Meremere

 

Viel Action in Meremere

Peter Caughey sicherte sich weiterem Sieg die Führung

Meremere ist Gastgeber für die dritte Runde der NZ Jetsprinter

Meremere ist Gastgeber für die dritte Runde der NZ Jetsprinter

21.02.07

Der eigenwillige Track in Meremere wird am 25.02.07 der Gastgeber für die dritte Runde der NZ Jetsprint Meisterschaft. Erneut erwartet die Zuschauer ein

Komplexer Kurs mit Untiefen

Der Kurs in Meremere fordert die Fahrer
Der amtierenden Superboat Champion Peter Caughey liebt die Herausforderung, die der Kurs in Meremere bietet. "Auf dem Kurs gibt es immer wieder außergewöhnliche Rennen. Es ist ein interessanter Track, der anfangs sehr einschüchtern sein kann, aber später bei den Eliminationsrunden auch sehr ermunternd. Es ist ein sehr komplexer Kurs auf dem man nie sicher sein kann, ob man seine beste Zeit gefahren hat oder nicht. Ein wenig unruhiges Wasser, den nicht sichtbaren Untiefen - da sind viele Variablen möglich." meinte Peter Caughey.




Nicht sichtbare Untiefen? Auf einem extrem schnellen und engen Jetsprint Track?. "Bei den meisten permanenten Rennstrecken kann man auf dem Wasser was man sieht auch mit dem Boot fahren. Meremere hat aber zwei Hochgeschwindigkeitskurven mit einigen flachen Stellen, wo man die richtige Linie finden muß. Wenn man hier bei 120 - 140 km/h falsch fährt, dann kann das ein Problem werden. Besonders trifft das zu, wenn man aus dem sogenannten Speed Bowl kommt. Hier ist am Ausgang eine flache Stelle und du kannst nur hoffen, dass du am Ende deines Driftes noch im Wasser bist." Peter Caughey gewann in Gisborne und führt die Meisterschaft an

Konkurrenz für den Champion wächst

Mit derlei Problemen muß sich Caughey nur nebenbei beschäftigen. Sein Sprintec Boot ist bekannt dafür, dass es sehr fein zu steuern ist. Aber sein Team hat bei dem großen V8 Motor noch etwas Leistung gefunden. "Mit der Mehrleistung können wir nun etwas aggressiver fahren, müssen daher noch vorsichtiger sein und das ist die Herausforderung," meinte Caughey. "Kann man mit 130 km/h in die Kehre gehen oder soll man es mit 128 km/h probieren. Jeder km/h zählt und wenn man von der Ideallinie abweicht befindet sich schon in der Gefahrenzone." Nach zwei Runden führt Peter Caughey die Meisterschaft punktgleich mit Bryan Smith an. Doch Erik Hoeksema und Graeme Mincham werden in Meremere mit ihrem V8 Kompressorungeheuern in der Meisterschaft zurückerwartet und werden die Zuschauer mit ihren "Arbeitsgeräten" sicherlich von den Füßen reißen.


Hoeksema und Mincham greifen ins Geschehen ein

Erik Hoeksema kehrt nach der Reparatur seines Bootes zurück
"Graeme´s Boot hört sich fantastisch an aber Erik´s Boot hat das größere Potential weh zu tun," lachte Peter Caughey. "Aber Spaß beiseite, beide sind absolut tolle Fahrer und wenn man sie mit ihrem PS-Monstern auf einem engen Jetsprint Kurs sehen kann, dann ist das schon was anderes." Erik Hoeksema gehört mit seinem knapp 1300PS starken Kompressor V8 zu den absoluten Publikumslieblingen. Wo auch immer Hoeksema antritt, er gibt alles und bringt den Boden zum Beben. Nach einem spektakulären Unfall in der ersten Runden musste Hoeksema allerdings eine Runde aussetzten und Graeme Mincham greift in Meremere zum ersten Mal in das Geschehen ein. Mit Ian Easton, Bryan Smith und Darryl Hutton, sowie dem Newcomer Ian Ferguson stehen vier weitere Superboats in den Startlöchern, um den Champion zu jagen.

