Offshore Championship 2005

Formula Honda geht in Neuseeland an den Start

Aufregende Saison 2005 steht in Neuseeland an

Die Rennen der New Zealand Offshore Championship 2005

New Zealand Offshore Championship 2005

 

 

 

29.01. - 30.01.05

Binnensee

Lake Taupo - Taupo

11.02. - 12.02.05

Offshore

Maraetai Beach - Auckland

04.03. - 05.03.05

Offshore

Wellington

18.03. - 19.03.05

Offshore

Napier

01.04. - 02.04.05

Point-to-Point

Auckland - Thames

15.04. - 16.04.05

Offshore

Whitianga

29.04. - 30.04.05

Offshore

Thames

13.05. - 14.05.05

Offshore

Tauranga

 

 

 

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Stand: 30.10.2004

 

 

Formula Honda geht in Neuseeland an den Start

24.01.05

Seit fünf Jahren veranstaltet Honda UK mittlerweile seine beliebte One-Design Championship Honda 4-Stroke in Großbritannien. Die Rennserie mit den Klassen 150HP und 225HP hat sich zu einer der größten Offshorerennserien der Welt entwickelt. Grund genug für den General Manager von Honda in Neuseeland, Martin Wylie, dieses erfolgreiche Konzept zu übernehmen und ebenfalls eine nationale Formula Honda ins Leben zu rufen. Wie in Großbritannien kommt hier Honda´s beliebter 4-Takter BF150 2,4ltr. Außenborder mit VTEC, der patentierten variablen Ventilsteuerungstechnologie, zum Einsatz. Das reicht für eine Spitzengeschwindigkeit von über 80mph. Neben viel Leistung und geringem Verbrauch bringen die Honda´s trotz Renneinsatz auch noch eine 5-Jahres Garantie mit. Was will man mehr. Um die Motoren vor unerlaubten Manipulationen zu schützen, werden sie versiegelt und vor jedem Rennen durch Fachleute von Honda NZ überprüft.

Als „Plattform“ kommt das beliebte Sonic 1900SS zum Einsatz

Abweichend von der 4-Stroke Serie in Großbritannien, kommt in Neuseeland der bei Wasserskiläufern und Offshore-Powerboatern gleichermaßen beliebte Sonic 1900SS Rumpf von Composite Technology ( CT-Marine) als „Plattform“ zum Einsatz. Das 5,7m (19ft) lange und 2m breite Boot wird handgefertigt und komplett ausgestattet von CT-Marine ausgeliefert. Seriensieger Growler von Richard ChisholmDazu gehören neben dem eingebauten 140lt Kraftstofftank, den 2 Frontsitzen und 1 Rücksitz auch das vollständige Equipement als Wasserskiboot mit Wasserskihaken und 80lt Ballasttank. Da das Boot in keiner Weise baulich verändert werden darf, ist es ebenso für private Familienausflüge wie für Wasserski- oder Offshorerennen bestens geeignet. Murray Tonkin von Boats-R-Us, einem der größten Hondahändler in NZ, ist dafür verantwortlich, das sowohl neue, als auch gebrauchte Sonic 1900SS identische Vorraussetzungen haben. Mit zurzeit knapp 50 bereits existierenden Rümpfen, bietet sich hier ein unglaubliches Potential.




Zum Preis von unter 30.000,- Euro ist bereits ein neues, komplett ausgestattetes Boot mit Anhänger und Motor zu bekommen. Bisher dominierten die 1993 von Chris Barlett designten Sonic´s vor allem in der nationalen Offshore - Klasse Sports B, so z.B, die „Growler“ von Seriensieger Richard Chisholm.

Sieben Rennen in der ersten Saison

Geplant ist die Formula Honda Championship über insgesamt sieben Rennen im Rahmen der NZ Offshore Meisterschaft. Am Start Die H1 Honda Racing bei Testfahrtendes ersten Laufes zur Honda auf dem Lake Taupo am 30.01.05 haben sich bereits 5 neue Teams fest angemeldet.

Allen voran das Hondaeigene Team „H1 Honda Marine“ mit den Brüdern Travis und Carl Thompson im Cockpit. Die beiden haben sich in der neuseeländischen Thundercat Serie bereits einen Namen gemacht. Als einzige weibliche Fahrerin startet Kelly Smith, die Tochter des NZ Offshore Champions von 2002, Grant Smith. Nach einem erfolgreichen Schnupperjahr 2004, wo sie als zweiter in der Sports Class B abschloß, steigt die junge Dame nun mit Navigator Matt Hopkins ins Cockpit der metallicblauen „H2 The Gambler“.

