GP in Maraetai

 

"Quick Nautical Equipment" machte ihrem Namen alle Ehre

„Placemakers“ schlug in Maraetai zurück

“Red Bellies” holte die ersten Punkte in der NZ Meisterschaft

Maraetai bietet das erste „echte“ Offshore Rennen der Saison

„Red Bellies“ in Maraetai wieder mit am Start

„Red Bellies“ in Maraetai wieder mit am Start

10.02.07

Ein Crash sorgte für das Aus beim internationalen Debüt des australischen „Red Bellies“ Teams beim Saisonauftakt der neuseeländischen Offshore Powerboat Meisterschaft. Dennoch verschaffte sich die „Red Bellies“ mit einer tollen Leistung nachhaltig Aufmerksamkeit.

Crash zur Halbzeit sorgte für das Aus beim Debütrennen

Die Red Bellies ließ die NZ Konkurrenz hinter sich
Bruce Sanders und Colin Craven führten bei der Auftaktrunde zur NZ Meisterschaft in Taupo die Superboat Light Klasse souverän an und lagen an vierter Stelle des Gesamtklassements, als sie zur Halbzeit des Rennens bei gut 160km/h einen Turn etwas zu eng anfuhren und mit einer Rolle seitwärts aus dem Rennen flogen. Glücklicherweise unverletzt ließen sich Sanders und Craven von dem Unfall nicht bremsen. „Sicherlich war das Ergebnis in Taupo bei weitem nicht so, wie wir es geplant hatten, aber unsere Pace war unglaublich zufrieden stellend.“




Sanders, der zusammen mit Colin Craven in acht Jahren insgesamt sechs australische Titel eingefahren hat, ist sich nun sicher, dass sie für die NZ Meisterschaft gut gerüstet sind. „Wir waren zuversichtlich, das wir in NZ Serie konkurrenzfähig sein werden, aber gleich im ersten Rennen mit einer halben Runde Vorsprung die Klasse anzuführen war für uns eine kleine Überraschung.“ Mit der Unterstützung von einigen örtlichen Firmen wurde die „Red Bellies“ nach dem Crash in Taupo recht schnell wieder repariert und rechtzeitig zum Rennen in Maraetai fertig. „Es waren zehn sehr hektische Tage,“ sagte Sanders. „Das Cockpit war erst am Mittwoch fertig. Wir haben es komplett neu aufgebaut. Am Donnerstag haben wir dann das Armaturenbrett und die Instrumentierung wieder eingebaut. Glücklicherweise mussten wir die keine Maschine komplett austauschen. Aber wir haben sie ausgiebig überprüft und etliche Teile ausgetauscht.“

Örtliche Firmen halfen dem Team bei der Reparatur

Bruce Sanders ist für die kommenden Rennen zuversichtlich
„Ich möchte Pro Floors Neuseeland dafür danken, das sie uns ihre Werkstätten zur Verfügung gestellt haben und Marineworks dafür, das sie uns so enorm bei den Arbeiten geholfen haben,“ sagte Sanders. Dabei wurde nicht nur die eigentliche Reparatur ausgeführt, sondern das „Red Bellies“ Team nutzte auch gleich die Gelegenheit, die Sicherheit im Boot zu erhöhen. „Der Crash war etwas, was ich nicht wieder erleben möchte,“ meinte Sanders. „Aber aus diesen Situationen muß man lernen, so dass wir für das nächste Mal besser gerüstet sein werden. Wir haben viel Arbeit in die Sicherheit des Cockpits gesteckt und einen Überrollbügel eingebaut. Zwar ist nichts wirklich sicher, aber wir denken, das dass Boot nun wesentlich besser ausgerüstet ist, um solchen Kräften wie sie bei dem Überschlag in Taupo auftraten standzuhalten und letztendlich Colin und mich zu schützen.“

Ohne Testfahrten in die zweiten Runde der Meisterschaft

„Wir haben keine Chancen, das Boot vor der zweiten Runde in Maraetai zu testen, daher werden wir es in den ersten Runden etwas langsamer angehen lassen um zu sehen, ob alles richtig funktioniert. Danach, so denke ich, können wir dann wieder loslegen und um einen Podiumsplatz fahren,“ so Sanders zuversichtlich „Wir haben gezeigt, wozu wir in der Lage sind und werden bei nächsten Rennen wieder mit dabei sein, gerade weil dort auch das 2006 Champion Boot der amerikanischen Meisterschaft in die Serie einsteigen wird.“ Start zur zweiten Runde der NZ Offshore Meisterschaft ist am 10.02.07 in Maraetai Beach.

