GP in Wellington

 

Die „Honda Marine“ wirbelte die Meisterschaft 2006 durcheinander

Wellington-Sieg Nr. Sieben für die „Placemakers“

„Jesse James“ und „Placemakers“ unter Zeitdruck

Wellington Harbour erwartet die Teams der NZ Offshore Meisterschaft

Wellington Harbour erwartet die Teams der NZ Offshore Meisterschaft

05.03.06

Das Offshore Powerboatrennen in Wellington gehört in Neuseeland zu den beliebtesten Veranstaltungen der Meisterschaft. Auch dieses Jahr macht da keine Ausnahme und der Grand Prix bietet den Zuschauern zahlreiche Attraktionen am und auf dem Wasser. Neuseelands Top-Offshore Powerboat Teams treffen am 11.03.06 zur dritten Runde der NZ Offshore Meisterschaft in Wellington aufeinander. Für das Grand Prix Rennen können sich die Fans bereits auf spektakuläre Kämpfe auf dem Hafenkurs in Wellington freuen.

„Placemakers“ kommt als Favorit nach Wellington
Die Placemakers führt die Gesamtwertung an
Auch in Wellington werden die Teams der 100-Meilen und 60-Meilen Serie gemeinsam an den Start gehen. Während die Boote der 100-Meilen Serie insgesamt 15 Runden auf dem 6,6 Meilen Kurs zurücklegen werden, fahren die Teams der 60-Meilen Serie neun Runden. Der 32ft, 1300PS starke Katamaran „Placemakers“ des amtierenden Champions Richards Shores und Wayne Carson geht dabei in der 100-Meilen Serie als Favorit an den Start. Das Duo will in Wellington seinen siebten Sieg in ebensoviel Jahren einfahren. Nach den bisherigen zwei Rennen führt die „Placemakers“ die Meisterschaft mit einem Sieg und einem zweiten Platz die Meisterschaft vor der „Sleepyhead“ an.

„Jesse James“ und „Sleepyhead“ wollen Druck machen

Von den Meisterschaftsrückkehrern Peter Turner und Craig Archer in der „Sleepyhead“ kommt dann auch der meiste Druck auf die „Placemakers“. Das jüngste Boot in der Superboat Kategorie verbessert sich von Runde zu Runde. Die Chindit mischt beim 100-Meilen Rennen mitEbenfalls reichlich Druck auf den amtierenden Champion macht der Sieger der letzten Runde in Maraetai, Publikumsliebling „Jesse James“. Der ehemalige US und NZ Meisterschaftsgewinner erfährt unter der Führung der Brüder Wayne und Grant Valder sozusagen seinen dritten Frühling. In der kleineren Superboat Light Kategorie gibt der Klassenprimus „Addictive Racing“ von Grant Smith und Dave Aldridge den Ton an. In dieser Saison ist das Duo bislang ungeschlagen und mischt zum Teil auch in den Reihen der Superboats mit. Besonders bei seinem Heim Grand Prix möchte Smith mit einem Platz ganz weit vorne glänzen. In der 100-Meilen Serie mischen auch die Sports100 Boote „Chindit“ von Greg und Philip Crawford und die „WELBL8“ von Tim Fellows und Kevin Ireland mit. Die „Chindit“ führt dabei die Sports100 mit zwei Siegen an.

Formula Honda Teams dominieren die 60-Meilen Serie

Das 60-Meilen Rennen wird erneut von zahlreichen Formula Honda Booten dominiert. Die Neueinsteiger in der beliebten One-Design Klasse, Michael Smith - der Jüngste Fahrer im Feld schlägt sich wackerChris Bartlett und Mike Urquhart in der „Light Industry“, machen dabei dem aus Wellington stammenden amtierenden Champion Greg Brinck in der „Konica Minolta“ gehörig den Titel streitig. In den beiden ersten Runden musste sich der Champion der „Light Industry“ geschlagen geben. Mit den Geschwistern Michael und Kelly Smith, den Kindern von Superboat Light Teilnehmer Grant Smith, stammen zwei weitere Teams aus Wellington. Der fünfzehnjährige Michael, jüngste Teilnehmer der Serie, zeigte mit der „Bad Boyz“ in den ersten Runden der Serie bereits reichlich Potential. Seine zwanzigjährige Schwester Kelly baut auf eine längere Offshore Erfahrung und fährt mit der „Gambler“ bereits seit 2005 in der Formula Honda Meisterschaft mit. Beide Wellingtoner Teams hoffen nun auf einen Sieg bei ihrem Heim Grand Prix.

