06. Dez. 2014

www.travel.groupon.de

@ Raffaello Bastiani

14ter WM-Titel für das Victory Team

Mit einem weiteren erstklassigen Sieg sicherten Arif Al Zaffain und Nadir Bin Hendi beim zweiten und finalen Rennen des Grand Prix of Abu Dhabi den insgesamt vierzehnten WM-Titel für das Victory Team. Das Duo ging mit der „Victory“ von der Pole Position aus ins Rennen und mußte sich lediglich bei dem Run auf die erste Markierungsboje etwas gegen Luca Fendi und Giovanni Carpitella in der „LFF 10“ wehren, bevor sie auf und davon fahren konnten. Für Al Zaffain und Bin Hendi war es der fünfte von sechs möglichen Siegen in dieser Saison und ein weitere Demonstration ihrer absoluten Überlegenheit in der Class 1. Sie gewannen das Rennen über 10 Runden mit einem komfortablen Vorsprung von 54,42 Sekunden. Wie schon im ersten Rennen konnten die Verfolger „Team Abu Dhabi“ und „LFF 10“ im weiteren Verlauf das Tempo der “Victory” nicht mitgehen und reihten sich dahinter ein. Während es die “New Star Poliform” erst gar nicht an den Start schaffte, mußte die “LFF 8” bereits in der ersten Runde aufgeben, eine Runde später gefolgt von der “Relekta Zabo Isiklar”.

Über sieben Runden zogen die drei verbliebenen Class 1 Kats ihre Bahnen und erst zum Ende entbrannte zwischen der „LFF 10“ und Gary Ballough und John Tomlinson in der „Team Abu Dhabi“ ein Kampf um die Plätze zwei und drei. Bis zur achten Runde hatten dabei die Italiener in der „LFF 10“ die Nase vorne, konnten ihre amerikanischen Verfolger jedoch nicht abschütteln, die innerhalb eines drei Sekunden Abstandes am Heckspiegel klebten. Als es am Ende der neunten Runde dann in die finale Runde ging zog die „Abu Dhabi“ gleichauf mit der „LFF 10“ und die beiden Kats gingen Seite an Seite in den Turn. Beide hakten dabei in einer Welle ein und schließlich tauchte die „Abu Dhabi“ an der Spitze auf und rettete sich vor der „LFF 10“ auf Platz zwei über die Ziellinie. In der WM-Wertung konnten sich Ugur Isik und Christian Zaborowski trotz ihres enttäuschenden Ausfalls zu Beginn des Rennens dank ihrer fünf Podiumsplatzierungen in dieser Saison noch die Vizemeisterschaft sichern. Luca Fendi und Giovanni Carpitella mußte sich nach ihrem dritten Platz auch in der WM mit Platz drei zufrieden geben.

@ Raffaello Bastiani

Erster V1 WM-Titel für die „Chaudron“

Nicht zum ersten Mal in dieser Saison zeigten die V1 Teams eine tolle Vorstellung mit einem packenden Rennen, bei dem die Führung mehrmals wechselte und die Podiumsplätze heiß umkämpft waren. Der Sieg in der V1 Kategorie ging an die Belgier Nico Bertels und Frank Hemelaer in der “Bernico New Star”. Für die vierköpfige Mannschaft des “Bernico New Star” Teams war es nach dem belastenden Disqualifikationen beim Qualifying und dem ersten Rennen am Vortag nun die Rückkehr mit einem wohlverdienten Sieg. Die erste WM-Krone in der V1 holten sich jedoch Aaron Ciantar und Dominique Martini, die mit ihrer „Chaudron“ auf Platz vier das letzte Rennen der Saison beendeten.

Beim Start war die „Chaudron“ an den Pole Sittern „Aquasport“ vorbeigezogen und hatte die Führung übernommen, dicht gefolgt von der „Bernico New Star“, die den Abstand auf unter acht Sekunden halten konnte. In der fünften Runde konnte die „Bernico New Star“ schließlich die Spitze übernehmen. Während die „Chaudron“ in der Folge strauchelte, konnte die „Bernico New Star“ ihrem zweiten Saisonsieg entgegen fahren. Hinter dem Führungsduo lieferten sich unterdessen die “Aquasport”, die “Karelpiu” und die “Tommy One” eines der besten Rennen des Jahres. Dabei hatte zunächst die „Aquasport“ die Nase vorn, wurde jedoch in der fünften Runde von der „Karelpiu“ abgelöst. Daniel Cramphorn und Nico Huybens konnten mit ihrer „Aquasport“ die Position zurückerobern, mußten dann aber mit Problemen zurückstecken und landeten am Ende auf Platz fünf. Auch die „Chaudron“ bekam immer mehr Probleme und fiel schließlich bis auf Platz vier hinter Antonio Schiano und Federico Montanari in der „Karelpiu“ und Maurizio Schepici und Stefano Bonanno in der „Tommy One“ zurück.