Finals in Featherston

 

Peter Caughey ist Jetsprint Rekordchampion

Jetsprint Meisterschaft 2007 spektakulär entschieden

Finale der Jetsprint Meisterschaft 2007 steht in Featherston an

Champion Caughey bereitet sich auf ein packendes Finale vor

Teams aus Hutt Valley stehen gut in der Meisterschaft

Teams aus Hutt Valley stehen gut in der Meisterschaft

27.04.07

Die Teams aus dem beschaulichen Hutt Valley haben sich in Spitzenpositionen der neuseeländischen Jetsprint Meisterschaft vorgearbeitet. Gleich drei Teams engagieren sich in dieser Saison in die Parker ENZED Jetsprint Meisterschaft und alle haben bislang eine beeindruckende Leistung an den Tag gelegt.

Nicky und Ray Ferguson mit Chance auf den Titel in ihrer ersten Saison

Die Fergusons könnten ihren ersten Titel in ihrer Rookie Saison einfahren
Angeführt wird die Hutt Valley Truppe von Ray und Nicky Ferguson, die in diesem Jahr in die Jetpro Group A aufgestiegen sind. Bislang konnte das Paar einige ihrer wesentlich erfahreneren Konkurrenten mit tollen Platzierungen ziemlich verwirren. Ray Ferguson hat sich dabei als hoch begabter Fahrer erwiesen und sein Frau Nicky zeigt die Richtung in den engen Jetsprint Tracks an. Zusammen sind sie ein formidables Paar. Bei 20 Teams, die in der Group A Meisterschaft um den Titel kämpfen, führen die Fergusons im Moment das Gesamtklassement an.




Allerdings müssen die Teams ihr schlechtestes Ergebnis der sechs Runden umfassenden Meisterschaft streichen und da Ray und Nicky in dieser Saison ziemlich konstant punkten konnten, rutschen sie im Moment mit dem Streichergebnis bis auf den dritten Platz der Meisterschaft zurück. Das Duo hat sich in der gesamten Saison heftige Kämpfe mit dem amtierenden Group A Champion Rex Briant und dem Pace Setter 2007, Richard Burt, geliefert. Wenn die beiden nun auf dem Tauherenikau Kurs bei Featherston am kommenden Wochenende beim Finale einen Sieg einfahren können, dann würden sie bereits in ihrer ersten Saison den Titel holen. "Wir werden am Sonntag voll auf Sieg fahren, wenn wir schon in unserer ersten Saison den Titel holen könnten, dann würde das unsere Träume bei weitem übertreffen," meinte Ray Ferguson.

Shane Wod mit mehr als nur einem glänzenden Boot

Shane Wood zeigte in seiner ersten Saison bislang tolle Leistungen
Auch Shane Wood und Lisa MacGibbon haben in ihrer ersten Saison in der Group A bereits brillante Momente gezeigt. Mit einem neuen Boot konnte die beiden viele mit einer makellosen Präsentation des Teams und des Equipment beeindrucken. Shane Wood ging immer mit einem glänzenden Boot an den Start. "Durch meine Firma "Ultra Groom", die unsere Jetsprint Kampagne unterstützt, sind wir in der Lage sicherzustellen, das unserer Material immer gut aussieht," kommentierte Shane Wood. Doch das Team sieht nicht nur gut aus, sondern es schlägt sich auch gut. So konnte Shane Wood gleich beim ersten Mal bis in die Eleminationrunden vorfahren und wurde sechster. Es folgte ein vierter Platz in der vierten Runde. Das zeigt, das Shane und Lisa das haben, was man braucht um nach ganz vorne zu kommen und ihre Erfahrung wächst.

Glen und Marie August sammeln noch Erfahrungen

Glen und Marie August lernen die notwendigen Tricks schnell
Glen und Marie August sind ein weiteres Team, das Lower Hutt bei den nationalen Jetsprint Meisterschaften repräsentieren und 2007 ihre erste volle Saison absolvieren. Das Team muß noch die Tricks lernen, wie man das Setup eines Bootes für die unterschiedlichen Kurse in Neuseeland einstellt. Bislang klappte das ganz gut und die Augusts lagen bei jedem Event immer in der erste Hälfte der Teams. Mit dem Tauherenikau Track folgt nun ein bereits bekannter Kurs für die Augusts. In Featherston fand bereits der Saisonauftakt im Januar statt und jetzt kehren die Teams zum Finale hierhin zurück. Glen und Marie hoffen nun darauf, dass sie das Setup hier gut hinbekommen.


