GP in Napier

 

Erneuter Sieg für die „Honda Marine“

Peter McGrath steuerte die „Sleepyhead“ zum ersten Sieg

Napier erwartet die NZ Powerboat Teams

Napier erwartet die NZ Powerboat Teams

25.03.06

Keine zwei Wochen nach dem rauen Rennen im Hafen von Wellington steht für die Teams der NZ Offshore Meisterschaft mit der vierten Runde in Napier ein weiterer Lauf mit möglicherweise rauen Bedingungen bevor. Das Rennen in Napier gehört mit seinem L-förmigen Kurs dicht unter Land zu den zuschauerfreundlichsten Powerboat Veranstaltungen in Neusseeland. Wie gehabt wird es auch hier wieder ein 100 Meilen Rennen und ein 60 Meilen Rennen geben. Zwölf Runden werden dabei die großen Superboats, Superboat Light und Sports 100 Boote drehen während die Teams des 60 Meilen Rennens den Kurs siebenmal umrunden müssen.

„Placemakers“ weiterhin in der Favoritenrolle

Sieg Nr. Sieben in Wellington - die Placemakers
Mit einem Vorsprung von 275 Punkten kommen die amtierenden Champions und Gewinner des Wellington Rennens Richard Shores und Wayne Carson mit dem 32ft Kat „Placemakers“ als Meisterschaftsleader und Favoriten nach Napier. Engster Verfolger ist die bislang sieglose „Sleepyhead“ von Peter Turner und Craig Archer. Turner kehrte mit dem 34ft Neubau im vergangenen Jahr nach einer langen Auszeit zurück zum Powerboatsport. Der vierfache Champion Turner will 2006 unbedingt seinen fünften Titel einfahren. Im vergangenen Jahr musste er mit einer gebrochenen Trimmklappe an der „Sleepyhead“ bei rauen Bedingungen aufgeben. Ein Defekt, den der 1100PS Phantom Kat auch beim Rennen in Wellington vor knapp zwei Wochen ereilte.

Für Napier ist Turner daher umso entschlossener, einen Sieg einzufahren. Neben der „Placemakers“ könnte ihm dabei auch der absolute Publikumsliebling „Jesse James“ einen Strich durch die Rechnung machen. In der Superboat Light Klasse führt unangefochten die „Addictive“ von dem amtierenden Klassen-Champions Grant Smith und Dave Aldrigde. Die „Addictive“ konnte bislang sogar mit den größeren Superboats mithalten und ließ die Klassenkonkurrenten „NZ Privateer“ und „Fairview“ jedes Mal hinter sich.
Die Light Industry führt die Formula Honda Meisterschaft an
Weitere Zuwachs für die Formula Honda

Mit zwei neuen Formula Honda Teams aus Napier bekommt die 60 Meilen Serie erneut Zuwachs. Mit Grant und Cynthia Garrity in der „Mike Pero“ und Mark und Kim Ericksen in der „Ericksens Honda“ werden in Napier jetzt zehn Formula Honda Teams an den Start gehen. Die Meisterschaft wird zwar nach wie vor von Chris Bartlett und Mike Urquhart in der „Light Industry“ angeführt, doch in Wellington zeigten Travis Thompson und Robert Glen mit einem furiosen Sieg in der „Honda Marine“, das sie diesen Umstand ändern wollen.



Der amtierende Formula Honda Champion Greg Brinck und sein Co. Eldon Archer kämpften in der „Konica Minolta“ in Wellington lange Zeit mit der „Honda Marine“ um den Sieg, mussten dann aber nach mit einer Verletzung durch die rauen Bedingungen aufgeben und den Weg für die „Altitude“ frei.

Start des Napier Grand Prix wird am Samstag, dem 25.03.06, gegen 13:00 Uhr sein. Die Teams werden dann von den Wet-Pits beim Napier Sailing Club aus in Richtung Rennkurs fahren.

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Peter McGrath steuerte die „Sleepyhead“ zum ersten Sieg

27.03.06

Mit Sicherheit hätte er gerne selber am Steuer gesessen, doch „Sleepyhead“ Eigner und Fahrer Peter Turner war verhindert und so kam der in Australien lebende Neuseeländer Peter McGrath in den Genuß des ersten Sieges für die „Sleepyhead“ in dieser Saison. Zusammen mit Throttleman Craig Archer gewann McGrath den vierten Lauf zur NZ Offshore Meisterschaft in Napier.

„Placemakers“ fiel nach Probleme an der Elektrik eine Runde zurück

Erster Sieg für die Sleepyhead in Napier
Der amtierende australische Champion McGrath, regulärer Co. von Class 1 As Bill Barry-Cotter, hatte bei dem schweren Schwell vor Napier leichtes Spiel. Er und Craig Archer fuhren einem souveränen Sieg entgegen, nachdem die Favoriten Richard Shores und Wayne Carson mit technischen Problemen bei der „Placemakers“ haderten. Eine Leitung der Zündspule hatte sich losgerissen und eine Maschine der „Placemakers“ lahmgelegt. Zwar konnten die amtierenden Champions Shores und Carson das Problem beheben, doch die „Sleepyhead“ war bis dahin schon mit einer Runde Vorsprung auf und davon.