Foto: www.formulahonda.co.nz

Der ehemalige Tourenwagenfahrer Greg Brinck wechselte ebenfalls in ein Cockpit der Formula Honda Klasse. Zusammen mit Hannah Peddie wird er die „H3 Konica Minolta“ steuern. Mit James Downs kommt ein weiterer Wechsler von den Thunderkats in die Honda Serie. Der erfahrene Wasserskiläufer, Thundercatpilot und transmanische Champion wird zusammen mit seinem Vater Ray Downs die knallrote „H4 Sound Waves Home Entertainment“ pilotieren. Den bisherigen Abschluß bildet ein weiterer Offshore erfahrener Pilot. John Jobse war in den letzten vier Jahren Bestandteil der Rennteams „DMZ Global“ und „Sytec“ von Grant Smith. Während Jobse die „H5 Fools Gold“ steuert, wird Matt Glass die Navigation übernehmen.

Dem Sieger winkt die Teilnahme am British Powerboat Grand Prix

Die Formula Honda wird dem UK Vorbild sicherlich in nichts nachstehen und vorbildlichen und spannenden Wassersport bieten. In Sachen Leistung brauchen sich die Honda Team auch vor der Konkurrenz in den Klassen Sports B und C nicht verstecken. Dem Sieger der Honda Meisterschaft winkt am Ende eine Fahrt ins Mutterland der Formula 4-Stroke und die Teilnahme am British Powerboat Grand Prix in Plymouth. Dort wird sich dann zeigen, wie sich der knapp 300-400kg leichterer NZ Ableger gegenüber der britische Variante macht.

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Aufregende Saison 2005 steht in Neuseeland an

18.01.05

Für reichlich Aufregung und Spekulationen sorgt der Auftakt der NZ Offshore Meisterschaft 2005 am 30.01.05 in Taupo. Nachdem der Offshoresport in Neuseeland einige sehr magere Jahre hinter sich bringen musste, scheint es nun wieder voranzugehen. Mit mehr Booten und Teams als zuvor, geht die NZ Offshore Championship in eine der spannendsten Saison seit langem und erinnert an die goldenen Zeiten in den 80er, wo mehr als 30 Boote an den Start gingen und um die Meisterschaft kämpften.

Rückkehr eines Champions
Bekommt ernsthafte Konkurrenten - die Placemakers von Richard Shores
Der amtierende Champion Richard Shores wird sich wieder mit seinem 32ft, 1300PS starken Douglas Skater „Placemakers“ den Herausforderern stellen. Shores blieb dem Offshore Rennsport auch in den mageren Jahren Ende der 90er treu. Nun freut er sich an dem großen Zuspruch der Meisterschaft und ist natürlich fest entschlossen, allen zu zeigen dass sein Erfolg nicht allein aufgrund der mangelnden Konkurrenz herrührte. Mit der „Placemakers“ hat Shores ein absolutes Spitzenboot mit der notwendigen Leistung und Zuverlässigkeit um sich den fünften Meisterschaftstitel nach 2000, 2001, 2003 und 2004 zu sichern.

Das größte Interesse erregt jedoch die Rückkehr des 4-fachen Champions Peter Turner. Turner wird mit einem nagelneuen 34ft Phantom Kat, angetrieben von zwei 525HP Mercury Bull Dog Maschinen, antreten. Das Design des neuen Bootes basiert auf seinem 32ft Linder Kat „Sleepyhead“, mit dem er, u.a. mit Peter McGrath als Throttleman, die Meisterschaften 92, 94, 95 und 96 gewonnnen hatte. Das Boot ist jedoch leichter und stabiler als sein Vorgänger geworden. Genug Motivation für den Meisterschaftsgewinn hat Turner allemal. Nachdem der amtierende NZ Champion Richard Shores im letzten Jahr mit ebenfalls vier gewonnenen Meisterschaften in der ewigen Bestenliste mit Turner gleichgezogen hatte, will der alte Hase nun seinen ersten Platz zurückerobern. Mit den Brüdern Scott und Warren Lewis aus Auckland wird sich ein weiteres neues Team zu den „Big Boys“ gesellen. Die beiden haben einen 32ft Douglas Skater aus den USA importiert. Angetrieben von zwei 300PS Mercury´s ist der Kat für nahezu alle Rennbedingungen bestens gerüstet. Unter dem Namen „FMI Racing“ werden sie sicherlich nicht nur die Class III 6-liter aufmischen, sondern auch bei den V8 Teams ordentlich für Unruhe sorgen.