Spannende Rennen auch für die Group A erwartet

Auch in der Group A werden spannende Rennen in Meremere erwartet. Hier will der amtierende Champion Rex Briant nichts anbrennen lassen und sich mit einem weiteren Sieg den Weg zum nächsten Titel sichern. In der Group A sind die Fans besonders angetan von dem reinen Frauenteam um Catherine Smith, die bereits mehrfach den männlichen Konkurrenten um die Ohren gefahren ist. Insgesamt erwarten die Veranstalter in Meremere 40 Jetsprint Teams, die mit ihren V8 Maschinen das bisschen Wasser auf dem Kurs zum Kochen bringen werden

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Peter Caughey sicherte sich weiterem Sieg die Führung

26.02.07

Erneut sorgten die neuseeländischen Jetsprinter für reichlich Action bei ihren Rennen. Am ärgsten erwischte es dabei Morris Edwards in der NZ Lites Kategorie. Sein Boot stieg in die Luft auf und rollte seitwärts von der Strecke. Dabei schlug es mehrfach derart heftig auf, dass es komplett zerstört wurde. Wie durch ein Wunder blieben Fahrer Morris und sein Navigator dabei relativ unverletzt.
Peter Caughey und Navigator Karen Marshall waren erneut unschlagbar
Caughey und sein Sprintec Boot erneut dominant

Aber auch bei den Superboats ging es hoch her und für einige Teams endete der Lauf in Meremere ziemlich teuer. Erneut dominierte der amtierende Champion Peter Caughey mit seinem Sprintec Boot die Klasse. Caughey fegte mit einer Zeit von 46,48 Sekunden uneinholbar als Schnellster um den schwierigen Kurs in Meremere. Dennoch wurde deutlich, dass auf dem schnellen Track eher die hubraumstarken Boote einen Vorteil haben. so setzte Daryll Hutton mit 127km/h immerhin die höchste Geschwindigkeit in Meremere, konnte aber die Gesamtzeit von Caughey nicht unterbieten.

"Ich muß den Jungs von Track Sport danke sagen, das sie meinem ENZED Team einen solch guten Motor gegeben haben," sagte Caughey später. Doch ganz ohne Sorgen lief es auch für Peter Caughey nicht. "Ich denke, wir haben einen Haarriss am Ölsumpf," meinte er. "Wenn er heiß wird, verlieren wir etwas Öl. Ich hoffe, dass wir es vermeiden können, den Motor auszubauen bis wir das Boot wieder zuhause in Rangoria haben. Bis dahin sind es aber noch ein paar Runden."

Hoeksema und Mincham erlitten Motorschäden

Erik Hoeksema starb der Motor ab
Aber auch bei der Konkurrenz gab es ein wahres Motorsterben. So sprang der Kompressor V8 von Erik Hoeksema´s Boot an und schoß beim Start los wie eine entfesselte Motorsäge, nur um ein paar Kehren später mucksmäuschenstill abzusterben. Ohne entsprechenden Antrieb krachte Hoeksema´s knallrotes Boot dann geradeaus auf eine Kiesbank. Glücklicherweise war die Geschwindigkeit da bereits derart gering, das nichts weiter passierte. Auch für Graeme Mincham endete das Rennen in Meremere mit einem Motorschaden. Allerdings schaffte er es noch auf Platz vier der Wertung. Bryan Smith vervollständigte das Podium der Superboat Klasse.

Peter Caughey brachte sich mit dem Sieg in Meremere ein ganzes Stück näher an die anstehende Titelverteidigung. Er führt nun mit drei Punkten Vorsprung vor den punktgleichen Bryan Smith und Daryll Hutton die Meisterschaft an. Caughey hofft nun darauf, beim nächsten Lauf am 11. März in Wanganui diesen Vorsprung weiter auszubauen.

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Viel Action in Meremere

02.03.07

Die neuseeländischen Jetsprinter trafen sich am 25.02.07 in Meremere um die dritte Runde ihrer Meisterschaft auszufahren. Mehrere Tausend Zuschauer waren dazu am Track erschienen und ließen sich von den spektakulären Rennen der 38 Jetsprint-Booten regelrecht von den Sitzen reißen. Wie gehabt traten die Jetsprinter wieder in drei verschiedenen Klassen an.

