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Wie bei den großen Vorbildern ist die Powerboat-Szene im ferngesteuerten Modellbaubereich eine stetig wachsende Sparte mit großer Bedeutung (RC = Radio Control).
In Europa, insbesondere in Deutschland hat man sich dem vorbildgetreuen oder vorbildähnlichen Bau von moderner Rennboote verschrieben. Man beschäftigt sich nicht nur mit dem Austragen von Wettbewerben, der Spaß am Fahren und Bauen steht im Vordergrund.
Neben den vorbildgetreuen oder vorbildähnlichen Modellen moderner Rennboote unterscheidet man noch grob zwischen reinen Zweckbooten, die ausschließlich auf Topspeed getrimmt sind, und klassischen Mahagony-Runabouts. Unter dem in der Szene verwendeten Begriff “Powerboat” sind die Boote, die in etwa in den Maßstäben 1:10 bis 1:4 den Originalen nachgebaut oder nachempfunden sind, einzuordnen.
Echte Scale-Nachbauten sind nicht selten, obwohl Eigner und Konstrukteure nur äußerst ungern Pläne für den Modellbau herausrücken. Dennoch sind mittlerweile einige sehr schöne Modelle auf dem Markt erhältlich.
Die wunderschön lackierte “Rio Roses” Foto : www.Andrenalin.de
Es wird zwischen den drei Antriebsvarianten Elektro- Glühzünder- und Benzinmotoren unterschieden. Die Antriebsleistungen reichen im Elektrobereich je Motor bis zu 1,3 kW beim Einsatz von Hochleistungsakkus mit 30 Zellen à 1,2 V. Propellerdrehzahlen von 20-30.000 Upm sind dabei keine Seltenheit. 
Bei den 2-Takt-Glühzündermotoren kommen vorrangig 1-Zylinder-Motoren mit Hubräumen zwischen 3,5 und 15 ccm zum Einsatz, wobei die Leistung bei den Hochleistungstriebwerken durchaus 6 PS bei bis zu 28.000 Upm betragen kann. Als Treibstoff wird hier Methanol (z.T. mit Nitro-Zusatz) verwendet.
Bei den Benzinmotoren haben sich 2-Taktmotoren mit 22,5, 35 und 50 ccm mit elektronischer Zündung durchgesetzt. Die ersten Motoren waren hier noch Industriemotoren aus Motorsensen. Mittlerweile gibt es aber auch spezielle Entwicklungen für den Modellbaubereich. Diese Motoren entwickeln laut Hersteller Leistungen zwischen 2 und 9 PS, wobei die Drehzahlen bei etwa 16.000 Upm liegen.
Der bei den “Powerboater” meistverwendete Motor ist ein 22,5 ccm Benzinmotor aus japanischer Fertigung. Er basiert auf einen Industriemotor und hat ab Werk bereits 2,2 PS. Dieser Motor wird von Modellbauern auf der ganzen Welt eingesetzt.
 Bei den Rümpfen kann man zwischen Längen von etwa 60 cm bis 230 cm wählen. Die kleineren Rümpfe werden vorrangig mit Elektromotoren betrieben, wobei sich Spezialisten durchaus auch an die Elektrifizierung große Modelle mit sehr viel Erfolg heranwagen.
Foto :www.andrenalin.de
Beliebte Größen sind Rumpflängen bis etwa 130 cm, da diese sich noch in einem normalen PKW transportieren lassen.
Die Rümpfe werden aus GfK unter Verwendung hochwertiger Epoxyd-Harze handlaminiert. Die Rümpfe werden in Kleinserien in Handarbeit produziert. Auch die Zubehörteile (Fernsteuerungstechnik mal ausgenommen) werden (z.T. nach Kundenwünschen) in Kleinserien hergestellt. Viele Modellbauer bauen sich ihre Modelle und Zubehörteile sogar komplett selbst.
Alle Bilder dieser Seite mit freundlicher Genehmigung von Andre. Mehr Infos, Bilder oder Kontakte zu “Powerboatern” erhaltet ihr unter
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Hier wird euch auch geholfen, wenn ihr selbst ein Boot bauen/kaufen wollt.
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