GP in Gulf Harbour

 

„Quick Nautical Equipment“ in Gulf Harbour erneut Sieger

"Red Bellies" holte ersten internationalen Podiumsplatz

Drittes Rennen - dritter Sieger

Powerboats kehren an die Hibiscus Coast zurück

“Red Bellies” fit für den GP in Gulf Harbour

“Red Bellies” fit für den GP in Gulf Harbour

22.02.07

Das australische “Red Bellies” Team hofft für die dritte Runde der NZ Offshore Meisterschaft in Gulf Harbour darauf, dass sich ihr Glück zum Guten wendet. Bei den ersten beiden Auslandsrennen lief es für die Australier Bruce Sanders und Colin Craven nicht ganz so wie erwartet. Ein Unfall und dessen Folgeschäden hatten das Team eingebremst.

Crash wirft „Red Bellies“ bei zwei Rennen zurück

In Maraetai litt die Red Bellies noch unter den Auswirkungen des Crash
Beim Auftaktrennen in Taupo führte die „Red Bellies“ die Superboat Light Klasse mit einem satten Vorsprung an bis eine zu eng angefahrene Kurve in einem Überschlag endete. Bei der zweiten Runde litt das Team dann unter den Nachwirkungen, denn die Zeit zwischen den beiden Rennen war viel zu kurz um die umfangreichen Reparaturen vollständig ausführen zu können. „Wir hoffen nun, das sich die Dinge für uns an diesem Wochenende ändern,“ sagte Bruce Sanders. „Das ist natürlich frustrierend nicht das Ergebnis erreicht zu haben, was wir uns vorgestellt haben. Aber wir haben gezeigt, das wir es können.“

„Red Bellies“ für Gulf Harbour wieder fit

„In Taupo waren wir bis zu dem Crash auf einer sehr guten Position. Aus dem Crash resultierten auch die Probleme in Maraetai. Das haben wir nun hoffentlich alles hinter uns,“ sagte Sanders. Die Zeit nach dem Rennen in Maraetai nutzte das Team nun für weitere Reparaturarbeiten um den 28ft Kat wieder in Renntrimm zu bringen. „Wir hatten vor Maraetai keine Chance das Boot im Wasser zu testen, was uns zweifellos geholfen hätte, die Fehler in der Elektronik zu finden,“ erklärte Bruce Sanders. „Doch jetzt hatte wir die Möglichkeiten alles ausführlich zu überprüfen und die Fehler zu beseitigen. Wir haben neue Computer eingebaut und die Gashebel neu fixiert. Auch das Getriebe und die Steuerung haben wir repariert.“

Aussies hoffen auf gutes Ergebnis

Nach zwei von acht Rennen glaubt Sanders für Gulf Harbour nun an ein starkes Ergebnis um den Kampf um die Meisterschaftskrone für die „Red Bellies“ ins Rollen zu bringen. „Nach den Problemen in Taupo und Maraetai liegen wir in den Punkten etwas abgeschlagen hinten den führenden Teams in unserer Klasse,“ sagte er. „Sicherlich haben wir ein paar Punkte in Maraetai einfahren können und das ist besser als gar nichts. Doch wir sind etwas hinter dem zurück, wo wir eigentlich hinwollten. Wir wissen jetzt, dass wir die Speed haben um in Führung zu gehen, aber wenn wir die Meisterschaft wollen, können wir uns keine schlechten Rennen mehr leisten. Wir hoffen für das Rennen in Gulf Harbour auf ein gutes Resultat.“

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Powerboats kehren an die Hibiscus Coast zurück

23.02.07

Mit der dritten Runde zur NZ Offshore kehren kehren die Offshore Powerboats nach neun Jahren Abwesenheit wieder zurück an die Hibiscus Coast bei Gulf Harbour. Wie schon in den beiden ersten Runden der Saison werden auch in Gulf Harbour wieder über 40 Teams zu dem Rennen erwartet.

