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Neuer Veranstalter für den Formula 1 Powerboating Grand Prix in Stralsund
Der ADAC veranstaltet vom 2. bis 4. August in Stralsund erstmals ein Rennen zur "UIM Formel 1 Powerboat-Weltmeisterschaft". Bei dem zum 2. Male stattfindenden German Grand Prix werden insgesamt 20 Boote aus zwölf Nationen auf der Ostsee am Start stehen und dort ihren sechsten Lauf austragen. 
Die Hansestadt reiht sich damit nach 2001 wieder in die Riege der prominenter WM-Austragungsorte wie Helsinki, Budapest oder Abu Dhabi ein. Promotet wird dieser WM-Lauf von der ADAC Motorsport GmbH in München. Sportlicher Ausrichter ist eine neue ADAC Veranstaltergemeinschaft, die sich aus den vier Regionalclubs Hansa, Schleswig-Holstein, Ostwestfalen-Lippe und Berlin-Brandenburg zusammensetzt.
Die Rennpiloten bieten in Stralsund Motorbootsport "zum Anfassen". Und das fast im wahrsten Sinn des Wortes. Nirgendwo bei einem Motorbootrennen haben die Zuschauer die Möglichkeit, die Rennpiloten auf dem Wasser so hautnah zu verfolgen wie im Hafenbecken der Hansestadt. Fast in aller Munde ist der Italiener Guido Cappellini, der im vergangenen Jahr bereits zum sechsten Mal die Weltmeisterschaft für sich entscheiden konnte. Der Ausnahmesportler will auch in diesem Jahr den Cup nach Italien holen. Dass er jedoch nicht unschlagbar ist, zeigt das letzte Rennen in Helsinki, wo der Franzose Philippe Dessertenne siegte. Im Stralsunder Hafen kann bereits eine erste Vorentscheidung in der Weltmeisterschaft fallen. Bislang fanden Rennen in Portugal, Italien (zweimal), Finnland und Ungarn statt. Nach dem Lauf in Stralsund ist Saison-Halbzeit. Danach reisen die Teams nach Malaysia weiter. Pro Rennen erhalten die zehn besten Piloten Punkte .
Neben der Formel 1 "H2 O", wie diese WM-Serie gerne auch amüsant tituliert wird, verwöhnt zusätzlich ein attraktives Rahmenprogramm alle Zuschauer. Dabei treten die ADAC YoungStars des ADAC MSG Motorboot Cup in Aktion. In dieser Nachwuchsserie bildet der ADAC die Champions von morgen aus. Gestartet wird mit einem flotten, kostengünstigen Katamaran, der über einen 40 PS-Tohatsu-Serienmotor verfügt und als ideal zum Lernen gilt.
Tageskarten sind unter der Tickethotline 030/86 86 111 erhältlich.
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Vorbereitungen für den F 1 Grand Prix in der heißen Phase
In zehn Tagen dröhnen die Motoren. Dann bekommt auch die Hansestadt Stralsund ihre Formel-Eins-Strecke. Am 3. und 4. August veranstalten der ADAC und die Stadt Stralsund den insgesamt sechsten Lauf zum Formula 1 Powerboat Grand Prix. Helsinki, Dubai und Budapest sind die Namen anderer ausrichtender Städte; zu diesem illustren Kreis gehört dann auch die Hafenstadt in Vorpommern. Parallel zur Formel Eins werden auch drei Läufe des Formel ADAC-Cups ausgetragen, einer Klasse, in der alle Boote und Motoren baugleich sind und allein das Können der Fahrer über Sieg und Platzierungen entscheidet.
Die Vorbereitungen sind inzwischen in vollem Gange, die Planungen für die infrastrukturelle Bewältigung der Veranstaltung abgeschlossen. ”Die Zusammenarbeit mit der Stadt Stralsund und den beteiligten Ämterf muss hier noch einmal hervorgehoben werden - selten hat der ADAC eine Kommune so offen für eine motorsportliche Veranstaltung erlebt”, so Gerd Wachter, Rennverantwortlicher des veranstaltenden ADAC.
Tribünenkarten aller Kategorien sind bei der unter der Ticket-Hotline 030/86 86 111 zu erhalten. Am Veranstaltungswochenende selbst sind Tageskassen eingerichtet. Diese stehen an den Brückenzugängen Neue Semlowerstraße, Langenstraße und Hafenstraße/Am Langen Kanal.
Die Preise der Karten:
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Tribüne Sitzplatz
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Sa. 20,- Euro, So 30,- Euro
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Stehplatz und Fahrerlager
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Sa. 10,- Euro, So- 20,- Euro
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Mole Stehplatz
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Sa. 5,- Euro, So. 10,- Euro
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Wenn möglich sollten die Besucher öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Wer dennoch mit dem Auto anreist, sollte dem Parkraum-Leitsystem folgen. Die Veranstalter raten auch, aufgrund des erwarteten erhöhten Verkehrsaufkommens ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen.
Die Fahrer selbst werden ab Donnerstag in Stralsund eintreffen. ”Wer Tickets für den Sonnabend oder Sonntag erworben hat, kann dann hautnah dabei sein, wenn die Boote zu Wasser gelassen werden und die Teams an den Technik-Check gehen”, so Wachter weiter. Das sei das Besondere an diesem Powerboat-Event im Vergleich zu anderen Wettkämpfen. Da es sich nicht um Offshore-Rennen handele, bei denen die Rennaction mehrere Kilometer auf dem Wasser stattfinde, könnten die Zuschauer alles hautnah verfolgen, von der Rennvorbereitung bis zum Rennen selbst.
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