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Maraetai bietet das erste „echte“ Offshore Rennen der Saison

02.02.07

Nach dem Start der NZ Meisterschaft auf dem Lake Taupo in Taupo folgt nun mit der zweiten Runde der Meisterschaft am 10.02. das erste „echte“ Offshore Rennen in Neuseelands Küstengewässern, in Maraetai Beach. Rennorganisator Grant Valder erwartet mehr als 45 Boote am Start des 100 und 60Meilen Rennens in Maraetai.

„Sleepyhead“ kommt als Favorit nach Maraetai

Die Sleepyhead geht als Führende nach Maraetai
Peter Turner und Craig Archer kommen mit ihrer „Sleepyhead“ als Favoriten nach Maraetai. Die beiden hoffen darauf, das sie den Erfolg von Taupo, wo sie mit ihrem brandneuen 34ft, 1100PS starken Phantom Kat gleich zum Einstieg einen Sieg einfahren konnten, auch in den Küstengewässern vor Maraetai wiederholen können. In Taupo konnten Turner und Archer ihr Glück kaum fassen, als die in Führung liegende „Placemakers“ mit einem technischen Defekt eine Runde vor Rennende aufgeben musste. Die „Sleepyhead“ war erst knappe zwei Tage vor dem Rennen in Taupo fertig geworden und der Sieg war daher eine umso höhere Leistung aller Beteiligten.



Das neue Design unterscheidet sich ziemlich stark von der ersten „Sleepyhead“, die vor knapp zwei Jahren gebaut worden ist. Die neue „Sleepyhead“ ist breiter, hat einen höheren Tunnel und bietet mehr Auftrieb als die alte. Das Cockpit ist geräumiger und sitzt nun in der Mitte des Rumpfes. Es wird interessant sein, wie sich das neue Boot bei rauer See verhalten wird, wo die Größe sicherlich ein Vorteil sein wird.

„Placemakers“ und „ProFloors“ machen Jagd auf die „Sleepyhead“

Die ProFloors überzeugte 2006 durch Zuverlässigkeit
Richard Shores und Wayne Carson kommen mit dem festen Willen nach Maraetai, ihre Schlappe von Taupo wieder wettzumachen. Sie lagen mit ihrem 32ft, 1300PS starken Skater Kat „Placemakers“ in Führung, als sie mit einem technischen Defekt in der vorletzten Runde ausfielen. Für die Valder Brüder Grant und Wayne ist Maraetai ein gutes Pflaster. Im vergangenen Jahr holten sie mit ihrer „Jesse James“ hier den Sieg. 2007 wollen sie mit ihrem neuen Boot, der „ProFloors“, der ex-„Sleepyhead“ erneut zuschlagen und sich den Sieg holen. Zwar sah es in Taupo so aus, als wenn sie nicht ganz mit der „Placemakers“ und der „Sleepyhead“ mithalten könnten, doch wenn es in Maraetai etwas rauer zugeht, dann dürften Wayne und Grant Valder durchaus in der Lage sein, ihren Maraetai Titel zu behalten.

Mit der „Fairview Windows“ von Scott und Warren Lewis steht ein weiteres Boot in der Superboat Klasse bereit, sich einen Podiumsplatz zu sichern. Die Lewis Brüder hatten den Douglas Skater aus der Superboat Light Klasse in der Winterpause von Außenborden auf zwei große Innenbordmaschinen umgerüstet und starten 2007 in der Superboat Kategorie. In Taupo machte ein gebrochener Propeller den beiden allerdings in der vierten Runde einen Strich durch die Rechnung. Der Skater hat sicherlich in den engen Kehren einen Vorteil gegenüber den großen Phantom Kats und könnte eventuell für eine Überraschung sorgen.

