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Fahrfehler kostete amtierenden Champion den fast sicheren Sieg
27.01.07
Mit einem spektakulären Rennen und viel Action startete die Parker ENZED NZ Jetsprint Meisterschaft 2007 in Featherston in die neue Saison. Während sich in der Superboat Kategorie der amtierende Champion trotz schnellster Zeiten selber aus dem Wettkampf warf und der Favorit mit einem Überschlag nur auf Platz landete, ging in der Group A ein Boot erst auf Tiefe, bevor es in Flammen aufging.
Group A Boot wurde erst versenkt und ging dann in Flammen auf
Zuerst versenkte Russel Dodds in der Group A sein Boot als er in die Pit Area einfuhr. „Es war ein Schock für uns,“ sagte Peter Caughey. „Er kam etwas zu schnell in die Pit Area und legte den Jetstrahl auf Rückwärts. Dabei hob sich das Heck und der Bug tauchte unter Wasser und dann ging alles blitzschnell. Als die Windschutzscheibe ins Wasser tauchte, lief das Boot schlagartig voll und ging unter. Es waren nur noch wenige Zentimeter vom Überrollbügel zu sehen. Glücklicherweise kamen beide Piloten unverletzt aus dem Boot.“ Wenn man einen glühendheißen Motor auf diese Art abkühlt, dann entsteht schon ein immenser Schaden. Doch wer jetzt denkt, mehr Pech kann man nicht haben, der irrt. Als Dodds das Wasser aus dem Motor und dem Treibstoffsystem ließ, fing das Boot zu allen Überfluß auch noch Feuer.
Fahrfehler kostete Caughey den fast sicheren Sieg
Etwas weniger Schäden gab es in der Superboat Kategorie, davon die meisten wohl eher nur mental. Mit unglaublich schnellen Zeiten, zum Teil mit mehr als vier Sekunden Vorsprung vor den anderen, fegte Peter Caughey mit seinem neuen Boot um den Kurs. Doch im entscheidenden Moment fuhr er einen falschen Turn und musste sich mit Platz drei zufrieden geben. „Featherston ist ein technischer, enger kleiner Track, aber unser Sprintec Boot lässt sich so gut handlen, das es richtig Spass macht. Es war das erste Mal seit sechs Wochen, das wir mit dem Boot unter Rennbedingungen gefahren sind und der Motor lief traumhaft. Ich denke nicht, das wir das Boot zu hart rangenommen haben und die Kommunikation mit meiner Navigatorin Karen Marshall war sehr gut,“ suchte der Champion nach Gründen. „Wir sind die Top 8 Ausscheidungsrunde sehr behutsam angegangen - Aber ich hab die falsche Kehre genommen. Mein Fehler,“ gestand der Champion ein.
Der Kurs in Gisborne verspricht enges Rennen bei den Superboats
Doch Peter Caughey war nicht der einzige, der Fehler machte. Auch Eric Hoeksema patzte bei der Jagd nach dem ersten Sieg der Saison. Mit einem Überschlag ging er über die Ziellinie und verlor dabei die zwei hundertstel Sekunden, die er für den Sieg hätte benötigt. Caughey nimmt das Auftaktrennen dennoch locker: „Mein Team arbeitet sehr gut. Ich weiß dass unser Boot sehr gut funktioniert und daher freue ich mich auf die nächste Runde in Gisborne. Der Kurs dort ist sehr schnell und ein paar der anderen Boote haben dort einen Vorteil gegenüber unserem, dem mehr die technischen Kurse liegen. Das Rennen in Gisborne wird um vieles enger als hier in Featherston werden.“
Am 03. Februar geht es für die neuseeländischen Jetsprinter in die zweite Runde. Genügend Zeit bis dahin alle Schäden, mental als auch materiell, beseitigen zu können.
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