Saison 2007

Peter Caughey ohne Gegenwehr zum South Island Titel

North Island Meisterschaft versank im Regen

NZ Jetsprinting Championship 2007

NZ Island Jetsprinting Championship 2007

NZ Jetsprinting Championship 2007

 

 

 

14.01.07

Featherston

Round 1 NZ Championship

03.02.07

Gisborne

Round 2 NZ Championship

25.02.07

Meremere / Auckland

Round 3 NZ Championship

11.03.07

Wanganui

Round 4 NZ Championship

08.04.07

Timaru

Round 5 NZ Championship

29.04.07

Featherston

Round 6 NZ Championship

 

 

 

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NZ Island Jetsprinting Championships 2007

 

 

 

15.10.06

Manawatu / Palmerston

North Island Championship

 

 

 

07.04.07

Timaru

South Island Championship

 

 

 

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North Island Meisterschaft versank im Regen

07.11.06

Der Auftakt zur neuseeländischen Jetsprint Saison 2007 fiel am 15.10.06 auf dem Fluß Manawatu bei Palmerston auf der neuseeländischen Nordinsel buchstäblich ins Wasser. Dabei gab es einiges zu feiern. Neben der North Island Meisterschaft zelebrierten die Neuseeländer zudem das 25 jährige Jubiläum des Jetsprints. Doch sintflutartige Regenfälle spülten den mit viel Liebe angelegten traditionellen Flusskurs schon nach den ersten Qualifikationsrunden einfach davon.

Regenfälle überfluteten den gesamten Kurs und die Pit Area

Streckensprecher Russel Harris sass ruckzuck im Nassen
Dank der Anstrengungen der Veranstalter Daryl Hutton und Garry Ayling entstand im Manawatu in zwei Tagen Arbeit einer der Flusskurse, auf dem die Jetsprinter vor vielen Jahren einmal begonnen hatten. Diese Kurse sind in den letzten Jahren festen Rennstrecken gewichen, weil unter anderem der aufgewirbelte Kies aus den Flußbetten der Naturkurse oft die hochempfindlichen Jetantriebe der leistungsstarken Superboats zerstörten. Doch zum 25. Jährigen Jubiläum und der North Island Meisterschaft sollte wieder ein Rennen auf einem dieser Naturkurse ausgetragen werden. Allerdings schafften die Jetsprinter lediglich eine Runde auf der Strecke, dann sorgten starke Winde, Regenfälle und der ansteigende Flusspegel für eine Überflutung der Strecke und der Pits.

Mit nur einer halben Stunde Vorwarnung spülte das Wasser über die Ufer und die Jetsprinter mussten auf die schnelle ihre Sachen packen und in sicherere Gebiete verlegen. Die Strecke und die Pit Area wurde komplett überspült.

Rodney Pohio bekam bei seiner Abschiedsvorstellung den North Island Titel

Peter Caughey schaffte trotz Dreher noch die drittschnellste Zeit
Da bereits alle Teams eine gezeitete Runde hingelegt hatte, entschieden sich die Veranstalter die Reihenfolge für die Wertung der North Island Meisterschaft zu nehmen. Rodney Pohio hatte dabei die besten Karten. Er legte eine 39,46 vor und war damit der bis dahin Schnellste. Für eine Sensation sorgte der auf diese Weise zum North Island Titel gekommene bereits zuvor, als er vor dem Rennen seinen Abschied vom Jetsprintsport verkündete. Daryl Hutton und sein neuer Navigator Johnny Schick konnten sich mit einer 42,09 auf Platz zwei behaupten, während es bei Peter Caughey nach einem Dreher kurz vor der Ziellinie nur noch für Platz drei reichte.



Bryan Smith und Graeme Mincham kamen bei dem ersten Rennen der Saison nicht mit und belegten mit Respektabstand von knapp zehn Sekunden die Plätze vier und fünf. Mit einer spektakulären Fahrweise kehrte Altmeister Erik Hoeksema in den Jetsprint Zirkus zurück. Er übertrieb es allerdings und parkte sein Boot im Kies. Am Ende vervollständigte er dennoch die Top Six.

Das vorzeitige Aus der North Island Meisterschaft

Oldtimer Glug Glug war bereits vor 25 Jahren dabei
„Es ist wohl das erste Mal in der Geschichte, das der Titel für eine Nationale Meisterschaft auf der Basis von nur einer gezeiteten Runde vergeben wird,“ meinte der amtierende NZ Champion Caughey. „Wir wollten diesen Event als Auftakt nutzen, bevor am 14. Januar in Masterton die NZ Meisterschaften beginnen. Wir sind auch gut gestartet doch zwei Kehren vor der Ziellinie trafen wir auf eine Welle und drehten uns. Dabei verloren wir knapp drei Sekunden, beendeten aber trotzdem unseren Lauf,“ so Peter Caughey. „Wir sind aber dennoch nicht traurig, weil die erste Zeit in einer Saison üblicherweise nur die erste in einer Reihe von mehreren Qualifikationsrunden ist. Diesmal beendete der Regen die Veranstaltung zu früh.“


Doch Caughey macht das Beste aus dem Jahr. Er hatte zwar die Teilnahme an der U.I.M. Jetsprint Weltmeisterschaft Ende des Jahres geplant, doch nachdem der Promoter der Serie aus Kostengründen von einer Weltmeisterschaft Abstand nahm, entschied sich das ENZED Team jetzt, sich auf die Weiterentwicklung des Sprintec Bootes zu konzentrieren. Da die drei Läufe umfassende geplante WM jetzt nur noch als wesentlich kostengünstigere internationale Meisterschaft ausgetragen wird, wird dort auch nicht die sonst erwartete Anzahl an Top-Teams an den Start gehen.

