Grand Prix of Liverpool

 

Die Champions der 4-Stroke Meisterschaft stehen fest

Neue Gesichter auf dem Podium des vorletzten Rennens der Saison

4-Stroke Finale in Liverpool verspricht spannungsgeladenen Rennsport

4-Stroke Finale in Liverpool verspricht spannungsgeladenen Rennsport

01.09.06

Das Albert Dock am Mersey direkt in Liverpool wird Schauplatz für das Finale der Honda 4-Stroke Powerboat Rennserie 2006. Die weltgrößte Offshore Rennserie wird dort vom 09.09. - 10.09.06 für ihr Finale die Zelte aufschlagen und die 32 Teams der One-Design Serie versprechen schon jetzt einen spektakulären Saisonabschluß.

In beiden Klassen geht es in dieser Saison extrem eng zuLiverpool gab 2006 sein eindrucksvolles Debüt

Nach einem eindrucksvollen Debüt zur Saisonmitte 2005, werden auf dem anspruchsvollen Rennkurs auf dem Mersey in diesem Jahr die beiden Finalläufe ausgetragen. Der Flusskurs fordert mit seinen starken Strömungen und dem hohen Schwell die Teilnehmer der beiden Klassen 150HP und 225HP. Die Entscheidung in beiden Meisterschaften steht kurz vor Schluß noch auf des Messers Schneide und zusammen mit den fordernden Bedingungen in Liverpool zeichnet sich schon jetzt ein spannungsgeladenes und spektakuläres Rennwochenende ab. Schließlich geht es noch um bedeutende Punkte im Rennen und es geht nicht nur um die Titel sondern auch um wertvolle Preise.

Meisterschaften so eng wie selten zuvor

So eng wie selten geht es in den beiden Klassen der Honda 4-Stroke Serie in dieser Saison zu. So trennen in der 150HP Klasse nur wenige Pünktchen die Top-Three. Mit der „Claygate Bathrooms“, der „Construction Racing“ und der „Premier Cru“ stehen noch drei Teams mit den besten Vorraussetzungen in den Startlöchern, um den Titel zu holen. Auch in der 225HP Meisterschaft sieht es ähnlich aus. An der Spitze der Tabelle teilen sich die „Stopbox Lighting“ und die „Negotiator“ den Top-Spot während die amtierenden Champions „Raymarine“ und die „Evans Heritage Developments“ dicht dahinter auf ihre Chancen lauern und nichts unversucht lassen werden, an die Spitze zu kommen.

Modernster Rennsport vor der Kulisse eines Weltkulturerbes

Direkt vor den Museen am Mersey führt die Rennstrecke entlang
„Nach einer ereignisreichen und actiongeladenen Runde in Cowes auf der Isle of Wight, freuen sich jetzt alle Teams auf das Finale in Liverpool,“ kommentierte Martin Sanders, der General Manager von Honda UK Power Equipment. „So richtig spannend wird es, wenn die Teams erst einmal das Albert Dock in Richtung Start verlassen haben. Da beide Meistertitel noch auf dem Spiel stehen, werden wir spektakulären und spannenden Motorsport erleben. Das Publikum in Liverpool ist fantastisch und wir können ihnen schon jetzt aufregende Rennen versprechen.“






Warren Bradley, das vorsitzende Ratsmitglied der Stadt Liverpool, ist ebenfalls von dem Finale in seiner Stadt begeistert: „Die Honda Serie war im vergangenen Jahr ein großer Erfolg und ich bin sehr erfreut darüber, das sie in diesem Jahr zu ihrem Finale nach Liverpool zurückkehrt. Es ist fantastisch, die Rennboote vor unserer bekannten Hafenkulisse, die Weltkulturerbe ist, zu sehen. Wir erwarten tausende von Besuchern am Mersey, die sich Rennatmosphäre an dem Wochenende nicht entgehen lassen werden.“

Der Start zum Finale in Liverpool wird am 09.09.06, ab 12:00 Uhr erfolgen. Den Auftakt bildet dabei das erste Rennen der 150HP Klasse, gefolgt von den 225HP Booten. Am Sonntag, dem 10.09.06 geht es dann ab 12:30 Uhr in das letzte Rennen der Saison 2006.

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Neue Gesichter auf dem Podium des vorletzten Rennens der Saison

10.09.06

Mit unglaublich heftigen Bedingungen empfing der Mersey in Liverpool die Honda 4-Stroke Flotte zu ihrem vorletzten Rennen. Die höchste Tide seit langer Zeit hatte den Fluß in einen reißenden Strom verwandelt und forderte von den Teams bei den bislang härtesten Bedingungen alles ab. So begeisterten zwei spektakuläre Rennen zum Auftakt des Liverpool Grand Prix die zahlreichen Zuschauer am Flussufer.