„Placemakers“ und „Sleepyhead“ gehen als Favoriten ins Rennen

Die Placemakers und die Sleepyhead gehen als Favoriten ins Rennen
Das Hauptaugenmerk im 100Meilen Rennen liegt wie gehabt auf den Superboats und den beiden Mehrfach Champions und Erzrivalen Peter Turner und Richard Shores. Nach zwei Rennen steht es zwischen den beiden unentschieden. Während Richard Shores mit seinem 1300PS starken, 32ft Douglas Skater bei der Auftaktrunde patzte und den Sieg an die „Sleepyhead“ von Peter Turner ging, drehte sich bei der zweiten Runde in Maraetai der Spieß um. Hier fiel Turner aus und Shores sicherte sich den Sieg. Während der amtierende Champion Peter Turner für die Saison 2007 auf einen neuen, verbesserten 34ft Phantom Kat mit zwei Mercury 525EFI V8 Big Blocks setzt, vertraut Richard Shores seinem Douglas Skater „Placemakers“ auch in der neuen Saison.

Der bewährte Kat mit seinen beiden je 650PS starken Buick Maschinen hat zwar ein älteres Design, kann aber mit unglaublichem Handling und faszinierenden Kurveneigenschaften auf den engen Kursen mehr als mithalten. In Maraetai holten Shores und sein langjähriger Co. Pilot Wayne Carson gerade erst ihren 33. Sieg.

„ProFloors“ könnte die beiden Champions von der Spitze verdrängen

Nicht im Schatten von Peter Turner und Richard Shores stehen, das wollen die Brüder Wayne und Grant Valder. Nachdem sie ein paar Jahre mit der Offshore Legende „Jesse James“ trainiert hatten, erwarben sie zu Beginn der Saison die ehemalige „Sleepyhead“, einem 34ft Phantom Kat. Das Champion Boot von 2006 hat sich bislang als äußerst zuverlässig und schnell erwiesen. Als „ProFloors“ wollen die Valders nun den Angriff auf die Spitze wagen. In Gulf Harbour werden die Propellerwahl und die Getriebeabstimmung von größter Bedeutung und die Valder Brüder könnten dabei die ersten sein, die Peter Turner und Richard Shores von den vorderen Plätzen verdrängen können.

Die umgerüstete Fairview macht eine gute Figur in der Superboat Klasse„Fairview Windows“ punktete mit Zuverlässigkeit

Mit der „Fairview Windows“ geht neben der „Placemakers“ ein weitere Douglas Kat in der Superboat Klasse an den Start. Warren und Scott Lewis hatten den Superboat Light Kat von den Außenbordern auf zwei leistungsstarke Innenbordmaschinen vom Typ Mercury 525EFI V8 umgerüstet. Schon beim zweiten Rennen der Saison, in Maraetai, erwies sich der Aufstieg in die Superboat Klasse als richtig. Die „Fairview Windows“ landete damit in Schlagdistanz zur Spitze und kann auch die Geschwindigkeit dort mitgehen. Das Team kann dadurch in seiner ersten Saison in der Superboat Kategorie bereits um den Titel kämpfen.

Sechs Teams sorgen in der Superboat Light Klasse für Action

Die Addictive litt in Maraetai unter Maschinenproblemen
In der Superboat Light Klasse gehen gleich sechs Teams an den Start. Darunter gleich drei in den USA gebaute 28ft Douglas Skater Katamarane. Allerdings können zwei davon im Moment nur eine leere Erfolgsliste vorweisen. So platzen bei Grant Smiths „Addictive“ und bei Bob Smiths „Cat Attack“ in Maraetai die Maschinen. In Gulf Harbour werden die beiden nun verzweifelt versuchen, ihre Chancen auf einen Klassensieg aufrechtzuerhalten. Der dritte Skater im Bunde, die „Rayglass“ von Kelly Smith, der Tochter von Grant Smith, und Co.Pilot Travis Thompson, kann dagegen mit zwei Siegen in Folge die allerbesten Referenzen vorlegen. Frisch aus der Formula Honda stieg das Duo in dieser Saison in die Superboat Light Kategorie ein und fuhr sich mit zwei souveränen Siegen an die Spitze der Klasse.

