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Caughey holte sich weiteren Sieg bei der NZ Meisterschaft
12.03.06
Der amtierende NZ Superboat Champion Peter Caughey gewann überzeugend die zweite Runde der NZ Jetsprint Meisterschaft 2006 in Wanganui. Nachdem er wegen Problemen mit dem neuen Boot und Motor bei der Weltmeisterschaft scheiterte, meldet sich der Champion nun mit einem Vorsprung von mehr als zwei Sekunden zurück.
Weltmeister Briant konnte nicht starten
Zwei Sekunden hören sich nicht viel an, doch bei einem 3-Runden-Rennen als Einziger jeweils unter 45Sek. zu bleiben ist schon eine reife Leistung. Nur eine Fliege schwamm in der Siegessuppe von Caughey - der amtierende Weltmeister Peter Briant bekam Motorenprobleme und konnte nicht antreten. Peter Caughey freute sich allerdings nicht so richtig darüber, dass sein Erzfeind keine Punkte machen konnte. „Mein ENZED Team freut sich, wenn es sehen kann, wie gut sich unser neues Boot gegenüber dem Weltmeister macht.“ Auf den Plätzen folgten Gary Tomes und Daryl Hutton. Bryan Smith und Graeme Mincham vervollständigten die Top-Five der Superboats. In der Meisterschaft führt jetzt Gary Tomes mit 55 Punkten vor Peter Caughey und Bryan Smith, die sich je mit 53 Punkten den zweiten Platz teilen.
Fordernder Kurs für die 1000PS Superboats
Auch als Briant aus dem Rennen war, lief es für Caughey nicht gerade einfach. „Es ist ein sehr fordernder Kurs und die Kurvenfolge liegt den Superboats überhaupt nicht,“ sagte Caughey. Die Superboats sind eher für schnelle, offene Kurse gebaut. Allerdings bringen enge Kurse auch mehr Spektakel für die Zuschauer. „Es gibt hier einige sehr enge und fordernde Haarnadelkehren,“ meinte der erschöpfte Peter Caughey nach dem Rennen. „Eine davon mit einer Schikane, entweder davor und dahinter, abhängig davon aus welcher Richtung man anfährt. Es ist schwierig, weil man mit Vollgas aus der Gerade kommt und dann das Boot für eine enge Kehre und einen schnellen Ausgang anstellen muß. Diese Art von Kursen liegen mehr den Boote mit 400PS und nicht den mit 1000PS. Aber wir müssen alle die gleiche Strecke fahren und damit klar kommen.“ Aber nicht alle kamen wirklich damit klar. „Es gab eine Menge Ausfälle, Ausrutscher und Dreher. Dabei wurde glücklicherweise niemand verletzt,“ sagte Caughey, der den anderen Fahrer Respekt zollte.
Neue Talente mischen an der Spitze mit
Das jetzt neue Talente vorne mitfahren freut Caughey. „Gary Tomes, der im Finale gegen uns antrat, hielt mit einer 44,81 gegen unsere 42,67 an. Eine tolle Leistung wenn man sieht, dass er neu bei den Superboats ist. Das gleiche gilt auch für den drittplatzierten Daryl Hutton,“ lobte Caughey. „Hutton fährt mit dem größten V8 Benzinmotor in Neuseeland, einem 10,98l Oldsmobile. Mit Hutton und Tomes bleibt für einige von uns alten nicht mehr viel übrig. Aber es ist großartig, frisches Blut in die Meisterschaft zu bekommen.“
Caughey zufrieden mit seinem neuen Boot
Peter Caughey ist mit seinem neuen Boot sehr zufrieden. „Wir sind zufrieden, wie sich alles bislang entwickelt hat und viele Teilnehmer haben uns schon gesagt, wie gut das Boot im Wasser liegt und wie ordentlich es aussieht. Das ist immer gut zu hören, speziell wenn man so viel Mühe hineingesteckt hat.“ Nun bereitet sich das Team auf die dritte Runde der NZ Meisterschaft am 19.03.06 in Gisborne vor. Bis dahin will Caughey noch ein paar Verbesserungen an seinem Boot vornehmen, denn er ist sich nicht sicher, ob die bisherige Leistung reicht um den Weltmeister Briant zu schlagen.
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