Saison 2006

Peter Caughey schaut gelassen auf das Superboat Finale

Peter Caughey will Konkurrenz beim Saisonauftakt aufmischen

Die NZ Jetsprint Championships 2006

Die U.I.M. World Series Jetsprinting Championship 2006

 

Für alle Bilder der World Series Jetsprint gilt: Copyrights by Theo Spykers , Reports by Russel Harris und Peter Caughey Jetsprinting

 

Peter Caughey will Konkurrenz beim Saisonauftakt aufmischen

15.01.06

Der ehemalige Weltmeister Peter Caughey erhofft sich am 22.01.06 auf dem Track in Wanganui mit seinem neuen Motor/Boot Paket einen tollen Start in die kommende NZ Superboat Meisterschaft. "Der Kurs in Wanganui ist ein hervorragender Veranstaltungsort," so Caughey. "Der Sport würde weltweit davon profitieren, wenn es mehr Orte oder Kurse wie hier gäbe. Die Organisatoren sind mit Leib und Seele Jetsprinter, ob als Veranstalter, Kurs-Designer oder Teilnehmer. Wanganui ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch eine vergleichsweise kleine Gemeinde eine weltklasse Anlagen aufbauen kann."

Große Konkurrenz für den Jetsprint Champ aus Rangoria

Doch nicht nur der Kurs ist Weltklasse, sondern auch das bevorstehende Rennen. Der amtierende Weltmeister Peter Briant aus Gisborne ist der Mann, den es zu schlagen gilt. Peter Caughey schätzt seine Chancen ein: "Mit seiner augenblicklichen Leistung und der Tatsache, das er ein ihm sehr vertrautes Boot fährt ist Briant der klare Favorit. Auch Brian Smith aus Taupo hat große Anstrengungen in sein Boot mit dem 640ci (10,5l) Motor gesteckt. Smith baut ebenfalls auf gute Erfolge. Nicht zu vergessen ist auch Ian Easton. Der Mann aus Whataroa ist zwar neu bei den Jetsprintern, hat aber schon gezeigt, das er’s es durchaus mit den ganz Großen aufnehmen kann. Genauso auch der Graeme Mincham mit seinem aufgeladenen Donovan Motor. Wenn der Kompressor beginnt aufzuheulen, dann setzt das jede Menge Adrenalin frei."

Erst kurz vor Saisonbeginn die ersten Tests

Aber Peter Caughey und seine Navigatorin Karen Marshall haben sich gut vorbereitet und sind in Form. So verloren die beiden im vergangenen Jahr gut 21kg Gewicht. Doch die körperliche Form ist nur ein kleiner Teil von Caughey´s Vorbereitung. Die Schwierigkeiten mit seinem neuen 540 ENZED Motor, die den Einsatz bei der Weltmeisterschaft 2005 vereitelten, sind nun behoben.
Peter Caughey will mit seinem neuen Monstermotor die Meisterschaft holenAus den USA sind mittlerweile die neuen, passenden Kolben eingetroffen. "Der Motor ist nun wie vorgesehen zusammengebaut und wir hoffen, dass wir ihm am kommenden Montag die ersten Laute entlocken können. Wir werden dann ein paar Leistungstests machen und gegen Ende der Woche zum ersten Mal aufs Wasser gehen." sagte Caughey. "Erst dann werden wir sehen, ob sich die 18 Monate Arbeit gelohnt haben." Diese 18 Monate Arbeit sollen nun mit einem Feuerwerk an Leistung beim Saison - Auftakt in Wanganui die Konkurrenten schocken. Doch es wird nicht einfach werden. "Jeder Motor, den wir über die Jahre zusammengebaut haben, kostete mehr Zeit und war schwieriger. Aber wir hatten jedes Mal gute Resultate damit und eine vernünftige Haltbarkeit. Ich hoffe, dass das auch jetzt wieder so sein wird."