An die Spitze der Superboat Lights wollte auch das australische „Red Bellies“ Team Bruce Sanders und Colin Craven. Zwar zeigten die beiden australischen Class III 6-Liter Champions mit ihrem von zwei Mercury Außenbordern angetriebenen 28ft Kat in Taupo eine Superleistung, doch ein Crash machte ihnen einen Strich durch den schon fast sicheren Podiumsbesuch. Auch in Maraetai kam das Team nicht auf Touren und litt noch unter den Nachwirkungen des Unfalls. Eine komplette Reparatur war zwischen den Rennen aus Zeitgründen nicht möglich gewesen. In Gulf Harbour soll nun endlich der Knoten platzen und die „Red Bellies“ will unbedingt auf einen Podiumsplatz fahren.

Zwei Robson Kats halten die Neuseeländische Bootsbau-Flagge hoch

Die heimische Flagge halten zwei in Neuseeland gebaute Robson Kats hoch. So die „High Impact“ von Perry Morris und Bevin Antonelli. Das Team wächst von Rennen zu Rennen immer weiter zusammen und sitzt nun nach zwei vierten Plätzen im Gesamtklassement in der Mitte der Meisterschaft. Zwei Mercury 300 Außenborder verhelfen dem Kat auf Geschwindigkeiten von bis zu 100mph. Der zweite Robson Kat, die „PuttPutt.com“ wird von dem ehemaligen Champion und Meisterschaftsrückkehrer Roger Puttick gefahren. Zusammen mit Co. Pilot Len Lavis bewies auch Puttick in dieser Saison, das er noch nicht alles verlernt hat. Allerdings benötigt er noch etwas Übung.

Sports100 und Classic Kategorie runden das 100Meilen Rennen ab
Die Batboats liefern sich stets spannende Rennen
Das Feld des 100Meilen Rennens wird von den Teams der Sports100 und der Classic Kategorie vervollständigt. Für besondere Action sorgten bei den vergangenen beiden Rennen die Kämpfe der drei äußerst schnellen, von Ocke Mannerfelt designten Batboats. Angetrieben von einer Maschine erreichen diese Boote Geschwindigkeiten von bis zu 85 mph. Konkurrenz erhält das Trio von Graeme Pike und Laurence Hullena und ihrem 23ft Katamaran „Vmax Yamaha“, die bereits das Rennen in Taupo gewannen.

Formula Honda erfreut sich größter Beliebtheit

Neben dem Kampf in der Superboat Klasse zieht auch die One-Design Serie Formula Honda im 60Meilen Rennen alle Aufmerksamkeit auf sich. Gleich drei Teams aus der Umgebung von Gulf Harbour sind in dieser beliebten Klasse am Start. Der amtierende Champion Mike Urquhart wird mit seinem Bruder Darrin in der „Light Industries“ ohne Frage auf einen Sieg bei ihrem Heim Grand Prix hoffen. Allerdings steht das Team unter starkem Druck der Konkurrenz. Allen voran die Gewinner des Rennens in Maraetai, Chris und Debbie Bartlett in der „Quick Nautical Equipment“. Team Nr. drei aus der Gegend stellen Tony Coleman und Adrian Pearce mit ihrer „Building Solutions“. Der enorme Erfolg der Honda Klasse basiert darauf, das alle Teams mit identischen Booten und Außenbordern an den Start gehen und es nur auf das fahrerische Können ankommt.

Sports Restricted Class mit Publikumsliebling „Chindit“

Die Chindit ist 2007 in der Hand von Joanne Lomax
Unterstützung bei dem 60Meilen Rennen erhalten die Honda Teams von der Sports Restricted Class. Hier spielt seit langer Zeit die „Chindit“ die Hauptrolle. Das von Rex Harris designte 17ft Boot ist 2007 in der Hand von Joanne Lomax, die von Lance Dawson und seiner Haines Signature „Waves & Wheels“ und der „Marine Works“ von Jonathon Martin heftige Gegenwehr erwarten darf.