Die Secure Computing holte sich den ersten Sieg in dieser Saison„Secure Computing“ zum ersten Sieg

In der 150HP Klasse holten sich Dave Hobson und Kristy Clarke in der „Secure Computing“ ihren ersten Sieg in dieser Saison. „Der Spruch „wer siegen will, muß zuerst ankommen“ passte bei den heutigen, sehr harten Bedingungen ziemlich gut. Es war wirklich ziemlich rau dort draußen, aber wir haben es geschafft und sind umso erfreuter mit unserem ersten Sieg.“ so Dave Hobson, der Fahrer der „Secure Computing“. Navigatorin Kristy Clarke fügte noch hinzu: „Man konnte heute richtig die Erfahrungen der Fahrer sehen und wie sie um den Kurs gekommen sind. Das Wasser am Ende des Kurses war schrecklich. Doch auf dem Rückweg, den Fluß hinunter waren wir mit dem Strom unterwegs und damit ziemlich schnell. Wir flogen nur so den Fluß hinunter.“

„Claygate Bathrooms“ sicherte sich mit zweiten Platz den Vorsprung

Auf dem zweiten Platz landeten mit der gewohnt zuverlässigen Leistung die führenden der Meisterschaft, Nick Clemson und Paul Trow-Smith in der „Claygate Bathrooms“ und festigten damit weiter ihre Position. Das Podium der 150HP Klasse vervollständigte die „Premier Cru“, die sich damit auf den zweiten Platz der Meisterschaft vorschiebt. Auf den weiteren Plätzen folgten die „X-Pole“, die „Construction Racing“ und die „Alien“. Die heftigen Bedingungen auf dem Mersey forderten in der 150HP Klasse insgesamt acht Ausfälle. So viele, wie noch nie in dieser eigentlich sehr zuverlässigen One-Design Kategorie. Aufgrund der Probleme beim 150HP Rennen wurde dann aus Sicherheitsgründen der Kurs für die größeren 225HP Boote umgeändert. Die Schikane, an der die 150HP Boote ihre Schwierigkeiten hatten, wurde entfernt.

Die „Heights of Abraham“ verlor Rennen auf der Zielgerade

Ohne die Schikane ging es für die 225HP Teams dann auch erheblich schneller, aber auch sicherer über eine lange Gerade am Flussufer und der Riverside Promenade entlang. Mit Geschwindigkeiten von nahezu 70mph rasten die Boote direkt vor den Augen der Zuschauer den Fluß hinab.
Die Dont Panic erbte den Sieg auf der ZielgeradenGenau hier verloren auch die führenden des Rennens, „Heights of Abraham“, ihren Antrieb und kamen dann wenige Meter vor der Ziellinie zum Halten. Die bis dahin zweitplatzierte „Don´t Panic“ übernahm den Sieg. Gareth Ebenezer, der Navigator der „Don´t Panic“, sagte: „Wir wussten, das wir bei diesen Bedingungen vom Start weg loslegen müssen. Das taten wir dann auch und wechselten uns dann auf dem Weg zur ersten Wendemarke mit der „Heights of Abraham“ in der Führung immer wieder ab. Allerdings nahmen sie die Marke dann als Erste. Wir kämpften dann hart mit ihnen und blieben immer in Rufweite an ihnen dran. Mit dem Sieg sind wir sehr zufrieden.“




„Cider Daze II“ sicherte sich erneut einen Podiumsplatz

Die Cider Daze II landete auf dem zweiten Platz
Auf dem zweiten Platz landete Mark und Jack Cockmann mit ihrer „Cider Daze II“. „Das war bislang das beste Rennen in diesem Jahr. Es gab viele Positionskämpfe im Feld und die gesamte Flotte wurde durcheinandergewirbelt. Die sonst üblichen Gewinner verteilten sich im Feld und das machte das Rennen für alle zum Genuß.“ so der Fahrer der „Cider Daze II“, Mark Cockman. Platz drei ging an die „Buildbase“, die damit das erste Mal in dieser Saison auf dem Podium stand. Auf den weiteren Plätzen folgten die „Claygate Bathrooms“ und die „Fat Boy“ von Rob Lister und Will Nocker.






Das Finale der Honda 4-Stroke Championship geht am Sonntag, dem 10.09.06 über die Bühne. Zum letzten Mal in dieser Saison werden die Teams dann noch einmal zeigen können, was in ihnen steckt.

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Die Champions der 4-Stroke Meisterschaft stehen fest

12.09.06

Die „Claygate Bathrooms“ und die „Stopbox Lighting“ sicherten sich nach einem spektakulären und spannenden Grand Prix Wochenende in Liverpool die Meistertitel in ihren Klassen.

