NZ Championship

Peter Caughey neuer NZ Superboat Champion

Caughey festigt seine Führung in der Superboat Klasse

Starke Regenfälle sorgten in Meremere für Rennabbruch

Caughey übernimmt Führung in der NZ Jetsprint Meisterschaft

Caughey holte sich weiteren Sieg bei der NZ Meisterschaft

Caughey greift jetzt auch in Australien an

Die erste Runde der NZ Meisterschaft ging an den amtierenden Weltmeister

Die NZ Jetsprint Championships 2006

NZ Jetsprinting Championship 2006

 

 

 

22.01.06

Wanganui

Round 1 NZ Championship

04.03.06

Wanganui

Round 2 NZ Championship

19.03.06

Gisborne

Round 3 NZ Championship

02.04.06

Meremere / Auckland

Round 4 NZ Championship

16.04.06

Timaru

Round 5 NZ Championship

22.04.05

Featherston

Round 6 NZ Championship

 

 

 

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Die erste Runde der NZ Meisterschaft ging an den amtierenden Weltmeister

22.01.06

Der amtierende NZ Superboat Champion Peter Caughey ließ beim Auftakrennen der NZ Meisterschaft 2006 schon mal durchblicken, welche Leistungsfähigkeit in seinem neuen Boot steckt. In den Qualifying Runden fegte der Champion mit dem Neubau um den Kurs und ließ das angetretene Teilnehmerfeld, inklusive des amtierenden Weltmeisters Peter Briant, hinter sich. Nicht schlecht wenn man bedenkt, dass das neue Boot am Samstag beim Training zum ersten Mal im Wasser war.

Termindruck und Verzögerungen kosteten Kraft und den Sieg

Peter Caughey und seine Navigatorin Karen Marshall sind zufrieden mit dem neuen Boot
Vor dem Rennen war es für das Team allerdings recht anstrengend. „Wir wussten, dass wir durch die Verspätungen beim Transport ins Hintertreffen geraten werden. Daher entschieden wir, das der erste Lauf nur ein Trainingsevent sein sollte,“ so Caughey. „In diesem Jahr dürfen wir die schlechteste Runde aus dem Ergebnis streichen. Wenn wir die Leistungsfähigkeit unseres Bootes sehen, dürfte das der Lauf in Wanganui gewesen sein.“ Der ENZED Monster Motor war zudem erst am letzten Dienstag fertig geworden und lief Mittwoch Mittag dann das erste Mal. „Wir haben ihn dann um 13:00 Uhr in Auckland auf dem Prüfstand laufen lassen und ihn nach einer kurzen Nacht erneut getestet,“ sagte Caughey. „Dann haben wir den Motor eingepackt und verschickt.“ Caughey flog dann direkt nach Christchurch und wollte in seiner Werkstatt den Motor in das Boot montieren.

„Die Frachtfirma klassifizierte den Motor aber als Gefahrgut und ließ ihn in Auckland zurück.“ so Caughey. Glücklicherweise konnte das befreundete Unternehmen Express Logistics aus der Patsche helfen und flog den Motor über Nacht in Richtung Süden. Am Freitag Morgen konnte der V8 dann endlich in den Rumpf eingebaut und angeschlossen werden. Erst am Abend, gegen 21:00 Uhr konnte ein erster Testlauf gemacht werden. “Wir haben ihn noch auf dem Trailer getestet. Wir brauchten eine Menge Licht und Leute um alles Reisefertig für das erste Training am zu bekommen.“ Die Crew kam dann am frühen Samstagmorgen völlig geschlaucht am Track in Wanganui an. Dort wechselte die Stimmung dann und Caughey und das Team waren bereit Wellen zu schlagen.