Nach den beiden mehr als spannenden Auftaktrunden darf man auch in Gulf Harbour spektakuläre Rennen erwarten. Start zum dritten Rennen der Saison ist am 24.02.07

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Drittes Rennen - dritter Sieger

25.02.07

Mit einem Sieg meldeten sich Wayne und Grant Valder mit der „ProFloors“ in den engsten Kreis der Favoriten für den NZ Titel 2007. Bei schwierigen Bedingungen setzten sich die Valder Brüder in Gulf Harbour gleich nach dem Start an die Spitze des Feldes und holten sich als drittes Team in dieser Saison einen Gesamtsieg.

„ProFloors“ setzte sich nach dem Start an die Spitze des Feldes

Die ProFloors fuhr zu ihrem ersten Sieg in dieser Saison
Neun Jahre hatte es gedauert, bis in Gulf Harbour wieder ein Offshore Rennen stattfinden konnte. Eine steife Brise hatte für diesen Tag die See aufgepeitscht und mit hohen Wellen für schwieriges und anspruchsvolles Offshorewetter gesorgt, das bei vielen Teams einen entsprechenden Tribut forderte. Mit einem Vorsprung von gut und gerne 200m kamen die Valder Brüder dann mit ihrer „ProFloors“ als erste aus der Startrunde an der Spitze des 35 Boot starken Feldes zurück. Dahinter folgten die amtierenden Champions Peter Turner und Craig Archer mit ihrer neuen „Sleepyhead“ und die Superboat-Aufsteiger Warren und Scott Lewis mit ihrer „Fairview Windows“.


Nur leicht abgeschlagen folgte auf dem vierten Rang der zweite Douglas Skater in der Superboat Klasse, die „Placemakers“ von Richard Shores und Wayne Carson.

„Sleepyhead“ musste mit Schäden zurückstecken

Die „ProFloors“ baute ihren Vorsprung immer weiter aus und die Valders konnten unangefochten als erste über die Ziellinie rauschen. Von Rennen zu Rennen hatte das Team immer mehr Zuversicht zu seinem neuen Boot bekommen und nun zahlte es sich mit einem Sieg aus. Für die Meisterschaft war es der mittlerweile dritte Sieger in drei Rennen. Vom Glück verlassen schienen die Vorbesitzer der „ProFloors“, Peter Turner und Craig Archer mit ihrem Neubau „Sleepyhead“. Bei den Bedingungen die dem Boot eigentlich gut liegen sollten, erschien der Phantom Kat erneut etwas schlapp auf der Brust. Scott und Warren Lewis nutzte die Schwäche gnadenlos aus und fuhren sich auf den zweiten Platz nach vorne. Die harten Bedingungen forderten bei den Superboats mit der „Placemakers“ ihr erstes Opfer. Die „Sleepyhead“ humpelte mit einem stark beschädigten Heckspiegel immerhin noch auf dem vierten Platz ins Ziel und Richard Shores, der Gewinner der Auftaktrunde, bekam ein Problem mit der Steuerung seines Kats, nachdem das Steuerrad von der Welle abbrach. Doch Richard Shores konnte sich behelfen und zauberte eine Zange aus dem Hut, mit der er, zwar weit abgeschlagen, zumindest das Rennen zu Ende fahren konnte.

„High Impact“ hatte bei den schweren Bedingungen leichte Vorteile

Die Cat Attack sicherte sich bei ihrem ersten Einsatz gleich den Klassensieg
Während die vier Superboats auf und davon fuhren, konnten sich dahinter Perry Morris und Bevin Antonelli mit ihrem 28ft Robson Kat „High Impact“ an der Spitze der Superboat Light Klasse behaupten. Dem schweren und breiteren Rumpf des Robson Kats lagen die Bedingungen deutlich besser als den Konkurrenten in den Skatern. Hinter der „High Impact“ ließen Bob Smith und Mark Taiatini ihre frisch importierte „Cat Attack“, ein ehemaliges Class III 6-Liter Weltmeisterboot, zum ersten Mal unter Rennbedingungen laufen und blieben zusammen mit Grant Smiths „Addictive“ am Heck der „High Impact“ dran. Doch auch bei den Superboat Lights holte sich die See ihre Opfer.


