Jetsprint Championship

Hoeksema dankt der Rettungscrew

Peter Caughey vor Rekordgewinn

NZ Speedway Champ Michael Pickens testete Jetsprinting

Hutt Valley stellte beim Auftakt die meisten Newcomer Teams in der Group A

Zwei neue Sponsoren bringen NZ Jetsprint Championship 2007 voran

Die NZ Jetsprint Championships 2007

Die U.I.M. World Series Jetsprinting Championship 2007

 

Für den Inhalt der Jetsprint-Seiten gilt: Copyrights by Theo Spykers, Jetpro Ltd. und Peter Caughey Jetsprinting

 

World Series Jetsprinting Championship 2007

 

 

 

03.11. - 04.11.07

Whakatane

Lauf 1 in Neuseeland

10.11. - 11.11.07

Meremere

Lauf 2 in Neuseeland

 

 

 

Seitenanfang

 

Stand: 20.01.07

Zwei neue Sponsoren bringen NZ Jetsprint Championship 2007 voran

22.01.07

Gleich zwei potente Sponsoren konnte der neue Promoter der NZ Jetsprint Serie, die Jetpro Ltd., für die Meisterschaft 2007 gewinnen. Neben Beaurepaires, dem führenden Reifenhändler in Australien und Neuseeland, konnte die Jetpro Ltd. auch das Powerboat Magazin „H2O - Full Throttle“ für ein umfangreiches Sponsorship gewinnen.

Promoter Jetpro Ltd. soll die Meisterschaft auf professionellen Level führen

Die Jetsprint Meisterschaft wird auf Motors TV weltweit übertragen
Die von den Teams der Jetsprintserie im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Jetpro Ltd. sollte den Sport in Neuseeland in einen neuen, professionelleren Level führen. Kopt der Jetpro Ltd. ist Ross Teesdale, der bereits auf viele Jahre Erfahrung im Motorsport zurückblicken kann. Nicht nur die organisatorischen Fähigkeiten von Teesdale kommen den Jetsprintern zugute. Teesdale arbeitete über zehn Jahre in Sportfernseh-Produktionen. Gut zu merken ist das vor allem in der momentan weltweiten Präsenz der Jetsprinter. Der Sportsender Motors TV überträgt alle Jetsprint Rennen der Neuseeländer aus 2006 und 2007. Für die Jetpro Ltd. ein riesiger Erfolg.



Reifenriese Beaurepaires unterstützt die Superboats

Ein riesiger Erfolg war auch der Einstieg der Reifengroßhandelskette Beaurepaires. Beaurepaires wird die knapp 1000PS starken Superboats bei ihrer Meisterschaft unterstützen. James Stewart, Marketing Manager von Beaurepaires Neuseeland, verkündete das Übereinkommen: “Die Jetsprint Meisterschaft ist eine großartige Gelegenheit mit einem schnell wachsenden Sport in Neuseeland zusammen zuarbeiten. Die Beaurepaires Supersports sind die Königsklasse dieses Sportes und bietet aufregendes und spektakuläres Material fürs Fernsehen.“

20.000,- Dollar für die Champions 2007 vom Magazin „H2O - Full Throttle“

Von A-Z - das Magazin H2O Full Throttle berichtet über die Jetsprinter
Mit dem Ende 2006 zum ersten Mal auf dem Markt erschienen Powerboat Magazin „H2O - Full Throttle“ sicherte sich die Jetpro Ltd. einen weiteren großen Sponsor. Das alle zwei Monate erscheinende einzigartige Hochglanz Powerboatmagazin schrieb ein Preisgeld in Höhe von 20.000,- NZ Dollar für die Gewinner der nationalen Titel in den Klassen Superboat und Group A aus. „Das „H2O - Full Throttle“ Magazin bietet hochwertige Berichterstattung über Powerboat Rennen in der ganzen Welt. Unsere Teams kämpfen immer bis zum äußersten die Rennen zu gewinnen. Für 2007 haben sie nun einen Grund mehr noch härter zu kämpfen. Wir sind hocherfreut darüber, das wir durch „H2O - Full Throttle“ 2007 diesen Anreiz bieten können,“ kommentierte Jetpro Ltd. Manager Ross Teesdale.