NZ Superboat Light Klasse verspricht viel Action

Viel Action darf auch in der Superboat Light Klasse erwartet werden. Bob Smith und Mark Taiatini werden erstmalig mit ihrem frisch aus den USA importierten  28ft, 580PS starken Douglas Skater „Cat Attack“ an den Start gehen. Zuletzt fuhr das Boot 2000 in Neuseeland und der Amerikaner Paul Whittier gewann damit den U.I.M. Class 3 WM-Titel. Weitere Skater sind mit der „Addictive“ von Grant Smith und Dave Aldridge und der „Rayglass Marine“ von Smiths Tochter Kelly und Travis Thompson am Start. Kelly Smith will ihren Sensationserfolg von Taupo wiederholen, wo sie im letzten Moment der „High Impact“ den Klassensieg wegschnappen konnte.

Die australische „Red Bellies“ und die Robson Kats wollen die US Konkurrenz stoppen

Die Red Bellies überschlug sich bei ihrem ersten Auslandseinsatz
Viel Interesse gilt in der Klasse auch den Australiern Bruce Sanders und Colin Craven mit ihrer „Red Bellies“. Nachdem das Team in Taupo mit einer guten halben Runde die Superboat Light Klasse angeführt hatte, überschlugen sich die beiden Aussies bei der Anfahrt auf eine Kurve und mussten aufgeben. Bis zum Ausfall zeigte die „Red Bellies“ eine unglaubliche Leistung und ließ der neuseeländischen Konkurrenz so gut wie keine Chance. Für Maraetai ist die „Red Bellies“ wieder flott und Sanders/Craven nehmen für Maraetai einen Podiumsplatz ins Visier.




Mit den beiden in Neuseeland gebauten Robson Kats, „High Impact“ und „Putt.Putt.com“ stehen zwei einheimische Boote der in den USA gebauten Konkurrenz gegenüber. Die üblicherweise etwas schweren Robson Kats hoffen in Maraetai auf raue Konditionen um ihren Gewichtsvorteil mit einer damit möglichen höheren Geschwindigkeit auf den Geraden ausspielen zu können. Die größten Chancen auf einen der vorderen Plätze rechnet sich dabei der Champion von 1990, Roger Puttick, mit seiner „Putt.Putt.com“, der ehemaligen „DMZ Global“ aus.

Formula Honda stellt mit 18 Teams das größte Starterfeld der NZ Serie

In der Sports100 Klasse geht wieder ein mit acht Startern starkes Feld ins Rennen. Nach sieben Jahren Pause wird der Lokalfavorit Tony Singe in den Offshore Sport zurückkehren. Singe und sein Fahrer Steve Lockart werden mit einem der drei neuen Ocke Mannerfelt designten Batboats an den Start gehen. Die beiden anderen Batboats werden von Mark Diggleman und Greg Crawford gefahren. Favorit für das Rennen in Maraetai ist der Meisterschaftsrückkehrer und Sieger von Taupo, Graeme Pike mit seiner „Vmax Yamaha“.
 Die Konica Minolta führt das Formula Honda Feld an
Im 60-Meilen Rennen werden erneut 18 Formula Honda Teams erwartet. Die Klasse hat in den vergangenen drei Jahren ein enormes Wachstum erfahren und bietet jedes Mal packende und enge Rennen. Bislang gab es kein dominantes Team in dieser Klasse und der Sieg hing stets von den fahrerischen Leistungen der Piloten ab. Das Auftaktrennen gewann der Champion von 2005, Greg Brinck in der „Konica Minolta“. Allerdings bekam er ziemlichen Druck von dem 2006er Champion Mike Urquhart in der „Light Industry“ und dem Erbauer des Formula Honda One-Design Bootes Sonic 1900ss selber, Chris Bartlett in seiner „Nautical Equipment“.


