Featherston

 

Fahrfehler kostete amtierenden Champion den fast sicheren Sieg

Viel Action für die Zuschauer beim Auftakt zur NZ Meisterschaft

Der amtierende NZ Superboat Champion geht zuversichtlich in die neue Saison

Der amtierende NZ Superboat Champion geht zuversichtlich in die neue Saison

23.01.07

Der amtierende NZ Superboat Champion Peter Caughey geht mit Zuversicht in die neue Saison. „Ich freue mich schon darauf, endlich wieder auf einem Rennkurs fahren zu können anstelle der Testfahrten auf einem Fluß. Das wird die Spinnweben vom Winter wegblasen.“

In der neuen Saison erwartet den Champion harte Konkurrenz

Schluß mit Training auf dem Fluß - für den amtierenden Champion beginnt die neue Saison
Peter Caughey steht dabei ein hartes Stück Arbeit bevor. Der Konkurrenzdruck ist so groß wie selten zuvor. Allen voran will Ian „Jac-Jac“ Easton dem Champion den Titel streitig machen. Easton kann 2007 zwischen zwei Booten wählen. Zum einen steht ihm sein altes Boot mit dem 640ci (ca. 10,5l Hubraum) V8 und zum anderen ein neues Boot, das er von Peter Briant gekauft hat, zur Auswahl. Briants altes Weltmeisterboot ist etwas kleiner und passt mit dem 500ci (8,2l) Motor besser auf schmaleren, engen Kurse wie Featherston. Peter Caughey wettet darauf, das Easton das kleine Boot nehmen wird.




„Der Kurs in Featherston ist schmal und einigermaßen eng. Das wird ein Vorteil für ihn sein - Er wird in Peter Briant´s Boot richtig schnell sein. Vielleicht eine halbe Sekunde schneller als die größeren Boote,“ schätzt der amtierende Champion Caughey. Dann gibt es da auch noch Brian Smith. Smith geht unverändert mit seinem 640ci Motor an den Start. Allerdings hat er einige Änderungen am Rumpf vorgenommen und einen nagelneuen Jetantrieb eingebaut. Auch Erik Hoeksema muß Peter Caughey im Auge behalten. Hoeksema hat seinen 7l Kompressor V8 small Block in einen neuen Rumpf implantiert. „Der geht jetzt von Null auf Terror in weniger als einer halben Sekunde,“ so Peter Caughey. „Erik hat eine Menge Arbeit in das Boot gesteckt. Es hat eine Menge Power und es läuft sehr gut. Es ist sicherlich nicht der richtige Track für das Boot weil es Platz zum Bewegen braucht, aber es ist sehr spektakulär. Erik ist ein großartiger Fahrer und wenn er auf das letzte Zehntel fährt wird es aufregend.“

Der Kurs in Featherston bietet extrem enge KehrenViel Arbeit in die Vorbereitung gesteckt

Auch Peter Caughey und sein Team haben in den letzten Wochen eine Menge Arbeit in die Vorbereitung des Bootes gesteckt und noch eine Fehlerquelle beseitigt. Bei den Auswertungen des Data-Loggers entdeckten die Techniker nachlassende Leistung bei der Benzinpumpe und tauschten sie aus.


„Das war nichts großes,“ erklärte Caughey. „Doch wenn es dann im Wettkampf bei der Endgeschwindigkeit fehlt macht es einen riesigen Unterschied.“ Hochmotiviert geht das Parker ENZED Team nun die NZ Jetsprint Meisterschaft an. „Wir haben eine richtig gute Crew hinter dem Team und das ist das wichtigste, wenn wir unseren vierten Titel in Folge in Angriff nehmen wollen.“

Der Startschuß zur Meisterschaft fiel am 15.01.07 in Featherston mit der ersten von insgesamt sechs Runden.

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Viel Action für die Zuschauer beim Auftakt zur NZ Meisterschaft

23.01.07

Den Auftakt zum Jetsprint Spektakel in Down Under machte am 15.01.07 der erste von sechs Läufen zur Meisterschaft 2007 in Featherston. Der künstliche Track im inneren der Pferderennbahn „Tauherenikau Race Course“ gehört zu den engsten der Serie und bot den tausenden Zuschauern beim ersten Rennen der Saison reichlich Action.

