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Neue Teams, neue Regel, neue Fahrer, auch neue Champions?
18.05.04
In dieser Saison scheint es für die Champions Björn
Gjelsten und Steve Curtis eng zu werden, wenn sie mit der „Spirit of Norway“ ihren Titel verteidigen wollen. So sind die beiden sich sicher, dass die Hauptgegner aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Qatar
kommen. „Unsere schwersten Gegner sind sicherlich die Victory ´s und die „Qatar 96“. Beide Teams haben etliches an Zeit und Geld investiert um sich für die neue Saison vorzubereiten.“ schätzte Steve Curtis die Lage
ein. „Und genau wie im letzten Jahr, wissen Björn und ich, dass sie mehr Leistung haben als wir haben werden. Aber das ist nicht das Entscheidende. Unser Setup funktioniert bestens und das Boot ist zuverlässig.“
Curtis und Gjelsten gewannen im letzten Jahr den Lisboa Grand Prix auf dem Tejo mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 181,89km/h. Konkurrenz schlief nicht
Der General Manager des Victory-Teams, Gianfranco Venturelli, zeigte sich ebenfalls sehr zuversichtlich was seine
Boote und Piloten angeht: „Die Tests verliefen absolut problemlos. Es ist jetzt nur noch eine Frage des Feintunings. Wir
wollen den Saisonstart so gut wie irgendmöglich hinlegen.“ Sprachs und dachte dabei sicherlich an das Desaster vom letzten Jahr, als beide Boote des Teams mit Totalschaden abgestellt werden mussten.
Doch der heimliche Favorit für den ersten Lauf ist die “Qatar 96“ von Sheik Hassan Al Thani und Throttleman Matteo
Nicolini. Das Duo schraubte und testete in der Winterpause was das Zeug hielt. „Nach dem überraschend guten
Abschneiden im letzten Jahr, haben wir nun genug Vertrauen in uns, dass wir noch besser ans Limit herangehen
können.“ meinte Sheik Hassan. “Wir haben reichlich getestet und ein hartes Trainingsprogramm absolviert. Ich bin ganz sicher, das wir weit vorne mitfahren werden.“
Learning by Doing
Der Vizechampion von 2003, Edoardo Polli, wird entgegen der allgemeinen Gerüchte wieder antreten. An seiner Seite
wird der Monegasse Jose Corti sein Debüt in der „Highlander“ und der Class 1 geben. „Sicherlich wird es einige Zeit
dauern, bis Jose und ich uns im Boot verstehen. Jose hat aber den Vorteil, das er einiges an Motorsporterfahrung mitbringt.“ erklärte Edoardo Polli. 
Ebenfalls lernen wollen und müssen auch die beiden „Neuen“ in der Class
1. Chris Parsonage gibt sich bescheiden. “Ich werde noch einiges zu Lernen haben bevor ich mitreden kann, aber ich vertraue dabei voll auf meinen Throttleman Peter „Muddy“ McGrath.“ Neben der bislang fehlenden
Erfahrung hatte die Crew der „Hydrolift“ Probleme ganz anderer Art. „Wir hatten ein ganzes Stück Arbeit vor uns.“ meinte Throttleman Björge Jacobson. “Die „Hydrolift“ war ehemals mit Seatek Dieselmotoren
ausgerüstet und wir mussten ziemlich viel umbauen um die Lamborghinis einbauen zu können. Ein anderes Problem war das Gewicht, was wir einsparen mussten.“ Ob die Norweger mit ihrem Maßnahmen Erfolg hatten,
wird sich zeigen.
Taktikkomponente durch “Long Lap”
Eine Neuheit ist die Einführung der „Long Lap“, einer langen Runde. Damit will die IOTA eine taktische Variante in die
Rennen einbauen. Jedes Team ist verpflichtet, nach der 2. Runde, spätestens jedoch innerhalb 70% der Renndistanz
eine extra ausgewiesene, längere Runde zu fahren. Wann diese Runde gefahren wird bleibt den Teams überlassen. Dadurch wird es schwer werden, den Ausgang des Rennens schon vorzeitig vorherzusehen.
Bleibt abzuwarten ob es auch so funktioniert, wie man es sich vorgestellt hat.
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Saeed Hareb neuer U.I.M. Kommissar
18.05.04
Der Direktor des Dubai International Marine Clubs (DIMC), Saeed
Hareb, ist von der U.I.M. zum Kommissar für die Class 1 ernannt worden. Die Ernennung erhielt Hareb quasi auf dem Weg zum Auftaktrennen nach Lissabon. “Ich weiß die Ernennung zum U.I.M. Kommissar sehr zu schätzen.
Für mich ist ein neuer Titel und eine neue Aufgabe. Ich werde mein Bestes tun, und den Teams und örtlichen Veranstaltern helfen, die Class 1 noch besser zu machen.”