In Führung liegend warf ein falscher Turn Caughey auf Platz sechs zurück

Peter Briant holte sich den ersten Sieg in dieser Saison
Doch eine Woche wie diese fordert ihren Tribut. Caughey nahm bei den Ausscheidungsrunden einen falschen Turn und wurde nur sechster. Weltmeister Briant sicherte sich den ersten Sieg der Saison vor Ian Easton. Die Plätze drei und vier gingen an Bryan Smith und Gary Tomes. „Zwei der Top-Three sind mit BigBlocks unterwegs. Doch die beiden, auf die wir eigentlich zu achten haben sind etwas weiter hinten im Feld,“ resümierte Peter Caughey nach der ersten Runde. „So ist Dave Hopkins seit über 10 Jahren sehr konkurrenzfähig und er teilt sich ein Boot mit Gary Tomes. Beide erzielten heute mit Platz fünf und vier ein gutes Resultat.“


Für die meisten Spannung sorgte allerdings Graeme Mincham auf Platz sieben, nachdem er mit seinem Kompressorboot ein paar Ausflüge an Land gemacht hatte. Für Caughey ist der sechste Platz enttäuschend und er musste realisieren, dass er noch etwas an seiner Fähigkeit den Track schnell zu lernen, arbeiten muß.

Das neue ENZED Boot glänzt mit fantastischer Beschleunigung

Doch da Caughey den Lauf als Streichergebnis nehmen kann, sieht er es gelassen. „Die Crew hat eine fantastische Arbeit geleistet. In solchen Situationen wie dieser, sieht man, wie gut eine Crew wirklich ist. Das Boot ist richtig schnell und es ist wundervoll zu fahren. Ich kann kaum glauben, das es gerade vom Trailer kommt und schon so gut und schnell ist,“ sagte er und fügte hinzu. „Und da ist noch mehr drin. Bevor wir ausschieden, lagen wir mit gut einer Sekunde Vorsprung vor dem Feld. Wir werden jetzt noch ein paar Veränderungen am Jetantrieb vornehmen und das Boot wird besser und besser.“ Schon jetzt produziert der neue Antrieb 68NM mehr Kraft als das alte Boot. „Es ist eine fantastische Beschleunigung aus den Kehren und es lässt sich unglaublich gut fahren. Es ist wirklich unglaublich. Ich würde hier gerne ein paar weitere Runden drehen.“ Caughey freut sich bereits auf das nächste Rennen zur NZ Meisterschaft in Wanganui am 04.03.06. Doch jetzt stehen erst einmal drei anstrengende Wochen mit harter Arbeit vor dem Team, bevor es am 12. Februar zur North Island Meisterschaft nach Meremere geht.

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Caughey greift jetzt auch in Australien an

01.03.05

Peter Caughey, Superboat Champion aus Canterbury/NZ, bereitet sich an diesem Wochenende nicht nur auf die zweite Runde der NZ Superboat Meisterschaft vor, sondern präpariert auch noch ein Boot für die australische Meisterschaft.

Weiterentwicklungen für das neue Boot

Phil Dixon sammelt mit dem alten Boot von Caughey Siege
Allerdings hat sein eigenes Boot im Moment oberste Priorität. Drei Wochen lang testete das Team und entwickelte das Boot weiter. „Wir haben viel über den neuen Motor und das neue Boot gelernt, nachdem wir jetzt drei Wochen getestet haben und einige weitere Entwicklungen seit dem ersten Sieg bei der North Island Meisterschaft gemacht haben. Wir sind sehr zufrieden mit dem Fortschritt. Wir sind uns sicher, dass es noch viel leistungsfähiger sein kann. Noch aber stehen wir am Anfang und wir werden weiter daran arbeiten.“ sagte Peter Caughey, der sein altes schwarzes Boot zu Beginn der Saison bereits nach Australien verkauft hatte. Auch der neue Eigentümer, Phil Dixon, feierte damit bereits den ersten Sieg. „Es sieht für Dixons Angriff auf den australischen Superboat Titel sehr gut aus. Das feuert uns an für die nächsten Weltmeisterschaften weiterzumachen.“

