21. Dez. 2012

"Victory 3" beendet Saison mit weiterem Sieg

Mit einem komfortablen Sieg im zweiten Rennen machten Arif Al Zafeen und Mohammed Al Marri ihren Hattrick beim Abu Dhabi Grand Prix, dem Saisonfinale der UIM Class 1 World Powerboat Championship komplett. Mit dem siebten Saisonsieg endete für die "Victory 3" ein nahezu perfektes Jahr für die Titelverteidiger, die neben dem EM, dem Pole Position, dem Middle East Titel auch den Weltmeistertitel für das Victory Team holen konnte. Luca Formilli Fendi und Giovanni Carpitella konnte beim letzten Rennen des Jahres ihre eindrucksvolle Form beibehalten und kamen zum zweiten Mal an diesem Wochenende auf das Podium und beendeten mit der "LFFendi 10" die Saison mit einem zweiten Platz. Den verbleibenden Podiumsplatz holten sich verdient Ugur Isik und Christian Zaborowski in der "Zabo Isiklar". Mit der ersten Podiumsplatzierung der Saison beendete das Team das Jahr mit seinem besten Ergebnis und eroberte Platz vier in der Meisterschaft.

Beim Rennen waren die frischgebackenen Champions eine Klasse für sich. Al Zafeen und Al Marri übernahmen vom Start weg die Führung und brauchten zu keiner Zeit um ihren Sieg fürchten. Schon zur Hälfte des Rennens hatten sie mit ihrer "Victory 3" einen Führung von rund 30 Sekunden herausgefahren und waren schließlich in der Lage, etwas vom Gas zu gehen um das 14 Runden Rennen über eine Gesamtdistanz von 70,17 Seemeilen mit einem Vorsprung von 12 Sekunden souverän zu gewinnen. "Das war eine perfekte Art unsere Saison zu beenden," so der nun fünfmalige Weltmeister Arif Al Zafeen. "Wir hatten heute überhaupt keinen Druck und die Bedingungen auf der Außenseite von Lulu Island waren deutlich ruhiger. Der Start lief für alle Boote gut und es gab keine Probleme. Als wir dann in den Innenbereich kamen konnten wir das Rennen kontrollieren und das Tempo vorgeben."

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"LFFendi 10" und "Zabo Isiklar" beschließen Saison auf dem Podium

Luca Formilli Fendi und Giovanni Carpitella schafften mit ihrer "LFFendi 10" ebenfalls einen Hattrick an Podiumserfolgen und rundeten damit eine starke zweite Saisonhälfte für sich ab. Zum Ende des Rennens mussten die Italiener allerdings noch die hart kämpfende "Zabo Isiklar" hinter sich halten. "Das war supergut füruns und großes Comeback in der Meisterschaft," so "LFFendi 10" Eigentümer und Fahrer Luca Formelli-Fendi. "Das Boot macht einen großen Unterschied aus und unser Jahr begann tatsächlich erst im Juli. Wir waren in der Lage ein paar Änderungen an dem Boot vornehmen zu können und haben jetzt ein sehr gutes Paket. Ich glaube, dass wir im nächsten Jahr noch stärker sein werden."



Auch für das Zabo Racing endete die Saison wieder mit der Angewohnheit auf dem Podium zu landen. Ugur Isik und Christian Zaborowskis Strategie, die zweite Short-Lap erst sehr spät zu nehmen zahlte sich am Ende aus und die "Zabo Isiklar" rückte vom sechsten Platz am Ende der sechsten Runde bis auf den dritten Platz am Ende des Rennens vor. Für den Rest des Rennens bauten sie dann immer mehr Druck auf die "LFFendi 10" auf und konnte schließlich den Abstand bis auf unter fünf Sekunden verkürzen. "Das war ein gutes Rennen für uns. Es fehlte uns eine wenig an Endgeschwindigkeit, aber das haben wir in den Turns wieder wettgemacht. Ich denke, wenn wir ein paar Runden mehr gehabt hätten, dann wären wir auch an die "LFFendi 10" herangekommen."

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Erneut kein Glück für die Lokalmatadore in der "Team Abu Dhabi"

Zum ersten Mal ohne Podiumsplatzierung mußten die Lokalmatadore Rashed Al-Tayer und Majed Al-Mansoori in der "Team Abu Dhabi" auskommen. Das Team verpasste auch im zweiten Rennen das Podium mit einem vierten Platz nur knapp. Keine wirklichen Chancen hatten Gian Maria Gabbiani und Luca Nicolini, die mit das Tempo der anderen nicht mitgehen konnten, jedoch ausreichend Zuverlässigkeit an den Tag legten und mit Platz fünf das letzte Grand Prix Wochenende der Saison positiv beendeten. Für die "FA.RO. ACCIAI" das beste Ergebnis einer verkorksten Saison.

Große Enttäuschung herrschte bei Darren Nicholson und Peter McGrath in der "Victory Team Australia". Das australische Duo lag auf dem zweiten Platz als ihr Rennen abrupt mit einem gebrochen Torque-Sensor in der siebten Runde endete. Gerade mal zwei Runde schaffte die norwegische "Subseapilot". Bjorge Jacobsen und Yngve Bratland mußten mit einem Maschinenproblem zurück in die Pits. Für das hoffnungsvolle italienische "Polifom" Team Guido Cappellini und Giampaolo Montavoci endete das Rennen dann ebenfalls mit Motorenproblemen in der zehnten Runden.