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Champion Caughey freut sich auf die Rennen am Osterwochenende
07.04.07
Gleich zwei Rennen zu zwei unterschiedlichen Meisterschaften stehen am Osterwochenende auf dem Zettel der neuseeländischen Jetsprinter. Das Hauptaugenmerk liegt für das Parker ENZED Team dabei auf dem zweiten Rennen am Ostersonntag. Der amtierende NZ Champion und Führende der Meisterschaft, Peter Caughey, freut sich bereits auf das größte Wochenende der Saison für die Jetsprinter und hat mit seinem Team eine Menge an Arbeit in die Vorbereitung des Bootes und die körperliche Fitness der Crew gesteckt. „Strategisch ist es wichtig, unseren Fokus auf das Rennen am Sonntag zu richten. Daher werden wir versuchen uns und unser Boot am Samstag in optimaler Kondition für den Sonntag zu lassen. Wie auch immer, wenn wir es bei der South Island Meisterschaft bis ins Finale schaffen, sind diese Ideen hinfällig und wir werden alles geben,“ so Peter Caughey.
Der Track in Timaru gehört zu den engsten in Neuseeland
Eine wichtige Rolle für das Abschneiden wird auch der Track in Timaru spielen. Der permanente Track bei Brassels Bridge wurde direkt im Flussbett des Pareora Rivers angelegt. „Es ist einer dieser Tracks, die einem nichts vergeben. Sein Untergrund besteht hauptsächlich aus Schotter und nicht wie bei den anderen Tracks üblich aus Lehm. Damit besteht eine höhere potentielle Gefahr, die Pumpe des Jetantriebs zu beschädigen. Wir werden den Antrieb darum auch am Samstagabend sofort auf Probleme überprüfen,“ erklärte Caughey.
„Es ist erwiesenermaßen auch der engste Track in Neuseeland, mit einigen fiesen, kleinen Ecken in den Geraden, um die man bei Vollgas herumnavigieren muß. Dazu kommt immer wieder der Schotter. Man hat nicht so gerade, steil abfallenden Kanten in den Kurven wie bei den Kursen die auf Lehm basieren, sondern die Kanten steigen langsam an. Wenn man versucht in diesen Kurven abzukürzen und in flacheres Wasser kommt, dann steigt das Boot unweigerlich auf und beginnt zu fliegen. - das ist als wenn man mit einem Auto auf Eis fahren würde. Interessanterweise bietet der Kurs in Timaru aber auch jede Menge Vollgasanteile wenn man erst einmal die richtige Linie gefunden hat. Man schaut sich das Layout des Tracks und die Fahrtrichtung an und denkt - das ist aber ein echt enger Track. Doch wenn man dann nach ein paar Runden am Abend seinen Data Logger auswertet, ist man erstaunt, wie offen der Kurs dann eigentlich doch ist.“
Heftige Gegenwehr für die Verteidigung der Führung erwartet
Für die Verteidigung seiner Führung erwartet Peter Caughey heftigste Gegenwehr von der Konkurrenz an diesem Wochenende. So liegen Bryan Smith und Daryl Hutton sehr dicht hinter Caughey in den Punkten. Als potentieller Gewinner geht auch Erik Hoeksema in Timaru an den Start. Zudem wird er mit seiner Fahrweise und dem riesigen Kompressor aufgeladenen Big Block seines Bootes sicherlich wieder für Fuore beim Publikum sorgen. Caughey selber tippt auf den Außenseiter Chris Munro als Spielverderber. Munro geht lediglich für die Verteidigung seines South Island Titels in Timaru an den Start und hat nichts zu verlieren.
„Er ist ein sehr schneller und fähiger Fahrer, ein ehemalige Group A Champion, der einen unserer alten Motoren einsetzt. Da er nicht an der gesamten NZ Meisterschaft teilnimmt, hat er an diesem Wochenende auch nichts zu verlieren. Er will aber auf jeden Fall eine Trophäe und könnte uns daher allen einen Strich durch die Rechnung machen,“ schätze Caughey den Konkurrenten in Timaru ein.