"Es gibt eine Menge Tricks beim Setup dieser Boote, die die erfahreneren Teilnehmer über Jahre gelernt haben. Mit der Chance am kommenden Sonntag noch einmal in Featherston zu starten, wo wir bereits im Januar Erfahrungen sammeln konnten, hoffen wir etwas weiter nach vorne zu kommen," sagte Glen.

Am Sonntag, dem 29.04.07, werden die Teams aus Hutt Valley noch einmal zum Finale der Saison 2007 ihr Bestes geben und mit Chance den ein oder anderen alten Hasen enthronen.

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Champion Caughey bereitet sich auf ein packendes Finale vor

28.04.07

Dem viermalige NZ Jetsprint Champion Peter Caughey steht an diesem Wochenende das Finale der Meisterschaft 2007 in Featherston bevor. Caughey und sein ENZED Team gehen mit fünf Punkten Vorsprung als Führende in das Finale. Doch das Regelwerk gibt den neuseeländischen Jetsprintern die Möglichkeit, ihr schlechtestes Ergebnis aus den sechs Runden zu streichen und das könnte das Klassement kräftig durcheinander wirbeln. Auch Daryl Hutton ist noch in Reichweite des Titels und Peter Caughey kann es sich nicht leisten, es auf die leichte Schulter zu nehmen. Zwar startete der Champion mit dem besten Boot in die Saison, doch die Konkurrenz schlief nicht und verbesserte sich im Verlauf der Saison zusehends.
Peter Caughey und Karen Marshall stehen kurz vor einem weiteren NZ Titel
Maschine seit zwei Saisons ohne größere Revision

„Normalerweise werden die Motoren jedes Jahr neu aufgebaut. Unser läuft jetzt allerdings seit gut zwei Jahren ohne, dass wir ihn öffnen mussten. Nicht viele Boote fahren so viele Rennen und über zwei volle Saisons ohne größere Erneuerungen. Ich bin sehr froh darüber.“ Natürlich überprüft Caughey´s Team die Maschine mit regelmäßigen Tests und hat ein waches Auge auf den Informationen des MoTeC Dataloggers. Alles in Allem ist eine 200kg schwere Maschine mit rund 1000PS aber sehr anfällig und die Frage lautet: Wird sie noch ein weiteres Rennen durchhalten?

Caughey baut sicherlich darauf: „Es könnte ein hartes Rennwochenende werden, doch Featherston ist für uns ein großartiger Track für uns zum Fahren. Das Sprintec Boot passt sehr gut dazu, vorausgesetzt wir bleiben ohne Probleme.“ Peter Caughey und seine Navigatorin Karen Marshall hatten bei dem ersten Rennen in Featherston zum Auftakt der Saison leichte Probleme mit der Navigation auf dem Kurs und das kostete das Team einige Punkte. „Wir hoffen, das unsere neue Gegensprechanlage diesmal den Unterschied machen wird,“ sagte Caughey. „Beim ersten Rennen gab es noch Verständigungsprobleme.“

Das Finale verspricht hart und spektakulär zu werden und es werden zahlreiche Zuschauer erwartet. „Wir erwarten ein volles Haus,“ meinte Caughey. „Doch wir sind alle gut vorbereitet und hoffen, dass möglichst viele in den Pits vorbeikommen und uns einen guten Tag wünschen. Wir haben in der Mittagspause auch eine Autogrammstunde.“

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Finale der Jetsprint Meisterschaft 2007 steht in Featherston an

26.04.07

Die drei Titel der NZ Jetsprint Meisterschaft 2007 werden erst in der letzten Runde zur Meisterschaft in Featherston am 29.04.07 ermittelt. Auf dem Oldfield Aqatrack in der Nähe von Featherston darf daher ein riesiges Spektakel um die letzten Punkte erwartet werden. Während es bei den gut 20 Startern in der Jetpro Group A gut fünf Teams sind, die noch Aussichten auf den Titel haben, kämpfen bei den großen Beaurepairs Superboats noch drei Teams um eine Position auf dem Podium. Und auch in der NZ Lite Kategorie sind noch lange nicht alle Plätze vergeben.

