Gisborne

 

Abflüge sorgten in Gisborne für spektakuläre Action

Peter Caughey war in Gisborne das Maß der Dinge

Twilight Rennen in Gisborne verspricht Action

Champion Caughey freut sich auf die zweite Runde der Meisterschaft

Champion Caughey freut sich auf die zweite Runde der Meisterschaft

31.01.07

Der amtierende Superboat Champion Peter Caughey freut sich auf die zweite Runde der NZ Parker ENZED Jetsprint Meisterschaft 2007 in Gisborne. „Es ist ein schnellerer Track als in Featherston und wir erwarten, das die großen Motoren von Bryan Smith und Daryll Hutton für einige sehr schnelle Zeiten gut sind,“ meinte Caughey.

Erik Hoeksema ist der Favorit für das Rennen in GisborneErik Hoeksema Favorit für die Runde in Gisborne

Ebenfalls sehr schnell, manchmal zu schnell, dürften auch Erik Hoeksema und sein feuerspuckendes Kompressormonster sein, das nach dem Überschlag auf der Ziellinie in Featherston mittlerweile wieder repariert worden ist. Durch den Überschlag rutschte Hoeksema nur um zwei zehntel Sekunden an einem sicher geglaubten Sieg vorbei. Seine Chancen sieht Caughey dabei realistisch. „Unser eher sehr bewegliches Sprintec Boot hat auf den größeren Kursen nicht die Vorteile wie auf den engeren. Es wird daher ein sehr, sehr enges Rennen.“ Doch Gisborne war für Caughey und sein Team bislang ein erfolgreiches Pflaster und so freuen sich alle auf ein paar gute Rennen.

Peter Caughey und seine Navigatorin Karen Marshall haben ihre Verständigungstechnik nach dem letzten Rennen verbessert. So zeigt Karen die Kurven nun etwas anders und sichtbarer für den Fahrer an. Damit vermeiden die beiden, das Peter auf dem engen, komplizierten Jetsprint Kursen einen falschen Abzweig nimmt.

Event in der Dämmerung ist zuschauer- und fahrerfreundlich

Caugheys Monstermotor soll auch auf den schnellen Tracks überzeugen
Das Team freut sich nun auf den Event in Gisborne am 03.02.07. Der Zeitplan für das Rennen lädt zum relaxen ein, denn die Rennen beginnen am späten Samstagnachmittag und sind gegen 19:30 Uhr zu Ende. „Das ist für die Zuschauer ideal und für die Fahrer, die nicht bis Mitternacht zurück nach Hause fahren müssen um am nächsten Morgen zur Arbeit zu gehen,“ sagte Peter Caughey. „Diese Rennen in der Abenddämmerung sind eine gute Die, besonders bei dem heißen Sommerwetter in Gisborne. Die Zuschauer können ihre Samstagsarbeiten erledigen und danach großartiges Entertainment erleben. Bringt ein Picknick mit.“



Der amtierende Champion Caughey geht auf Platz drei der Meisterschaft mit 27 Punkten in die zweite Runde. Mit einem Punkt Vorsprung liegt Erik Hoeksema auf Platz zwei hinter dem mit 30 Punkten Führenden Bryan Smith. Noch ist also alles offen in der Beaurepairs Superboat Klasse.

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Twilight Rennen in Gisborne verspricht Action

01.02.07

Nicht nur die 34 gemeldeten V8 Jetsprint Monster werden bei der zweiten Runde der NZ Meisterschaft in Gisborne für reichlich Action sorgen. Mit einem neuen Format wollen die Veranstalter den Zuschauern und Teams für ein Maximum an Unterhaltung am Samstagabend sorgen.

Twilight Rennen sorgt für Samstagabend Entertainment

Der Track in Gisborne wurde 2000 künstlich angelegt
Die Ausrichter des Gisborne Events, der Sun City Jetsprint Club, wird ein neues Format für den zweiten Lauf zur NZ Jetsprint Meisterschaft ausprobieren. So findet die Veranstaltung bereits am Samstag statt und nicht wie üblich an einem Sonntag. Die Qualifikationsrunden starten dabei mittags, gegen 12:30 Uhr, bevor es dann ab 17:00 Uhr mit den Elimination Runden richtig zur Sache geht. Die 16 schnellsten Teams der Qualifikation treten in den Ausscheidungsrunden gegeneinander an und nur die acht Schnellsten kommen dann in die nächste Runde. Dort kommen dann nur die vier Schnellsten weiter und schließlich bleiben nur zwei Finalisten übrig.