Catherine Smith und Suzanne Shirtcliff waren ihren Männer dicht auf den FersenJetpro Group A mit dem stärksten Starterfeld

Mit über 20 Startern bot die Jetpro Group A das größte Feld beim Saisonauftakt in Featherston auf. Als absoluter Publikumsliebling entwickelte sich dabei das Damenteam Catherine Smith und Suzanne Shirtliff. Die beiden teilten sich das Boot mit ihren Ehemännern und folgten ihnen bis in die Top 8 Elimination Runde. Hier mussten sich die beiden dann doch der männlichen Konkurrenz beugen und schieden auf einem tollen achten Platz aus. Die Männer der beiden landeten auf Platz fünf.



Zu dem amtierenden Group A Champion Rex Briant und seinem Dauerkonkurrenten und Vizechampion der letzten zwei Jahre, Simon Campbell, gesellten sich Richard Burt und die NZ Lite Aufsteiger Ray und Nicky Ferguson. Richard Burt legte mit seinem neuen Boot während des gesamten Tages die schnellsten Zeiten hin. Während er im vergangenen Jahr stets an Briant und Campbell heran, aber nicht vorbeikam, ließ er sie diesmal hinter sich. Dahinter setzte sich Rex Briant gegen Simon Campbell durch und verwies ihn auf Platz drei, während die Fergusons als Group A Neulinge auf einem sehr guten vierten Platz landeten.

NZ Champion Caughey legte zu Beginn die Zeiten vor

Daryl Hutton verlor im Kampf um einen Podiumsplatz nur knapp
Der amtierende Superboat Champion Peter Caughey war zu Beginn der Ausscheidungsrunden das Maß der Dinge und es sah so aus, als wenn niemand ihn hätte stoppen können. Mit einer über vier Sekunden schnelleren Zeit ging Caughey als Führender in die Top 8 Ausscheidungsrunde. Hier verpasste Ian Easton mit dem ehemaligen Boot von Peter Briant nur knapp den Einzug in die Top 4 Runde und musste sich mit dem fünften Platz zufrieden geben. In der Top 4 kämpften Daryl Hutton und Bryan Smith dann gegen Peter Caughey und Eric Hoeksema um den Einzug ins Finale. Bryan Smith machte bei seinen Lauf einen kleinen Fehler und niemand erwartete, dass er ins Finale kommen würde.


Doch Daryl Hutton setzte sein Boot aufs feste Land und schied mit dem vierten Platz aus. Eric Hoeksema folgte mit einer guten Zeit und setzte sich vor Smith. Dann folgte Champion Peter Caughey, der allerdings wieder Erwarten einen falschen Weg einschlug und sich mit dem dritten Platz zufrieden geben musste. So blieb das Final in der Hand von Eric Hoeksema und Bryan Smith.

Mit einem spektakulärer Überschlag über die Ziellinie auf Platz zwei

Bryan Smith gewann trotz eines Patzers am Ende doch noch das Rennen
Bryan Smith legte für das Finale die Zeit vor und das Publikum erwartete eine spektakuläre Antwort von Erik Hoeksema. Wiedereinsteiger Hoeksema war der eindeutiger Star bei den Superboats und zeigte deutlich, das er nichts von seinem Können verlernt hat. Er ließ sein Boot mit dem mächtigem Kompressor V8 förmlich auf der letzten Rille um den Kurs fliegen. Jedesmal wenn er das Gaspedal voll durchtrat, machte das Boot einen Riesensatz nach vorne und riss das begeisterte Publikum von den Sitzen. Doch im Finale ging er es zu kräftig an. Beim Überqueren der Ziellinie überschlug er sich spektakulär und rollte mit seinem Boot ins Aus. Die einzige Sorge des nach dem Überschlag unverletzt gebliebenen Eric Hoeksema war, ob er die Zeit von Smith geschlagen hatte oder nicht.

Einer der Sicherheitsposten, die sofort vor Ort waren, mußte ihn allerdings enttäuschen. Bryan Smith war um wenige hundertstel schneller gewesen und sich damit den hart erkämpften Sieg geholt. Für Hoeksema blieben nur ein verbeultes Boot und der zweite Platz. Peter Caughey vervollständigte das Podium auf Platz drei.

NZ Lites bot nach Ausfall des Champions Chancen für die Newcomer

Einiges an Aufregung boten auch die Teams der NZ Lite Kategorie. Hier gingen elf Teams, darunter einige Neulinge, an den Start. Der amtierende NZ Lite Champion Morris Edwards leistete sich einen Navigationsfehler und schied bereits in Top 16 Runde aus. Damit war der Weg für einige der Neulinge frei. Den Sieg holte sich nach zwei spannenden Runden schließlich der erfahrene Brian Kelly, der sich kräftig gegen den Neuling David Stone wehren musste. Auf dem dritten Platz landete Jeremy Bull, der bereits in seinem ersten Jahr 2006 auf einem sensationellen dritten Gesamtrang gelandet war.