Das Sprintec Boot von Caughey wurde auf Vordermann gebracht
Seit der letzten Runde zur Meisterschaft in Wanganui hat das Parker ENZED Team von Caughey den kompletten Jetantrieb des Sprintec Bootes überarbeitet. „Ich erwarte, das uns die Änderungen ein bisschen mehr Leistungsfähigkeit verschafft wird,“ erklärte Caughey. „Zusätzlich hat unser Team-Ingenieur Dave McCallum die kleinen Ölleckagen an unserem Motor beseitigt. Das hat zwar nicht unsere Leistung beeinflusst, aber es hat jedes Mal viel Arbeit gemacht, das überall verspritzte Öl wieder zu beseitigen.“
Dass die Sprintec - Boote von Peter Caughey erstklassig sind, bewiesen zwischenzeitlich die vier nach Australien exportierten Boote. Dort dominieren sie die australische Meisterschaft und die drei Group A Boote fuhren in Albury unter die ersten vier, während das ehemalige Superboat von Caughey mit Phil Dixon am Steuer seine Klasse gewann. Ein Erfolg, den Peter Caughey sich auch für das Wochenende in Timaru wünscht.
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Doppeltes Osterei für Peter Caughey
09.04.07
Etwas unerwartet holte sich Peter Caughey gleich einen doppelten Sieg bei den Rennen am Osterwochenende in Timaru. Nach dem fast geschenkten Sieg bei der South Island Meisterschaft, wo Caughey ohne Gegenwehr ins Finale ziehen konnte, holte sich amtierende NZ Champion einen Tag später auch den Sieg bei der fünften Runde zur NZ Meisterschaft.
 Caughey trat im Finale gegen Hutton an
Nachdem eine Reihe von Unfällen die Reihen von Caugheys Konkurrenten bei der South Island Meisterschaft lichteten und der Champ sozusagen alleine ins Finale ziehen konnte, holte er sich zusammen mit seiner Navigatorin Karen Marshall einen Tag später bei der fünften Runde zur NZ Meisterschaft dann wieder gegen seine Konkurrenten einen weiteren Sieg. Mit gut zwei Sekunden Vorsprung auf dem fordernden Brassels Bridge Racetrack setzte er sich im Finale gegen Darryl Hutton durch. Hutton hatte über Nacht sein Boot reparieren müssen, nachdem Chris Munro das gute Stück bei der South Island Meisterschaft einen Tag vorher auf die Steine gesetzt hatte.
„Es war sehr mutig von Darryl Hutton. Nicht jeder Fahrer wäre glücklich gewesen, sich in ein so beschädigtes Boot wie das seine zu setzen und damit Vollgas zu geben.“ Caughey ist auch überzeugt davon, dass der Kurs, auf dem es vor allem auf die Beschleunigung aus den Kehren heraus ankommt, eigentlich einen Vorteil für den Hubraumstarken und stärkeren BigBlock von Darryl Hutton bietet. „Diesmal war es wohl die bessere Balance, die unser Sprintec Boot hat. Es bietet mehr Stabilität und lässt sich in den Kehren ein bisschen besser handlen.“
Hoeksema und Smith mit technischen Problemen
Den dritten Platz sicherte sich Erik Hoeksema, der bei der South Island Meisterschaft ausgesetzt hatte. Bei den Qualifikationsrunden am Sonntag plagten ihn allerdings Probleme mit der Zündanlage des Kompressormotors. Auch Bryan Smith wurde von mechanischen Problemen heimgesucht. Nach seinem Unfall am Vortag und Reparatur über Nacht, störte ein defekter Starter seine Bemühungen, zumindest am Sonntag noch auf einen Podiumsplatz zu kommen. „Es war ein hartes Rennen,“ meinte Peter Caughey nach dem Event.
„Die Fahrtrichtung war gegenüber gestern komplett anders, so dass die ins Gedächtnis eingeprägten Sequenzen komplett streichen konnte und alles neu lernen musste. In der Hitze des Gefechtes, wenn man versucht 30 Kurven in 50 Sekunden zu absolvieren, bietet das eine Menge Potential für Fahrfehler,“ so der Champion. „Es war ein sehr schnelles Layout. Fast neunzig Prozent waren Vollgas und das ist hart für die Maschine. Wie auch immer, für uns lief es sehr gut. Nur einmal hatten wir einen Moment, wo wir die Steine touchierten und uns die schmalen Finnen am Heck verbogen haben. Das konnten wir aber zwischen zwei Runden beheben.“
Auf dem Weg in Richtung Titelgewinn Nr. Fünf
„Das Team hat bei der Vorbereitung und dem Tuning des Bootes einen wundervollen Job gemacht. Dazu kam das absolut superbe Wetter und den größten Zuschauerandrang, den der Track in Timaru je gesehen hat.“ Mit dem Ergebnis in Timaru baut Caughey seine Führung in der Meisterschaft vor Daryll Hutton weiter aus. Mit nur noch einer Runde zu fahren, ist Caughey damit direkt auf dem Weg zu seinem Ziel, dem Gewinn des fünften Meisterschaftstitels. Damit hätte Caughey dann den viermaligen Champion Rodney Pohio endgültig eingeholt.
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