Als erstes erwischte es hier Kelly Smith und Travis Thompson in der „Rayglass“. Das Team war sensationell mit zwei Siegen in Folge in die Klasse eingestiegenen und fuhr bei den beiden ersten Rennen jeweils mit einem dritten Gesamtrang weit nach vorne in die Punkte. Kurz nach der „Rayglass“ erwischte es auch die bis dahin führende „High Impact“ von Bevin Antonelli und Perry Morris.

Nach Ausfall der „High Impact“ hatte die „Cat Attack“ freie Fahrt

Damit war der Weg für die Meisterschaftsrückkehrer Bob Smith und Mark Taiatini in ihrer Neuerwerbung „Cat Attack“ frei. Die „Cat Attack“ kämpfte bei ihrem ersten Start hart gegen Grant Smith in seiner „Addictive“ an und konnte sich gegen Ende des Rennens dann etwas absetzen und auf dem dritten Platz im Gesamtklassement über die Ziellinie gehen. Bob Smith hatte dabei das breiteste Grinsen des gesamten Wochenendes im Gesicht. Hinter ihm und Mark Taiatini lagen knapp vier Wochen harter Arbeit um die „Cat Attack“ rechtzeitig zum Grand Prix in Gulf Harbour rennfertig zu bekommen. Der Klassensieg und ein Podiumsplatz im Gesamtklassement waren nun eine tolle Belohnung dafür. Der zweite Platz in der Superboat Light Klasse ging an Grant Smith in der „Addictive“. Im Gesamtklassement reichte es dann für den fünften Platz und Smith war froh, das er einige der Probleme die sein Team in den letzten Wochen an der „Addictive“ diagnostiziert hatte, ausgemerzt waren. Zum ersten Mal seit dem Beginn ihrer Neuseeland Kampagne sahen die Australier Bruce Sanders und Colin Craven mit ihrer „Red Bellies“ das Ziel auf einem Podiumsplatz. Das Team vervollständigte die Top Six im Gesamtklassement und wurde dritter in ihrer Klasse.

Batboats in der Sports100 erneut dominant

Die Steadcraft lieferte sich heiße Rennen mit den anderen Batboats
In der Sports100 Klasse lieferten sich die „Steadcraft“, die „Family Boats“ und die „Driveright“ ein erbittertes Duell. Greg Crawford hatte in Gulf Harbour am Ende das bessere Gespür für die See und gewann mit seiner „Steadcraft“ die Klasse vor Mark Diggleman in seiner „Driveright“ und Tony Singe in der „YMF Family Boats“. Die drei von Ocke Mannerfelt entworfenen Batboats entwickeln sich zum Maß der Dinge in dieser Klasse. Die Boote scheinen mit nahezu allen möglichen Bedingungen relativ einfach zurechtzukommen. Den Sieg bei den Classics holte sich Mike Cameron und Joanne Lomax fuhr sich mit der „Chindit“ zum Sieg in der Sports Restricted Klasse.




„Quick Nautical Equipment“ gewann erneut die Formula Honda

Die Teams der Formula Honda Klasse hatten mit der schweren See heftig zu kämpfen. Dabei führten Chris und Debbie Bartlett das Feld mit der „Quick Nautical Equipment“ die meiste Zeit an und konnte sich nach dem Rennen in Maraetai auch in Gulf Harbour wieder auf den obersten Podiumsplatz stellen. Dahinter setzte sich Mark Helms mit seiner „Miss Electropar“ gegen Mike und Darrin Urquhart in der „Light Industries“ durch. Das Vater und Sohn Duo Urquhart fuhr damit sein bislang bestes Rennen in dieser Saison. Gar nicht gut lief es für die Sieger der ersten Runde, Greg Brinck und Ryan Shores in der „Konica Minolta“, die nach knapp der Hälfte des Rennens mit Problemen an der Steuerung aufgeben mussten.