Caughey baut ein weiteres Boot für australische Group A Meisterschaft

Doch das ist für Caughey noch nicht alles. In seiner Werkstatt bereitet er gerade ein neues Sprintec Boot für Phil Dixon´s Tochter Brooke vor. Brooke Dixon gehört zu den Top-Fahrern in der australischen Group A. „Es ist ein reines Damen-Team und sie sind superleicht. Das ist ein enormer Vorteil in der sehr stark reglementierten Group A. Brooke hat bereits einige erste Plätze eingefahren und sie hat sich in die Top-Four der australischen Meisterschaft gefahren,“ sagte Peter Caughey. „Wir freuen uns darauf, sie in eines von unseren neuen Booten zu setzen und sie damit konstant auf das Podium zu stellen.“

Runde Zwei der NZ Superboat Meisterschaft in Wanganui

Als nächstes steht allerdings am 04.03.06 die zweite Runde zur neuseeländischen Meisterschaft in Wanganui auf dem Programm. „Der Kurs in Shelter View, knapp 14km von Wanganui entfernt, ist ein exzellenter Veranstaltungsort und wir freuen uns darauf, hier mit unserem ENZED Boot ein gutes Resultat zu erzielen,“ so Caughey. „Wir erwarten wieder die üblichen Fahrer dort, inklusive des amtierenden Weltmeisters Peter Briant und Gary Tomes, der einige gute Rundenzeiten bei den letzten Rennen hingelegt hat. Wir freuen uns schon drauf, sie mit unserem Boot in Top-Form wiederzutreffen.“

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Caughey holte sich weiteren Sieg bei der NZ Meisterschaft

12.03.06

Der amtierende NZ Superboat Champion Peter Caughey gewann überzeugend die zweite Runde der NZ Jetsprint Meisterschaft 2006 in Wanganui. Nachdem er wegen Problemen mit dem neuen Boot und Motor bei der Weltmeisterschaft scheiterte, meldet sich der Champion nun mit einem Vorsprung von mehr als zwei Sekunden zurück.

Weltmeister Briant konnte nicht starten

Weltmeister Peter Briant konnte nicht antreten
Zwei Sekunden hören sich nicht viel an, doch bei einem 3-Runden-Rennen als Einziger jeweils unter 45Sek. zu bleiben ist schon eine reife Leistung. Nur eine Fliege schwamm in der Siegessuppe von Caughey - der amtierende Weltmeister Peter Briant bekam Motorenprobleme und konnte nicht antreten. Peter Caughey freute sich allerdings nicht so richtig darüber, dass sein Erzfeind keine Punkte machen konnte. „Mein ENZED Team freut sich, wenn es sehen kann, wie gut sich unser neues Boot gegenüber dem Weltmeister macht.“ Auf den Plätzen folgten Gary Tomes und Daryl Hutton. Bryan Smith und Graeme Mincham vervollständigten die Top-Five der Superboats. In der Meisterschaft führt jetzt Gary Tomes mit 55 Punkten vor Peter Caughey und Bryan Smith, die sich je mit 53 Punkten den zweiten Platz teilen.

Fordernder Kurs für die 1000PS Superboats

Auch als Briant aus dem Rennen war, lief es für Caughey nicht gerade einfach. „Es ist ein sehr fordernder Kurs und die Kurvenfolge liegt den Superboats überhaupt nicht,“ sagte Caughey. Die Superboats sind eher für schnelle, offene Kurse gebaut. Allerdings bringen enge Kurse auch mehr Spektakel für die Zuschauer. „Es gibt hier einige sehr enge und fordernde Haarnadelkehren,“ meinte der erschöpfte Peter Caughey nach dem Rennen. „Eine davon mit einer Schikane, entweder davor und dahinter, abhängig davon aus welcher Richtung man anfährt. Es ist schwierig, weil man mit Vollgas aus der Gerade kommt und dann das Boot für eine enge Kehre und einen schnellen Ausgang anstellen muß. Diese Art von Kursen liegen mehr den Boote mit 400PS und nicht den mit 1000PS. Aber wir müssen alle die gleiche Strecke fahren und damit klar kommen.“ Aber nicht alle kamen wirklich damit klar. „Es gab eine Menge Ausfälle, Ausrutscher und Dreher. Dabei wurde glücklicherweise niemand verletzt,“ sagte Caughey, der den anderen Fahrer Respekt zollte.

