windows“ und die „ProFloors“.
In den Pits noch einträchtig hintereinander - auf der Rennstrecke die härtesten Gegner  - Sleepyhead und Placmakers
„Placemakers“ gab zu Rennbeginn den Ton an

Bei wunderbaren warmen Wetter und einer flacher See lockte die vierte Runde zu NZ Offshore Meisterschaft in Wellington viele tausend Zuschauer an die Aussichtspunkte rund um die Oriental und Evans Bay im Grand Harbour der neuseeländischen Hauptstadt. Erneut lieferten sich die 38 Teams bei dem 100 und 60 Meilen Rennen packende Positionskämpfe und am Ende stand ein unerwarteter Sieger ganz oben auf dem Podium. Gleich zu Beginn des Rennens übernahmen der siebenmalige Wellington Gewinner Richard Shores und Wayne Carson mit ihrer „Placemakers“ die Führung.

Dicht dahinter folgten Warren und Scott Lewis mit ihrer „Fairviews Windows“ und drängten die „Sleepyhead“ auf Platz drei zurück. Peter Turner hatte seinen Phantom Kat erst wenige Stunden vor dem Rennen wieder einsatzklar bekommen. Bei dem letzten Rennen in Gulf Harbour hatte die „Sleepyhead“ einen umfangreichen Schaden am Heckspiegel erlitten und musste mühsam repariert werden. Hinter der noch nach frischer Farbe riechenden „Sleepyhead“ sortierten sich Grant und Wayne Valder mit ihrer „ProFloors“ auf dem vierten Platz ein.

Schwerer Rückschlag für die „Placemakers“ mit weiterem Ausfall

Ein Getriebeschaden legte die Placemakers lahm
In der fünften Runde gab es dann den ersten und aufsehenerregendste Ausfall des Rennens. Richard Shores und Wayne Carson bekamen erneut ein technisches Problem und mussten mit einem Getriebeschaden an ihrer „Placemakers“ aufgeben. Das Team wird schon die gesamte Saison von Problemen geplagt und mußte nun mit dem zweiten Totalausfall in dieser Saison einen schweren Schlag in ihrem Titelkampf einstecken. Die seit sieben Jahren anhaltende Siegesserie der „Placemakers“ in Wellington brach ebenfalls, als die „Fairview Windows“ vorbeizog und die Führung übernahm. Auch Peter Turner und Craig Archer konnten ihr Glück kaum fassen, ließen die „Placemakers“ hinter sich zurück und nahmen die „Fairview Windows“ ins Visier.

„Sleepyhead“ kam auf dem engen Kurs sehr gut zurecht

Die Sleepyhead fuhr zu ihrem zweiten Sieg im vierten Rennen
Etwas überraschend absolvierte die große, schwere „Sleepyhead“ die 16 engen Turns des Kurses besser als der leichtere Douglas Skater „Fairview Windows“. Nach und nach verkürzten Turner und Archer den Abstand zu den führenden Lewis Brüdern und wurde mit zunehmendem Spritverbrauch immer leichter und damit schneller. In Runde elf schloß die „Sleepyhead“ dann schließlich auf die „Fairview Windows“ auf und übernahm die Führung. Mit einer Zeit von unter 60 Minuten absolvierte die „Sleepyhead“ dann die kompletten 15 Runden des 100Meilen Rennens und sicherte sich den zweiten Sieg mit dem erst vier Rennen gefahrenen Phantom Kat.


Nach dem Pech von Gulf Harbour geht Peter Turner nun wieder mit einem breiten Grinsen im Gesicht in Richtung Titelverteidigung. Bereits zum dritten Mal auf dem zweiten Platz landeten Scott und Warren Lewis mit ihrer „Fairview Windows“ und behalten damit Anschluß an die „Sleepyhead“. Mit dem dritten Platz sicherten sich auch Grant und Wayne Valder mit der „ProFloors“ vorerst den Anschluß an die Spitze.