Viel Pech hatte auch der unangefochtene Publikumsliebling und mehrfache Champion „Jesse James“. Der Chris Craft Kat von den Valder Brüdern erlitt einen Schaden am rechten Antrieb und musste in der sechsten Runde aufgeben.

„NZ Privateer“ feierte ersten Sieg in der Superboat Light Klasse

In der Superboat Light Klasse holten sich Perry Morris und Bevan Antonelli in der „NZ Privateer“ nach einem spektakulären Rennen ihren ersten Sieg in dieser Saison. Zu Beginn des Rennens legte die „Fairview“ von Warren und Scott Lewis das Tempo vor und wie gewohnt kämpfte die „Addictive“ von Grant Smith und Dave Aldridge um die Klassenführung. Doch beide Teams bekamen plötzlich Probleme mit dem Kraftstoff und fielen zurück. Bei der bis dahin in Führung liegenden „Fairwind“ ging dadurch eine der Maschine aus. Doch die Lewis Brüder konnten das Problem finden und beheben. Allerdings verloren sie deswegen zwei volle Runden auf den späteren Sieger der Superboat Light Klasse „NZ Privateer“. Ein ähnliches Schiksal erlitt auch die „Addictive“ von Grant Smith. Das Team hatte Probleme, einen der Außenborder wieder in Gang zu bekommen und fiel auf den dritten Rang in der Klasse zurück.
In Napier ließ die Growler die Honda Armada hinter sich zurück
„Growler“ holte sich den Sieg beim 60 Meilen Rennen

In der 60 Meilen Serie machte das Sports 60 Boot „Growler“ von Richard Chisholm und Craig Price das Rennen vor der „Marine Workz“ von Jonahtan Martin und Steve Whitford. Die beiden Sports 60 Teams verwiesen damit das schnellste Formula Honda Boot, die „Honda Marine“, auf den dritten Platz. In ihrer Klasse holten Travis Thompson und Robert Glen allerdings ihren zweiten Sieg in Folge. Platz zwei der Formula Honda und Platz vier im Gesamt belegte der amtierende Champion Greg Brinck in seiner „Konica Minolta“ vor Mark Helms und Michael Knight in der „Electropar“.

Schon am 08.04. müssen die Teams erneut an den Start gehen. Austragungsort für die fünfte von insgesamt acht Runden wird Whitianga sein.

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Erneuter Sieg für die „Honda Marine“

30.04.06

Die Brüder Carl und Travis Thompson holten sich bei der vierten Runde zur NZ Formula Honda Meisterschaft in Napier erneut einen Sieg und übernahmen damit die Führung in der Meisterschaft von der „Light Industry“.

„Gambler“ lieferte sich Kopf-an-Kopf Rennen mit der „Konica Minolta“

Der amtierende Champion Konica Minolta kommt langsam in Form
Nach einem absolut hervorragenden Start lieferten sich Kelly Smith und Matthew Hopkins in der „Gambler“ ein Kopf-an-Kopf Rennen mit dem amtierenden Champion Greg Brinck und seinem Co. Driver Jay Dibben in der „Konica Minolta“. Der eigentliche Co von Brinck, Eldon Archer, musste mit einer Verletzung, die er sich beim GP in Wellington zugezogen hatte, für ein Rennen pausieren. Das spektakuläre Duell endete abrupt, als ein Schlauch am Ballasttank der „Gambler“ abriss und sich das Boot schnell mit Wasser füllte. Matthew Hopkins versuchte bei der erheblichen Dünung vergeblich das Leck zu stopfen.



Die „Gambler“ musste die erneut stark fahrende „Honda Marine“ und die „Konica Minolta“ im Kampf um die Spitze ziehen lassen. Mit dem Sieg übernahmen die Travis Brüder mit der „Honda Marine“ auch die Führung im Gesamtklassement von der „Light Industry“, die lediglich auf einem sechsten Platz landete.

Die Building Solutions konnte sich gegen die Fools Gold durchsetzenPlatz drei für die „Miss Electropar“

Auf einem sicheren dritten Platz landeten Mark Helms und Michael Knight in der „Miss Electropar“. Die lieferten damit ihr bislang bestes Rennen in dieser Saison ab und setzten sich damit auch auf Platz drei des Gesamtklassements fest. Dahinter tobte der Kampf um Platz vier zwischen der „Fools Gold“, der „Building Solutions“, der „Light Industry“ und der „Altitude“. Am Ende setzten sich Tony Coleman und Cameron Bradnock in der „Building Solutions“ durch und holten sich Platz vier vor der „Fools Gold“ und der „Light Industry“. Auf dem siebten Platz rutschte die „Altitude“ über die Ziellinie.

Als nächstes steht für die Teams der NZ Formula Honda das Rennen in Whitianga auf dem Programm.

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