Gary Tomes führt die Meisterschaft nach drei Runden anNeue Talente mischen an der Spitze mit

Das jetzt neue Talente vorne mitfahren freut Caughey. „Gary Tomes, der im Finale gegen uns antrat, hielt mit einer 44,81 gegen unsere 42,67 an. Eine tolle Leistung wenn man sieht, dass er neu bei den Superboats ist. Das gleiche gilt auch für den drittplatzierten Daryl Hutton,“ lobte Caughey. „Hutton fährt mit dem größten V8 Benzinmotor in Neuseeland, einem 10,98l Oldsmobile. Mit Hutton und Tomes bleibt für einige von uns alten nicht mehr viel übrig. Aber es ist großartig, frisches Blut in die Meisterschaft zu bekommen.“

Caughey zufrieden mit seinem neuen Boot

Peter Caughey ist mit seinem neuen Boot sehr zufrieden. „Wir sind zufrieden, wie sich alles bislang entwickelt hat und viele Teilnehmer haben uns schon gesagt, wie gut das Boot im Wasser liegt und wie ordentlich es aussieht. Das ist immer gut zu hören, speziell wenn man so viel Mühe hineingesteckt hat.“ Nun bereitet sich das Team auf die dritte Runde der NZ Meisterschaft am 19.03.06 in Gisborne vor. Bis dahin will Caughey noch ein paar Verbesserungen an seinem Boot vornehmen, denn er ist sich nicht sicher, ob die bisherige Leistung reicht um den Weltmeister Briant zu schlagen.

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Caughey übernimmt Führung in der NZ Jetsprint Meisterschaft

21.03.06

„Wir haben gewonnen!“ sagte Peter Caughey begeistert am Ende des Renntages auf dem Aquatrack in Gisborne. Mit dem Sieg kehrt der amtierende NZ Superboat Champion an die Spitze der Meisterschaftstabelle zurück.

Weltmeister Peter Briant´s Boot streikte

Doch es war kein einfacher Weg für Caughey. Es wurde der neue 540 ENZED Motor nicht rechtzeitig fertig und vereitelte den Kampf um den WM-Titel. Auch beim ersten Lauf zur NZ Meisterschaft hatte Caughey mit seinem neuen Jetsprint Geschoß Pech. Erst der zweite Lauf brachte dann den erhofften ersten Sieg und damit den Durchbruch. Allerdings blieb bislang das mit Spannung erwartete Duell mit dem amtierenden Weltmeister Peter Briant aus. Der dritte Lauf in Gisborne sollte das nun ändern. Leider streikte Peter Briant´s Boot. Glücklicherweise konnte der Weltmeister auf das Boot von Ian Easton zurückgreifen und doch noch an den Start gehen. „Ian Easton hat Peter Briant großzügigerweise sein Boot zur Verfügung gestellt.“ sagte Caughey. „Er hatte ein paar Weiterentwicklungen vorgenommen und es lief gut.“

Der Gisborne Track wie geschaffen für die Big Blocks
Gary Tomes hatte mit seinen großen Motor wenig Glück
Die beiden Kontrahenten Caughey und Briant fuhren so Runde für Runde bis in die Elimination Runden. „Das Layout und Design des Tracks liegt besonders den Booten mit viel Leistung,“ erklärte Caughey, „Es ist ein guter Track für die 630cu und 670cu (10l und 11l) Chevy Big Block Motoren, um ihre Power zu zeigen. Der Kurs bot eine gute Sequenz von Kurven. So etwas hatten wir zuvor noch nicht. Ein paar flogen dabei raus und es gab ein paar Ausflüge aufs Land. Aber es gab keine ernsthaften Unfälle oder Verletztungen.“