„Addictive“ fuhr zu ihrem ersten Klassensieg der Saison

Grant Smith konnte zum ersten Mal seine Tochter Kelly schlagen
Bei den Superboat Lights gaben nach dem Start Perry Morris und Bevin Antonelli mit ihrer „High Impact“ den Ton an. Auf den Plätzen zwei und drei kämpften Grant Smith in seiner „Addictive“ heftig gegen seine Tochter Kelly in ihrer „Rayglass“ an. Die Australier Bruce Sanders und Colin Craven in der „Red Bellies“ und die Auckländer Bob Smith und Mark Taiatini mit ihrer „Cat Attack“ blieben abwartend hinter den beiden Kampfhähne und warteten auf Fehler. Im Verlauf des Rennens rückte dann Grant Smith mit seiner „Addictive“ der „High Impact“ immer weiter auf den Heckspiegel. Nach Passieren der letzten Wendemarke ging dann plötzlich „High Impact“ der Kraftstoff aus und Perry Morris wurde immer langsamer. Ohne Gegenwehr konnte Grant Smith vorbeiziehen und den Sieg einfahren.

Auch Smiths Tochter Kelly rutschte noch kurz vor der Ziellinie an der „High Impact“ vorbei und übernahm Platz zwei. Mit allerletzter Kraft rettete sich die „High Impact“ dann noch auf den verbleibenden Podiumsplatz. Auch die „Red Bellies“ bekam Probleme und musste Bob Smith und Mark Taiatini in der „Cat Attack“ passieren und den vierten Platz überlassen.

„Driveright“ zum dritten Mal in Folge Klassensieger
Die BatBoats lieferten sich wieder packende Zweikämpfe
Wie in den anderen Klassen bekriegten sich auch die Favoriten in der Sports100 Kategorie. Die „Driveright“ von Mark Diggleman, die „Steadcraft“ von Greg Crawford und der Katamaran „Vmax Yamaha“ von Graeme Pike bewiesen erneut die hohe Leistungsdichte in der Sports100. Diesmal mit von der Partie waren die „Finance Point“ von Bill Thompson und Craig Parsons und das dritte Batboat im Feld, die „YMF Family Boats“ von Steve Lockhart und Tony Singe. Greg Crawford holte sich mit seiner „Steadcraft“ die Führung, wurde dann aber nachgeben und der „Driveright“ von Mark Diggleman das Feld überlassen.


Während Diggleman sein Batboat zum dritten Mal in Folge als Klassensieger über die Linie fuhr, behielt Greg Crawford mit seiner „Steadcraft“ auf Platz zwei ebenso den Anschluß, wie Graeme Pike, der mit seiner „Vmax Yamaha“ zum dritten Mal auf Platz drei landete. Auf Platz vier feierte das „Finance Team“ von Bill Thompson seine erste Zielankunft mit dem Sleekline Boot.

Formula Honda so actionreich wie immer

Das Team Altitude gewann die Formula Honda nur knapp
Actionreich wie immer zeigten sich auch die Formula Honda Teams. Angeführt von Jeff Weake und Jacqui McGowan in der „Altitude“ blieben die Meisterschaftsleader Chris und Debbie Bartlett in ihrer „Quick Nautical Equipment“ und Mark Helms und Michael Knight in der „Miss Electropar“ in Schlagdistanz. Dahinter folgten der Gewinner der ersten Runde, Greg Brinck in der „Konica Minolta“, der amtierende Champion Mike Urquhart in der „Light Industries“ und Tony Coleman in seiner „Building Solutions“ und warteten auf Fehler bei dem Führungstrio. Am Ende trennten gerade mal sechs Sekunden die ersten Drei Teams der Klasse. Jeff Weake rettete sich mit der „Altitude“ nur knapp den Sieg in dieser engsten Zielankunft seit Einführung der Formula Honda 2005.

Mit einem zweiten Platz sicherten sich die Bartletts die Führung in der Meisterschaft, gefolgt von der „Miss Electropar“ auf dem dritten Platz. Wieder einmal bewies die One-Design Klasse, wie eng und packend die Rennen hier sind. Nun folgt für die neuseeländischen Offshore Teams erst einmal eine kleine Pause bis die fünfte Runde der Meisterschaft am 24. März in Tauranga ansteht.

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Erneut Frustration für das "Red Bellies" Team

15.03.07

Auch die vierte Runde der NZ Offshore Meisterschaft brachte für die Australier Bruce Sanders und Colin Craven keine Besserung. Erneut sorgte ein technisches Problem für Frustration bei den mit großen Ambitionen in Neuseeland angetretenen Australiern.

