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Neue Gesichter auf dem Podium des vorletzten Rennens der Saison
10.09.06
Mit unglaublich heftigen Bedingungen empfing der Mersey in Liverpool die Honda 4-Stroke Flotte zu ihrem vorletzten Rennen. Die höchste Tide seit langer Zeit hatte den Fluß in einen reißenden Strom verwandelt und forderte von den Teams bei den bislang härtesten Bedingungen alles ab. So begeisterten zwei spektakuläre Rennen zum Auftakt des Liverpool Grand Prix die zahlreichen Zuschauer am Flussufer.
„Secure Computing“ zum ersten Sieg
In der 150HP Klasse holten sich Dave Hobson und Kristy Clarke in der „Secure Computing“ ihren ersten Sieg in dieser Saison. „Der Spruch „wer siegen will, muß zuerst ankommen“ passte bei den heutigen, sehr harten Bedingungen ziemlich gut. Es war wirklich ziemlich rau dort draußen, aber wir haben es geschafft und sind umso erfreuter mit unserem ersten Sieg.“ so Dave Hobson, der Fahrer der „Secure Computing“. Navigatorin Kristy Clarke fügte noch hinzu: „Man konnte heute richtig die Erfahrungen der Fahrer sehen und wie sie um den Kurs gekommen sind. Das Wasser am Ende des Kurses war schrecklich. Doch auf dem Rückweg, den Fluß hinunter waren wir mit dem Strom unterwegs und damit ziemlich schnell. Wir flogen nur so den Fluß hinunter.“
„Claygate Bathrooms“ sicherte sich mit zweiten Platz den Vorsprung
Auf dem zweiten Platz landeten mit der gewohnt zuverlässigen Leistung die führenden der Meisterschaft, Nick Clemson und Paul Trow-Smith in der „Claygate Bathrooms“ und festigten damit weiter ihre Position. Das Podium der 150HP Klasse vervollständigte die „Premier Cru“, die sich damit auf den zweiten Platz der Meisterschaft vorschiebt. Auf den weiteren Plätzen folgten die „X-Pole“, die „Construction Racing“ und die „Alien“. Die heftigen Bedingungen auf dem Mersey forderten in der 150HP Klasse insgesamt acht Ausfälle. So viele, wie noch nie in dieser eigentlich sehr zuverlässigen One-Design Kategorie. Aufgrund der Probleme beim 150HP Rennen wurde dann aus Sicherheitsgründen der Kurs für die größeren 225HP Boote umgeändert. Die Schikane, an der die 150HP Boote ihre Schwierigkeiten hatten, wurde entfernt.
Die „Heights of Abraham“ verlor Rennen auf der Zielgerade
Ohne die Schikane ging es für die 225HP Teams dann auch erheblich schneller, aber auch sicherer über eine lange Gerade am Flussufer und der Riverside Promenade entlang. Mit Geschwindigkeiten von nahezu 70mph rasten die Boote direkt vor den Augen der Zuschauer den Fluß hinab.
Genau hier verloren auch die führenden des Rennens, „Heights of Abraham“, ihren Antrieb und kamen dann wenige Meter vor der Ziellinie zum Halten. Die bis dahin zweitplatzierte „Don´t Panic“ übernahm den Sieg. Gareth Ebenezer, der Navigator der „Don´t Panic“, sagte: „Wir wussten, das wir bei diesen Bedingungen vom Start weg loslegen müssen. Das taten wir dann auch und wechselten uns dann auf dem Weg zur ersten Wendemarke mit der „Heights of Abraham“ in der Führung immer wieder ab. Allerdings nahmen sie die Marke dann als Erste. Wir kämpften dann hart mit ihnen und blieben immer in Rufweite an ihnen dran. Mit dem Sieg sind wir sehr zufrieden.“
„Cider Daze II“ sicherte sich erneut einen Podiumsplatz
Auf dem zweiten Platz landete Mark und Jack Cockmann mit ihrer „Cider Daze II“. „Das war bislang das beste Rennen in diesem Jahr. Es gab viele Positionskämpfe im Feld und die gesamte Flotte wurde durcheinandergewirbelt. Die sonst üblichen Gewinner verteilten sich im Feld und das machte das Rennen für alle zum Genuß.“ so der Fahrer der „Cider Daze II“, Mark Cockman. Platz drei ging an die „Buildbase“, die damit das erste Mal in dieser Saison auf dem Podium stand. Auf den weiteren Plätzen folgten die „Claygate Bathrooms“ und die „Fat Boy“ von Rob Lister und Will Nocker.
Das Finale der Honda 4-Stroke Championship geht am Sonntag, dem 10.09.06 über die Bühne. Zum letzten Mal in dieser Saison werden die Teams dann noch einmal zeigen können, was in ihnen steckt.
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