GP in Maraetai

 

Formula Honda überzeugte in Maraetai durch etliche Duelle

"Jesse James" meldet sich in Maraetai zurück

Maraetai erwartet die NZ Offshore Teams zur Runde zwei

Maraetai erwartet die NZ Offshore Teams zur Runde zwei

16.02.06

Knapp 40 Offshore Teams werden am 18.02.06 in Maraetai bei Auckland erwartet, wenn dort die zweite Runde zur NZ Offshore Meisterschaft startet. Gesponsort vom größten Importeur für japanische Fahrzeuge in Neuseeland, der Armacup Maritime Services Ltd., unterstützt die nationale Offshore Rennserie in dieser Saison zudem das Kinderhilfsprojekt „Cure for Kids“.

Drei Superboat Teams haben den Gesamtsieg fest im Auge

Die Placemakers holte sich nach Ausfall der Jesse James in Taupo den Sieg
An der Spitze des Teilnehmerfeldes kehrt der Vorjahressieger und amtierende NZ Champion Richard Shores mit seiner „Placemakers“ äußerst zuversichtlich nach Maraetai zurück. Shores und sein Co. Wayne Carson gewannen bereits die Auftaktrunde auf dem Binnensee in Taupo. Doch die Konkurrenz in der NZ Superboat Klasse schläft nicht. Allen voran hat sich Publikumsliebling „Jesse James“ von Wayne und Grant Valder als Favorit etabliert. In Taupo machte der legendäre Kat gehörig Druck auf die „Placemakers“ und war drauf und dran zu gewinnen, musste dann aber mit einem gebrochenen Antrieb aufgeben. Die Brüder Valder machen aber keinen Hehl daraus, das sie Richard Shores und Wayne Carson in der „Placemakers“ die Führungsposition streitig machen wollen.

Der „Placemakers“ ebenfalls auf den Fersen ist der vierfache Champion Peter Turner mit seiner „Sleepyhead“. Turner stieg 1997 aus dem Offshore Rennsport aus. Doch seit ihm Richard Shores im vergangenen Jahr mit einem fünften NZ Titel den ersten Platz in der ewigen Statistik streitig machte, kehrte Turner mit dem Ziel ebenfalls einen fünften Titel zu holen zurück zum Offshore Sport.

Superboat Light und Sports100 Klasse vervollständigen das 100-Meilen Feld

In der Superboat Light Klasse können sich die amtierenden Champions Grant Smith und Dave Aldridge mit der „Addictive“ auf einen harten Kampf mit der „Fairview Aluminium“ von Warren und Scott Lewis gefasst machen. Dem 32ft Douglas Skater liegen die kurzen, rauen Wellen vor Maraetai ganz besonders. Die Sports100 Teams „WELBL8“ und „Chindit“, dem amtierenden Champion, bilden die Nachhut bei dem 100-Meilen Rennen in Maraetai.

Formula Honda Teams dominieren die 60-Meilen Serie

Der amtierende Honda Champion Brinck will in Maraetai wieder nach ganz vorne
Bei dem 60-Meilen Rennen gehen erneut jede Menge Formula Honda Teams an den Start. Die Gewinner der ersten Runde, Chris Bartlett und Mike Urquhart in der „Light Industry“, kommen als klare Favoriten nach Maraetai. Der amtierende NZ Formula Honda Champion Greg Brinck geht in diesem Jahr mit Eldon Archer anstelle seines Sohnes Daniel in der „Konica Minolta“ an den Start. Brinck zeigte im vergangenen Jahr bei einem Gastspiel in Großbritannien seine außergewöhnlichen Fähigkeiten. In Maraetai will er nach dem zweiten Platz in Taupo nun wieder an die Spitze.