Bis zum nächsten Rennen am 10.03.07 in Wellington liegt nun einiges an Arbeit vor allen Teams. In den zwei Wochen bis dahin müssen sie alle bei den harten Bedingungen in Gulf Harbour entstandenen Schäden beseitigt haben.

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"Red Bellies" holte ersten internationalen Podiumsplatz

01.03.07

Es war ein Rennen, das so sicherlich nicht geplant war. Doch das "Red Bellies" Team Bruce Sanders und Colin Craven ließ sich weder von den rauen Verhältnissen noch von technischen Defekten von einem Platz auf dem Podium in Gulf Harbour abbringen.

"Red Bellies" profitiert von hoher Ausfallrate

In Gulf Harbour fuhr die Red Bellies zum ersten Mal aufs Podium
Nach zwei problembeladenen Rennen folgte für die "Red Bellies" nun die dritte Runde mit technischen Defekten. Diesmal machte die Steuerung des 28ft Kats den Australiern bei der ambitionierten Jagd auf den Titel in der Superboat Light Klasse Schwierigkeiten. "Wir verloren gleich zu Beginn des Rennens die Steuerung und das hieß lange und anstrengende 100 Meilen vor uns," erklärte Bruce Sanders. "Etwas an der Hydraulik brach und immer wenn ich nach links wollte, drehte das Boot nach rechts und andersherum. Das war bei den rauen Bedingungen überhaupt nicht spaßig und machte es sehr schwierig." Doch trotz der Probleme kämpften sich Sanders und Craven bis auf den sechsten Gesamtrang vor und wurden dritte in ihrer Klasse.

Für die Aussies der erste Podiumserfolg im Ausland. "Wie in Maraetai ging es nur darum, das Boot um den Kurs zu steuern," sagte Sanders. "Wir haben sicherlich keinen Rekord gebrochen und wir waren gut und gerne über zwei Stunden da draußen. Aber es hat vor uns dann noch einige Boote dahingerafft, so dass wir am Ende auf den dritten Platz in der Klasse vorrücken konnten. So wollten wir unseren ersten Podiumsplatz eigentlich nicht holen, aber es läuft in diesem Sport halt nicht alles wie geplant."

Reparaturen und Vorbereitungen für die nächste Runde laufen

Bruce Sanders fasst nach der Zielankunft wieder Mut für den Rest der Saison
"Unglücklicherweise hat uns der Crash einige Probleme bereitet, die wir noch ausmerzen müssen. Aber wir sind sicherlich für die verbleibenden Runden noch in Schlagdistanz für den Superboat Light Titel." Das Team richtet nun sein Augenmerk auf die vierte Runde der NZ Offshore Meisterschaft. "Wir haben noch bereits einiges an Arbeit und Tests seit dem Rennen erledigt," sagte Bruce Sanders. "Am Sonntag sind wir schon nach Auckland gefahren und haben dort ein paar Testrunden gedreht und an der Steuerung gearbeitet. Wir werden nun alles für das Rennen in Wellington vorbereiten, bevor wir wieder nach Australien zurückfliegen."


Bis zum 10.03.07 kann sich das "Red Bellies" Team dann ausruhen, bevor es an den Start zur vierten Runde in Wellington geht.
 
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„Quick Nautical Equipment“ in Gulf Harbour erneut Sieger

02.03.07

Wieder war es die „Quick Nautical Equipement“, die bei der dritten Runde zur NZ Formula Honda in Gulf Harbour nichts anbrennen ließ und sich den zweiten Sieg in Folge holte. Bei äußerst schwierigen Bedingungen, bei den sich der Wind und die Tide dazu verschworen hatten, unvorhersehbare Seegangsbedingungen zu schaffen, kämpften die Teams nicht nur gegen sich selber sondern auch gegen die See. Bei dem „Albany ITM Thunder on the Coast“ Rennen konnten sich die Tausende von Zuschauern von der enormen Leistungsfähigkeit der beliebtesten One-Design Serie der Welt überzeugen.