Schon kurz nach seiner Ernennung, führte
Hareb bereits einige Neuerungen ein. Zusammen mit der U.I.M. und der Fahrervereinigung IOTA wurden für die Saison 2004 u.a. auch die “Long Lap” eingeführt, wie sie bereits in der Class III üblich ist. “Die
Einführung der “Strafrunde” und der “Long Lap” bringt mehr Aufregung in die Rennen. So müssen die Team-Manager und die beiden Piloten nun ständig die anderen Teams im Auge behalten, ähnlich wie in der Formel 1.”
Die Ernennung Harebs folgte dem Rücktritt von Richard Ridout am Anfang des Jahres. “Sicherlich waren wir nicht immer einer Meinung, doch ich halte Richard in Ehren. Wir haben in den 12 Jahren unserer Bekanntschaft immer gut zusammengearbeitet und er hat eine Menge für die U.I.M und Offshore Racing geleistet. Ich werde versuchen, in seine Fußstapfen zu treten.” erklärte Saeed Hareb. Zum Portuguese Grand Prix in Lissabon wird Hareb zum ersten Mal als internationaler U.I.M. Kommissar anreisen und nicht wie bisher, mit dem Victory-Team. “In meinen Auge wird das Victory-Team wird ab heute genauso aussehen, wie alle anderen Teams.” Na, denn.....
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Neue Regeln sollen Class 1 nach vorne bringen
14.07.04
Der zu Beginn der Saison frisch
ernannte U.I.M. Kommissar Saeed Hareb will mit der Einführung einiger neuer Regeln die Class 1 auf Vordermann bringen. Neben einem überarbeiteten Strafsystem hat sich Hareb auch eine neue Startprozedur und die
Einführung der „Long Lap“ ausgedacht. “Wir suchen nach Änderungen, von denen nicht nur die Teams profitieren, sondern der Sport als solches. Trotz aller bisherigen Änderungen, kommt der Sport nach wie vor nicht
weiter. Wir wollen nun die Bereiche finden wo es klemmt und wo eine Verbesserung notwendig ist.“ meinte Saeed Hareb.
Neue Startprozedur und „Long Lap“
So wurde eine neue Startprozedur eingeführt. Die
Teams sammeln sich wie gehabt in der sog. Muster Area. Die besten 5 der Pole Position nehmen dort ihre Aufstellung hinter dem Startboot ein. In dieser Reihenfolge, ca. 30m
hinter dem Startboot, fahren die Teams dann mit ca. 30-35kn in Richtung der neuen, durch Bojen gekennzeichneten Startlinie. Erst die Top 5 der Pole und daneben die anderen Teams. Schafft es
eines der Top 5 Teams nicht, sich richtig in der Startlinie zu positionieren, setzt es gleich eine gelbe Karte. Nach Weisung des Startbootes fällt dann die Startflagge und alle Boote haben die
Startlinie zu überqueren um ins Rennen zu gehen, sonst gibt es eine „Long Lap“ als Extra.
Ein Frühstart, wie in die „Highlander“ 2003 in Plymouth hinlegte, bedeutet Disqualifizierung. Die neue Startprozedur
wurde bei den beiden letzten Rennen erfolgreich getestet. Sie wird nun als Pflicht eingeführt. Ebenso Pflicht geworden
ist die „Long Lap“. Jedes Team hat im Laufe des Rennens eine speziell ausgewiesene, längere Runde zu fahren. Wann
das Team diese Runde in Angriff nimmt, bleibt ihnen überlassen. Die „Long Lap“ bringt wie in der Formel 1 eine taktische
Komponente ins Rennen. So nutzte z.B. in Alicante die „Hydrolift“ die „Long Lap“ um aus dem „Stau“ zu kommen und
hinterher freie Bahn zu haben. Die „Spirit of Norway“ dagegen fuhr sich zu Beginn einen möglichst großen Vorsprung
heraus und setzte erst dann zu ihrer „Long Lap“ an. Gefahren werden kann die „Long Lap“ nach der 2. Runde und bevor 70 Prozent der Gesamtrenndistanz beendet sind.
Eine weitere, wichtige Änderung gibt es im Bereich der Wendemarken. Konnte, bzw. musste man bislang umdrehen und
eine verpasste Marke erneut in Angriff nehmen, so wird nach der neuen Regelung das Auslassen mit einer zusätzlichen „Long Lap“ belohnt.
 Weitere mögliche Änderungen für die Zukunft
Für die Zukunft könnte die Renndauer auf 45 min. begrenzt und eine 2. „Long Lap“ eingeführt werden. „Im Moment halten nicht alle Boote die volle Distanz
durch. Das kann man verbessern, indem man die Renndauer verkürzt. Außerdem erlaubt es uns eine bessere Unterstützung für die Medien.“ sagte Hareb.