Das Ende der Rennen ist für 19:30 - 20:00 Uhr vorgesehen. Damit bekommen die Zuschauer tolles Entertainment für den Samstagabend und die Teams müssen am Sonntag nicht auf dem letzten Drücker nach Hause fahren.

Spannende Kämpfe bei den Beaurepaires Superboats erwartet

Bryan Smith schlug sich wacker gegen Hoeksema und Caughey
Die zweite Runde der Meisterschaft in Gisborne verspricht in der Topklasse der Jetsprinter, den großen Beaurepaires Superboats , reichlich Spannung. Nach einem spektakulären Sieg bei der ersten Runde in Featherston kommt Bryan Smith nach Gisborne. Nur ganz knapp hatte Smith vor Erik Hoeksema und dem amtierende NZ Champion Peter Caughey gewonnen. Während sich Hoeksema direkt auf der Ziellinie überschlug und somit wichtige Zehntelsekunden verlor und auf Platz zwei landete, nahm Caughey einen Turn falsch und rutschte auf Platz drei ab. Während Caughey an der Verständigung mit seiner Navigatorin Karen Marshall gearbeitet hat, konnte Hoeksema sein Kompressor V8 Monster wieder vollständig reparieren.

Die beiden werden in Gisborne sicherlich nichts unversucht lassen, Bryan Smith von seiner Führungsposition zu stoßen. Ebenfalls gute Chancen auf einen Sieg hat der Sieger der International Series vom November 2006, Daryl Hutton mit seinem riesigen 11ltr V8 Big Block Motor.

Starkes Starterfeld in der Group A verspricht tolle Rennen

Richard Burt zeigte Rex Briant das Heck
Mit 19 bestätigten Startern hat die Jetpro Group A ebenfalls reichlich Potential für spannende und spektakuläre Rennen. Mit einem Heimsieg rechnet hier der amtierende Group A Champion Rex Briant. Doch sicher kann er sich nicht sein. In der ersten Runde bekam er es mit Richard Burt zu tun, der sein neues, von Rex Briant gebautes „White Pointer“ Boot, gleich dazu benutzte Briant zu schlagen. Mit den Teams von Garry Smith und Ray Ferguson stehen zwei Kandidaten aus Hutt Valley bereit, auf Podiumsplätze zu fahren. Während Smith in der ersten Runde mit Problemen an seinem Motor nicht auf Touren kam und auf Platz fünf landete, konnte sich Ferguson bei seinem Debüt in der Group A gleich auf den vierten Platz fahren.

Garry Smith hat seinen Motor überarbeitet und hofft nun auf eine Verbesserung. Davon könnte auch seine Frau Catherine profitieren, mit der er sich das Boot teilt. Mrs. Smith und Navigatorin Suzanne Shirtcliff, die Frau von Smiths Navigator Mark Shirtcliff, waren in der ersten Runde die Publikumslieblinge und kamen auf einen tollen achten Rang. Auch in Gisborne wird sich das familieninterne Mr. und Mrs. Duell fortsetzten.

In der kleinsten Kategorie, den NZ Lites, wird es trotz der geringeren Leistung als bei den Superboats oder den Group A Booten, ebenfalls heiß hergehen. Angeführt werden die NZ Lites von Brian Kelly. Kelly fährt stets mit vollem Einsatz extrem schnelle Zeiten, die lediglich durch die limitierte Leistung der Motoren in der Lites Kategorie eingeschränkt wird.

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Peter Caughey war in Gisborne das Maß der Dinge

05.02.07

Mit einem blitzsauberen Sieg beim „Twilight Meeting“ in Gisborne konnte sich der amtierenden Champion Peter Caughey an die Spitze der Meisterschaft setzen. Trotz der einbrechenden Dunkelheit ließ sich Caughey nicht bremsen und verwies Daryl Hutton im Finale auf Platz zwei.