Neuseeland Kampagne der "Red Bellies" bislang unter keinem guten Stern

Nach einem Überschlag bei Saisonauftakt in Taupo hatte das Team ordentlich damit zu tun, die bei den beiden weiteren Runden auftretenden Folgeschäden zu lokalisieren und auszumerzen.Nach einem guten Start folgte nach wenigen Metern bereits wieder die Enttäuschung Vor dem Rennen in Wellington dachte das Team, das nun alle möglichen Schäden beseitigt sein würden und kam mit großen Erwartungen in die Hauptstadt. Doch trotz der unermüdlichen Anstrengungen, klebte das Pech an ihnen, kaum das die "Red Bellies" ins Wasser gelassen wurde. "Es war erneut ein sehr enttäuschendes Wochenende," sagte Bruce Sanders. "Schon in der Aufwärmrunde ging die Lichtmaschine der rechten Maschine kaputt und alle möglichen Alarme gingen an. Wir fuhren daraufhin wieder in die Pits und haben wie verrückt die Lichtmaschine der linke Maschinen umgeleitet, so dass sie beide Maschinen versorgen konnte. Es war nicht genug Zeit, die defekte komplett auszutauschen."



Ausfall der Lichtmaschinen sorgte für langsamere Gangart

Direkt nach dem Start setzte sich die "Red Bellies" an die Spitze ihrer Klasse, nur um unmittelbar darauf festzustellen, das auch die zweite Lichtmaschine aufgegeben hatte und für noch mehr Alarme sorgte. Die "Red Bellies" wurde immer langsamer und besonders in den Kurven fehlte es dann, um mit den Konkurrenten mithalten zu können. Sanders und Craven beendeten das Rennen dann mit Müh und Not auf dem fünften Platz in der Superboat Light Klasse. "Wir waren ziemlich aus dem Rennen mit unserer Geschwindigkeit, so versuchten wir das, was wir in den letzten Rennen auch immer getan haben - das Ende des Rennens zu erreichen und zu hoffen, dass vor uns noch viele ausfallen würden," schilderte Bruce Sanders das Rennen.Ohne Lichtmaschinen schleppte sich die Red Bellies förmlich über den Kurs

"Diesmal kamen aber alle anderen in unserer Klasse ins Ziel. Daher blieben für uns nur der fünfte Platz und ein paar Pünktchen übrig. Nicht das, was wir uns erhofft hatten. Ich bin mir nicht sicher, welche schwarze Katze wir überfahren haben, aber so läuft das für uns eben im Moment." Die nächste Runde zur NZ Meisterschaft findet am 24.03.07 in Tauranga statt. Die fünfte Runde markiert auch die Halbzeit der Meisterschaft und Sanders ist fest entschlossen weiter zu kämpfen und das Glück für das Team endlich umzudrehen. "Wir sind in dieser Serie gestartet, weil wir eine Herausforderung gesucht haben und wir haben definitiv eine gefunden," so Sanders.

"Ein Teil der Herausforderung ist, das wir aus Australien kommen und immer nur ein oder zwei Tage für die Vorbereitung des Bootes zwischen den Runden haben und nicht die vollen zwei Wochen. Das trug auch mit dazu bei, dass wir die Probleme nach dem Crash in Taupo nicht in den Griff bekamen. Jedesmal wenn wir ein Problem beseitigt hatten, tauchte ein Neues auf."

In Neuseeland starten starke Gegner für die Australier

Auch ist Bruce Sanders von der Leistungsfähigkeit der Neuseeländer beeindruckt. "Nach diesen ersten Runden bin ich von der NZ Offshore Meisterschaft ziemlich beeindruckt. Die Serie ist sehr professionell und die Boote erreichen ähnliche Geschwindigkeiten wie wir, als wir die australische Meisterschaft gewonnen haben. Dazu sind sie auch sehr schnell in den Kurven. Es sind starke Gegner, die wir nur besiegen können wenn es bei uns gut läuft und das muß es ab jetzt auch. Ich bin mir aber sicher, dass wir es in der zweiten Halbzeit umdrehen können und noch ein paar gute Resultate bei den verbleibenden Rennen einfahren können."