NZ Lite Champion warf sein Boot mit einem Purzelbaum aufs Trockene

Morris Edwards legte sein NZ Lite Boot filmreif ab
Wie in den ersten beiden Runden ließen es die Teams zuerst langsam angehen bis es an die Elimination Runden ging. Mit zunehmender Spannung verloren einige der Fahrer die Nerven und warfen ihre Boote aufs Trockene. Den spektakulärsten Abflug hatten dabei der amtierende NZ Lite Champion Morris Edward und sein Bruder Daryl. In einem unachtsamen Moment sah sich Edwards plötzlich an Land auf einer der Insel im Kurs und legte dort eine Serie von Überschlägen hin, die mit einem Purzelbaum direkt vor den Zuschauern endeten. Während Morris und Daryl Edwards den Unfall zwar durchgeschüttelt aber unverletzt überstanden, konnte man das von ihrem Arbeitsgerät nicht sagen. Das in Neuseeland gebaute Boot benötigt dringend einen neuen Rumpf und einen neuen Jetantrieb.

Brian Kelly dominierte die NZ Lite Klasse zum dritten Mal

Die NZ Lite Klasse dominierte unterdessen Brian Kelly aus Tauranga. Mit dem dritten Sieg in drei Rennen stehen die Wetten für einen Titelgewinn auf Kelly deutlich hoch. Aber es sind noch drei Runden zu fahren und David Stone liegt dicht hinter Kelly und hat ebenfalls noch Chancen auf den Titel. In Meremere lieferte sich Stone ein hartes Duell mit Kelly und wurde am Ende zweiter. Mit einem weiteren dritten Platz beendete Jeremy Bull die Runde in Meremere und liegt nun auf Rang drei im Gesamtklassement nur einen Punkt vor Don Wood. Sollte es der amtierende Champion Edwards bis zum Rennen in Wanganui schaffen, sich ein neues Boot aufzubauen, dann hat er ebenfalls noch Chancen, seinen Titel erfolgreich zu verteidigen.

Favoriten der Group A bekamen früh Probleme

Richard Burt kam mit dem geliehenen Boot nicht weiter
Spannend verlief es auch in der Jetgroup A. Die gegenüber den Superboats in der Leistung begrenzte Klasse bietet immer wieder enge und spannende Rennen, bei denen die Hauptakteure lediglich Sekundenbruchteile voneinander getrennt sind. In Meremere hatten die Top Teams der Group A allerdings schon recht früh Probleme. Darunter auch Richard Burt, der zu Beginn des Rennens seine Maschine verlor, aber später mit dem von Shane Wood geliehenen Boot den Kampf wieder aufnehmen konnte. Auch Gary Smith musste frühzeitig auf seine Maschine verzichten. Bei einem plötzlichen Motoraussetzer krachte er auf eine Insel.



Dabei wurde sein Navigator Mark Shirtliff derart zusammengestaucht, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, von wo er kurze Zeit später nach einem Check-up wieder entlassen wurde. Pech für die Gattinnen des Duos, Catherine Smith und Suzanne Shirtliff. Da sie das Boot gemeinsam einsetzen, konnten auch die Damen nach dem Motorschaden nicht mehr antreten.

Rex Briant konnten unangefochten zum Sieg fahren

Völlig problemlos zog der amtierende Group A Champion Rex Briant dagegen um den Kurs und setzte eine Bestzeit nach der anderen. Nachdem die beiden Smith - Teams nicht mehr antreten konnten und Richard Burt mit seinem geliehenen Boot keine wirklich guten Zeiten mehr hinlegte, war es an der Zeit für die Newcomer Andrew Guthrie und Robert Stubbs die Bühne der Top 4 Elimination zu betreten. Dazu kam noch Ray Ferguson, der gegen Briant antrat.