Einbrechende Dunkelheit konnte den amtierenden Champion nicht bremsen

Peter Caughey war in Gisborne das Maß der Dinge
Vor dem Rennen hatte Caughey aufgrund des offenen Layouts des Tracks in Gisborne erwartet, das hier pure Leistung mehr bringt als ein gutes Handling. Doch am Ende konnte er mit seinem ENZED Boot auch die leistungsstärkeren Boote hinter sich lassen. „Wir waren mit konstanten Zeiten immer vier oder fünf Sekunden schneller als die Konkurrenz,“ sagte Peter Caughey nach seinem Sieg. „Es war das erste Mal, das wir bei einbrechender Dunkelheit gefahren sind und es war schon ein wenig komisch, am Renntag erst spät aufzustehen und nicht wie sonst üblich um 06:30 Uhr.“


Foto: Ian Thornton

Nicht zuletzt halfen ihm auch einige Änderungen, die das Team am Motor und Jetantrieb vorgenommen hatten. „In der Mitte der Woche hat mein ENZED Team noch ein paar kleinere Veränderungen am Motor umgesetzt und danach sprach er sehr gut an und wir haben noch etwas Leistung gefunden,“ erklärte Caughey. „Wir brauchen noch etwas mehr Zeit bis wir den Jetantrieb auch so weit haben, aber der Motor läuft schon optimal.“

Erik Hoeksema trat nach dem Überschlag in Featherston nicht an

Nicht angetreten war der Publikumsliebling von Featherston, Erik Hoeksema. Im Finale der ersten Runde war er mit seinem Kompressorboot abgeflogen und wartete nun auf weitere Ersatzteile, die nicht rechtzeitig eintrafen. Ganz Sportsmann fragte Caughey bei Hoeksema nach, ob er nicht in seinem Boot antreten wolle um damit die Spannung zu erhöhen. Auch Graeme Mincham machte Peter Caughey das Angebot. Doch die beiden lehnten ab, weil sie sich voll und ganz auf das kommende Rennen in Meremere bei Auckland konzentrieren wollen.

Peter Caughey mag den Kurs in Gisborne sehr. „Es ist ein wirklich guter Track, der immer gut präpariert und gut geführt ist. Es ist immer großartig vor den Zuschauern in Gisborne zu fahren.“ Doch nun freut er sich bereits auf die dritte Runde der Meisterschaft in Auckland am 25. Februar. Hier werden neben Ian Ferguson auch ein paar mehr Superboats auftauchen.

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Abflüge sorgten in Gisborne für spektakuläre Action

10.02.07

Mit reichlich Action begeisterte die zweite Runde zur NZ Parker ENZED Jetsprint Championship Serie die zahlreichen Zuschauer in Gisborne am 03.02.07. Für Jetsprint Rennen ungewöhnlich starteten die 34 Teams zur Mittagszeit und fuhren bis in den frühen Abend hinein in drei Klassen ihre Ausscheidungsrunden. Hielten sich die Teams bei den Qualifikationsrunden noch dezent zurück, so verloren sie bei erreichen der Top 8 Ausscheidungsrunden vollends ihre Hemmungen. Dabei übertrieb es ein großer Teil der Teams und landete bei den spektakulären Manövern auf dem Trockenen.

Die NZ Lites machten den Auftakt zu einer actionreichen Veranstaltung

Collin Brown schmiß sein Boot spektakulär vom Kurs
Als erstes war es an der kleinsten Klasse, der NZ Lite, ihre Top 8 Elimination zu absolvieren. Den „Abflug-Reigen“ eröffneten hier Simon und Gwen Callaghan, die sich nach einem Dreher auf dem Trockenen wiederfanden. Auch den zweitplatzierten der Auftaktrunde in Featherston, David Stone, erwischte es nach einem Dreher bei Vollgas. Während Callaghan und Stone mit ihren Booten lediglich aufs Trockene rutschten, verabschiedeten sich Collins Brown und Phil Mulvay nach einer Grundberührung mit einer spektakulären Rolle aus dem Rennen. Nach dem Abschied von David Stone dominierten Bryan und Marie Kelly bei den NZ Lites. Einzig Jeremy Bull konnte den Druck auf die Kellys aufrechterhalten, scheiterte aber in der Top 4 Elimination und musste sich mit Platz vier zufrieden geben.

Don Wood fuhr sich mit konstanten Leistungen auf den dritten Platz vor und überließ das Finale Bryan Kelly und Morris Edwards. Doch Edwards trat mit einem Leck im Kraftstofftank seines Bootes erst gar nicht zum Finale an und überließ Bryan Kelly kampflos den Sieg. Damit führt Kelly nun die Meisterschaft vor Don Wood, Jeremy Bull und David Stone an.

