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Auftakt der NZ Formula Honda zur Saison Nr. Zwei
01.02.06
Nach einer stürmischen Nacht mit sintflutartigen Regenfällen empfing am 30.01.06 feinstes Wetter mit Temperaturen über 30 Grad die Teams der Honda Formula 4-Stroke mit dem Auftaktrennen „Thunder on the Lake“ in Taupo zu ihrer zweiten Saison. Bereits am Samstag, dem 28.01.06, begann das Rennwochenende für die 4-Stroke Teams bei dem Honda Händler Huka in Taupo mit dem Wiegen der Rennboote, um sicherzustellen, dass alle teilnehmenden Boote das Minimumgewicht von 715kg nicht unterschreiten. Wie bereits im vergangenen Jahr startete die Honda Meisterschaft wieder gemeinsam mit der New Zealand Offshore Meisterschaft. Das Spektakel auf dem Binnensee in Taupo lockte wie bereits aus den Vorjahren gewohnt einige Tausend Zuschauer an die Ufer.
Der Designer der Sonic 1900ss holte sich den ersten Sieg der Saison
Direkt nach dem Start setzte sich die „Light Industry H9“ an die Spitze des Feldes und fuhr auf und davon. Am Steuer des Bootes saß niemand geringeres als Chris Bartlett, der Designer der für die 4-Stroke Serie eingesetzten Sonic 1900ss. Als Co wurde Bartlett von Mike Urquhart, dem Sohn von dem NZ Offshore Champion 1986, Glen Urquhart, unterstützt. Lediglich der amtierende 4-Stroke Champions und Gewinner des britischen 4-Stroke Rennens in Guernsey, Greg Brinck, konnte mit dem Tempo der „Light Industry“ mithalten und sich den zweiten Platz sichern. Für Greg Brinck, der diesmal mit Eldon Archer als Co. unterwegs war, war es der erste Einsatz in der neuen „Konica Minolta H14“, die das Boot von 2005 ersetzt.
Platz drei für den jüngsten Teilnehmer im Feld
 Auf einem sensationellen dritten Platz landete der jüngste Teilnehmer der Meisterschaft, der 15-jährige Michael Smith, Sohn des 2002 NZ Offshore Champions Grant Smith. Michael und sein Co. Chris Hopkins lieferten mit der „Bad Boyz H10“ ein eindrucksvolles Rennen ab und könnte bei anhaltender Leistung durchaus zu einer Sensation in der Formula 4-Stroke werden. Auf den vierten Platz retteten sich Mark Helms und Michael Knight nach einem mehr als schlechten Start mit der „Miss Electropar H11“. Dahinter belegten Tony Coleman und Cameron Bradnock mit der „Building Solutions H7“ Platz fünf. Das Team lieferte mit der On-Board Kamera etliche spektakuläre Bilder für die Zuschauer an den TV-Schirmen an Land.
Neue Erfahrungen für die neuen Teams
Zu Beginn des Rennens waren einige der neuen Teams über die Wellen, die die größeren Boote erzeugten, etwas überrascht. Es war für sie eine völlig neue Erfahrung, in einem solch großen Feld zu starten. Zum Teil blieben die Teams einfach stehen und ließen den See etwas zur Ruhe kommen, bevor sie dann die Verfolgung der bereits weit entfernten Konkurrenz aufnahmen. Am Ende kamen aber alle Teams der Formula Honda Klasse wohlbehalten über die Ziellinie.
Das erste Rennen zeigte bereits das Potential, das für die Saison 2006 in der One-Design steckt. Die Erwartungen an den nächsten Lauf am 18. Februar in Maraetai sind dementsprechend auch hoch. Doch die hohe Leistungsdichte an der Spitze der Klasse wird sicherlich nicht enttäuschen.
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