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Maraetai bietet das erste „echte“ Offshore Rennen der Saison
02.02.07
Nach dem Start der NZ Meisterschaft auf dem Lake Taupo in Taupo folgt nun mit der zweiten Runde der Meisterschaft am 10.02. das erste „echte“ Offshore Rennen in Neuseelands Küstengewässern, in Maraetai Beach. Rennorganisator Grant Valder erwartet mehr als 45 Boote am Start des 100 und 60Meilen Rennens in Maraetai.
„Sleepyhead“ kommt als Favorit nach Maraetai
Peter Turner und Craig Archer kommen mit ihrer „Sleepyhead“ als Favoriten nach Maraetai. Die beiden hoffen darauf, das sie den Erfolg von Taupo, wo sie mit ihrem brandneuen 34ft, 1100PS starken Phantom Kat gleich zum Einstieg einen Sieg einfahren konnten, auch in den Küstengewässern vor Maraetai wiederholen können. In Taupo konnten Turner und Archer ihr Glück kaum fassen, als die in Führung liegende „Placemakers“ mit einem technischen Defekt eine Runde vor Rennende aufgeben musste. Die „Sleepyhead“ war erst knappe zwei Tage vor dem Rennen in Taupo fertig geworden und der Sieg war daher eine umso höhere Leistung aller Beteiligten.
Das neue Design unterscheidet sich ziemlich stark von der ersten „Sleepyhead“, die vor knapp zwei Jahren gebaut worden ist. Die neue „Sleepyhead“ ist breiter, hat einen höheren Tunnel und bietet mehr Auftrieb als die alte. Das Cockpit ist geräumiger und sitzt nun in der Mitte des Rumpfes. Es wird interessant sein, wie sich das neue Boot bei rauer See verhalten wird, wo die Größe sicherlich ein Vorteil sein wird.
„Placemakers“ und „ProFloors“ machen Jagd auf die „Sleepyhead“
Richard Shores und Wayne Carson kommen mit dem festen Willen nach Maraetai, ihre Schlappe von Taupo wieder wettzumachen. Sie lagen mit ihrem 32ft, 1300PS starken Skater Kat „Placemakers“ in Führung, als sie mit einem technischen Defekt in der vorletzten Runde ausfielen. Für die Valder Brüder Grant und Wayne ist Maraetai ein gutes Pflaster. Im vergangenen Jahr holten sie mit ihrer „Jesse James“ hier den Sieg. 2007 wollen sie mit ihrem neuen Boot, der „ProFloors“, der ex-„Sleepyhead“ erneut zuschlagen und sich den Sieg holen. Zwar sah es in Taupo so aus, als wenn sie nicht ganz mit der „Placemakers“ und der „Sleepyhead“ mithalten könnten, doch wenn es in Maraetai etwas rauer zugeht, dann dürften Wayne und Grant Valder durchaus in der Lage sein, ihren Maraetai Titel zu behalten.
Mit der „Fairview Windows“ von Scott und Warren Lewis steht ein weiteres Boot in der Superboat Klasse bereit, sich einen Podiumsplatz zu sichern. Die Lewis Brüder hatten den Douglas Skater aus der Superboat Light Klasse in der Winterpause von Außenborden auf zwei große Innenbordmaschinen umgerüstet und starten 2007 in der Superboat Kategorie. In Taupo machte ein gebrochener Propeller den beiden allerdings in der vierten Runde einen Strich durch die Rechnung. Der Skater hat sicherlich in den engen Kehren einen Vorteil gegenüber den großen Phantom Kats und könnte eventuell für eine Überraschung sorgen.
NZ Superboat Light Klasse verspricht viel Action
Viel Action darf auch in der Superboat Light Klasse erwartet werden. Bob Smith und Mark Taiatini werden erstmalig mit ihrem frisch aus den USA importierten 28ft, 580PS starken Douglas Skater „Cat Attack“ an den Start gehen. Zuletzt fuhr das Boot 2000 in Neuseeland und der Amerikaner Paul Whittier gewann damit den U.I.M. Class 3 WM-Titel. Weitere Skater sind mit der „Addictive“ von Grant Smith und Dave Aldridge und der „Rayglass Marine“ von Smiths Tochter Kelly und Travis Thompson am Start. Kelly Smith will ihren Sensationserfolg von Taupo wiederholen, wo sie im letzten Moment der „High Impact“ den Klassensieg wegschnappen konnte.
Die australische „Red Bellies“ und die Robson Kats wollen die US Konkurrenz stoppen
Viel Interesse gilt in der Klasse auch den Australiern Bruce Sanders und Colin Craven mit ihrer „Red Bellies“. Nachdem das Team in Taupo mit einer guten halben Runde die Superboat Light Klasse angeführt hatte, überschlugen sich die beiden Aussies bei der Anfahrt auf eine Kurve und mussten aufgeben. Bis zum Ausfall zeigte die „Red Bellies“ eine unglaubliche Leistung und ließ der neuseeländischen Konkurrenz so gut wie keine Chance. Für Maraetai ist die „Red Bellies“ wieder flott und Sanders/Craven nehmen für Maraetai einen Podiumsplatz ins Visier.
Mit den beiden in Neuseeland gebauten Robson Kats, „High Impact“ und „Putt.Putt.com“ stehen zwei einheimische Boote der in den USA gebauten Konkurrenz gegenüber. Die üblicherweise etwas schweren Robson Kats hoffen in Maraetai auf raue Konditionen um ihren Gewichtsvorteil mit einer damit möglichen höheren Geschwindigkeit auf den Geraden ausspielen zu können. Die größten Chancen auf einen der vorderen Plätze rechnet sich dabei der Champion von 1990, Roger Puttick, mit seiner „Putt.Putt.com“, der ehemaligen „DMZ Global“ aus.
Formula Honda stellt mit 18 Teams das größte Starterfeld der NZ Serie
In der Sports100 Klasse geht wieder ein mit acht Startern starkes Feld ins Rennen. Nach sieben Jahren Pause wird der Lokalfavorit Tony Singe in den Offshore Sport zurückkehren. Singe und sein Fahrer Steve Lockart werden mit einem der drei neuen Ocke Mannerfelt designten Batboats an den Start gehen. Die beiden anderen Batboats werden von Mark Diggleman und Greg Crawford gefahren. Favorit für das Rennen in Maraetai ist der Meisterschaftsrückkehrer und Sieger von Taupo, Graeme Pike mit seiner „Vmax Yamaha“.  Im 60-Meilen Rennen werden erneut 18 Formula Honda Teams erwartet. Die Klasse hat in den vergangenen drei Jahren ein enormes Wachstum erfahren und bietet jedes Mal packende und enge Rennen. Bislang gab es kein dominantes Team in dieser Klasse und der Sieg hing stets von den fahrerischen Leistungen der Piloten ab. Das Auftaktrennen gewann der Champion von 2005, Greg Brinck in der „Konica Minolta“. Allerdings bekam er ziemlichen Druck von dem 2006er Champion Mike Urquhart in der „Light Industry“ und dem Erbauer des Formula Honda One-Design Bootes Sonic 1900ss selber, Chris Bartlett in seiner „Nautical Equipment“.
Bei den Classic Boats ist von Chris Neal und seiner „Spirit of Cheyenne“ erneut eine tolle Leistung zu erwarten. Aber auch die „Pathfinder“ von Ian Reeves und die „Moore Living“ von Mike Cameron werden mit ihren V8 BigBlocks nicht nur für eine eindrucksvolle Geräuschkulisse sorgen.
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