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Harte Kämpfe für die Jetsprint Champions in Wanganui
15.03.07
Die Jetsprint Champions sahen sich bei der vierten Runde der Parker ENZED Jetsprint Championship in Wanganui einer immer schneller werdenden Konkurrenz gegenüber. Mit dem näher kommenden Ende der Meisterschaft drehten die 40 angereisten Teams noch einmal heftig auf und lieferten sich harte Kämpfe.
Favorit Rex Briant schied bereits in den Qualifikationsrunden aus
Alleine in der Jetpro Group A traten 20 Teams gegeneinander an und sorgten schon bei den Qualifizierungsrunden für die Top 16 für reichlich Action. Hier erwischte es auch den Führenden der Meisterschaft, Rex Briant. Mit seinem Navigator Glen Mason experimentierte der amtierende Group A Champion mit einem neuen Navigationssystem und verpasste dabei den Einzug in die Eliminationrunden. Damit war der Weg für Richard Burt frei, der sich mit einer knappen halben Sekunde Führung den Sieg vor Simon Campbell sicherte. Campbell hatte zwei Runden der Meisterschaft aufgrund der Geburt seiner Zwillinge ausgesetzt und meldete sich nun mit einem eindrucksvollen zweiten Platz zurück.
Debütanten mit tollen Leistungen in die Top-Five
Dahinter fuhren Ray Ferguson und Shane Wood das kleine Finale um Platz drei aus. Dabei zeigten Ray und Nicky Ferguson erneut eine erstklassige Leistung für ihre erste Saison bei den Jetsprintern und verwiesen Shane Wood mit denkbar knappen sechshunderstel Sekunden auf den vierten Platz. Auf dem fünften Platz landete Robert Stubbs, der ebenfalls erst in diesem Jahr sein Debüt in der Jetsprint Meisterschaft gegeben hat. Auf dem sechsten Platz landete das Mr. Smith Team, Garry Smith und Mark Shirtcliff, die mit dem Boot von Rex Briant unterwegs waren, nachdem sie ihr eigenes bei der dritten Runde zerlegt hatten. Pat Dillon und Bevan Muir vervollständigten die Top-Eight. Nach der vierten Runde führt theoretisch Richard Burt, doch ab jetzt müssen die Teams ihr schlechtestes Ergebnis streichen und das bringt wieder Rex Briant an die Spitze der Meisterschaft. Dahinter liegen Richard Burt und Ray Ferguson auf den Plätzen.
Beaurepairs Superboats litten und mechanischen Defekten
Die mächtigen Superboats waren die Attraktion des Wochenendes, obwohl das Feld durch mechanische Schäden arg dezimiert worden war. So hatte Pat Dillon an seinem neuen Boot mit dem Ford Mustang Kompressor V8 hart gearbeitet um bei seinem Heim Rennen an den Start gehen zu können. Doch schon beim Samstagstraining machte der BigBlock schlapp und Dillon war gezwungen, mit seinem alten Group A Boot zu starten. Den Sieg bei den Superboats holte sich schon fast gewohnheitsmäßig der amtierende Champion Peter Caughey und seine Navigatorin Karen Marshall. Allerdings musste sich Caughey einigen Gegenwind von Daryl Hutton gefallen lassen, der als erstes die 50 Sekunden Barriere auf dem Kurs in Wanganui brach und Caughey herausforderte. Doch Caughey hatte genügend Reserven in der Hinterhand und konterte.
Peter Caughey führt die Meisterschaft weiter an
Bryan Smith konnte mit den beiden nicht mithalten und holte sich zum wiederholten Mal den dritten Platz, schickte zuvor aber Graeme Mincham und sein Kompressormonster auf den vierten Platz zurück. Für Erik Hoeksema blieb die Rolle als enttäuschter Zuschauer übrig, nachdem sein riesiger Kompressormotor unmittelbar vor dem Start den Geist aufgab und nicht mehr rechtzeitig repariert werden konnte. Auch Ian Easton ging erst gar nicht an den Start. Nach einer Operation bekam er keine Erlaubnis zu fahren. Wie auch immer, die verbleibenden Caughey, Hutton, Smith und Mincham boten den Zuschauern trotzdem eine tolle Show. Während Caughey seine Führung immer weiter ausbaut, übernimmt Hutton nun den zweiten Platz von Smith, der auf Rang drei der Meisterschaft zurückfällt.
Brian Kelly auf dem Weg zum Titelgewinn in der NZ Lite Kategorie
In der NZ Lite Kategorie waren es wie gehabt Brian und Marie Kelly, die das Feld dominierten. Allerdings bekamen die Kelly´s diesmal ziemlichen Druck von David Stone und den beiden Lokalmatadoren, die Polizisten Jeremy Bull und Shayne Wainhouse. Während sich Brian Kelly im Finale den vierten Sieg in Folge schnappen konnte, war David Stone schneller als die Polizei und sicherten sich vor Jeremy Bull den zweiten Platz. Die Jetsprint Rookies Simon und Gwen Callaghan ließen es ebenfalls gehörig krachen und verwiesen Don Wood auf den fünften Platz. Nach ihrem großen Crash kehrten Morris und Daryl Edwards zurück in die Meisterschaft, und teilten sich dabei erneut das Boot mit Bill und Hayley Swan, Doch beide Teams waren mit dem Handling des neuen Bootes unzufrieden und verfehlten die Top Acht Eliminationrunde.
In der Pause bis zur nächsten Runde in Timaru wollen die Edwards und Swans das Boot nun auf Vordermann bringen und wieder vorne mit dabei sein. Für Brian Kelly heißt es jetzt nach vier gewonnenen Runden, dass er mit einem weiteren Sieg die Meisterschaft vorzeitig für sich entscheiden könnte. Aber auch David Stone ist noch dicht am Titelgewinn dran. Ebenfalls noch Chancen haben die beiden Wanganui Polizisten Bull und Waynehouse, die punktemäßig noch in Schlagdistanz zu Stone und mit etwas Glück auch zu Kelly liegen.
Im April folgt der Doppelevent in Timaru
Als nächstes steht den Jetsprintern ein Doppelevent bevor. Über die Osterfeiertage wird neben der fünften Runde zur NZ Jetsprint Meisterschaft auch die South Island Meisterschaft ausgetragen. Timaru ist dabei am 07. und 08. April der Schauplatz für die wohl entscheidendsten Runden der Saison. Die Organisatoren in Timaru haben dafür eigens in neue Zuschaueranlagen investiert um sicherzustellen, dass alle Interessierten einen tollen Blick auf das Spektakel haben werden.
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