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Wellington-Sieg Nr. Sieben für die „Placemakers“
12.03.06
Die amtierenden NZ Offshore Champions Richard Shores und Wayne Carson holten sich bei rauen Bedingungen und einem verkürzten Rennen im Hafen von Wellington ihren siebten Sieg bei diesem Grand Prix in Folge. Seit 2000 stellte sich das Duo in der „Placemakers“ beim Wellington Grand Prix immer ganz oben auf das Podium. Auf dem zweiten Platz landete die „Sleepyhead“ von Peter Turner und Craig Archer trotz Problemen mit der Hydraulik vor der „Additive“ von Grant Smith und Dave Aldridge.
Rennen aufgrund von starkem Schwell verkürzt
Aufgrund der immer schwieriger werdenden Bedingungen wurde das ursprünglich auf 15 Runden angesetzte Rennen nach ein einviertel Stunden abgebrochen. Wegen des nordwestlichen Windes hatte sich ein enormer Schwell im Hafengebiet von Wellington aufgebaut und die Bedingungen extrem verschlechtert. Die „Placemakers“ hatte bis dahin 12 Runde gefahren und lag mit einer Runde Vorsprung vor der „Sleepyhead“ und der „Additive“. Für Richard Shores und Wayne Carson war nicht nur der siebte Wellington-Sieg in Folge ein Grund zu feiern, sondern auch der insgesamt 31. Gewinn eines Grand Prix.
Shores kommentierte seinen Erfolg. „Ich bin entzückt. Ein paar mal sah es so aus, als wenn wir aufgeben müssten, aber wir haben es solange wie möglich hinausgezögert.“ Besonders bei den kleineren Booten hinterließen die Bedingungen ihre Spuren.
Leichtes Spiel für die „Placemakers“
„Um ehrlich zu sein,“ sagte Richard Shores, „wir fanden unsere Rhythmus und fuhren unsere Runden. Als wir dann begonnen, die ersten Teams zu überrunden, nahmen wir uns etwas zurück. Als der Wind dann zunahm und das Rennen abgesagt wurde, wurde es noch rauer. Allerdings lief unser Boot sehr gut.“ Die „Sleepyhead“ versuchte am Anfang die „Placemakers“ unter Druck zu setzen, so Shores weiter, doch trotzdem hatten er und Carson die Dinge ganz gut im Griff. „Wir starteten und gingen gleich in Führung. Dann überholte uns die „Sleepyhead“ und wir dachten, Alles klar, jetzt haben wir etwas zu tun. Doch dann bekam ich mit, dass sie immer langsamer wurden und wir gingen wieder in Führung.“ Die „Sleepyhead“ fiel auf Platz zwei zurück und erwehrte sich dort den Attacken des Superboat Light Teams „Additive“.
Defekte Trimmklappensteuerung behinderte „Sleepyhead“
„ Wir hatten einen guten Start und dann zog die „Placemakers“ an uns vorbei. Wir dachten, das ist OK denn die geben die Speed vor. Doch dann passierte uns in der dritten Runde dasselbe wie im vergangenen Jahr. Die hydraulische Steuerung der Trimmklappen ging kaputt und wir mussten den Rest des Rennens in voller Trimmung fahren. Es ist schade, denn eigentlich lieben wir solche Bedingungen.“ so der Mehrfach-Champion Peter Turner. „Wir freuen uns daher auch auf die kommenden Rennen, wo es ähnliche Bedingungen geben wird.“ Platz drei und damit das bislang beste Ergebnis in diesem Jahr holte sich der Grant Smith in der „Additive“. Das Superboat Light Team kam mit den rauen Bedingungen bestens zurecht. „Es war ziemlich harte Arbeit heute,“ sagte Smith, der auch Organisator des Wellington Grand Prix war, „aber wir hatten Glück und die anderen Boote hatten mit den Bedingungen leichte Probleme.“
Schwierige Bedingungen besonders für die kleineren Teams
 Die kleineren Teams wurden bei den rauen Bedingungen bis aufs Maximale beansprucht. Ein Opfer war der bisherige Dauersieger „Light Industry“, die es nur auf Platz sechs schafften. Mit den schwierigen Bedingungen kamen Travis und Carl Thompson in der „Honda Marine“ am besten zurecht und sie holten sich mit einer tollen Leistung ihren ersten Sieg in dieser Saison. Dahinter kamen Jeff Weake und Jacqueline McGowan in der „Altitude“ ins Ziel. Platz drei sicherte sich die Tochter von Organisator Grant Smith, Kelly Smith, in der Gambler.
Weiter geht’s am 25.03.06 mit dem Grand Prix in Napier, der vierten Runde zur NZ Offshore Meisterschaft 2006.
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