Im Finale Weltmeister Briant gegen NZ Champion Caughey

„Am Ende des Tages standen Briant und ich dann im Finale. Ian Easton war dritter. Ian hat sich mit Sicherheit gefragt, was wohl passiert wäre, wenn er sein Boot nicht Briant geliehen hätte.“ Dabei hatten Easton und Briant zudem noch riesiges Glück. Vor den letzten Elimination Runden stellten die Techniker einen elektrischen Defekt fest. Ein Abflug von Daryl Hutton sorgte dann für eine längere Unterbrechung und das Team konnte den Fehler noch rechtzeitig beheben. Am Ende standen sich Caughey und Briant im Finale gegenüber. Caughey legte eine 50,69 vor, der Briant mit dem Boot von Easton nur eine 52,01 entgegnen konnte. Ian Easton setzte sich gegen Bryan Smith durch und vervollständigte das Podium in Gisborne. Der bis dahin führende der Meisterschaft, Gary Tomes hatte einen schlechten Tag. Platz sechs blieb für den Mann aus Canterbury übrig. Tomes hatte während des Rennens Probleme mit dem Motor und muß sich nun sputen, wenn er diese für den vierten Lauf der Meisterschaft in Meremere in zwei Wochen beseitigt haben will. In der Tabelle übernimmt nun Peter Caughey mit 83 Punkten die Führung vor den mit 79 punktgleichen Bryan Smith und Ian Easton. Gary Tomes fällt mit 78 Punkten auf Platz vier zurück und Peter Briant liegt noch abgeschlagen mit 59 Punkten auf dem fünften Platz vor Graeme Mincham.
Caughey auf dem Weg zum zweiten Sieg in Folge
Kein einfacher Sieg für Caughey

Es war kein einfacher Sieg - aber es ist ja nie einfach wenn ein Weltmeister mitmischt - denn auch Caughey bekam Probleme. Der Öldruck des ENZED Motors ging in einer der Pausen in die Knie. Glücklicherweise bekam das Team das Problem schnell in den Griff. „Niedriger Öldruck kann zu einem großen Problem werden. In wenigen Sekunden kann es vom Beginn bis zu einem ernsthaften Schaden kommen,“ so Caughey.


Der Track selber bot ideale Bedingungen für die Teams, das bedeutete hohe Kurvengeschwindigkeiten und auch ein hohe G Belastung für die Piloten. „Am Ende waren wir ziemlich ausgelaugt von den hohen Belastungen in den Turns. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Fitness, aber noch fitter wäre besser. Das Boot fordert einen sehr, aber wir sind sehr zufrieden damit.“ meinte Caughey.

Das Endergebnis, zwar auf Kosten von Gary Tomes Pech, hat die Meisterschaft zur Halbzeit noch einmal kräftig durcheinander gewirbelt und bis zum Ende ist es noch ein langer Weg. Runde Nr. 4 zur NZ Jetsprint Meisterschaft findet am 02.04.06 in Meremere statt.

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Starke Regenfälle sorgten in Meremere für Rennabbruch

02.04.06

Wegen starken Regenfällen wurde an diesem Wochenende die vierte Runde der NZ Jetsprint Meisterschaft 2006 nach den Qualifikationsrunden komplett abgesagt. Für den amtierenden NZ Champion Peter Caughey, der während des Qualifying erneut schnellere Zeiten als seine Konkurrenz fuhr, zwar enttäuschend, aber absolut verständlich. „Wir werden nun die vierte Runde am Ostersamstag in Timaru als Teil der South Island Meisterschaft nachholen, so dass wir keinen Lauf zur Meisterschaft verpassen werden. Da es heute zu gefährlich war um zu fahren, ist das dass beste Ergebnis.“ so Peter Caughey erklärte die Gefahren für den Motor bei Regender Champion.


Rennen bei Regen birgt viele Gefahren

Die Rennen bei Regenfällen sind aus vielerlei Hinsicht gefährlich. Bei über 130km/h wirken die Regentropfen, die einem ins Gesicht treffen, wie Kugeln und bei drei zu fahrenenden Runden in unter 45 Sekunden kann sich ein zeitweiser Sichtverlust zu einem Desaster entwickeln. Nicht zu vergessen ist die Gefahr, mit den 1000PS Booten bei Geschwindigkeiten von über 130km/h und ohne Bremsen auf dem engen Kurs zu verunfallen. Die offenen Ansaugtrompeten der hochgerüsteten V8 BigBlocks könnten dabei Wasser ansaugen und dadurch plötzlich festfressen. Das würde nicht nur tagelange Arbeit in den Werkstätten bedeuten, sondern vor allem die Boote in nicht mehr steuerbare Raketen verwandeln, die geradewegs über die Hindernisbänke hinwegschiessen könnten wie über Abschussrampen.


