02. Dez. 2013

Aquabike Weltmeister in Abu Dhabi gekürt

Der Kuwaiti Yousef Al Abdulrazzaq und der Franzose Mickael Poret sind die neuen UIM-ABP Aquabike Weltmeister in der Runabout GP1 und der Ski GP1 Kategorie. Die beiden sicherten sich ihre Titel in einem packenden und engen Saisonfinale beim Abu Dhabi Grand Prix. Im ersten Rennen zog die Titelentscheidung bei den Runabouts alle Aufmerksamkeit auf sich als der Meisterschaftsführende Cyrille Lemoine im ersten Lauf in der zehnten von sechszehn Runden stoppte und sein Hauptkonkurrent Abdulrazzaq mit einem Sieg die Führung in der Meisterschaft übernahm und mit 15 Punkten Vorsprung in das zweite Rennen ziehen konnte.

Der Araber Khalifa Belselah kam auf Platz zwei vor den Kuwaiti Mohamed Burbaye. Auf Platz vier kam Jeremy Perez, der damit in der Gesamtwertung punktgleich mit Lemoine auf Platz zwei vorzog. Im zweiten Rennen endeten dann allerdings Perez Titelhoffungen als er in der dritten Runde ausfiel. Der Kuwaiti rückte im zweiten Rennen in der sechsten Runde an die Spitze nachdem der bis dahin führende Belselah aufgeben musste. Er wurde dann aber von dem verbissen kämpfenden Lemoine in der vorletzten der 16 Runden überholt. Für den Franzosen eine bravouröse Leistung, hatte er sich doch vom Ende des Starterfeldes bis zum Sieg nach vorne gekämpft. Für Abdulrazzaq reichte allerdings Platz zwei völlig aus um sich den WM-Titel mit zehn Punkten Vorsprung zu sichern. Der Qatari Waleed Al Sharshani holte sich sein bislang bestes Ergebnis und kam auf Platz drei vor den Polen Andrezj Wisniewski.

Mickael Poret holte sensationell die WM-Krone in der Ski GP1

Richtig spannend wurde es dann am Nachmittag noch einmal beim Finale der Ski GP1 Meisterschaft. Der junge Portugiese Tiago Sousa sicherte sich in beiden Rennen Platz drei, jeweils vor dem zu seinem zwischenzeitlichen zum Rivalen aufgestiegenen Italiener Alberto Monti. Die Platzierung hätte Sousa zum Gewinn des WM-Titels in der Ski GP1 gereicht. Doch beide Fahrer wurden am Ende des Events sensationell disqualifiziert, nachdem sie bei der technischen Abnahme im Anschluß an die Rennen für regelwidrig erkannt wurden. Damit ging der WM-Titel an den völlig erstaunten Mickael Poret, der in beiden Rennen auf Platz zwei gelandet war. Der Sieg in den Rennen ging an den in Abu Dhabi lebenden Franzosen Ludo Caumont und Platz drei in der Grand Prix Wertung übernahm der Kroate Slaven Ivancic.

In der Damenwertung der Ski GP1 holte Pija Sumer den Grand Prix Titel und damit auch die WM-Krone. Sie holte bis auf ihren Ausfall in Italien in allen Rennen der Saison die maximale Punktzahl. Bereits in Qatar sicherte sich der Slowene Rok Florjancic den WM-Titel in der Freestyle Kategorie. Er rundete seine Saison nun mit dem Titel beim Abu Dhabi Grand Prix ab und holte damit in dieser Saison rekordverdächtig bei jedem Grand Prix die maximale Punktzahl. Die Vizemeisterschaft ging an seinen Bruder Nac Florjancic vor Aleksandar Petrovic. In Abu Dhabi musste sich der jüngere Florjancic allerdings mit dem dritten Platz hinter dem Qatari Sultan Al Kuwari zufrieden geben, dem weitem besten Fahrer des sechsköpfigen Fahrerfeldes aus dem Mittleren Osten in der Freestyle Kategorie.