GP in Torbay

Einheimische Powerboat Champions eröffnen die Saison in Torbay

Auftakt zur RYA National Powerboat Championship 2004

 

Auftakt zur RYA National Powerboat Championship 2004

18.05.04

Das Wochenende vom 29./30.05.04 verspricht den Zuschauern des Torbay Classic Grand Prix hochkarätige Spannung, wenn die besten Powerboat Teams des Landes zum ersten Rennen der RYA National Championship 2004 ins Wasser gehen.
Die V24 liefern sich spektakuläre KämpfeMit einem eindrucksvollen Starterfeld gehen die V24, die Class III 4-Liter, die RiB F1 und F2 auf die Jagd nach den ersten Meisterschaftspunkten der Saison. Das verspricht während des gesamten Wochenendes spektakuläre Rennen. Ab dem 29.05.04 sind die Teilnehmerboote in der Dry Pit am Royal Torbay Yacht Club zu bestaunen. Den interessierten Zuschauern wird dort die einmalige Gelegenheit geboten, die Rennboote aus nächster Nähe zu betrachten und die elektrisierende Atmosphäre zu erfahren, die ein Powerboat Grand Prix verströmt. Die Teams freuen sich darauf, die Fragen der Schaulustigen zu beantworten.


Am Sonntag, dem 30.05.04, wird es dann um 13:00 Uhr als erstes für die V24 Boote ernst. Die One-Design Rennklasse hat sich innerhalb der letzten 2 Jahre zu einer der beliebtesten Offshorerennklassen überhaupt gemausert. Die Boote werden einheitlich von einem 5,7 Liter V8 Volvo Penta Motor angetrieben und sorgen mit ihrem faszinierenden Sound und Geschwindigkeiten von bis zu 80mph für spannenden Rennsport.

Die RiBs gehören regelmäßig zu den FavoritenUm 14:30 Uhr gehen dann die RiB´s und die Class III Boote auf die Strecke. Die RiB´s (Schlauchboote mit fester Rumpfschale) sind für ihr gutes Handling bei Rauwasser bekannt. In Torbay starten gleich 2 Klassen der RiB´s. Die größere Klasse F1, mit Booten von 28-30ft Länge und zwei 200PS Maschinen, ist dabei auch die schnellste Klasse. Mit Geschwindigkeiten von über 90mph sind sie stets für Siege gut. In der kleineren Klasse, der F2, starten die Boote mit einer Länge von 8m und nur einer Maschine. Diese Klasse stellt das größte Starterfeld und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 70mph. Die Class III 4-Liter Boote sind reine Rennboote mit festem Rumpf und einer Maschine. Die internationalen Teilnehmer erreichen mit ihrem Booten eine Speed von 80mph und mehr.

Um so richtig in die Atmosphäre des Grand Prix einzutauchen, eignet sich auch die Wet Pit an der South Pier und der Haldon Pier. Hier werden die Boote zu Wasser gebracht und nach dem Rennen wieder hinaus. Die Rennen selber werden Live über Lautsprecher kommentiert. Am Ende des Tages, gegen 16:30 Uhr, werden die Sieger der jeweiligen Klassen an der Harbour Wall feierlich mit Champagner und Pokalen geehrt. Auch hier sind Zuschauer herzlichen Willkommen.

Der Powerboatsport gewinnt in Großbritannien immer mehr an Beliebtheit. Der RYA Powerboat Manager John Puddifoot erklärt Powerboating so. „Es ist, als wenn man mit einem Formel 1 Auto auf Slicks über einen Waldweg rast und dabei auf Eis trifft. Die Boote fahren dicht beieinander durch extrem enge Kehren und kämpfen um jeden Zentimeter. Die einzigartige Dynamik des Motorbootsports garantiert dem Zuschauer spektakuläre Szenen und einen fast unvorhersehbaren Verlauf der Rennen. Das Ganze findet zudem an den schönsten Küstenabschnitten von Großbritannien statt.“ In dieser Saison zählen die Rennen Ramsgate, Exmouth, Fairlie, Cowes und Cardiff zur Britischen Meisterschaft.

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Einheimische Powerboat Champions eröffnen die Saison in Torbay

20.05.04

Die Lokalmatadoren Jackie Hunt und Mike Shelton, das Vater-Sohn Duo Mel und Andy Wilby sowie Max Walker treffen auf RYA Powerboat Racing Manager John Puddifoot und seinen Navigator Dave Field wenn sie am 28.05. / 29.05.04 beim Torbay Classics Grand Prix zum ersten Rennen der RYA National Powerboat Racing Championship 2004 antreten.

Die amtierenden RiB F1 Champions Jackie Hunt und Mike Shelton hoffen beim Auftaktrennen auf die größtmögliche Punktzahl für die Meisterschaft um ihren Titel verteidigen zu können. Die beiden treten mit einem 9,5m langen F1 RiB, der „Extremeboat“. Fahrerin Jackie Hunt will damit Geschwindigkeiten von über 85mph erreichen wenn sie gegen die extrem starke Konkurrenz antritt. Das Duo Hunt/Shelton hat seit seinem Erscheinen 2002 mittlerweile eine stattliche Zahl von Titeln erworben und in der momentanen Form, dürfte das auch 2004 so weitergehen.

Das Team erhält Konkurrenz von der „Apricot Print“. Max Walker und Copilot Spong steigen 2004 ebenfalls bei den F1 RiB´s ein. Bereits 2003 probierten Walker/Spong die F1 Klasse aus und konnten dabei dem Team Hunt/Shelton einige Punkte abjagen. In diesem Jahr will Walker dem „Extremeboat“ Team den RYA National Titel abnehmen. Die Zuschauer dürfen sich bereits jetzt auf einige harte Positionskämpfe der beiden RiB´s freuen.

F2 Champions 2002 John Puddifoot und Dave Field werden mit der „Dragons Revenge“ wieder gegen die Wilby´s in der „Cardinal Sin“ antreten. Vor 5 Jahren überredete Puddifoot seinen Freund Mel Wilby an Powerboat Rennen teilzunehmen. Seit 2003 fahren sie zusammen in einer Klasse. Andy und Mel Wilby hatten bis zum letzten Rennen einigen Erfolg und Spaß an der Sache. Doch in Portsmouth endete ihre Saison abrupt nach einem Crash. Doch 2004 sind die Wilby´s mit einem neuen Boot wieder dabei und wollen John Puddifoot das Leben auf dem Kurs schwer machen. Andy Wilby kommentierte: “Unser neues Boot ist unglaublich und wir werden sicherlich zu den Top Teams in unserer Klasse gehören. Die F2 RiB´s sind hochgradig konkurrenzfähig. Zusammen mit unseren Erfahrungen vom letzten erwarten wir, das wir in Torbay ganz vorne sind.“ John Puddifoot dazu:“ Ich habe Mel und Andy zum Powerboatsport gebracht. Es ist ein großartiger Sport und es ist relativ günstig dort einzusteigen. Die RYA National Championship bietet für jeden etwas. Andy und Mel starteten in der kleinsten Klasse der RiB´s und stiegen in die F2 Klasse auf.“

Der Torbay Classics Grand Prix läutet eine neue Saison der RYA National Championship ein. Ein großes Teilnehmerfeld, insbesondere in der Klasse der F2 RiB´s, sorgt für spannende Rennaction.

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