Bis zur fünften Runde der Meisterschaft am 24.03.07 in Tauranga hat das "Red Bellies" Team nun etwas Zeit zum Ausruhen und zur Reparatur der "Red Bellies". Dann wird sich auch hoffentlich das Blatt für die beiden australischen Champions wenden.

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„Altitude“ gewann enges Rennen um den Sieg

16.03.07

Jeff Weake und Jacqueline McGowan sicherten sich mit der „Altitude“ bei der vierten Runde zur NZ Offshore Meisterschaft ihren ersten Sieg in dieser Saison und verwiesen die „Quick Nautical Equipment“ und die „Miss Electropar“ auf die Plätze.

Team „Altitude“ der dritte Sieger in vier Rennen

Die Formula Honda zeigte wieder packenden Rennsport
Bei den für Wellington untypischen ruhigen Bedingungen ging die „Altitude“ vom Start weg in Führung und konnte sich bis zum Ende gegen die immer wieder angreifende „Quick Nautical Equipment“ durchsetzten. Die „Altitude“ ist damit das dritte Siegerboot in vier Rennen der Formula Honda Meisterschaft 2007. „Wir sind ganz hingerissen,“ sagte Jeff Weake. „Ich hätte das aber nicht ohne Jacqueline geschafft. Wir sind ein großartiges Team und alles funktionierte super.“ Die Meisterschaftsführenden Chris und Debbie Bartlett ließen in der „Quick Nautical Equipment“ ebenfalls nichts anbrennen und gingen als zweiter über die Ziellinie. Damit bauten sie ihre Führung weiter aus.


Auf Platz drei blieben Mark Helms und Michael Knight mit der „Miss Electropar“ ihrer anhaltenden Podiumspräsenz treu. Der allererste Formula Honda Champion von 2005, Greg Brinck in der „Konica Minolta“ verfehlte mit Navigator Eldon Archer nur knapp das Podium und landete auf dem vierten Platz.

Tolle Rennen um die weiteren PlatzierungenDie CRD und die JFC lieferten sich heftige Duelle

Ihr bislang bestes Rennen lieferten Grant und Cynthia Garrity mit der „Mike Pero“ ab. Ein toller fünfter Platz, den die Garrity´s hart von dem amtierenden Champion Mike Urquhart und seiner „Light Industry“ erkämpften, war die wohlverdiente Belohnung für ein tolles Rennen. Hinter der „Light Industry“ sicherten sich Mitchell Thompson und Rob Glen in der „Honda Marine“ den siebten Platz. Das Vater und Sohn Duo Colin und Zane Dunn in ihrer „CRD Automotive“ schnappten sich nur wenige Meter vor dem Ziel den achten Platz von Cary Gleeson in der „JFC“ nach einem fantastischen Rennen. Die Lokalmatadoren Michael Smith und Chris Hopkins bildeten mit ihrer „Bad Boyz“ den Abschluß der Top-Ten.

„Quick Nautical Equipment“ baut Führung weiter aus

Nach vier Runden können die Bartletts mit ihrer „Quick Nautical Equipment“ ihren Vorsprung weiter ausbauen. Das Team führt nun mit 1484 Punkten die Meisterschaft vor Mark Helms in der „Miss Electropar“ mit 1300 Punkten und dem Team „Altitude“ mit 1265 Punkten an. Dahinter rangieren die beiden bisherigen Weltmeister Mike Urquhart mit seiner „Light Industrie“ mit 1088 Punkten und Greg Brinck in der „Konica Minolta“ mit 928 Punkten. Während die Top-Five noch Chancen auf den Titel haben, kämpfen die anderen Teams noch um die Plätze. Allen voran die „Honda Marine“ mit 802 Punkten, die „Mike Pero“ mit 792 Punkten, die „JFC“ mit 729 Punkten und die „Bad Boyz“ mit 708 Punkten.

Noch stehen vier Runden auf dem Programm und bei der engen Meisterschaft ist bislang noch nichts entschieden. Mit viel Spannung warten die Teams jetzt auf Runde Nr. fünf in Tauranga am 24.03.07.

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