Start zum Renn-Spektakel im geschützten Hafen von Wellington wird am 11.03.06, gegen Mittag sein. Dann wird sich zeigen, ob die Favoriten sich in ihren Klassen behaupten können oder ob sie sich der Konkurrenz beugen müssen.

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„Jesse James“ und „Placemakers“ unter Zeitdruck

10.03.06

Vor dem dritten Lauf zur NZ Offshore Meisterschaft zeigten die Teams der Superboat Kategorie noch einmal, das sie trotz der Konkurrenz auf dem Wasser, an Land zusammenarbeiten können. Die „Jesse James“ und die „Placemakers“ erlitten bei der zweiten Runde in Maraetai im Kampf um Platz eins mechanische Defekte an den Antrieben. Während der Maraetai Sieger „Jesse James“ von Grant und Wayne Valder bereits repariert und auf dem Weg nach Wellington war, musste das Team von Richard Shores noch um die Fertigstellung der „Placemakers“ bangen.

„Jesse James“ erlitt ein Dichtungsproblem an den Antrieben

Die Jesse James hatte ein Problem mit den Dichtungen des Antriebes
Nach dem Sieg bei dem Rennen in Maraetai stellten die Valder Brüder bei ihrer „Jesse James“ eine Leckage an den Antrieben des Kats fest. Beide Antriebe hatten sich mit Wasser gefüllt und deuteten auf ein größeres Problem mit den Dichtungen hin. Kompliziert war daran, dass beide Antriebseinheiten nach Melbourne in Australien zur Reparatur geschickt werden mussten und dann pünktlich zum Rennen in Wellington wieder da sein sollten. Der Plan der Valders ging glücklicherweise auf und die Antriebe kamen in der Nacht zum 09.03.06 wieder in Neuseeland an und konnten angebaut werden. Die darauf folgenden Tests am Vormittag verliefen zufrieden stellend und das Boot konnte sich nachmittags bereits auf den Weg nach Wellington machen.

Metallspäne im Öl legte die „Placemakers“ lahm

Nicht so viel Glück hatte Richard Shores. Auch hier diagnostizierten die Techniker ein Problem mit den Antrieben. Im Gehäuse der Steuerbordeinheit fanden sie Metallspäne im Öl. Auch der Antrieb der „Placemakers“ wurde nach Melbourne zur Reparatur geschickt. Shores hatte aber nicht so viel Glück wie die Valders. Für die „Placemakers“ wurde die Zeit mehr als knapp. Doch Dank der Unterstützung vom „Jesse James“ Team konnte der Antrieb gerade noch rechtzeitig wieder angebaut und das Boot rennfertig gemacht werden.

Das vorhergesagte Raue Wetter liegt besonders der „Placemakers“
Die Placemakers will ihren siebten Sieg in  Wellington in Folge holen
Wellingtons Renndirektor Grant Smith sagte für das Rennen am Samstag nordwestliche Winde und damit eine rauen Ritt für alle Teilnehmer voraus. Einigen Booten wird das Wetter ganz besonders liegen, einigen dagegen überhaupt nicht. Der Pressesprecher des „Placemakers“ Teams, Peter Rolton, sagte: „Der enge Kurs kommt der „Placemakers“ sehr entgegen. Das Boot reagiert bei Seegang sehr gut und es gibt ein paar enge Turns, die der „Placemakers“ ganz besonders gut liegen.“




Am Samstag wird sich zeigen, ob Richard Shores mit der „Placemakers“ seinen siebten Sieg bei seinem Heim Grand Prix in Folge einfahren kann oder ob seine Siegesserie von dem Outlaw „Jesse James“ durchbrochen wird.