Beaurepairs Superboats bieten die größte Show

Peter Caughey hat beste Aussichten auf den Titelgewinn
Die größte Show werden sicherlich wieder die Superboats bieten. Knapp ein halbes Dutzend dieser Methanol betriebenen Rennboote werden das Finale in Angriff nehmen. Duncan Wilson wird hier mit dem ehemaligen Boot von Ian Easton sein Debüt geben. Ebenfalls den ersten Start in der Superboat Klasse wird Pat Dillon mit seinem neuen, von einer Ford Kompressor Maschine befeuerten Boot machen. Bei letzten Rennen in Featherston gewann Erik Hoeksema mit einem denkbar knappen Vorsprung von ein paar hunderstel Sekunden. Allerdings überschlug er sich dann bei der Zieldurchfahrt spektakulär. Diesmal soll es bei Hoeksema klappen und er will den drei Kontrahenten um den Titel das Leben schwer machen.


Peter Caughey, Daryl Hutton und Bryan Smith liegen eng beieinander an der Spitze der Meisterschaft und jeder von ihnen will sich den Titel sichern. Bislang gewann Bryan Smith alle Rennen in Featherston und er plant auch beim Finale keine Ausnahme davon zu machen.

Fünf Titelanwärter in der Jetpro Group ARichard Burt setzte den amtierenden Champion unter Druck

Gleich fünf Teams in der Jetpro Group A kommen noch für einen Titelgewinn in Frage. Allen voran führt der amtierende Champion Rex Briant die Meisterschaf vor der letzten Runde an. Doch er ist nicht frei von Streß. In der vierten Runde patzte er in den Qualifikationsrunden und verpasste den Einzug in die Eleminationrunden und damit wertvolle Punkte. Zwar schlug Briant in Runde fünf mit einem Sieg zurück, wurde aber von Richard Burt, der bereits die ersten beiden Runden der Saison gewonnen hatte, und Ray Ferguson stark unter Druck gesetzt. Bei seinem Heim Grand Prix in Featherston hofft Newcomer Ray Ferguson auf seinen ersten Sieg. Bislang zählt er zu den konstantesten Fahrer der Serie und lag stets auf einem der Top-Vier Plätze.

Auch ohne Titelchancen auf einen Sieg aus

Ebenfalls mit einer Chance auf den Titel und auf einen Podiumsplatz kommen Robert Stubbs und Garry Smith nach Featherston. Smith, der nur wenig entfernt vom Oldfield Track lebt, war bislang stets unter den Führenden zu finden. Stubbs beeindruckte jeden mit der Speed, mit der er in seiner ersten Jahr in der Jetsprint Meisterschaft sogar gegen den Champion Rex Briant antrat. Jeder der fünf Teams könnte das Finale und damit den Titel noch gewinnen. Gewinnen können aber auch noch Simon Campbell, der in die Meisterschaft zurückkehrt und Shane Wood, der einen speziellen Grund für einen Sieg hat. Er will einem erst kürzlich verstorbenen Familienmitglied einen Sieg widmen. Dass er das in seiner ersten Saison bei den Jetsprintern schaffen könnte, das hat er in der vierten und fünften Runde mit einer eindrucksvollen Leistung bereits gezeigt.
Die Kellys haben den Titel so gut wie in der Tasche
NZ Lite Titel in der Hand der Kelly´s

In der NZ Lite Kategorie haben Bryan und Marie Kelly den Titel mit einem Start in Featherston bereits in der Tasche. Doch um die beiden verbleibenden Podiumsplätze wird noch heftig gekämpft. David Stone und Jeremy Bull sind hier in der besten Position und können noch um den Vizetitel kämpfen. Mit über 40 Teams am Start in Featherston und zu erwartenden Kämpfen in allen drei Klassen der NZ Parker ENZED Jetsprint Meisterschaft, wird es sicherlich ein überaus packendes Finale geben.

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Jetsprint Meisterschaft 2007 spektakulär entschieden

01.05.07

Mit einem Sieg beim Finale in Featherston sicherte sich Peter Caughey den fünften Gewinn der NZ Superboat Meisterschaft. Caughey ist damit der beste neuseeländische Jetsprinter aller Zeiten.