Das Rennen einstimmig abgebrochen

Die Fahrer und die Veranstalter sprachen sich einstimmig für den Abbruch des Rennens aus. „An einem Tag wie heute, wenn es die ganzen Zeit regnet - manchmal mehr und manchmal weniger - dann wird Rennen zur Lotterie,“ sagte Caughey. „Es ist schade, denn die neue Kursausrichtung, war die schnellste die wir hier je hatten. Es hätte viel Spaß gemacht und viele Positionskämpfe gegeben.“ Trotz der Bedingungen sah es so aus, als wenn Caughey in seinem ENZED Boot der einzige war, der die Qualifikationsrunden mit Vollgas anging, während der Rest des Feldes eher locker nahm. „Man kann es sich nicht leisten, das Training auf die leichte Schulter zu nehmen,“ sagte Caughey. „Bei solchen extremen Wetterbedingungen muß man sich bewusst sein, das man nur zwei anstelle von drei Qualifikationsrunden hat, um den Kurs richtig kennenzulernen. Man muß den Kurs und seine Fallen bei Renntempo erfahren. Erst wenn man in den Top 8 Eleminationrunden gelandet ist, kann man ruhiger werden. Bei den Quali-Runden muß man dagegen alles geben.“

Caughey freut sich schon auf die Rennen in Timaru

Trotz der Nullnummer in Meremere sieht Caughey einen Silberstreifen am Horizont. Die nächsten beiden Rennen finden am Oster-Wochenende direkt in seiner Nachbarschaft in Timaru statt. „Es ist ein permanenter Kurs auf Schotterbasis und sehr fordernd,“ meinte Caughey. „Im vergangen Jahr lief es für uns bis zum Bruch der Antriebswelle recht gut. Die meisten Rennen finden mittlerweile im Norden statt und so ist schön, dass wir wieder in den Süden gehen, dort wo auch die Geburtsstätte des Jetsprint-Sportes ist.“

Schon in zwei Wochen geht es für die Jetsprinter in Neuseeland weiter. Dann steht mit der South Island Meisterschaft und der fünften Runde zur NZ Meisterschaft gleich zwei Rennen in Timaru auf dem Programm.

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Caughey festigt seine Führung in der Superboat Klasse

18.04.06

In einer actiongeladenen fünften Runde zur NZ Superboat Meisterschaft festigte der amtierende Champion Peter Caughey seine Führung im Gesamtklassement mit einem weiteren Sieg. Bei der am Tag zuvor gefahrenen vierten Runde der Meisterschaft hatten sich bereits einige der Teams auf dem technisch anspruchsvollen Track in Timaru mit Unfällen die eine oder andere Arbeitstunde für die Nacht eingefangen.

Schon Runde vier am Vortag forderte Ausfälle

Kaum Einschränkungen durch die beiden Rennen hintereinander
Wie es am Vortag aufhörte, ging es auch bei der fünften Runde weiter. Der schwere Kurs forderte seinen Tribut von den Teams. “Heute fahren wir den Kurs in die andere Richtung. Er ist damit nicht mehr so offen und das liegt Booten wie unserem mehr,“ sagte Peter Caughey. „Es macht Spaß den Track zu fahren, doch er vergibt einem nichts. Das obwohl sich Organisator Daryll Hutton gestern noch viel Mühe gegeben hat. Er hat letzte Nacht viel Zeit damit verbracht, mit dem Bagger noch einige Ecken von den Inseln zu begradigen, um den Kurs sicherer zu machen.“ Aber es war anscheinend nicht genug, denn Caughey Boot war das einzige Superboat, das während des ganzen Tages fahren konnte. Bei allen anderen kam es immer wieder zu ernsten Beschädigungen.