Aufmerksam beobachtet wird sicherlich auch der jüngste Starter im Feld, Michael Smith, der Sohn von Superboat Light Pilot Grant Smith. Der 15-jährige gab zusammen mit Chris Hopkins in der „Bad Boyz“ beim Auftakt in Taupo sein Depüt mit einem sensationellen dritten Platz. Die Sports60 Teams „More Living“ und „Pathfinder V11“ verstärken das Starterfeld des 60-Meilen Rennens.

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"Jesse James" meldet sich in Maraetai zurück

20.02.06

Wayne und Grant Valder holten sich mit dem Publikumsliebling "Jesse James" ihren ersten Sieg bei der NZ Offshore Meisterschaft 2006. Nach einem spannenden Dreikampf um den Sieg ging der Veteran in der NZ Offshore Meisterschaft am Ende als erster über die Ziellinie.

Superboats begeisterten die Zuschauer mit engen und harten Rennen

Die Jesse James holte sich in Maraetai den Sieg
Bei heißem Wetter und glatter See in der Bucht vor Maraetai zeigte der von zwei Rodeck Buick V8 Maschinen angetriebene Katamaran, der bereits 1984 und 1985 die US Meisterschaften und 1988 und 1991 die NZ Meisterschaften gewonnen hatte, den "jungen" wo der Hase her läuft und ließ den amtierenden Champion "Placemakers" und die "Sleepyhead" hinter sich zurück. Die drei Superboats begeisterten die vielen Zuschauer die nach Maraetai gekommen waren, von Beginn des Rennens mit engen und harten Positionskämpfen.




Doch schon nach beim ersten Turn setzte sich die kleinere "Fairview" aus der Superboat Light Klasse an die Spitze des Feldes. Allerdings holten sich die BigBoys auf der folgenden langen Geraden die Führung genauso schnell zurück, wie sie sie verloren hatten.

"Jesse James" entschlossener Ritt an die Spitze

Anfangs legte das jüngste Superboat der Serie, die "Sleepyhead" die Speed vor. Während sich Richard Shores und Wayne Carson mit Hitzeproblemen an ihrer "Placemakers" plagten und langsamer wurden, schoben sich die Valder-Brüder, entschlossen den Ausfall in Taupo nun einen Sieg umzuwandeln, immer weiter nach vorne. Am Ende überholten sie den Altmeister Peter Turner in der "Sleepyhead" und diktierten bis zum Sieg das Rennen. In der letzten Runde musste sich die "Sleepyhead" dann auch noch der "Placemakers" geschlagen geben und fiel auf den dritten Platz zurück. Auf Platz vier kam dann mit der "Addictive", das erste Superboat Light ins Ziel. Wieder einmal hatte es Grant Smith und Dave Aldridge geschafft, die Konkurrenten Scott und Warren Lewis in der "Fairview" hinter sich zu lassen und die Klassenführung weiter auszubauen. Bei den Sports100 siegten erneut Greg und Phil Crawford mit ihrer "Chindit" vor der "WELBL8".

"Chindit" siegte erneut beim 60-Meilen Rennen
Chris Bartlett siegte mit der Light Industry erneut
Bei dem 60-Meilen Rennen gewannen Robert Smith und Mark Taiatini mit der "TripleTrouble" vor der "Moore Living" von Mike Cameron und James Frost. Dritte wurde die "Exception the rules". Mit dem Sieg in Maraetai übernimmt die "Triple Trouble" auch die Klassenführung in der Sports60 Klasse von der bisher führenden "Marine Workz". In der Formula Honda legten Chris Bartlett und Mike Urquhart mit der "Light Industry" einen weiteren Sieg hin und verwiesen das "Team Honda" auf Platz zwei. Dem amtierenden Honda Champion Greg Brinck blieb mit der "Konica Minolta" nur Platz drei.

