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Größtes Starterfeld seit den 70er Jahren in Neuseeland am Start
23.01.07
Als erste Offshore Rennserie des neuen Jahres geht die „Armacup „Racing for Cure Kids“ & Inex Metal Offshore Powerboat Championship 2007 in Neuseeland an den Start. Die 2007er Auflage der NZ Offshore Meisterschaft glänzt jedoch nicht nur mit einem langen Namen sondern auch mit einem riesigen Starterfeld. Mit über 50 erwarteten Teams geht das größte Starterfeld seit den 70er Jahren an den Start der nationalen Offshore Rennserie. Traditionell wird die Serie wieder eher Offshore - untypisch mit dem „Thunder on the Great Lake“ am 28.01.07 auf dem großen See in Taupo beginnen. Den größten Zuwachs in Neuseeland gab es dabei in der kleineren Klassen, insbesondere in der noch recht jungen Formula Honda One Design Kategorie. Weiteren Zuwachs erhielt die NZ Serie in den großen Klassen der 100Meilen Rennserie, den Superboats und den Superboat Lights, wo eine wahre Flut an aus den USA importierten Katamaranen der Marke Douglas Skater und Lizenzbauten der skandinavischen Batboats an den Start gehen.
Titel in der Superboat Klasse hart umkämpft
 Mit den größten Siegambitionen geht der fünfmalige Champion Richard Shores in die Saison. Shores setzt dabei erneut auf seinen 32ft, 1300PS Douglas Skater „Placemakers“ und seinen langjährigen Co.-Piloten Wayne Carson. Nach der bitteren Enttäuschung im vergangenen Jahr, wo die „Placemakers“ nur knapp den Titelgewinn verfehlte, will Shores diesmal um jeden Preis den Titel Nr. 6 seiner Erfolgsliste hinzufügen. Einen Strich durch die Rechnung machen könnte ihm dabei erneut der amtierende NZ Champion Peter Turner. Im Gegensatz zu Shores hat Turner in der Winterpause ordentlich aufgerüstet und sich einen nagelneuen Phantom 34 Kat in Neuseeland aufgebaut.
Gegenüber der ersten Version vom vergangenen Jahr erfuhr die „Sleepyhead“ Version 2007 leichte Veränderungen, die besonders das Handling in den engen Kehren, wie sie bei den aktuellen Kursen vorhanden sind, verbessern sollen. Turners 2006 Phantom 34 kauften sich die Gebrüder Wayne und Grant Valder. Als „Pro Floors“ ersetzt der Kat den Publikumsliebling „Jesse James“, der nun wohl endgültig aufs Altenteil gegangen ist. Die Valders werden sicherlich die Zuverlässigkeit und Ausdauer der Phantom 34 und ihrer beiden Mercury 525 EFI Big Blocks im Kampf um die NZ Krone zu schätzen wissen.
Australier sorgen bei den Superboat Lights für internationalen Flair
Bei den Superboat Lights geht es in der kommenden Saison international und richtig heiß her. Die Australier Bruce Sanders und Colin Craven wollen mit ihrem Class III 6-Liter Champion „Red Bellies“ den einheimischen Teams zeigen, wo es lang geht. Während es in ihrer Heimat Australier eher recht mau bei den Teilnehmerzahlen aussieht, bieten die Neuseeländer reichlich Konkurrenz. Gleich zwei frisch aus den USA importierte Douglas Skater gehen bei den Superboat Lights neu an den Start. Bill Smith und Mark Taiatini bringen mit der „Citre Shine“ einen ehemaligen Class III 6 Liter Weltmeister an den Start. Angetrieben von zwei großen Mercury 2,5X Außenbordern mit je 280PS ist die „Citre Shine“ für Geschwindigkeiten von über 105mph gut.
Den zweiten 28ft Douglas Skater hat Grant Smith importiert. Seine Tochter Kelly wird das Boot unter dem Namen „Rayglass Boats“ zusammen mit Travis Thompson fahren. Grant Smith selber wird wieder mit Dave Aldridge in der „Addictive Racing“ an den Start gehen. Insgesamt 580PS produzieren die beiden Mercury 2,5X Außenborder und rücken die „Addictive“ damit in die Favoritenposition. Man darf natürlich auch auf das familieninterne Vater/Tochter Duell der Smiths gespannt sein.
NZ Champion von 1990 kehrt zurück
Perry Morris und Bevin Antonelli werden die Saison mit ihrer „NZ Privateer“, einem 580PS starken 29ft Robson Stealth Kat, angehen. Morris hat an dem Boot ein paar Verbesserungen vorgenommen und bereits im vergangenen Jahr bewiesen, das besonders bei extremen Bedingungen wie in Wellington oder Napier mit ihnen zu rechnen ist. Eine willkommene Rückkehr feiert der ehemalige Nationale Champion von 1990, Roger Puttick. Puttick kaufte die ehemalige „DMZ Global“ und hängte zwei Mercury 300X Performance Außenborder an das Heck des in „PuttPutt.com“ umbenannten Bootes. Auch die „PuttPutt.com“ bewies bereits außerordentliche Rauwasserqualitäten und war von 1999 - 2002 NZ Champion.
Batboats von Ocke Mannerfeld dominieren im Feld der Sports100 Klasse
Besonderen Zuwachs erhielt die Sports100 Kategorie. Ende der letzten Saison erwarb Mark Diggleman die Lizenzrechte, die legendären Batboats B23 des skandinavischen Designes Ocke Mannerfelt zu bauen. Schon kurz darauf waren gleich drei der spektakulären Rennboote verkauft. Das 2004 aus Großbritannien importierte Originalboot, die „Alien“, wird 2007 von Peter Carlson als „Family Boats YMF2 eingesetzt. Greg Crawford, im vergangenen Jahr noch mit der „Chindit“ unterwegs, wird mit seinem Sohn Philip die zweite B23 einsetzen, während Nr. von Mark Diggleman selber gefahren wird. Der Klassensieger von 2006, Tim Fellow, wird mit einem nagelneuen Stealth 605 mit 225PS Evinrude Außenborder die Titelverteidigung in Angriff nehmen.
Sein ehemaliger Co., Kevin Ireland, bringt mit „Challenger“, einem 21ft Robson Kat, ein eigenes Boot an den Start. Ebenfalls wieder mit dabei - Bill Thompson und Craig Parsons mit ihrer 21ft Sleekline „Total Oils“. Weitere Starter in der Sports100 Kategorie sind Luke Richardson in der ex- „WELBL8“, einem 21ft Cougar Kat, und Graeme Pike in einem weiteren Douglas Skater. In der 60Meilen Serie der Meisterschaft dominieren die zahlreichen Formula Honda Boote das Feld, angeführt von dem amtierenden Champion Mike Urquhart in der „Light Industry“ und der Champion 2005 „Konica Minolta“.
Start zum ersten Rennen der Saison in Down Under wird am Sonntag, dem 28.01.07, auf dem Lake Taupo in Taupo mit dem „Thunder on the Great Lake“ sein.
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