14. Dez. 2014

@ Raffaello Bastiani

Perfekte Saison für “Fazza”

Sie hatten den Gesamtsieg bereits fest in der Tasche und sie waren unterwegs um nagelneuen Maschinen zu testen. Doch das alles konnte Arif Al Zaffain und Nadir Bin Hendi in der „Fazza“ dennoch nicht davon abhalten auch beim finalen Lauf der Saison, dem Emirates Airline XCat Grand Prix den Sieg zu holen. “Das war sehr gut, insbesondere da wir an diesem Wochenende die neuen Maschinen ausprobiert haben und sehen wollten, ob wir ein ganzes Rennen damit fahren können. Das haben wir dann glücklicherweise auch geschafft,“ so Nadir Bin Hendi. „Das ist ein neuer Start mit diesen Maschinen und wir sind sehr glücklich, dass wir das Rennen gewinnen konnten.“ Nach einem kurzen Problem mit der Elektrik zu Beginn des Wochenendes, durch das die „Fazza“ bei der Emaar Pole Position lediglich auf einem siebten Platz landete, stürmte sie beim Start des Rennens in Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Da das “Fazza” Duo mit neuen 4-Takt Außenbordern unterwegs war, die erst in Kürze zugelassen werden, entschied man sich zu einem Start ohne punktberechtigt zu sein.

Damit rückte das Augenmerk beim Finale voll und ganz auf den Kampf um die noch offenen Podiumsplatzierungen in der UIM Skydive Dubai XCat Serie 2014. Nach den Chancen auf eine Wiederholung des riesigen Erfolges mit dem vorzeitigen Titelerfolgen im nächsten Jahr, meinte Nadir Bin Hendi,“ Wir versuchen unser Bestes. Wir arbeiten stets hart für so etwas und werden sehen, was 2015 passiert.“ Im Rennen waren es nur die Teamkollegen Salem Al Adidi und Jay Price, die mit ihrer „Dubai“ das Tempo der “Fazza” mitgehen konnten und sich nach einem ebenfalls beeindruckenden Start aus den hinteren Rängen zu Beginn eine tolles Kopf-an-Kopf Rennen um die Führung lieferten. Am Ende blieb dann jedoch Platz zwei. Der war ausreichend um sich in der Gesamtwertung auch den zweiten Platz vor der „T-Bone Station“ von Luca Fendi und Giovanni Carpitella zu sichern, die das Rennen auf einem enttäuschenden sechsten Platz beendeten. Auf dem verbliebenen Podiumsplatz des Emirates Airline XCat Grand Prix kamen die Italiener Alfredo Amato und Marco Pennesi vom “Videx” Team. Für die beiden die erste Top-3 Platzierung in dieser Saison.

@ Raffaello Bastiani

Jay Price fuhr sich mit der “Dubai” auf den Gesamtrang zwei nach vorne

Jay Price zeigte sich von seinem zweiten Platz und seiner und Al Adidis Leistung begeistert. „Es begann etwas unruhig beim Testen und der Qualifikation, aber dann haben wir die Probleme gelöst und ich denke ab dem Speed Cat Run gestern lief es für uns sehr gut,“ so Price. „Unsere größten Bedenken galten dem Start. Der achte Startplatz ist nicht gerade ein guter Platz. Aber wir haben uns durchgekämpft und das hat sich am Ende der ersten Runde in einem fünften, sechsten Platz ausgezahlt. Danach haben wir das Boot richtig fliegen lassen um mit den anderen mitzuhalten und haben sie dann einer nach dem anderen gepackt. Für mich ist das das aufregendste Rennen. Man gewinnt nicht einfach in Führung liegend, sondern man kämpft sich von hinten nach vorne und verdient sich jede Position. Das ist für mich das ultimative Rennen. Wenn man richtig kämpfen und bis ans Limit gehen muß. Ich meine, wir haben ein paar Mal die Kontrolle über das Boot verloren als wir in der Luft waren, aber wir konnte halt nicht zurück.“

Ebenfalls feiern konnte das “Mouawad” Team Joakim Kumlin und Gary Ballough, die auf dem vierten Platz des Emirates Airline XCat Grand Prix landeten. Eigner und Teammanager Omar Danial zeigte sich nach einer problembehafteten Saison von Platz vier und dem sechsten Gesamtrang in der Serie begeistert. Auch gute Leistungen zeigten die beiden Wildcard Teams aus Abu Dhabi, die beide das Rennen beenden konnten und auf Platz neun und zwölf landete. In der nächsten Saison will das Team die gesamte Serie bestreiten. Die UIM Skydive Dubai XCat World Series 2015 beginnt dann wieder im Februar in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Serie hat dann ein paar aufregende Neuigkeiten im Gepäck, darunter neue Veranstaltungsorte und die Einführung von neuen, zuverlässigen und umweltfreundlichen 4-Takt Außenbordern für alle Boote.

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