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Wellington-Sieg Nr. Sieben für die „Placemakers“

12.03.06

Die amtierenden NZ Offshore Champions Richard Shores und Wayne Carson holten sich bei rauen Bedingungen und einem verkürzten Rennen im Hafen von Wellington ihren siebten Sieg bei diesem Grand Prix in Folge. Seit 2000 stellte sich das Duo in der „Placemakers“ beim Wellington Grand Prix immer ganz oben auf das Podium. Auf dem zweiten Platz landete die „Sleepyhead“ von Peter Turner und Craig Archer trotz Problemen mit der Hydraulik vor der „Additive“ von Grant Smith und Dave Aldridge.

Rennen aufgrund von starkem Schwell verkürzt

Die Placemakers fuhr einem ungefährdeten Sieg entgegen
Aufgrund der immer schwieriger werdenden Bedingungen wurde das ursprünglich auf 15 Runden angesetzte Rennen nach ein einviertel Stunden abgebrochen. Wegen des nordwestlichen Windes hatte sich ein enormer Schwell im Hafengebiet von Wellington aufgebaut und die Bedingungen extrem verschlechtert. Die „Placemakers“ hatte bis dahin 12 Runde gefahren und lag mit einer Runde Vorsprung vor der „Sleepyhead“ und der „Additive“. Für Richard Shores und Wayne Carson war nicht nur der siebte Wellington-Sieg in Folge ein Grund zu feiern, sondern auch der insgesamt 31. Gewinn eines Grand Prix.



Shores kommentierte seinen Erfolg. „Ich bin entzückt. Ein paar mal sah es so aus, als wenn wir aufgeben müssten, aber wir haben es solange wie möglich hinausgezögert.“ Besonders bei den kleineren Booten hinterließen die Bedingungen ihre Spuren.

Leichtes Spiel für die „Placemakers“

„Um ehrlich zu sein,“ sagte Richard Shores, „wir fanden unsere Rhythmus und fuhren unsere Runden. Als wir dann begonnen, die ersten Teams zu überrunden, nahmen wir uns etwas zurück. Als der Wind dann zunahm und das Rennen abgesagt wurde, wurde es noch rauer. Allerdings lief unser Boot sehr gut.“ Die „Sleepyhead“ versuchte am Anfang die „Placemakers“ unter Druck zu setzen, so Shores weiter, doch trotzdem hatten er und Carson die Dinge ganz gut im Griff. „Wir starteten und gingen gleich in Führung. Dann überholte uns die „Sleepyhead“ und wir dachten, Alles klar, jetzt haben wir etwas zu tun. Doch dann bekam ich mit, dass sie immer langsamer wurden und wir gingen wieder in Führung.“ Die „Sleepyhead“ fiel auf Platz zwei zurück und erwehrte sich dort den Attacken des Superboat Light Teams „Additive“.

Defekte Trimmklappensteuerung behinderte „Sleepyhead“

„ Wir hatten einen guten Start und dann zog die „Placemakers“ an uns vorbei. Wir dachten, das ist OK denn die geben die Speed vor. Doch dann passierte uns in der dritten Runde dasselbe wie im vergangenen Jahr. Die hydraulische Steuerung der Trimmklappen ging kaputt und wir mussten den Rest des Rennens in voller Trimmung fahren. Es ist schade, denn eigentlich lieben wir solche Bedingungen.“ so der Mehrfach-Champion Peter Turner. „Wir freuen uns daher auch auf die kommenden Rennen, wo es ähnliche Bedingungen geben wird.“ Platz drei und damit das bislang beste Ergebnis in diesem Jahr holte sich der Grant Smith in der „Additive“. Das Superboat Light Team kam mit den rauen Bedingungen bestens zurecht. „Es war ziemlich harte Arbeit heute,“ sagte Smith, der auch Organisator des Wellington Grand Prix war, „aber wir hatten Glück und die anderen Boote hatten mit den Bedingungen leichte Probleme.“

Schwierige Bedingungen besonders für die kleineren Teams
Die Honda Marine löste Seriensieger Light Industry ab
Die kleineren Teams wurden bei den rauen Bedingungen bis aufs Maximale beansprucht. Ein Opfer war der bisherige Dauersieger „Light Industry“, die es nur auf Platz sechs schafften. Mit den schwierigen Bedingungen kamen Travis und Carl Thompson in der „Honda Marine“ am besten zurecht und sie holten sich mit einer tollen Leistung ihren ersten Sieg in dieser Saison. Dahinter kamen Jeff Weake und Jacqueline McGowan in der „Altitude“ ins Ziel. Platz drei sicherte sich die Tochter von Organisator Grant Smith, Kelly Smith, in der Gambler.