„Wir hatten anfangs auch einige Berührungen und uns die Finnen verbogen, doch nichts, was das Boot beeinträchtigt hätte. Mein Team hat fantastische Arbeit geleistet. Es hat das Handling des Bootes etwas weicher gemacht und das hat uns für den Rest des Tages geholfen.“

Kein einfacher Sieg für Caughey

Durch die Änderungen hatte Caughey eine bessere Kontrolle über das Boot und er konnte Crashs vermeiden. Anders erging es Gary Tomes. Spektakulär rollte er mit seinem Boot ab und flog gut 30m kopfüber durch die Luft und landete dann glücklicherweise wieder auf der richtige Seite. Während Tomes und sein Navigator die Flugeinlage heile überstanden, sah das Boot danach eher nach Second-Hand aus. Nun hofft nicht nur Tomes, das er für das Finale in einer Woche wieder fit ist. „Er muß einmal richtig darüber schlafen, dann wird er mächtig loslegen und sein Boot reparieren. Wir hoffen, dass er es zum Finale schafft, denn er ist ein toller Gegner.“ so Caughey.

Besonders bei Jetsprintrennen sorgen Abflüge für reichlich BlechschädenEbenfalls ein harter Gegner war Chris Munro. Munro fährt zwar die letzten Runden mit, doch erhält er keine Zähler für die NZ Meisterschaft. „Es war im Finale ein harter Kampf gegen ihn. Während sich Caughey mit einer 49,7Sek. den Sieg vor Munro mit 49,89Sek. holte, rutschte Bryan Smith mit einer 50.78Sek. auf Platz drei. Für die Meisterschaft wird er jedoch mit Platz zwei gewertet. Für Smith eine riesige Leistung. Nach dem gestrigen Lauf waren sowohl er und sein Navigator als auch das Boot arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Dahinter sortierten sich Daryll Hutton, Gary Tomes und Ian Easton ein. Easton, der ebenfalls über Nacht größere Reparaturen an seinem Boot erledigen musste, schaffte es zwar an den Start, lief dann aber auf Grund. Sicherlich war er nach dem Crash am Vortag nicht ganz auf der Höhe seiner Leistungsfähigkeit.

Ausnahmerennen sorgte für einige Schäden

Mit den Ausfällen von Tomes und dann Hutton, sah es eine zeitlang so aus, als wenn sich die Teams aufreiben würden. „Wir hatten aber tolles Wetter und tolle Zuschauer. Hinzu kommt, das wir in der Nähe unserer Heimatstadt waren und wir von dort viel Unterstützung bekamen,“ so Peter Caughey. „Es war ein Ausnahmerennen. Wir hoffen nur, das alle Teams ihre Schäden bis zum Finale nächste Woche in Featherston behoben haben.“

Mit nur noch einer Runde zu fahren, führt Caughey die NZ Meisterschaft mit 143 Punkten vor den mit 133 Punkten auf Platz zwei liegenden Gary Tomes und Bryan Smith mit 130 Punkten auf Platz drei. Auf Platz vier rangiert mit 129 Punkten Ian Easton.

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Peter Caughey neuer NZ Superboat Champion

23.04.06

Jetsprinter Peter Caughey sicherte sich mit einem zweiten Platz beim Finale in Featherston den NZ Superboat Titel vor den punktgleichen Gary Tomes und Bryan Smith, die sich den Vize Titel teilen.

Guter und Schlechter Tag für den Champion
Der alte und neue NZ Superboat Champion Peter Caughey
Zwar sicherte sich Peter Caughey beim Finale seinen zweiten NZ Superboat Titel in Folge, doch unerwarteter Weise war er ziemlich niedergeschlagen. „Wir hatten einen guten Tag und einen schlechten Tag,“ versuchte Caughey zu erklären. „Wir haben über mehrere Runde die schnellsten Zeiten gefahren. Immer so zwei bis drei Sekunden schneller als die anderen. Wir zogen mit niedrigen 46er Zeiten mit Bryan Smith ins Finale. Smiths beste Zeit lag bei 48.25. Es sah sehr gut für uns aus,“ sagte der frischgebackene Champion, „aber ich hab den falschen Turn genommen und wir waren raus. Ich kann es gar nicht glauben, ich bin ziemlich angefressen.“ Es ist nicht schwer, auf einem Kurs mit drei oder vier Runden um fünf bis sechs flache Inseln, die in kürzester Zeit zu fahren sind, die Orientierung zu verlieren.
Im Finale falsch abgebogen