Brooke Dixon macht im Sprintec Boot Jagd auf die Champions der Group ASprintec - Kundenboote ebenfalls erfolgreich

Doch nicht nur die Entwicklung seines eigenen Bootes nimmt den Jetsprinter in Anspruch. „Wir haben gerade erst ein Group A Boot für die 18-jährige Australierin Brooke Dixon fertig gestellt. Das Boot wird von einem 6,7 Liter V8 mit 650 PS angetrieben. Damit hat sie gerade erst ihren ersten Sieg geholt. Sie hat dabei den amtierenden Group A Champion geschlagen und liegt nun auf Platz zwei der australischen Group A Meisterschaft. Ihr Vater, Phil Dixon, hat gerade den australischen Superboat Titel geholt - in unserem ehemaligen Boot, mit dem wir 2005 die NZ Meisterschaft geholt haben.“ Also alle Meisterschaften fest in der Hand von Caughey´s Booten.

„Wir hoffen jetzt, dass wir mit unserem neuen Boot in dieser Saison den vierten Titel hintereinander holen können. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg. Wir warten erstmal den Auftakt der NZ Meisterschaft im Januar ab und sehen dann wie es läuft.“

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Peter Caughey ohne Gegenwehr zum South Island Titel

09.04.07

Eine enorme Ausfallrate in der Superboat Klasse bei dem Lauf zur South Island Meisterschaft am Ostersamstag ließ den amtierenden NZ Superboat Champion Peter Caughey konkurrenzlos als einzigen Fahrer für das Finale übrig.

Kurs in Timaru wurde deutlich verbessert

Caughey selber hatte vor Saisonbeginn vorgeschlagen, die South Island Meisterschaft zusammen mit der fünften Runde zur NZ Meisterschaft zu veranstalten. Ein Vorschlag, der von allen Teams und den Organisatoren dankbar angenommen worden war. Peter Caughey hatte nach den Qualifikationsrunden keine Gegner mehr
Was Caughey sicherlich nicht gewollt hatte, war nun dieser denkbar einfache, nahezu geschenkte Sieg bei der South Island Meisterschaft. Der Brassels Bridge Raceway hatte sich für einige Fahrer schwerer als gedacht herausgestellt. „Seit wir hier im vergangenen Jahr gefahren haben, hat es eine Menge Verbesserungen an dem Kurs gegeben. Die Inseln sind für eine bessere Sicht flacher geworden und die Kanäle sind breiter geworden. Jetzt sind mehr Linien bei den Rennen möglich und man kann mehr Geschwindigkeit mit in die Kurven nehmen. Allerdings blieben einige der Jungs trotzdem hängen. Man muß nicht schnell sein um rauszufliegen. Es reicht schon, wenn man die Insel an der Innenseite der Kurve nur leicht touchiert. Dann benötigt man plötzlich zwei Meter mehr Platz wo nur ein Meter ist und man landet auf dem Schotter.“

Ausfälle bereits in den Qualifikationrunden

Einer der Ausfälle traf gleich zwei Fahrer. Daryll Hutton teilte sich sein Boot mit dem South Island Champion 2006 Chris Munro. Der ehemalige Group A Champion Munro hatte nur die Verteidigung seines South Island Titels im Sinn und übertrieb es bereits in der zweiten Qualifikationsrunde. Spektakulär flog er mit Huttons Boot vom Kurs und landete knapp vierzig Meter vom Kurs entfernt an einer Absperrung. Glücklicherweise überschlug er sich dabei nicht. Das Aus für Munro bedeutete auch gleichzeitig das Aus für Hutton. Ein weiterer Abflug folgte dann von Bryan Smith, als er bereits in der dritten Qualifikationsrunde mit seinem Boot erst eine Insel erwischte und danach mit der Nase des Bootes „untertauchte“. Das Result war ein Überschlag in Längsrichtung. Glücklicherweise kamen Fahrer und Navigator mit blauen Flecken davon und können am Sonntag bei der NZ Meisterschaft an den Start gehen. Schlau machte es Erik Hoeksema. Wohlwissend um die Gefahren des Kurses in Timaru setzte er bei der South Island Meisterschaft aus und lehnte sich entspannt zurück. Völlig ausgeruht und vor allem mit optimal vorbereitetem Material geht Hoeksema damit als Top-Favorit in die fünfte Runde der NZ Meisterschaft am Ostersonntag.

Nicht ganz so viele Ausfälle gab es in den anderen Klassen, der Group A und der NZ Lite. Hier holten sich Richard Burt in der Group A und Brian Kelly in der NZ Lite Kategorie den Titel. Für die ausgeschiedenen Teams steht vor der fünften Runde zur NZ Meisterschaft am Ostersonntag nun erstmal eine arbeitsreiche Nachtschicht bevor.

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