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Powerboats kehren an die Hibiscus Coast zurück
23.02.07
Mit der dritten Runde zur NZ Offshore kehren kehren die Offshore Powerboats nach neun Jahren Abwesenheit wieder zurück an die Hibiscus Coast bei Gulf Harbour. Wie schon in den beiden ersten Runden der Saison werden auch in Gulf Harbour wieder über 40 Teams zu dem Rennen erwartet.
„Placemakers“ und „Sleepyhead“ gehen als Favoriten ins Rennen
Das Hauptaugenmerk im 100Meilen Rennen liegt wie gehabt auf den Superboats und den beiden Mehrfach Champions und Erzrivalen Peter Turner und Richard Shores. Nach zwei Rennen steht es zwischen den beiden unentschieden. Während Richard Shores mit seinem 1300PS starken, 32ft Douglas Skater bei der Auftaktrunde patzte und den Sieg an die „Sleepyhead“ von Peter Turner ging, drehte sich bei der zweiten Runde in Maraetai der Spieß um. Hier fiel Turner aus und Shores sicherte sich den Sieg. Während der amtierende Champion Peter Turner für die Saison 2007 auf einen neuen, verbesserten 34ft Phantom Kat mit zwei Mercury 525EFI V8 Big Blocks setzt, vertraut Richard Shores seinem Douglas Skater „Placemakers“ auch in der neuen Saison.
Der bewährte Kat mit seinen beiden je 650PS starken Buick Maschinen hat zwar ein älteres Design, kann aber mit unglaublichem Handling und faszinierenden Kurveneigenschaften auf den engen Kursen mehr als mithalten. In Maraetai holten Shores und sein langjähriger Co. Pilot Wayne Carson gerade erst ihren 33. Sieg.
„ProFloors“ könnte die beiden Champions von der Spitze verdrängen
Nicht im Schatten von Peter Turner und Richard Shores stehen, das wollen die Brüder Wayne und Grant Valder. Nachdem sie ein paar Jahre mit der Offshore Legende „Jesse James“ trainiert hatten, erwarben sie zu Beginn der Saison die ehemalige „Sleepyhead“, einem 34ft Phantom Kat. Das Champion Boot von 2006 hat sich bislang als äußerst zuverlässig und schnell erwiesen. Als „ProFloors“ wollen die Valders nun den Angriff auf die Spitze wagen. In Gulf Harbour werden die Propellerwahl und die Getriebeabstimmung von größter Bedeutung und die Valder Brüder könnten dabei die ersten sein, die Peter Turner und Richard Shores von den vorderen Plätzen verdrängen können.
„Fairview Windows“ punktete mit Zuverlässigkeit
Mit der „Fairview Windows“ geht neben der „Placemakers“ ein weitere Douglas Kat in der Superboat Klasse an den Start. Warren und Scott Lewis hatten den Superboat Light Kat von den Außenbordern auf zwei leistungsstarke Innenbordmaschinen vom Typ Mercury 525EFI V8 umgerüstet. Schon beim zweiten Rennen der Saison, in Maraetai, erwies sich der Aufstieg in die Superboat Klasse als richtig. Die „Fairview Windows“ landete damit in Schlagdistanz zur Spitze und kann auch die Geschwindigkeit dort mitgehen. Das Team kann dadurch in seiner ersten Saison in der Superboat Kategorie bereits um den Titel kämpfen.
Sechs Teams sorgen in der Superboat Light Klasse für Action
In der Superboat Light Klasse gehen gleich sechs Teams an den Start. Darunter gleich drei in den USA gebaute 28ft Douglas Skater Katamarane. Allerdings können zwei davon im Moment nur eine leere Erfolgsliste vorweisen. So platzen bei Grant Smiths „Addictive“ und bei Bob Smiths „Cat Attack“ in Maraetai die Maschinen. In Gulf Harbour werden die beiden nun verzweifelt versuchen, ihre Chancen auf einen Klassensieg aufrechtzuerhalten. Der dritte Skater im Bunde, die „Rayglass“ von Kelly Smith, der Tochter von Grant Smith, und Co.Pilot Travis Thompson, kann dagegen mit zwei Siegen in Folge die allerbesten Referenzen vorlegen. Frisch aus der Formula Honda stieg das Duo in dieser Saison in die Superboat Light Kategorie ein und fuhr sich mit zwei souveränen Siegen an die Spitze der Klasse.