Vorsprung der „Altitude“ hielt nur eine Runde

Die Quick Nautical Equipment im Duell mit dem Champion in der Light Industries
Mit einem Blitzstart setzten sich Jeff Weake und Jacqueline McGowan mit ihrer „Altitude“ gleich an die Spitze des 60Meilen Rennens und zogen vor allen Anderen um die erste Wendemarke. Dicht am Heckspiegel der „Altitude“ klebten der amtierende Champion Mike Urquhart mit seiner „Light Industries“ und der Champion von 2005 Greg Brinck in der „Konica Minolta“. Während sich das Trio bekämpfte, nutzten Chris und Debbie Bartlett mit der „Quick Nautical Equipment“ die Chance und übernahmen am Ende der knapp acht Kilometer langen Startrunde die Führung. Bis zum Ende des Rennens gaben die Bartletts sie auch nicht wieder ab und fuhren ihrem zweiten Sieg in Folge entgegen.


„Miss Electropar“ schnappten sich Platz zwei von der „Light Industries“

Die JFC Racing fuhr ihr bislang bestes Rennen
Als sich im Verlauf des Rennens die Bedingungen verschlechterten arbeiteten sich Mark Helms und sein Sohn Michael Knight mit der „Miss Electropar“ immer weiter an die Spitze heran. Wie in Maraetai schnappten sie dann auf den Schlussmetern dem Champion Mike Urquhart in seiner „Light Industries“ noch den zweiten Platz weg. Das Duell auf der Zielgeraden bekam dabei reichlich Beifall vom begeisterten Publikum. Jeff Weake und Jacqueline McGowan wurden mit ihrer „Altitude“ unterdessen bis auf den vierten Platz durchgereicht, behielten aber dabei das Führungstrio immer in Sichtweite und warteten bis zum Ende vergeblich auf einen Fehler der anderen.


Ihr bislang bestes Rennen in dieser Saison lieferten Cary Gleeson und Sam Fillmore in ihrer „JFC“ ab. Platz fünf war für das Team, das während des Rennens fast mehr Zeit in der Luft als auf dem Wasser zubrachten eine tolle Leistung.

„Quick Nautical Equipment“ führt zur Halbzeit das Klassement an

Die Bad Boyz fuhr sich aufe einen guten sechsten Platz
Die Youngster im Feld, Michael Smith und Chris Hopkins setzten sich mit ihrer „Bad Boyz“ vor Grant und Cynthia Garrity in der „Mike Pero“ auf dem sechsten Platz fest. Auf dem achten Platz fuhren Colin und Zane Dune mit der „CRD Automotive“ so weit nach vorne wie noch nie in dieser Saison und ließen dabei die „Honda Marine“ hinter sich. Die „Morell Motors“ von Mark und Logan Morrell rundeten die Top Ten in Gulf Harbour ab. Mit dem zweiten Sieg in Folge führt die „Quick Nautical Equipement“ nun das Gesamtklassement mit 1124 Punkten vor der „Miss Electropar“ mit 976 und der „Altitude“ mit 865 Punkten an.



 Auf den Plätzen vier und fünf folgen dann die beiden Champions der Formula Honda mit der „Light Industries“ mit 852 Punkten und der „Konica Minolta“ mit 636 Punkten. Ebenfalls noch in Schlagweite für einen Podiumsplatz liegt auch die „Building Solutions“ mit 622 Punkten in den Top-Six. Dann folgen abgeschlagen mit 589 Punkten und weniger die „Honda Marine“, die „JFC Racing“ und die „Bad Boyz“.

Für die Formula Honda Teams geht es jetzt in Richtung Wellington, wo am 10.03.07 die vierte von sechs Runden der Formula Honda Meisterschaft ansteht.

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