Bei den Classic Boats ist von Chris Neal und seiner „Spirit of Cheyenne“ erneut eine tolle Leistung zu erwarten. Aber auch die „Pathfinder“ von Ian Reeves und die „Moore Living“ von Mike Cameron werden mit ihren V8 BigBlocks nicht nur für eine eindrucksvolle Geräuschkulisse sorgen.

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“Red Bellies” holte die ersten Punkte in der NZ Meisterschaft

13.02.07

Mit einem Überschlag verabschiedete sich die australische „Red Bellies“ beim Auftaktrennen der NZ Offshore Meisterschaft in Taupo. Es folgte ein Rennen gegen die Zeit um das Boot rechtzeitig zur zweiten Runden in Maraetai zu reparieren. Nachdem Bruce Sanders und Colin Craven ihre „Red Bellies“ gerade eben zum Start des Rennens fertig bekamen, schmissen einige technische Probleme das Team erneut zurück.

Reparaturarbeiten waren erst wenige Stunden vor dem Rennen abgeschlossen

Die Red Bellies sammelte in Maraetai die ersten Punkte
Nach dem Überschlag des 28ft Kats der Australier in Taupo, wurden umfangreiche Reparaturarbeiten, besonders im Bereich des Cockpits, fällig. Der enge Zeitplan und die verspätete Lieferung einiger Ersatzteile machten aus der Reparatur ein heikles Rennen gegen die Zeit. „Ursprünglich hatten wir geplant, das alles bis zum Mittwoch fertig sein sollte,“ erklärte Bruce Sanders. „Wir hatte vor, das Colin, unser Crew Chief Paul und ich am Mittwoch abend in Neuseeland gelandet wären und am Donnerstag alles fertig gewesen wäre. Wie auch immer, wir hatten ein paar Verspätungen in verschiedenen Bereichen.“ Am Ende waren die Arbeiten am Cockpit erst am Freitag fertig und der Crew blieben nur wenige Stunden um sich auf das anstehende Rennen vorzubereiten.

Zeitdruck und weitere Probleme bremsten die „Red Bellies“ ein

Nicht nur durch den Zeitdruck verlief am Ende das gesamte Rennwochenende nicht sonderlich ideal für die beiden Australier auf Auslandseinsatz. Schon bei einer Sponsoren - Fahrt vor dem eigentlichen Rennen fielen zwei On-Board Computer der „Red Bellies“ aus. Auch an einem der Gashebel stellte die Crew weitere Beschädigungen fest. Zwar konnte der Gashebel rechtzeitig repariert werden, doch die beiden Computerbildschirme blieben dunkel. „Unglücklicherweise war nach dem Crash alles unter Wasser und wir konnten in der kurzen Zeit zwischen den Rennen nicht alles austauschen,“ erklärte Sanders. „Wir konnten die Gashebel nur zu drei Viertel benutzen und ohne die Bord-Computer drehten die Motoren gerade mal bis 5000 U/min während des ganzen Rennens. Damit waren wir ziemlich aus dem Rennen.“

Für wichtige Punkte mit etwas mehr als Halbgas um den Kurs geschleppt

Die Reparatur der Red Bellies sorgte für Zeitdruck
Die geringen Drehzahlen und die damit fehlende Geschwindigkeit brachten zusätzliche Probleme für die beiden Aussies. „Wir konnten nicht zu hart rangehen, sonst hätte das Boot komplett gestoppt. Da es aber nicht für langsame Geschwindigkeiten gebaut wurde, war es sehr schwierig es um den Kurs zu bringen. Wir sind also lediglich um den Kurs gefahren um anzukommen und wenigstens ein paar Punkte zu bekommen.“ Am Ende wurde die „Red Bellies“ noch auf Platz vier der Superboat Light Klasse und Platz sechs des Gesamtklassements gewertet. Doch obwohl der Start in ihre erste Auslandskampagne derart schlecht lief, bleibt Bruce Sanders dennoch zuversichtlich für den Rest der NZ Offshore Meisterschaft.