Genau das ist dem Jetsprint Profi Caughey im Finale passiert. Andere würden ihrem Navigator die Schuld dafür zuschieben. Doch nicht Peter Caughey. „Karen wusste wo es lang ging, aber ich nicht. Ich habe zwar realisiert, was ich getan hatte und es korrigiert, aber wir kamen erst hinter Bryan Smith ins Ziel.“ so der Champion. „Aber es sei ihm gegönnt. Wir hatten eine harte Saison. Drei Runden der Serie in acht Tagen auf den zwei härtesten Tracks. Das fordert von jedem einen Tribut. Wir alle freuen uns nun darauf, etwas freie Zeit zu haben.“ Caughey spasst nicht, was den Tribut angeht. So musste zum Beispiel Gary Tomes sein Boot nach einem Überschlag in Timaru komplett neu aufbauen. Für Tomes war es doppeltes Unglück, als er ihm beim Halbfinale in Featherston auch noch die Antriebswelle abscherte und er aufgeben musste. Sein Halbfinalgegner, Daryl Hutton, setzte sein Boot allerdings auf Grund und so konnten sich die beiden den dritten Platz teilen. In der Gesamtwertung der NZ Superboat Meisterschaft landete Tomes dann zusammen mit dem Featherston Sieger Bryan Smith auf dem zweiten Platz vor Ian Easton.

Oldfield Aquatrack noch nicht ganz ideal für die Superboats

Der neue Champion Peter Caughey und seine Navigatorin Karen Marschall
Der neue Oldfield Aquatrack, 5km nördlich von Featherston war Schauplatz für ein spektakuläres Finale der NZ Superboat Jetsprint Meisterschaft 2006. „Es ist eine unglaubliche Anlage,“ sagte Caughey. „Hier gibt es Sicherheitszäune, Reifenmauern, ein Wasserkontrollsytem und die Pits sind in unmittelbarer Nähe der Corporate Area.“ Unglücklicherweise ist der Track ein wenig zu schmal. Das kann noch verbessert werden, denn so ist er noch nicht geeignet, wenn die Superboats alles zeigen sollen, was sie können.“ Allerdings war Caughey´s Boot aufgrund der unglaublichen Beschleunigung für den engen Kurs bestens vorbereitet.




„Ich bin sehr, sehr glücklich die Meisterschaft gewonnen zu haben. Es war ein harter Kampf. Allerdings wäre ich glücklicher, wenn Bryan mich im letzten Rennen geschlagen hätte weil er schneller war und nicht weil ich einen Fehler gemacht habe.“ Während des ganzen Tages fuhr Caughey den Kurs korrekt ab. Das er ausgerechnet bei der wichtigsten Runde daneben lag, ist schon ein ziemlich saurer Drops.

Viel Arbeit in der Nachsaison für Caughey

Doch für Caughey beginnt jetzt nach der Saison erst die Arbeit. Sein neues Boot fand großen Anklang und er wird weitere Sprintec Boote aufbauen. Im Moment hat er zwei Boote für die Australische Meisterschaft in Arbeit. „Wir haben eine sehr anstrengende Nachsaison vor uns. Wir werden unser Boot für die Weltmeisterschaft im November weiterentwickeln und verbessern. Daneben werden wir in Zukunft auch Boote für unsere Kundschaft in Übersee bauen.“ Doch als erstes steht für den Champion erst einmal eine Titelfeier auf dem Programm. „Wir hatten hier in Featherston herrlichstes Wetter, tolle Zuschauer und eine riesige Unterstützung von unserem Sponsor ENZED. Jetzt ist es Zeit zu feiern. Auch das Team hat es sich mehr als verdient. Es ist ein große Herausforderung ein solches Jetboat zu fahren. Das kann man nicht ohne die entsprechende Unterstützung und ein sehr gutes Team hinter sich.“

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