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Formula Honda überzeugte in Maraetai durch etliche Duelle

21.02.06

Absolut perfektes Wetter empfing die Teams der Formula Honda in Maraetai und bildete damit ein komplettes Kontrastprogramm zu den rauen Bedingungen im vergangenen Jahr, als die 4-Strokes zum ersten Mal hier starteten. Auch bei der zweiten Runde zur Honda NZ Meisterschaft holten sich Chris Bartlett und Mike Urquhart mit der „Light Industry“ einen Sieg.

„Light Industry“ setzte sich erneut gegen amtierenden Champion „Konica Minolta“ durch

Die Honda Marine holte sich Platz zwei
Tausende von Fans an Land und eine riesige Flotte Zuschauerbooten auf dem Wasser säumten den Weg der Honda Flotte in Richtung erste Wendemarke. Die Brüder Travis und Carl Thompson kämpfte mit der „Honda Marine“ von Anbeginn des Rennens gegen die „Light Industry“ von Bartlett/Urquhart an. Doch am Ende mussten sich die Thompsons mit Platz zwei zufrieden geben. Dicht hinter den beiden Kampfhähnen beendete der amtierende Honda Champion Greg Brinck mit der „Konica Minolta“ das Rennen auf Platz drei. Während des gesamten Rennens lag die „Konica Minolta“ in einem spannenden Duell mit der „Fools Gold“ von James Clark und Elliot Brinkley. Die „Fools Gold“ konnten dabei für die meiste Zeit des Rennens die „Konica Minolta“ hinter sich lassen und musste den Champion erst im letzten Moment ziehen lassen.

Für Clark ein absolut erfreuliches Ergebnis, denn er hatte seine Honda Sonic 1900ss erst eine Woche vor dem Saisonauftakt in Taupo gekauft und war drauflos gestartet. Vor Maraetai hatte das Team der „Fools Gold“ etwas mehr Zeit und Murray Tonkin von „Boats R Us“ aus Silverdale konnte das Boot vor dem Rennen ordentlich vorbereiten. Der vierte Platz der „Fools Gold“ zeigt, das sich die Vorbereitungen gelohnt haben.

Weitere Duelle um die Plätze fünf bis acht

Ein weiteres Duell entwickelte sich zwischen der „Miss Electropar“ von Mark Helm und Michael Knight und der „Gambler“ von Kelly Smith und Matthew Hopkins. Unter dem Beifall von einer Unzahl angereister Electropar Mitarbeitern lieferten sich die beiden Teams verbissene Kopf-an-Kopf Duelle. Am Ende landete die „Miss Electropar“ vor der „Gambler“ auf Platz fünf. Die „Building Solutions“ von Tony Coleman und Cameron Bradnock sicherten sich hinter der „Gambler“ den siebten Platz. Für das jüngste Team im Feld, Michael Smith und Chris Hopkins in der „Bad Boyz“, reichte es nach dem Überraschungserfolg in Taupo diesmal nur für Platz acht. Dahinter hatte Glen Powell in der „Hydraulink“ ein schockierendes Erlebnis. Die Abdichtung des Geschwindigkeitsmesser fiel ab und der stromleitende Salzwasser Spray der ins Boot eindrang, legte sich auf die Rückseite des Armaturenbrettes über die gesamte Elektrik und setzten das Steuerrad unter Strom. Es war reine Entschlossenheit, mit der es Powell ins Ziel und auf Platz neun Die Light Industry führt die Meisterschaft nach zwei Runden anschaffte.

„Light Industry“ führt die Meisterschaft an

Nach zwei von acht Runden führt die „Light Industry“ die Meisterschaft 2006 mit 800 Punkten vor der „Konica Minolta“ mit 684 Punkten und der „Miss Electropar“ mit 554 Punkten an. Auf den weiteren Plätzen folgen die „Honda Marine“, die „Bad Boyz“ und die „Building Solutions“. Als nächstes geht die Formula Honda Flotte am 11.03.06 im Hafen von Wellington an den Start. Dort wird sich der amtierende Champion Greg Brinck anstrengen müssen, wenn er seinen Titel behalten will.

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