„Das Wochenende war sehr enttäuschend, aber so ist das eben manchmal,“ sagte Bruce Sanders zurückblickend. „Wir haben in Taupo gezeigt, das wir mit der Spitze mithalten können. Wir werden nun hart daran arbeiten, dass wir das beim nächsten Rennen in Gulf Harbour wiederholen können. Hoffentlich war das jetzt das Ende unserer Probleme und wir können anfangen, Punkte bei ein paar guten Resultaten zu sammeln.“

Am 24.02. steht mit dem Rennen in Gulf Harbour die dritte von insgesamt acht Runden der NZ Offshore Powerboat Meisterschaft auf dem Programm. Genug Zeit also, um an die Spitze der Tabelle vorzufahren.

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„Placemakers“ schlug in Maraetai zurück

12.02.07

Mit einem Sieg schlugen die Rivalen des amtierenden Champions, Richard Shores und Wayne Carson, mit ihrer „Placemakers“ bei der zweiten Runde der NZ Offshore Meisterschaft in Maraetai zurück. Bei perfekten Rennbedingungen mit ruhiger See und einer leichten Brise fegte die „Placemakers“ in Rekordzeit über den 100 Meilen Kurs mit zehn Runden.

„Placemakers“ bei idealen Wetter mit Topspeed

Die Placemakers hält mit einem Sieg Anschluß
Mit Spitzengeschwindigkeiten von über 100 Knoten machte die „Placemakers“ einiges von dem in Taupo verlorenen Boden wieder gut. Dort mussten Richard Shores und Wayne Carson mit einem technischen Defekt in der vorletzten Runde aufgeben und dem Champion Peter Turner und seiner „Sleepyhead“ das Feld überlassen. Auch in Maraetai kam es zu Beginn des Rennens zwischen den beiden Kontrahenten wieder zu einem heftigen Schlagabtausch. Doch nach drei Runden Kopf-an-Kopf Rennen musste die „Sleepyhead“ eine bittere Pille schlucken. Ein defekter Kühlwassereintritt an dem nagelneuen 34ft Phantom Kat bedeutete das Aus für Peter Turner und Craig Archer.

Nach dem Ausfall der „Sleepyhead“ konnten Shores und Carson unangefochten ihren ersten Sieg in dieser Saison einfahren und sich punktgleich mit ihren Konkurrenten an die Tabellenspitze setzen.

„Fairview Windows“ mit erstem Podiumserfolg nach Aufstieg

Die Lewis Brüder Scott und Warren kamen mit ihrem aufgerüsteten Douglas Kat „Fairview Windows“ auf einen wohlverdienten zweiten Platz, dem ersten Podiumserfolg für das Team seit dem Aufstieg in die Superboat Klasse zu Beginn der Saison. Die „Fairview Windows“ schloß während des Rennens den Abstand zur weit führenden „Placemakers“ bis auf weniger als 35 Sekunden. Für die Lewis Brüder ein großer Erfolg und ein Zeichen, das man mit der Umrüstung von Außenbordern auf Innenbordmaschinen den richtigen Weg eingeschlagen hat. Für das Rennen in Gulf Harbour will das Duo nun weitere Leistung mobilisieren und damit den Anschluß an die beiden Top Teams der Superboat Klasse bekommen. Den Anschluß in Maraetai verpasst haben Grant und Wayne Valder mit ihrer „ProFloors“. Nach dem tollen zweiten Platz beim Auftakt in Taupo musste das Team nun einen Ausfall hinnehmen. Doch noch sind die Valders zuversichtlich, schließlich sind noch genügend Gelegenheiten vorhanden, den Anschluß an die Spitze zu halten.