Fünfter Meisterschaftsgewinn für Caughey

Wieder einmal waren Peter Caughey und seine Navigatorin Karen Marshall das Maß der Dinge bei den Beaurepairs Superboats und gewann souverän das Finale und damit seinen fünften NZ Titel. Die Zuschauer waren wie bei den Rennen zuvor von der Show, die die Superboats auf den engen Jetsprint Kurs boten, begeistert. Nicht unbeteiligt war daran auch Zuschauerliebling Erik Hoeksema, der mit einem wilden Abflug die Leute von den Sitzen riss. Erik Hoeksema flog spektakulär von der Strecke und überschlug sich

Hoeksemas Maschine machte schlagartig auf einem der schnellsten Teilstücke „Feuer aus“ und Hoeksemas Boot katapultierte steuerlos in die Luft als es über eine der Insel raste. Nach dem Aufprall auf eine weitere Insel blieb das Boot schließlich kopfüber im Startbereich liegen. Die Sicherheitscrew war sofort zur Stelle und rettete Erik Hoeksema und seinen Navigator Andy Dahl, die kopfüber im Wasser liegend eingeklemmt waren. Die beiden mussten über Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben. Erik Hoeksema und Andy Dahl trugen bei dem Unfall Prellungen und blaue Flecken davon. Sie werden aber schon bald wieder völlig genesen sein. In der Meisterschaft sicherte sich Daryl Hutton den zweiten Platz vor Bryan Smith.

Rex Briant verteidigte seinen Group A Titel erfolgreich

Rex Briant verteidigte erfolgreich seinen Titel
Der Wettkampf in der Parker ENZED Jetsprint Meisterschaft 2007 hat viele harte Duelle gesehen. Immer mit dabei waren die Teams der streng kontrollierten Group A, deren Teams für zahlreiche packende Kämpfe verantwortlich waren. Der amtierende NZ Group A und ehemalige World Champion Rex Briant, musste hart kämpfen um seinen Titel gegen den jungen Richard Burt zu verteidigen. Burt und Briant gewannen je drei der sechs Rennen in der Meisterschaft. Am Ende siegte dann aber doch die Erfahrung über jugendliches Engagement und Briant holte sich den dritten NZ Group A Titel in Folge. Damit setzte Briant auch gleichzeitig einen neuen Rekord für die Group A.


Briant kommentierte seinen Sieg und sagte, das er Burt in dieser Saison nicht in der Pace hätte schlagen können, aber er hat von seiner Erfahrung profitiert und konstante Top-Platzierungen eingefahren während Burt ein paar Erfahrungen mit Ausfällen machen musste. Das hatte den entscheidenden Unterschied ausgemacht. Den dritten Platz in der Group A holte sich Hutt Valley Pilot Ray Ferguson. Für seine allererste Saison eine hervorragende Leistung.

Bryan Kelly sicherte sich mit sechs Siegen die NZ Lite Meisterschaft

Die NZ Lite Kategorie bietet mit den limitierten technischen Modifikationen um die Kosten gering zu halten eine ideale Plattform für Anfänger im Jetsprint Sport. Die NZ Lite wurden 2007 von Bryan und Marie Kelly dominiert, die alle sechs Rennen souverän gewannen und so mit dem bestmöglichen Ergebnis die Meisterschaft holten. David Stone konnte sich nach einem Kampf über die gesamte Saison Jeremy Bull vom Hals halten und so den zweiten Platz in der Meisterschaft einnehmen. Die Kelly´s haben zwischenzeitlich verkündet, dass sie nun den Mut gefasst haben, in der nächsten Saison in die Jetpro Group A aufzusteigen. Damit dürften Bull und Stone zu den Top Favoriten bei der nächsten Meisterschaft zählen.

Für die Parker ENZED Champions ist nun vorerst Winterpause. Erst spät im Oktober 2007 soll es mit der Serie 2007/2008 weitergehen.

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Peter Caughey ist Jetsprint Rekordchampion

20.05.07

Mit dem Sieg beim Finale der Jetsprint Meisterschaft 2007 in Featherston sicherte sich das Jetsprint Ass Peter Caughey seinen insgesamt fünften Meistertitel. Damit holte sich der Champion den vierten NZ Titel in Folge. Keine schlechte Leistung in dem Land, in dem die Jetsprintrennen sozusagen erfunden worden sind.

Erik Hoeksema verunfallte beim FinaleUngebremst krachte Hoeksema über die Insel und überschlug sich

Das Jetsprintrennen keineswegs einfach und ungefährlich sind, das musste Erik Hoeksema beim Finale schmerzlich feststellen. Sich mit einem kleinen, 500kg schweren Boot, angetrieben von über 1000PS, auf engen und flachen Gräben zu bewegen und dabei Beschleunigungen von unter drei Sekunden bis zur Höchstgeschwindigkeit von 130km/h vollkommen ohne Bremsen zu beherrschen ist mehr als schwierig. Ein kleiner Fehler, menschlich oder technisch bedingt, reicht dabei aus um mit dem Feuer zu spielen. Erik Hoeksema´s Boote sind bekannt für ihren puren Leistungsaustoß und kombiniert mit seinem Fahrstil bieten sie immer eine gute Show.