„Claygate Bathrooms“ mit acht Podiumsplätze an der Spitze

Die Claygate Bathrooms stand häufiger als jedes andere Team auf dem Podium
Bereits vor den letzten beiden Runden des finalen Grand Prix, standen die amtierenden Champions in der „Claygate Bathrooms“ als Top Favoriten für den Meistertitel 2006 fest. Nach einem zweiten Platz in der vorletzten Runde folgte nun mit einem Sieg im Finale eine weitere meisterliche Leistung von Nick Clemson und Paul Trow-Smith. Für die „Claygate Bathrooms“ endete damit die erfolgreiche Verteidigung ihres Titels. Nach einem schlechten Start bei der Auftaktrunde auf der Isle of Man, folgten eine Reihe eindrucksvoller Zielankünfte. Mit insgesamt acht Podiumsplätzen bewiesen die alten und neuen 150HP Champions eine unglaubliche Zuverlässigkeit. Kein anderes Team stand derart oft auf dem Treppchen.




Newcomer „Lings Honda“ erneut auf dem Podium

Der Mersey empfing die Teams mit absolut raue Bedingungen
„Wir hatten eine gesunde Führung als wir in die letzten beiden Runden gingen. Doch man muß sich wundern, was immer so schief laufen kann und wir standen wieder unter Druck,“ kommentierte der Navigator der „Claygate Bathrooms“, Paul Trow-Smith. „Es war das beste Rennen der Saison. Die Zuschauer jubelten uns den ganzen Weg an der Promenade hinab zu. Ich werde dieses Feeling wohl lange Zeit nicht vergessen können.“ Fahrer Nick Clemson fügte noch hinzu: “Wir hatten heute ein fantastisches Rennen. Ich habe es geliebt. Es ist ein großartiger Weg die Saison zu beenden. Wir sind mehr als glücklich, den Titel ein zweites Mal gewonnen zu haben. Es ist absolut brilliant.“



Das Podium des Finalrennens vervollständigten Dave Cowley und Chris Jary in der „Lings Honda“, die erst in Plymouth in die 150HP Serie eingestiegen waren, und Graham Foster-Vigors und Navigator Naveed Hussain in der „Ebel 1911 BTR“. Mit einem vierten Platz im Finale sicherte sich die „Construction Racing“ von Marcus Bradshaw und Joan Cummins die Vizemeisterschaft. Platz der der Meisterschaft ging an die „Ebel 1911 BTR“ vor der „Premier Cru.

„Stopbox Lighting“ mit vier Siegen zum Meisterschaftstitel

In der 225HP Klasse demonstrierte die „Stopbox Lighting“ mit vier Siegen in dieser Saison eine beeindruckten Zuverlässigkeit. Kein anderes Team schaffte es in der 4-Stroke Meisterschaft 2006 derart oft auf den obersten Podiumsplatz. Beim Finale langte Jack Glendinning und Simon Bucknell ein zweiter Platz um sich den 225HP Titel 2006 zu sichern. Jack Glendinning, der Fahrer der „Stopbox Lighting“ sagte: „Das war eine großartige Saison und wir hatten heute richtig viel Spaß beim Rennen. Gestern setzten wir voll auf Sicherheit um genügend Punkte für die Meisterschaft zu sammeln. Daher lag heute überhaupt kein Druck auf uns. Wir brauchten einfach nur hinauszufahren und Spaß haben. Die Zuschauer und die Atmosphäre sind hier erstaunlich. Aber nichts kann das Gefühl toppen, wenn man erfährt den Titel gewonnen zu haben. Es ist absolut brilliant.“

„Evans Heritage Developments“ hinderte „Raymarine“ an Titelverteidigung

Die Evans Heritage Developments der Brüder Evans wurde Vizemeister in der 225HP Klasse
Das Finalrennen gewannen die Brüder Rhys und Hadyn Evans in ihrer „Evans Heritage Developments“. Das Podium vervollständigten die Champions 2005, Shelley Jory und Libby Keir in der „Raymarine“. In der Meisterschaft konnten sich die Evans Brüder mit ihrem Sieg bis auf den zweiten Platz vorarbeiten und damit letztendlich die „Raymarine“ an einer erfolgreichen Titelverteidigung hindern und auf den dritten Gesamtrang zurückdrängen. Nun knapp einen Podiumsplatz verpassten die beim vorletzten Lauf mit defektem Antrieb ausgefallene „Heights of Abraham“ und die Sieger vom Vortag, „Don´t Panic“.




Die drei erstplatzierten in jeder Klasse können sich neben den Meisterehren jetzt auch auf eine der wertvollen Zeitmesser von Ebel, der Ebel 1911 BTR Automatic, freuen, die bei der Meisterschaftsfeier vergeben werden. Während die britischen Teams sich jetzt in die Winterpause begeben, beginnen in Neuseeland dagegen bereits die Vorbereitungen für die Saison 2007. Wie bereits in den vergangenen Jahren, wird der 150HP Champion wieder zu einem Gaststart nach Down Under eingeladen.

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