Robert Stubbs legte sich in seinem dritten Rennen mit dem Champion anRichard Burt scheiterte nur ganz knapp an der Top 4 und landete auf Platz fünf. Dennoch reichte das aus, um auf dem dritten Platz im Gesamtklassement noch in Schlagdistanz zum Titel zu bleiben. Guthrie hatte sich als zweitschnellster für die Top 4 qualifiziert, musste sich aber nach Zündaussetzern mit dem vierten Platz zufrieden geben. Ray Ferguson und seine Frau Nicky waren sehr froh, dass sie in dem 19-Boot starken Feld auf dem dritten Platz landen konnten, während Meisterschaftsneuling zusammen mit dem Champion Briant in den Ring musste. Robert Stubbs und seine Navigatorin Tanya Thompson fuhren erst ihr drittes Jetsprintrennen überhaupt und landeten jetzt, nach einem fünften Platz in der zweiten Runde, mit nur einer Sekunde Rückstand auf Rex Briant bereits auf Platz zwei. Ein bemerkenswertes Ergebnis für die beiden.

Rex Briant führt mit dem Sieg in Meremere nach wie vor die Meisterschaft vor Ferguson an. Dahinter folgen Burt und dann schon Newcomer Stubbs. Rex Briant zeigte sich nicht nur mit seinem Sieg sichtlich zufrieden, sondern auch damit, dass sein Bekannter Robert Stubbs so gut abgeschnitten hatte.

Hoeksema und Mincham mit Problemen bei ihren Kompressormonstern

Graeme Mincham haderte mit seinem Kompressormotor
Die Hauptattraktion waren auch in Meremere die Beaurepaires Superboats mit ihren über 1000PS starken Methanolmotoren. Hier war es Daryl Hutton, der früh die Zeiten vorlegte. Erik Hoeksema und Graeme Mincham meldeten sich mit ihren recht ähnlichen Kompressor Monstern in die Meisterschaft zurück. Nicht nur wegen der riesigen V8 Maschinen und ihrem heiserem Klang waren die beiden erneut die Publikumslieblinge. Unvergleichlich in Sound und Stil warfen Mincham und Hoeksema ihre Boote um den Kurs. Erst mechanische Probleme bremsten Hoeksema ein. Ein sogenannter "Flame - Out", ein plötzliches komplettes Abschalten des Jetantriebs bremste ihn kräftig ein.


Das Abschalten des Jets heißt auch gleichzeitig den kompletten Verlust der Steuerfähigkeit. In der Top 8 Runde sorgte dann ein weiterer "Flame-Out" dafür, das Hoeksema auf dem Trockenen landete und nur den fünften Platz einnehmen konnte. Auch Ian Easton bekam ebenfalls ein mechanisches Problem und landete auf Platz sechs. Für Graeme Mincham lief es zwar auch nicht viel besser, aber immerhin kam er eine Runde weiter, wo er dann etwas zu aufgeregt auf einer Insel landete und Platz vier einnahm.

Peter Caughey mit der schnelleren Gesamtzeit zu Sieg Nr. 2

Daryl Hutton hatte eine höhere Speed als Caughey
Damit war es an Bryan Smith, Daryl Hutton und dem amtierenden Champion Peter Caughey die Top 4 Elimination unter sich auszumachen. Während Bryan Smith bei seiner Runde etwas Zeit verlor und auf Platz drei blieb, zogen Caughey und Hutton weiter ins Finale. Daryl Hutton machte gehörig Druck und fegte mit einer gemessenen Spitzengeschwindigkeit von 127km/h um den Kurs. Peter Caughey schaffte es lediglich auf 121 km/h Spitze, nahm jedoch die Kehren entsprechend schneller als Hutton und fuhr mit einer deutlich schnelleren Zeit zu seinem zweiten Sieg in dieser Saison. Damit übernimmt Caughey auch die Führung im Gesamtklassement der Meisterschaft mit 87 Punkten vor Daryl Hutton und Bryan Smith, die sich mit 84 Punkten den zweiten Platz teilen.

Nach einer kurzen Pause geht es jetzt am 11.03.07 mit der vierten Runde von insgesamt sechs Runden in Wanganui weiter. Die rund um die Strecke gelegenen Hügel bieten für die Zuschauer allerbeste Möglichkeiten, dem Rennverlauf zu folgen. Wie alle Jetsprint Events wird auch Wanganui spannende und spektakuläre Action bieten.

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