07. Dez. 2013

"Victory 3" wie erwartet zum WM-Titel

Auch beim finalen Rennen der Saison machten Arif Al Zaffain und Mohammed Al Marri ihre Überlegenheit in der Class 1 deutlich und holten mit einem unangefochtenen Sieg beim zweiten Rennen zum Abu Dhabi Grand Prix auch den 13ten Class 1 World Championship Titel für das Victory Team. Die einzige kleine Herausforderung bei dem Rennen über 14 Runden an die völlig dominante Crew kam von ihren Teamkollegen in der "Victory Australia". Darren Nicholson und Nadir Bin Hendi legten auf dem Außenteil des Kurses den besseren Start hin und gingen in Führung. Die währte allerdings nicht lange. Schon am ersten Turn patzte Driver Nicholson und erlaubte es Al Zaffain und Al Marri wieder ihre gewohnte Führungsposition zu übernehmen.

Danach fuhren sie auf und davon und Al Zaffain und Al Marri holten sich mit 40 Sekunden Vorsprung den 37sten, bzw. 27sten Sieg ihrer Karriere. "Das Glück war Heute auf unserer Seite denn wir bei uns brach in der vorletzten Runde ein Propeller," so Al Zaffain. "Ich war ein wenig überrascht als wir zu Beginn überholt wurden. Aber die 7 ist ein sehr schnelles Boot und als wir dann wieder an ihnen vorbei waren, da war es unser Rennen und unser Titel." Nicholson und Bin Hendi machten danach noch einmal kurz Druck, doch alle Hoffnungen auf einen möglichen Titelgewinn schwanden in der zweiten Runde mit einem Motorproblem. Auch der folgende Versuch sich über die Runden zu schleppen um zumindest noch ein paar Punkte einzuheimsen endete vier Runden später, als das Team endgültig aufgeben musste.

"Zabo Isiklar" sicherte sich die Vizemeisterschaft mit einem Punkt Vorsprung

Giovanni Carpitella und der F1H2O Star Ahmed Al Hameli rückten mit der "LFF 10" in der dritten Runde auf den zweiten Platz vor, nachdem die "Poliform - Polimersan" mit einem Maschinenproblem stoppen mußten. Doch auf das Tempo der Führenden hatten sie keine Antwort und das Team gab sich mit Platz zwei zufrieden. "Wir hatten einen guten Start und die ersten beiden Runden liefen ganz gut. Aber dann begannen wir an Tempo und Beschleunigung zu verlieren. Vielleicht ein Problem mit den Maschinen oder den Propellern. Wir werden das untersuchen müssen." Nach einem frustrierenden Jahr beendeten die Lokalmatadore Rashed Al Tayer und Faleh Al Mansoori die Saison in der "Team Abu Dhabi" auf der zweiten Podiumsplatzierung in ebensovielen Tagen. Das Abu Dhabi Duo arbeitet sich von Platz sechs am Ende der ersten Runden bis auf den dritten Platz im Ziel nach vorne. "Faleh ist an diesem Wochenende wirklich gut gefahren und hat gezeigt, das er ein gutes Gefühl für das Boot hat," so Al-Tayer. "Ich habe mich bei beiden Rennen wohlgefühlt und unser Setup war heute auch sehr gut."

Die Europameister Alfredo Amato und Miles Jennings profitierten in der "LFF 8" von den Ausfällen vor ihnen. Obwohl sie von Platz acht aus ins Rennen gegangen waren, holten sie am Ende einen vierten Platz vor Roberto Lo Piano und Luca Nicolini in der "FA.RO. ACCIAI". Chirstian Zaborowski und Ugur Isik erwischte es von Beginn an auf dem falschen Fuß. Die beiden konnten aufgrund eines gebrochenen Torque Sensors keine Zeit im Qualifying abliefern und mußten von Startplatz sieben aus ins Rennen gehen. Dort kämpften sie sich dann durch das Feld bis auf den dritten Platz vor und zogen an der "LFF 10" vorbei. Dann bekamen sie ebenfalls Motorenprobleme und zusätzlich Schwierigkeiten mit der Steuerung. Sie wurden ab der siebten Runde immer langsamer und schleppte ihre waidwunde "Zabo Isiklar" über den nächsten drei Runden des 5,05 Seemeilen langen Kurses. Am Ende rutschten sie dann über die Ziellinie und konnte so wertvolle Punkte für die WM Wertung einsammeln. Die reichten schließlich aus um mit einem Punkt Vorsprung vor der "LFF 10" noch die Vizemeisterschaft zu holen.