Das nächste Rennen für die Jetsprinter steht am 03.02.07 auf dem traditionellen Kurs in Gisborne an. Der Start in der Abenddämmerung bietet hier ganz besondere Schwierigkeiten für die Fahrer und ein spektakuläres Erlebnis für die Zuschauer.

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Fahrfehler kostete amtierenden Champion den fast sicheren Sieg

27.01.07

Mit einem spektakulären Rennen und viel Action startete die Parker ENZED NZ Jetsprint Meisterschaft 2007 in Featherston in die neue Saison. Während sich in der Superboat Kategorie der amtierende Champion trotz schnellster Zeiten selber aus dem Wettkampf warf und der Favorit mit einem Überschlag nur auf Platz landete, ging in der Group A ein Boot erst auf Tiefe, bevor es in Flammen aufging.

Group A Boot wurde erst versenkt und ging dann in Flammen auf

Zuerst versenkte Russel Dodds in der Group A sein Boot als er in die Pit Area einfuhr. „Es war ein Schock für uns,“ sagte Peter Caughey. „Er kam etwas zu schnell in die Pit Area und legte den Jetstrahl auf Rückwärts. Dabei hob sich das Heck und der Bug tauchte unter Wasser und dann ging alles blitzschnell. Als die Windschutzscheibe ins Wasser tauchte, lief das Boot schlagartig voll und ging unter. Es waren nur noch wenige Zentimeter vom Überrollbügel zu sehen. Glücklicherweise kamen beide Piloten unverletzt aus dem Boot.“ Wenn man einen glühendheißen Motor auf diese Art abkühlt, dann entsteht schon ein immenser Schaden. Doch wer jetzt denkt, mehr Pech kann man nicht haben, der irrt. Als Dodds das Wasser aus dem Motor und dem Treibstoffsystem ließ, fing das Boot zu allen Überfluß auch noch Feuer.

Peter Caughey legte die schnellste Zeiten ab verlor aber nach einem FahrfehlerFahrfehler kostete Caughey den fast sicheren Sieg

Etwas weniger Schäden gab es in der Superboat Kategorie, davon die meisten wohl eher nur mental. Mit unglaublich schnellen Zeiten, zum Teil mit mehr als vier Sekunden Vorsprung vor den anderen, fegte Peter Caughey mit seinem neuen Boot um den Kurs. Doch im entscheidenden Moment fuhr er einen falschen Turn und musste sich mit Platz drei zufrieden geben. „Featherston ist ein technischer, enger kleiner Track, aber unser Sprintec Boot lässt sich so gut handlen, das es richtig Spass macht. Es war das erste Mal seit sechs Wochen, das wir mit dem Boot unter Rennbedingungen gefahren sind und der Motor lief traumhaft. Ich denke nicht, das wir das Boot zu hart rangenommen haben und die Kommunikation mit meiner Navigatorin Karen Marshall war sehr gut,“ suchte der Champion nach Gründen. „Wir sind die Top 8 Ausscheidungsrunde sehr behutsam angegangen - Aber ich hab die falsche Kehre genommen. Mein Fehler,“ gestand der Champion ein.

Der Kurs in Gisborne verspricht enges Rennen bei den Superboats

Eric Hoeksema rollte sich über die Linie zum zweiten Platz
Doch Peter Caughey war nicht der einzige, der Fehler machte. Auch Eric Hoeksema patzte bei der Jagd nach dem ersten Sieg der Saison. Mit einem Überschlag ging er über die Ziellinie und verlor dabei die zwei hundertstel Sekunden, die er für den Sieg hätte benötigt. Caughey nimmt das Auftaktrennen dennoch locker: „Mein Team arbeitet sehr gut. Ich weiß dass unser Boot sehr gut funktioniert und daher freue ich mich auf die nächste Runde in Gisborne. Der Kurs dort ist sehr schnell und ein paar der anderen Boote haben dort einen Vorteil gegenüber unserem, dem mehr die technischen Kurse liegen. Das Rennen in Gisborne wird um vieles enger als hier in Featherston werden.“


Am 03. Februar geht es für die neuseeländischen Jetsprinter in die zweite Runde. Genügend Zeit bis dahin alle Schäden, mental als auch materiell, beseitigen zu können.

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