Sechs Rennen umfasst die NZ Jetsprint Meisterschaft der Saison 2007. Mit der Rückendeckung der beiden Top-Sponsoren und der Ausstrahlung der Rennen über den auch in Deutschland zu empfangenen Kabelsender Motors TV darf man sich auf eine tolle Saison freuen

Seitenanfang

Hutt Valley stellte beim Auftakt die meisten Newcomer Teams in der Group A

29.01.07

Besonders die Teams aus Neuseelands zweitgrößter Stadt, Hutt Valley, direkt an die Hauptstadt Wellington im Süden des Landes angrenzend, sorgten für einen eindrucksvollen Einstieg in die Jetpro Group A der 2007er Auflage der Parker ENZED Jetsprint Meisterschaft. Ray und Nicky Ferguson mischten bis in die Top 4 mit

Im ersten Einsatz auf den vierten Platz

Den besten Eindruck hinterließen dabei Ray und Nicky Ferguson. Die beiden setzten die Konkurrenz gleich bei ihrem ersten Auftritt in der Group A mit einem sensationellen vierten Platz in Erstaunen. „Wir sind total verzückt über unser Abschneiden,“ sagte Ray Ferguson. „Wir sind noch dabei unser Group A Boot kennenzulernen und kämpfen schon gegen die besten NZ Jetsprint Teams in den Top 4 bei unserem ersten Einsatz. Das ist mehr, als Nicky und ich uns erträumt hätten.“

Newcomer in der Group A holten tolle Resultate

Die Augusts verloren nach einem Fehler in der Zeitmessung bei der Wiederholung
Ebenfalls sehr erfreut über ihr Abschneiden in der ersten Runde waren Shane Wood und Lisa McGibbon. Auch die beiden absolvierten ihren ersten Einsatz in der Group A und schnitten mit einem sechsten Platz ab. „Das ist mehr als ich erwartet habe,“ kommentierte Shane Wood. „Wir sind gegen die weltbesten Jetsprinter angetreten und wissen jetzt, dass wir sie schlagen können. Wir waren schneller, als wir lernen konnten.“ Mit Glen und Marie August war ein weiteres Team aus Hutt Valley zum ersten Mal am Start eines Group A Rennens. Leider machten ihnen bei der Top 16 Ausscheidungsrunde ein Fehler in der Zeitmessung einen Strich durch die Rechnung.


Die schnelle Runde wurde nicht gewertet und Glen und Marie August musste ihre Runde wiederholen. Bei der Wiederholung verschlechterten sich die beiden allerdings aufgrund eines kleineren Fahrfehlers und landete so auf Platz zehn.

Doppeleinsatz für die Teams Smith/Shirtcliff

Die Familien Smith und Shirtcliff traten mit zwei Teams an
Eine Doppelbelastung sahen sich Catherine und Garry Smith ausgesetzt. Neben der Organisation des Rennens in Featherston waren die beiden auch jeweils mit ihrem eigenen Team am Start in der Group A. Während Catherine Smith zusammen mit Navigatorin Suzanne Shirtcliff als Publikumsliebling an den Start gingen, fuhren die Ehemänner der beiden im selben Boot ebenfalls um die schnellste Zeit. Nach einem falschen Turn in der Top 8 Ausscheidungsrunde mussten die Damen allerdings die Segel streichen und sich mit Platz acht zufrieden geben. Immerhin konnte das Damenteam dreizehn Teams hinter sich lassen. Etwas besser lief es für die Männer Crew, Garry Smith und Mark Shirtcliff, die bis auf den fünften Platz vorfahren konnten.

Hutt Valley Team auch in der NZ Lite erfolgreich

Auch in der NZ Lites Klasse ging ein Team aus Hutt an den Start. Das Ehepaar Don und Gina Wood landeten hier auf einem tollen vierten Platz. Im vergangenen Jahr sorgte eine Serie von mechanischen Defekten dafür, dass die Woods am Ende des Feldes rangierten. Erst gegen Ende der Saison fand das Team die notwendige Zuverlässigkeit und das zahlte sich jetzt aus.

Alle Teams reisen nun in Richtung Gisborne und freuen sich bereits auf die zweite Runde der Parker ENZED Jetsprint Meisterschaft am 03.02.07.