An die Spitze der Superboat Lights wollte auch das australische „Red Bellies“ Team Bruce Sanders und Colin Craven. Zwar zeigten die beiden australischen Class III 6-Liter Champions mit ihrem von zwei Mercury Außenbordern angetriebenen 28ft Kat in Taupo eine Superleistung, doch ein Crash machte ihnen einen Strich durch den schon fast sicheren Podiumsbesuch. Auch in Maraetai kam das Team nicht auf Touren und litt noch unter den Nachwirkungen des Unfalls. Eine komplette Reparatur war zwischen den Rennen aus Zeitgründen nicht möglich gewesen. In Gulf Harbour soll nun endlich der Knoten platzen und die „Red Bellies“ will unbedingt auf einen Podiumsplatz fahren.
Zwei Robson Kats halten die Neuseeländische Bootsbau-Flagge hoch
Die heimische Flagge halten zwei in Neuseeland gebaute Robson Kats hoch. So die „High Impact“ von Perry Morris und Bevin Antonelli. Das Team wächst von Rennen zu Rennen immer weiter zusammen und sitzt nun nach zwei vierten Plätzen im Gesamtklassement in der Mitte der Meisterschaft. Zwei Mercury 300 Außenborder verhelfen dem Kat auf Geschwindigkeiten von bis zu 100mph. Der zweite Robson Kat, die „PuttPutt.com“ wird von dem ehemaligen Champion und Meisterschaftsrückkehrer Roger Puttick gefahren. Zusammen mit Co. Pilot Len Lavis bewies auch Puttick in dieser Saison, das er noch nicht alles verlernt hat. Allerdings benötigt er noch etwas Übung.
Sports100 und Classic Kategorie runden das 100Meilen Rennen ab
 Das Feld des 100Meilen Rennens wird von den Teams der Sports100 und der Classic Kategorie vervollständigt. Für besondere Action sorgten bei den vergangenen beiden Rennen die Kämpfe der drei äußerst schnellen, von Ocke Mannerfelt designten Batboats. Angetrieben von einer Maschine erreichen diese Boote Geschwindigkeiten von bis zu 85 mph. Konkurrenz erhält das Trio von Graeme Pike und Laurence Hullena und ihrem 23ft Katamaran „Vmax Yamaha“, die bereits das Rennen in Taupo gewannen.
Formula Honda erfreut sich größter Beliebtheit
Neben dem Kampf in der Superboat Klasse zieht auch die One-Design Serie Formula Honda im 60Meilen Rennen alle Aufmerksamkeit auf sich. Gleich drei Teams aus der Umgebung von Gulf Harbour sind in dieser beliebten Klasse am Start. Der amtierende Champion Mike Urquhart wird mit seinem Bruder Darrin in der „Light Industries“ ohne Frage auf einen Sieg bei ihrem Heim Grand Prix hoffen. Allerdings steht das Team unter starkem Druck der Konkurrenz. Allen voran die Gewinner des Rennens in Maraetai, Chris und Debbie Bartlett in der „Quick Nautical Equipment“. Team Nr. drei aus der Gegend stellen Tony Coleman und Adrian Pearce mit ihrer „Building Solutions“. Der enorme Erfolg der Honda Klasse basiert darauf, das alle Teams mit identischen Booten und Außenbordern an den Start gehen und es nur auf das fahrerische Können ankommt.
Sports Restricted Class mit Publikumsliebling „Chindit“
Unterstützung bei dem 60Meilen Rennen erhalten die Honda Teams von der Sports Restricted Class. Hier spielt seit langer Zeit die „Chindit“ die Hauptrolle. Das von Rex Harris designte 17ft Boot ist 2007 in der Hand von Joanne Lomax, die von Lance Dawson und seiner Haines Signature „Waves & Wheels“ und der „Marine Works“ von Jonathon Martin heftige Gegenwehr erwarten darf.
Nach den beiden mehr als spannenden Auftaktrunden darf man auch in Gulf Harbour spektakuläre Rennen erwarten. Start zum dritten Rennen der Saison ist am 24.02.07
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