Allerdings ließ in beim Finale in Featherston die Technik im Stich. „Erik katapultierte sich gerade die Gerade hinunter, als sein Motor plötzlich ausging. Ohne Wasserstrahl kann man ein Jetsprintboot weder lenken, noch bremsen. Er schlug also ungebremst auf die erste Insel auf, stieg in die Luft, kracht auf die nächste Insel und rollte darüber bis in das Wasserbecken, wo wir die Startvorbereitungen trafen,“ sagte Peter Caughey. „Wir lagen bereits dort und machten uns für unseren nächsten Lauf bereit. Meine Crew rannte gleich zu dem kopfüber liegenden Boot von Erik und leistete Hilfe. Während Navigator Andy Dahl sich selber befreien konnte, klemmte sich der Helm von Erik ein und er blieb eine ganze Zeit unter Wasser gefangen.“ Erik Hoeksema wurde ins Krankenhaus gebracht und dort mit dem Verdacht einer Rückenverletzung untersucht. „Erik hatte bereits einige schwere Unfälle in der Vergangenheit,“ meinte Caughey. „Aber jedes Mal kam er glimpflich davon und kehrte schnell zurück. Wir könnten uns schon darauf freuen, ihn in der nächsten Saison wieder fahren zu sehen.“

Sprintec Boot bot durch weniger Gewicht Vorteile

Peter Caughey fuhr seinen fünften NZ Jetsprint Titel ein
Das Risiko lauert bei Rennen mit diesen hochgezüchteten Jetsprintbooten überall und man kann nicht einfach aufgeben, nur weil ein Rivale gerade verunfallt ist. Peter Caughey ist davon überzeugt, dass er auf dem Track in Featherston mit seinem Boot einen Vorteil hatte, denn es ist um einiges leichter als die der Konkurrenz. „Das ist einer der technischen Kurse und man muß seinen Schwung mitnehmen. Unser Sprintec Boot liegt satter und besser, je härter man damit fährt. Wir haben gesehen, das wir auf dem Kurs an Stellen, wo die schwereren und stärkeren Boote in den engen Kehren Schwierigkeiten bekommen haben, schneller herangehen konnten,“ erklärte Caughey.


„Wir konnten durch richtige Trimmung eine gute halbe Sekunde pro Runde gutmachen und so langsam aber sicher an das Optimum herankommen. Dabei blieben wir konzentriert und hörten nicht auf, auch wenn wir ein oder zwei Sekunden auf die anderen gutgemacht hatten.“ Ein Erfolgsrezept wie sich zeigte. Caughey legte mit einer 45,97 Sek. die Bestzeit auf den Kurs von Featherston und holte sich den Sieg und den Titel in der Beaurepairs Superboat Championship 2007. Enttäuschung zeigte der zweitplatzierte Daryl Hutton. Er fuhr während der Qualifikationsrunden eine 49,52 Sek. und verlor dann im Finale gegen Caughey mit einer 51,65 Sek. recht hoch. Während Caughey sich mit dem Sieg seinen fünften Titel sicherte, war es für seinen Navigatorin Karen Marshall der dritte Titel in Folge. „Wir hatten in Featherston gleich drei neue Fahrer in der Klasse und das hat uns richtig ermutigt. Darunter auch Duncan Wilson, der von der Group A aufgestiegen war und sich den 640ci BigBlock von Ian Easton gekauft hatte,“ meinte Caughey zur Motivation im Rennen.“

Gesamtpaket ausschlaggebend für den Titelgewinn

Es war eine lange Saison für alle Teams. Caughey dankte besonders seinem Team für den Gewinn des fünften NZ Titels. „Große Anstrengungen, viel Vorbereitung und ein fantastisches Team und ein tolles Sprintec Boot. Alles funktionierte hervorragend. Der Motor, der Jetantrieb und natürlich die Crew. Ein gutes Boot zu bauen ist eine Sache, es zu Tunen und weiterzuentwickeln eine andere. Dabei haben mir alle geholfen.“ so Caughey. Als nächstes steht für den alten und neuen Champion Caughey eine Rennpause an. Erst in gut sechs Monaten geht es mit dem Auftakt zur neuen Saison wieder rund.

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