Seitenanfang

NZ Speedway Champ Michael Pickens testete Jetsprinting

30.03.07

Der amtierende NZ Speedway Champion Michael Pickens probierte das „feuchte“ Äquivalent zu seinem Sport aus. An der Seite von Daryl Hutton, dem Gewinner der International Jetsprint Series (Ersatz für die Jetsprint WM 2006), drehte Pickens einige Runden auf dem Track in Wanganui. Daryl Hutton schonte den Speedway Champ nicht

Speedway Champion im Boot des Jetsprint Champions

Der 24jährige Auckländer Michael Pickens konnte gerade erst seinen nationalen Titel in der ¼ Midget Klasse zum zweiten Mal bestätigten und gewann nahezu alle relevanten Rennen der Speedway Serie in Neuseeland und Australien. Das nächste Ziel von Michael Pickens ist die amerikanische Speedway Meisterschaft und ein Platz in einem NASCAR Cockpit. Um dieses große Ziel zu finanzieren veranstalteten die Sponsoren von Pickens eine Auktion mit tollen Preisen. Unter anderem konnte auch eine Mitfahrt im Jetsprintboot von Daryl Hutton ersteigert werden.

Das fand derart viel Anklang, dass umgehend zwei weitere Mitfahrten versteigert wurden. Auch Michael Pickens ließ es sich nicht nehmen, vor dem Jetsprint Rennen in Wanganui persönlich einige Runden mit Daryl Hutton zu drehen. Relativ schnell erkannte Michael Pickens dann bei der Fahrt in der „Big Chief“, warum Daryl Hutton den Spitznamen „Nuts“ (durchgedreht) hat. Mit dem 11-Liter BigBlock im Nacken schonte Hutton den Speedway Champion so gut wie gar nicht und drehte mit Vollgas seine Runden. Die dabei auftretenden ungeheuren Fliehkräfte taten ihr Übriges.

Die Midget Rennwagen sind unglaubliche QuertreiberWährend Michael Pickens sich nun in den USA bei der Speedway Meisterschaft auf sein großes Ziel NASCAR vorbereitet, wird Daryl Hutton in den verbleibenden beiden Runden der NZ Jetsprint Meisterschaft versuchen, sich als neue NZ Champion einzutragen. Im Moment befindet sich Hutton auf Platz zwei der Meisterschaft mit drei Punkten Rückstand auf den amtierenden Champion und führenden der Meisterschaft Peter Caughey.



(Foto: www.michaelpickens.com)

Seitenanfang

Peter Caughey vor Rekordgewinn

03.04.07

Gleich zwei bedeutende Rennen stehen am Osterwochenende für die neuseeländischen Jetsprinter auf dem Programm. Am Ostersamstag wird die South Island Meisterschaft ausgefahren und am Ostersonntag folgt dann die fünfte Runde zur NZ Meisterschaft auf demselben Kurs. Alle Augen sind dabei auf die Jetsprint Legende aus Canterbury, Peter Caughey, gerichtet. Der steht kurz davor Neuseelands größter Jetsprint Champion aller Zeiten zu werden.

Mit dem fünften Titel als Rekord-Champion an die SpitzePeter Caughey könnte der beste neuseeländische Jetsprinter aller Zeiten werden

Der amtierende Superboat Champion Caughey will sich bei der fünften Runde zur NZ Jetsprint Meisterschaft am Ostersonntag in Timaru seinen bislang fünften Titel sichern. Vier nationale Superboat Meisterschaften, darunter die letzten drei in Folge, konnte sich Caughey bislang holen. Die Jetsprint Rennen haben in Neuseeland ihren Ursprung und die erste nationale NZ Meisterschaft startete 1984. An der Spitze der Champions stehen im Moment der amtierende Champion Peter Caughey und der zwischenzeitlich zurückgetretene Rodney Pohio, der wie Caughey aus Canterbury stammt. Die beiden Jetsprint Asse haben je vier Meistertitel auf ihrem Konto, davon beide jeweils drei in Folge. Peter Caughey könnte sich mit einem weiteren Sieg am Ostersonntag in Timaru und einem guten Ergebnis beim Finale in Featherston eine Woche später seinen fünften Titel holen und damit ganz oben auf der Bestenliste eintragen.