Konkurrenz rüstet auf
Die Don Hanley fährt 2005 unter Sytec Flagge
Wellington wurde bislang nur von Grant Smith und der „DMZ Global“ repräsentiert. Smith holte sich mit dem 29ft Robson Kat 2002 schon einmal die Meisterschaftskrone. Die folgenden zwei Jahre litt das Team allerdings unter handfesten Standfestigkeitsproblemen. Das soll sich nun kräftig ändern. Grant Smith wird 2005 gleich mit zwei Booten den Kampf um die Meisterschaft aufnehmen. Er kaufte am Ende der letzten Saison von den Hanley Brüdern die „Don Hanley“, einem sehr schnellen Class III 6-Liter 29ft Skater von Douglas Marine. Während Smith den Skater unter dem Namen „Sytec“ einsetzen will, soll ihm sein ehemaliger Co. Mike Southward mit der „DMZ Global“ Rückendeckung geben. Wenn das Team von Smith den beiden Booten die notwendige Zuverlässigkeit beibringen kann, stehen sie in einer guten Position im Kampf um den Meisterschaftstitel.

“Jesse James“ und „Supercat“ wollen an die Spitze

Ebenfalls wieder mit von der Partie sind die Gebrüder Wayne und Grant Valder mit der legendären „Jesse James“. Während der Winterpause hat die Crew viel gearbeitet und einiges am Boot ausgetauscht und die beiden V8 Buicks komplett überholt. Nun soll „Jesse James“ wieder Siege einfahren, so wie es früher in der erstaunlichen Geschichte dieses Bootes war. 2005 hoffen die Wayne´s und die Fans der „Jesse James“ jedenfalls auf eine Rückkehr der glorreichen Tage. Der Auckländer Perry Morris hat nach der enttäuschenden Saison 2004 die beiden Evinrude Motoren an seinen 26ft. Robson Kat „Supercat“ nun gegen zwei 2,5l EFI Mercury Außenbordern ausgetauscht. Morris erhofft sich dadurch die notwendige Extra-Speed um bei den „Großen“ mitmischen zu können. Der Kat hat zwar schon einige Saisons auf dem Rücken, doch bei flachen Bedingungen, wie z.b. in Taupo, Thames und Tauranga, ist er immer noch extrem schnell. Bei seiner Jagd nach Punkten hat sich Perry Morris der Mithilfe des erfahrenen Throttleman Bevan Antonelli versichert.

National A, Sport B und C Klassen versprechen spannenden Rennsport

Die Klassen National Sport B und C versprechen erneut spannenden Rennsport. Hier geht alles gegen die Favoriten Richard Chisholm um Craig Price in ihrer „Growler“, einer Sonic 1900. Chisholm um Price können in den letzten beiden Jahren auf eine imposante Erfolgsliste zurückblicken. Aus fast jedem Rennen, bei dem sie antraten gingen sie als Sieger hervor. Seit 2003 fast unschlagbar - die Growler von Richard Chisholm2005 wollen es die beiden Newcomer Jeremy Foster in der „Obsession“ und John Frew in der „Slim Shady“ erneut versuchen, der „Growler“ das Knurren abzugewöhnen. In der National A stehen die Karten für Dean Veal und Stuart Becroft besonders gut. Die beiden hatten ihren Laser Kat „Miss Pentmoney am Ende der letzten Saison gegen ein 23ft Batboat von Ocke Mannerfelt eingetauscht. Sie setzten damit bereits 2004 Bill Thompson in seiner „Total Oils“, einer Sleekline, gehörig zu. Mit einer weiteren Sleekline wird Rookie Dave Ninkie 2005 starten. Nach einer Saison Auszeit wird auch Peter Wingate mit seiner „General“ zurückkehren und um den Titel in der National A kämpfen.


Neue One-Design Klasse sorgt für weiteres Wachstum

Für einen gehörigen Zuwachs sorgt auch die neugeschaffene Formel Honda. Basis der Klasse sind die One-Design Boote der Marke Sonic 1900SS mit einem Honda BF150 2.4l Außenborder. Die VTEC 4-Takter sind aus der Honda Formula 4-Stroke bestens bekannt. Gleich fünf neue Teams haben sich bereits für die Klasse eingetragen und es sind noch weitere Boote bestellt. Sicherlich sind auch hier spannende Rennen und spektakuläre Duell zu erwarten. In Taupo wird sich zum ersten Mal zeigen, wer die nötige Erfahrung und den größten Fuß hat um das Gaspedal so durchzutreten, das er als erster über die Linie gehen wird.

Acht Rennen werden die Teams für die National Championship absolvieren müssen. Start der Saison 2005 wird mit dem „Thunder on the Great Lake“, einen Rennen auf einem Binnensee, am 30.01.05 in Taupo sein.

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