Catherine Smith flog mit High-Speed Dreher aus dem Rennen

Catherine Smith flog vom Kurs und ließ dabei das Boot für ihren Mann heile
Ein ähnliches Bild bot danach die Group A. Erneut boten die Teams harte und enge Rennen wie in Runde eins. Alle lagen in der Qualifikation und bei der Top 16 Runde innerhalb von wenigen hunderstel Sekunden Abstand. Doch kaum das die Top 8 Ausscheidungsrunde erreicht war, gingen die Teams aufs Ganze. Catherine Smith war mit ihrer Navigatorin Karen Deasy die erste, für die der Druck zu hoch wurde. Bei der Anfahrt zu einer Kurve ging sie mit Vollgas in einen Dreher und schleuderte bei weit über 100km/h von der Strecke. Glücklicherweise rutschte das Boot nur über das Land und überschlug sich nicht. Damit konnte Smiths Ehemann Garry die „Bling it on“ noch für seine Runde in der Top 8 Elimination Runde nutzten.


Champion Rex Briant sicherte sich mit einem Sieg die Meisterschaftsführung

Rex Briant gewann die Group A vor Ray Ferguson
Richard Burt setzte da an, wo er in Featherston aufgehört hatte und legte die Pace in der Group A vor. Mit Zeiten in den 55er sah es auch in Gisborne nach einem weiteren Sieg für Burt aus. Doch der amtierenden Group A Champion Rex Briant, mit seiner Startnummer 55 und einer 55,55 Sek. sorgte er für eine tolle Schnapszahl, konnte Richard Burt in die Top 4 Runde folgen. Burt, mit einem kleinen psychologischen Vorteil vor Briant, legte als erste los. Doch er übertrieb es, touchierte in der Mitte des Kurses Land und flog über eine Insel hinweg wieder auf den Kurs und blieb dann hoch und trocken direkt vor den Zuschauern im ENZED VIP Zelt mit Platz vier liegen. Damit war der Weg für Garry Smith und Ray Ferguson im Kampf um einen Platz neben Rex Briant, der es ohne Burt langsamer angehen konnte, im Finale frei.

Ferguson ließ Smith keine Chance und verwies ihn auf Platz drei. Im Finale zeigte der Champion Briant seine Klasse und holte sich den Sieg vor Ferguson. In der Meisterschaft führt Briant nun vor Richard Burt und Ray Ferguson. Garry Smith sicherte sich auf dem vierten Platz den Anschluß an die Spitze.

Caughey dominierte die Superboat Klasse

Das Maß der Dinge in Gisborne - Champion Peter Caughey
Hoch her ging es auch bei den Beaurepairs Superboats. Trotz einer begrenzten Teilnehmerzahl rissen packenden Rennen, wie sie enger nicht hätten sein können, die Zuschauer von den Plätzen. Während der amtierenden Superboat Champion Peter Caughey mit Zeiten von unter 54 Sekunden das Maß der Dinge war und souverän zu einem Sieg fuhr, musste sich der Sieger von Featherston nach einem Motoraussetzer mit Platz drei zufrieden geben. Daryl Hutton ereichte mit Caughey das Finale, war aber nicht in der Lage, die schnellen Zeiten von Caughey mitzugehen und wurde zweiter. Nicht an dem Start ging Erik Hoeksema. Nach dem Abflug in Featherston wartete Hoeksema noch auf wichtige Ersatzteile für die Reparatur. Die Meisterschaftsführung teilen sich nun punktgleich Bryan Smith und Peter Caughey. Daryl Hutton liegt nach zwei Runden auf Platz drei, gefolgt von Erik Hoeksema.

Runde drei zur Parker ENZED NZ Jetsprint Meisterschaft findet am 25.02. wieder zur klassischen Zeit, am Sonntag, statt. Meremere bei Auckland wird Gastgeber für die Halbzeit der Meisterschaft. Group A Champion Rex Briant warnt die Anfänger schon im Vorfeld, bloß nicht die Insel des Kurses zu berühen. Der lehmige Grund dort sorgte bereits häufig für spektakuläre Zwischenfälle.

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