„Rayglass“ mit zweiten Sieg in Folge Klassenprimus
Kelly Smith sicherte sich den zweiten Sieg in Folge
Nach dem sensationellen Klassensieg in Taupo zeigte Kelly Smith nun, das es keine Eintagsfliege war. Erneut setze sich die Tochter von Grant Smith an die Spitze der Superboat Light Klasse und fuhr zu ihrem zweiten Sieg in Folge. Bedingt durch die hohe Ausfallrate bei den Superboats, langte es sogar noch für den ersten Podiumsplatz im Gesamtklassement. Damit stehen Kelly Smith und Co. Pilot Travis Thompson mit ihrer „Rayglass Marine“ weit an der Spitze ihrer Klassenwertung. Das Team hat sich bislang als das konstanteste der Meisterschaft erwiesen und zeigte in dem 580PS starken 28ft Douglas Skater jede Menge Talent und Eifer.

Auf den vierten Gesamtplatz fuhren Perry Morris und Bevin Antonelli mit ihrer „High Impact“. Nach und nach scheint das Team nun die „Gremlins“, die sie bei ihren früheren Einsätzen geplagt hatten, beseitigt zu haben. Platz fünf im Gesamtklassement und dem dritten Platz in der Superboat Light Klasse sicherte sich Roger Puttick und Len Lavis in der „PuttPutt.com“. Nach ihrem Unfall in Taupo hatten die Australier Bruce Sanders und Colin Craven auch in Maraetai wieder Pech mit ihrer „Red Bellies“. Das Team litt arg unter den Nachwirkungen der unter extremen Zeitdruck ausgeführten Reparaturen des Bootes und humpelte mit stark eingeschränkter Leistungsfähigkeit um den Kurs. Am Ende kamen sie auf einem vierten Platz in der Superboat Light Klasse und einem sechsten Gesamtrang ins Ziel.

Batboats dominieren in der Sports100 Klasse

Die Batboats von Ocke Mannerfelt dominieren die Sports100 Klasse
Bei den Sports100 Teams holte sich Greg Crawford mit seinen neuen 23ft Batboat „Steadcraft“ den Sieg. Wie auch in Taupo startete Crawford zusammen mit seinem Sohn Philip und hatte vom Start weg die Klasse unter Kontrolle. Den Zweiten Platz sicherte sich Mark und Aaron Diggleman mit ihrer „Driveright“, ebenfalls ein Batboat. Als dritter im Bunde vervollständigte Graham Pike und Laurence Hullena mit der „Vmax Yamaha“ das Klassenpodium. Die Teams in der Sports100 lieferten sich spektakuläre und vor allem sehr enge Rennen. Man darf sich sicherlich noch auf ein paar Überraschungen in dieser Klasse freuen.



Chris Bartlett fuhr zu seinem ersten Sieg 2007Chris Bartlett holte sich den Sieg in der Formula Honda Klasse

In der Formula Honda Klasse konnten Chris und Debbie Bartlett in der „Quick Nautical Equipment“ nach ihrem dritten Platz in Taupo, nun ihren ersten Sieg in dieser Saison einfahren. Damit sind die Bartletts das einzige Team in dieser eng umkämpften Klasse, das bereits zweimal auf dem Podium war. Ein weiterer Beweis dafür, wie heiß es bei den Formula Hondas hergeht. Platz zwei sicherte sich die „Building Solutions“, die in ihrer erst zweiten Saison zu den Topteams der Klasse gehört. Mark Helms vervollständigte mit seiner „Miss Electropar“ das Podium.

Bereits am 24.02.07 steht die dritte Runde der Meisterschaft auf dem Terminkalender. Gulf Harbour wird dann der Gastgeber für ein weiteres, packendes Rennen sein.

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"Quick Nautical Equipment" machte ihrem Namen alle Ehre

14.02.07

Mit einem Sieg nicht nur in der Formula Honda Klasse, sondern auch im Gesamtklassement des 60Meilen Rennens in Maraetai konnten sich Chris und Debbie Bartlett mit ihrem 140PS Formula Honda One-Design Boot "Quick Nautical Equipment" gegen die zwar auf 80mph begrenzten, aber bis zu 225PS starken Boote der Classic Kategorie durchsetzen. Vom Start weg ging das Paar mit ihrer Sonic 1900SS in eine komfortable Führung und ließ der Konkurrenz keine Chancen.