Harte Konkurrenz auf dem Weg zum Titelgewinn

Caughey und sein ENZED Team haben in dieser Saison drei von vier Rennen zur Beaurepairs Superboat Parker ENZED Meisterschaft gewonnen und führen im Moment das Klassement an. Aber ganz so einfach hat es der Champion nicht denn er muß sich gegen die stark auftretenden Darryl Hutton, Bryan Smith, und Erik Hoeksema durchsetzten. In Timaru wird zusätzlich Chris Munro, der amtierende South Island Champion, an den Start gehen, um beim Samstagsrennen in Timaru seinen Titel zu verteidigen. Munro ist stets extrem schnell unterwegs und war bereits in der Lage, Caughey im vergangenen Jahr auf dem Track in Timaru zu schlagen. Am Osterwochende hat er nun gleich zweimal die Chance, es erneut zu tun.

Seitenanfang

Hoeksema dankt der Rettungscrew

13.05.07

Mit eine so spektakulären Crash wie er die Saison begonnen hatte, so beendete Erik Hoeksema sie auch. Beim Finale in Featherston verunfallte Hoeksema und sein Navigator Andy Dahl, als mitten auf der Gegengeraden die 7 Liter V8 Kompressormaschine ihres Bootes plötzlich ausfiel.

Steuerlos nach Ausfall der Maschine auf eine Insel gerast

Steuerlos flog Hoeksema über die Inseln und überschlug sich
Bei den Jetsprintbooten lenkt man mit dem Wasserstrahl des Antriebes. Ohne Maschine gibt es keinen Wasserstrahl und damit keine Lenkung. Hoeksema und Dahl rasten daher steuerlos auf eine Insel zu. Das Superboat schmetterte auf die Insel, hob ab und flog darüber auf die nächste Insel zu. Dort bekam das Boot einen Drall, flog hoch hinauf und drehte sich in der Luft und landete schließlich kopfüber in dem Wasserbecken, das für den Start genutzt wurde. Eingeklemmt im Boot tauchten Hoeksema und Dahl dadurch unter Wasser.



"Ich wusste, das ich jetzt meine Luft für gut eine Minute oder so anhalten musste, etwas das ich geübt hatte und wusste, das ich es konnte," kommentierte Erik. "Ich fühlte mich sicher, weil ich wusste, das dass RSQKRU Team schnell vor Ort sein würde und wissen würde, was zu tun ist."

RSQKRU sorgt seit einigen Jahren für die Sicherheit bei Jetsprint Rennen

Die RSQKRU kümmert sich seit einigen Jahren um die Rettung bei den Parker ENZED Jetsprint Veranstaltungen. Die Aussicht auf Unfälle, bei denen die Crew unter Wasser getaucht wird, bedeutet für das RSQKRU Team, das es innerhalb von Sekunden am Unfallort sein muß um den Fahrer und Navigator in weniger als 60 Sekunden an die Luft zu holen. Als Hoeksema und Dahl außerhalb des eigentlichen Kurses kopfüber und eingeklemmt liegen blieben, war es für das RSQKRU Team ein echter Test es auch zu schaffen. "Das RSQKRU Team hat genau das richtige gemacht und unser Boot vorne angehoben, damit Andy und ich wieder an die frische Luft kamen. Andy und ich möchten diesen Leuten für ihr entschlossenes und richtiges Handeln bei unserem Unfall Danke sagen," sagte Erik Hoeksema.

Die Rettungscrew war unmittelbar nach dem Unfall zur StelleHoeksema und Dahl kamen mit blauen Flecken davon

Die RSQKRU wurde von einem kompletten Ambulanz Team des St. Johns Krankenhaus unterstützt. Hoeksema wurde aus dem seinem auf dem Kopf liegenden Boot geholt und dann von dem Ambulanz Team, dem er ebenfalls dankbar ist, wieder auf die Beine gestellt. Nach einer Nacht im Krankenhaus konnte Hoeksema es am nächsten Tag mit zahlreichen blauen Flecken wieder verlassen. "Ich fühle mich, als wenn ich zehn Runden gegen Tyson geboxt hätte, aber Andy und ich sind OK. Wir werden zurückkommen, sobald wir das Boot repariert haben," meinte Hoeksema.

Erik Hoeksema und Andy Dahl treten mit einer 7 Liter Kompressor V8 Maschine in der Beaurepairs Superboat Meisterschaft an. Nicht nur wegen des Fahrstils, mit dem sie ihr monströses Boot um den Kurs bewegen, gehören sie zu den Publikumslieblingen. Ein Grund mehr, das auch die Fans dem RSQKRU Team und dem Ambulanz Team des St. Johns dankten.

Seitenanfang

[Home] [Saison 2007] [Saison 2006] [History] [Links]