Chevy Small Block bildet die Basis des "Neuen"

Der 540ci (8,8l) Motor basiert auf einem Chevy Small Block, doch das ist in der aktuellen Version nicht mehr erkennbar. "Wenn man ein Einzelstück baut, dann hat es viel von eigenen Vorstellungen." meinte Peter Caughey. Sicherlich bleibt der Geschmack von schlechter Vorbereitung, wenn man erst kurz vor dem Rennen ein Boot ins Wasser bringt. Doch Caughey sieht das gelassen. "Vor vielleicht fünf Jahren wäre es das gewesen. Aber wir sind jetzt schon sehr lange in diesem Sport." Dave MacCallum, Caughey´s Mechaniker seit über 10 Jahren, setzt auf Erfahrung. "Wir haben eine Menge über diese Boote gelernt, so dass wir das meiste bereits in der Werkstatt erledigen können. Wir müssen daher keine großen Tests und Einstellungen mehr auf dem Wasser machen. Natürlich sind wir auch mit dem gesamten Sprintec Paket sehr zufrieden." sagte MacCallum, der eigentlich als Ingenieur bei der Air New Zealand arbeitet.

Ob sich alle Mühen von Peter Caughey und seinem Team bezahlt machen, wir der Start zur NZ Jetspring Meisterschaft zeigen. Am 22.01.06 werden sich die schnellsten Superboats der Welt auf dem Track in Wanganui messen. Bis dahin liegt noch einiges an Arbeit vor dem ENZED Team.

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Peter Caughey schaut gelassen auf das Superboat Finale

20.04.06

Der amtierende Superboat Champion Peter Caughey schaut gelassen auf das Finale der Meisterschaft 2006. Am 22.04.06 wird sich die Meisterschaft auf dem neuen Jetsprint Track in Featherston entscheiden. Der Oldfield Aquatrack liegt inmitten der Tauherenikau Pferderennbahn, knapp 5km nördlich von Featherston.

Top-Teams zu Gast in Caughey´s Werkstatt

„Ich habe von dem Track schon einige Foto´s gesehen und ein paar Berichte gehört. Es ist ein enger, technischer Track und er wird sicherlich für fantastische Rennen sorgen. Ein schwieriger Kurs mit einigen engen Punkten, die über die Positionen entscheiden werden. Alles ist dort möglich.“ sagte Caughey.

Etliche Crashes in Timaru machen aufwändige Reparaturen notwendigDass alles möglich ist, sieht Caughey auch in seiner Werkstatt. Einige der Top-Teams haben sich bei der vierten und fünften Runde in Timaru Schäden an ihren Booten zugezogen. „Wir haben einige unserer direkten Konkurrenten in unserer Werkstatt, damit sie die notwendigen Reparaturen machen können. Besonders die Vorschlaghämmer werden ausgiebig genutzt.“ grinste Caughey. Als Beispiel Gary Tomes. Er fuhr gut um den zweiten oder dritten Platz, doch dann überschlug er sich spektakulär. „Es sieht so aus, als wenn alle für das Finale fertig werden würden,“ sagte Caughey. „Wir erwarten daher ein tolles Rennen.“

Neuer Jetantrieb soll zusätzliche Speed bringen

„Es ist ein fantastischer Kurs und er sieht sehr eng und technisch aus. Uns wurde gesagt, es ist nicht für Superboats gemacht, daher wird es interessant sein, zu sehen welche Zeitunterschiede zwischen uns und den Group A Booten sein werden. Manchmal sind die engen Tracks aber auch wegen unserer besseren Beschleunigung für uns gut. Es ist sehr technisch - man benötigt eine wirkliche gute Beschleunigung. Einer der großen Vorteile für unser Sprintec Boot.“ meinte Caughey. Das ENZED Team von Caughey hofft mit einem neu entwickelten Jetantrieb auf einiges Extra-Speed. „Am Samstag wissen wir mehr. Dann werden wir dort die ersten Tests unter Rennbedingungen fahren. Alles in allem, es ist die letzte Möglichkeit für uns, das Boot vor der Weltmeisterschaft im November zu testen.“

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