Weiter geht’s am 25.03.06 mit dem Grand Prix in Napier, der vierten Runde zur NZ Offshore Meisterschaft 2006.

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Die „Honda Marine“ wirbelte die Meisterschaft 2006 durcheinander

15.03.06

Scheußliches Wetter und ein exzellentes Rennen von Travis Thompson und seinem Gast Co. Piloten Robert Glen in der „Honda Marine“ wirbelte die Tabelle der Formula Honda Meisterschaft 2006 kräftig durcheinander.

Von Windstille bis zum Sturmwind bot der Renntag alles
Am Morgen herrschte in den Dry-Pits noch schönes Wetter
Ein herrlicher, windstiller Morgen mit spiegelglatter See empfing die Teams der NZ Formula Honda Meisterschaft zu ihrer dritten Runde in Wellington und alles sah nach einem traumhaften Tag aus. Doch das Wetter hatte eine heftige Überraschung für alle parat. Eine anfänglich leichte Brise über dem Kurs in Wellington Harbour entwickelte sich nach und nach in einen stürmischen Nordwest, der sich während des Rennens immer weiter verstärkte und für ein vorzeitiges Ende des Grand Prix sorgte. Das sich schnell verschlechternde Wetter sorgte dabei bei den Teams für einige haarsträubende Situationen.



Nach Kampf gegen die Bedingungen komfortabler Sieger

Nach einem guten Start zu Beginn des Rennens lagen der amtierende Honda Champion Greg Brinck in seiner neuen „Konica Minolta“ und Travis Thompson in der „Honda Marine“ im engen Clinch um die Führung in der Klasse. Doch der Kampf war nur von kurzer Dauer. Greg Brinck und Co. Eldon Archer mussten aufgeben, nachdem die „Konica Minolta“ zu hart nach dem Sprung über eine Welle aufgesetzt hatte. Eldon Archer zog sich bei dem Aufprall eine Verletzung im Nackenbereich zu. Travis Thompson kämpfte danach nur noch gegen die harten Bedingungen an und ging mit einem komfortablen Vorsprung über die Ziellinie.
Die Altitude lieferte in Wellington ein tolles Rennen ab
„Altitude“ und „Gambler“ vervollständigten das Podium

Jeff Weake und Ehefrau Jacqueline McGowan holten sich mit der „Altitude“ nach einem tollen Rennen gegen die „Gambler“ von Kelly Smith und Matthew Hopkins einen sehr guten zweiten Platz. Weake und McGowan hatten zuvor auf ein Rennen bei rauen Bedingungen gehofft und wurden nicht enttäuscht. Auf dem vierten Platz landeten das Vater-Sohn Duo Mark Helms und Michael Knight in der „Miss Electropar“, die damit auf den dritten Gesamtrang der Meisterschaft vorrutschen.


Zuvor hatten sie sich ein aufregendes Rennen mit der fünftplatzierten „Building Solutions“ von Tony Coleman und Cameron Bradnock geliefert. Die Führenden der Meisterschaft, Chris Bartlett und Mike Urquhart in der „Light Industry“ entschlossen sich, es etwas langsamer angehen zu lassen um das Material für das nächste Rennen in knapp zwei Wochen in Napier zu schonen. Sie belegten Platz sechs und damit den letzten Platz der Klasse.

„Light Industry“ führt nach wie vor die Meisterschaft an
Die Miss Electropar rutscht auf Rang drei der Meisterschaft vor
Nach dem dritten Lauf der Meisterschaft führt weiterhin die „Light Industry“ vor der „Honda Marine“, die immer näher rückt. Dicht dahinter folgen die „Miss Electropar“ und die „Gambler“. Die „Building Solutions“ und die „Altitude“ schließen die Top-Six der Formula Honda ab. Der amtierende Champion „Konica Minolta“ folgt erst auf Platz sieben. Schon am 25.03.06 geht es für die Formula Honda Teams mit dem Grand Prix in Napier weiter. Bis dahin bleibt nur wenig Zeit, die nach dieser rauen Runde aufgetretenen Schäden zu beseitigen.


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