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Abflüge sorgten in Gisborne für spektakuläre Action
10.02.07
Mit reichlich Action begeisterte die zweite Runde zur NZ Parker ENZED Jetsprint Championship Serie die zahlreichen Zuschauer in Gisborne am 03.02.07. Für Jetsprint Rennen ungewöhnlich starteten die 34 Teams zur Mittagszeit und fuhren bis in den frühen Abend hinein in drei Klassen ihre Ausscheidungsrunden. Hielten sich die Teams bei den Qualifikationsrunden noch dezent zurück, so verloren sie bei erreichen der Top 8 Ausscheidungsrunden vollends ihre Hemmungen. Dabei übertrieb es ein großer Teil der Teams und landete bei den spektakulären Manövern auf dem Trockenen.
Die NZ Lites machten den Auftakt zu einer actionreichen Veranstaltung
Als erstes war es an der kleinsten Klasse, der NZ Lite, ihre Top 8 Elimination zu absolvieren. Den „Abflug-Reigen“ eröffneten hier Simon und Gwen Callaghan, die sich nach einem Dreher auf dem Trockenen wiederfanden. Auch den zweitplatzierten der Auftaktrunde in Featherston, David Stone, erwischte es nach einem Dreher bei Vollgas. Während Callaghan und Stone mit ihren Booten lediglich aufs Trockene rutschten, verabschiedeten sich Collins Brown und Phil Mulvay nach einer Grundberührung mit einer spektakulären Rolle aus dem Rennen. Nach dem Abschied von David Stone dominierten Bryan und Marie Kelly bei den NZ Lites. Einzig Jeremy Bull konnte den Druck auf die Kellys aufrechterhalten, scheiterte aber in der Top 4 Elimination und musste sich mit Platz vier zufrieden geben.
Don Wood fuhr sich mit konstanten Leistungen auf den dritten Platz vor und überließ das Finale Bryan Kelly und Morris Edwards. Doch Edwards trat mit einem Leck im Kraftstofftank seines Bootes erst gar nicht zum Finale an und überließ Bryan Kelly kampflos den Sieg. Damit führt Kelly nun die Meisterschaft vor Don Wood, Jeremy Bull und David Stone an.
Catherine Smith flog mit High-Speed Dreher aus dem Rennen
Ein ähnliches Bild bot danach die Group A. Erneut boten die Teams harte und enge Rennen wie in Runde eins. Alle lagen in der Qualifikation und bei der Top 16 Runde innerhalb von wenigen hunderstel Sekunden Abstand. Doch kaum das die Top 8 Ausscheidungsrunde erreicht war, gingen die Teams aufs Ganze. Catherine Smith war mit ihrer Navigatorin Karen Deasy die erste, für die der Druck zu hoch wurde. Bei der Anfahrt zu einer Kurve ging sie mit Vollgas in einen Dreher und schleuderte bei weit über 100km/h von der Strecke. Glücklicherweise rutschte das Boot nur über das Land und überschlug sich nicht. Damit konnte Smiths Ehemann Garry die „Bling it on“ noch für seine Runde in der Top 8 Elimination Runde nutzten.
Champion Rex Briant sicherte sich mit einem Sieg die Meisterschaftsführung
Richard Burt setzte da an, wo er in Featherston aufgehört hatte und legte die Pace in der Group A vor. Mit Zeiten in den 55er sah es auch in Gisborne nach einem weiteren Sieg für Burt aus. Doch der amtierenden Group A Champion Rex Briant, mit seiner Startnummer 55 und einer 55,55 Sek. sorgte er für eine tolle Schnapszahl, konnte Richard Burt in die Top 4 Runde folgen. Burt, mit einem kleinen psychologischen Vorteil vor Briant, legte als erste los. Doch er übertrieb es, touchierte in der Mitte des Kurses Land und flog über eine Insel hinweg wieder auf den Kurs und blieb dann hoch und trocken direkt vor den Zuschauern im ENZED VIP Zelt mit Platz vier liegen. Damit war der Weg für Garry Smith und Ray Ferguson im Kampf um einen Platz neben Rex Briant, der es ohne Burt langsamer angehen konnte, im Finale frei.
Ferguson ließ Smith keine Chance und verwies ihn auf Platz drei. Im Finale zeigte der Champion Briant seine Klasse und holte sich den Sieg vor Ferguson. In der Meisterschaft führt Briant nun vor Richard Burt und Ray Ferguson. Garry Smith sicherte sich auf dem vierten Platz den Anschluß an die Spitze.
Caughey dominierte die Superboat Klasse
Hoch her ging es auch bei den Beaurepairs Superboats. Trotz einer begrenzten Teilnehmerzahl rissen packenden Rennen, wie sie enger nicht hätten sein können, die Zuschauer von den Plätzen. Während der amtierenden Superboat Champion Peter Caughey mit Zeiten von unter 54 Sekunden das Maß der Dinge war und souverän zu einem Sieg fuhr, musste sich der Sieger von Featherston nach einem Motoraussetzer mit Platz drei zufrieden geben. Daryl Hutton ereichte mit Caughey das Finale, war aber nicht in der Lage, die schnellen Zeiten von Caughey mitzugehen und wurde zweiter. Nicht an dem Start ging Erik Hoeksema. Nach dem Abflug in Featherston wartete Hoeksema noch auf wichtige Ersatzteile für die Reparatur. Die Meisterschaftsführung teilen sich nun punktgleich Bryan Smith und Peter Caughey. Daryl Hutton liegt nach zwei Runden auf Platz drei, gefolgt von Erik Hoeksema.
Runde drei zur Parker ENZED NZ Jetsprint Meisterschaft findet am 25.02. wieder zur klassischen Zeit, am Sonntag, statt. Meremere bei Auckland wird Gastgeber für die Halbzeit der Meisterschaft. Group A Champion Rex Briant warnt die Anfänger schon im Vorfeld, bloß nicht die Insel des Kurses zu berühen. Der lehmige Grund dort sorgte bereits häufig für spektakuläre Zwischenfälle.
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