"Quick Nautical Equipment" holte sich Start-Ziel Sieg in Maraetai

Die Teams der Formula Honda lieferten sich packende Rennen
Tausende von Zuschauer an Land und eine riesige Flotte an Zuschauerbooten entlang der Rennstrecke waren bei absolut perfekten Wetterbedingungen nach Maraetai gekommen um den zweiten Lauf zu NZ Offschore Meisterschaft zu sehen. Nach dem Start des 60Meilen Rennens passierte die Formula Honda Flotte dicht beieinander die erste Wendemarkierung und bot mit einer Wand aus aufgewirbelter Gischt ein fantastisches Bild. Tony Coleman und Adrian Pearce blieben mit ihrer frisch lackierten "H18 Building Solutions" während des ganzen Rennens dicht an Chris Bartlett und seiner Frau Debbie. Letztendlich wurde Coleman nur zweiter Sieger.


Dahinter lieferten sich Mark Helms und Michael Knight in der "Miss Electropar" heiße Kämpfe mit dem amtierenden Champion Michael Urquhart in seiner "Light Industries" um den dritten Platz. Erst zum Ende des Rennens konnten Helms und Knight das Rennen um den verbleibenden Podiumsplatz für sich entscheiden.

"Honda Marine" nach ihrem Überschlag in Taupo wieder voll dabei

Ebenfalls ein tolles Rennen lieferten Rob Glen und Mitchell Thompson in ihrer "Honda Marine" ab. Das Duo war den Zuschauern nach seinem Crash beim Auftaktrennen in Taupo noch bestens in Erinnerung, Die Morell Motors rundeten die Top 10 abda sämtliche nationalen Fernsehsender den Unfall übertragen hatten. Diesmal zahlte sich die Ortskenntnis des Lokalmatadors Rob Glen aus und die "Honda Marine" landete vor dem ersten Formula Honda Champion von 2005, Greg Brinck in seiner "Konica Minolta", auf dem fünften Platz. In einem spannenden Überholmanöver hatte sich die "Honda Marine" den Platz erst wenige Meter vor der Ziellinie von "Konica Minolta" erobern können. Auf dem siebten Platz fuhren sich Jeff Weake und Jacqueline McGowan mit der "H13 Altitude". Dahinter vervollständigten die "Mike Pero Mortgage" von Grant und Cynthia Garrity, die pechschwarze "Hydraulink" von Glen und Christoper Powell und die "Morrell Motors" mit den Morrell Brüdern Mark und Logan die Top-Ten der Formula Honda Serie.

"Quick Nautical Equipment" führt die Meisterschaft nach 2 Runden an

Nach zwei Runden führt nun die "Quick Nautical Equipment" mit 724 Punkte vor der "Konica Minolta" mit 636 Punkten das Klassement an. Dicht dahinter folgen die "Building Solutions" mit 622 Punkten und die "Miss Electropar" mit 616 Punkten. Mit 573 Punkten liegt die "Altitude" dann auf dem vierten Platz vor der "Light Industries" mit 528 Punkten. Danach folgen mit über 100 Punkten und mehr Rückstand die "Honda Marine", die "Hydraulink" und die "Bad Boyz". In der Formula Honda Championship wurde eine Änderung eingeführt. Lediglich das Boot wird mit Punkten bedacht, so dass ein Fahrerwechsel anders als in den anderen Klassen ohne Auswirkung bleibt. Ob sich daraus ein Vorteil gegenüber anderen Meisterschaften ergibt wird man sicherlich schnell sehen. In der Schwesterserie in Großbritannien, werden die Punkte den jeweils eingeschriebenen Fahrern gutgeschrieben. Ein Wechsel der Aufgaben im Cockpit führt hier somit zum Punktverlust.

Als nächstes steht den Teams am 24.02. die dritte Runde der Meisterschaft in Gulf Harbour bevor. Gulf Harbour kehrt damit nach neun Jahren Pause wieder zurück auf den Terminkalender der NZ Offshore Meisterschaft und verspricht spannende und spektakuläre Rennen.

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