Aber Saeed Hareb hat noch weitere Änderungen im Sinn. So denkt er zur Zeit darüber nach, dass gleich 3 Rennen konzentriert an einem Ort stattfinden. „In
der Vergangenheit haben wird das schon bei der Class 2 und 3 WM gemacht und es hat gut funktioniert. Das macht Sinn, wenn man bedenkt, was die Teams und die Local Organizer an Zeit und Geld in die Vorbereitung eines
Events investieren. Aber wie bei allen Regeländerungen, erwarte ich auch hier das Feedback der Teams.“
Auch die Disziplin soll gestärkt werden
Neben den rein sportlichen Änderungen hat Saeed Hareb auch die Disziplin der Teams im Blick. So sichert z.B. die
geänderte Startprozedur eine größere Fairness zu. Die schnelleren Teams können sich nun keinen Vorteil mehr
verschaffen, indem sie eine freie Bahn außerhalb suchen. Alle Boote müssen jetzt eine festgelegte Startlinie passieren.
Und auch die Pünktlichkeit gehört zum Programm. So hagelt es Strafen für „Trödler“. Die Top 3 Teams müssen nun
spätestens 10 min. nach dem entsprechenden Wettbewerb auf dem Podium erscheinen, wenn sie keine Strafzeit
riskieren wollen. Auch auf dem Wasser ist Pünktlichkeit gefragt. Das bekam bei der letzten Pole Position bereits ein
Team zu spüren. Sie durften ihren 3. Lauf zur Pole nicht fahren, weil sie zu spät kamen. Ausnahmen gibt es bei Saeed Hareb nicht…
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Mercury V8 soll frischen Wind in die Class 1 bringen
30.09.04
Las sich die Liste der
Motorenhersteller in der Class 1 bis etwa Mitte der 90er wie das Who-is-Who der Verbrennungsmotoren, so verlassen sich die Teams seit 2003 auf die treibende Kraft eines einzigen Herstellers. Gingen in den früheren
Zeiten die Class 1 Geschosse mit so klangvollen Namen wie Isotta Fraschini, Bouduin, Motori Moderni oder kraftvollen BigBlocks von V8 Spezialisten wie Keith Eickert und Sterling an den Start und sorgten
Dieselmaschinen von Seatek und Detroit für Abwechslung im Benzinerallerlei, so konzentrieren sich die Teams heute auf den bewährten V12 aus dem Hause Lamborghini.
Lamborghini überall
Der Lamborghini V12 hat sich als das Non-plus-ultra in Sachen Antriebsaggregat entwickelt. Nach dem Verbot der Dieselmaschinen 2003 reduzierte sich die Motorenfrage darauf, ob es ein 2 oder 4-Ventiler von
Lamborghini ist. 2003 fertigte das Victory Team zwar ein eigenes V12 Aggregat, jedoch ist die Basis des „Victory V12“ eine modifizierte Variante des bewährte Lamborghini V12. Lamborghini überall. Doch 2005 soll
sich das (endlich) ändern.
Eines der letzten Dieselboote in der Class 1 war 2002 die
australische “Riviera”. Bill Barry-Cotter setzt das Boot nun erfolgreich in der australischen Class 1 Meisterschaft ein. Angetrieben von zwei Detroit Dieseln gehört es zu den schnellsten Class 1 Booten der Welt
Neuer V8 von Mercury Racing
Ein Amerikaner soll den V12 in der Saison 2005 das Fürchten lehren. Das Projekt heißt „HP 1075 SCi“ und stammt aus
der Schmiede von Mercury Racing. Schon die Eckdaten des V8 Ami´s lesen sich gut. 1075PS bei 6000 U/min aus 9,1l
Hubraum mobilisiert die Maschine in der Werkseinstellung. Mit 782kg incl. Antriebseinheit ist der Ami allerdings kein
ausgesprochenes Leichtgewicht. Nur knapp 400kg bringt dagegen der schlanke V12 Italiener auf die Waage. Mercury
legte das Hauptaugenmerk bei der Entwicklung des „1075 SCi“ auf die Zuverlässigkeit und Motorsteuerung. Der V8 ist deutlich sparsamer und zeitgemäßer als der in die Jahre gekommene italienische V12.
Motorenvielfalt wird von Teams begrüßt
Am 28.09.04 gab IOTA Präsident und „Highlander“ Pilot Edoardo Polli bekannt, das er aus der aktuellen Meisterschaft
aussteigen wird, und sich ganz dem Testen des neuen Mercury Motors widmen wird. „Ich mache das, weil es
irgendjemand machen muß um den Sport nach vorne zu bringen. Ich bin mehr als glücklich, dieser jemand zu sein. Es
ist sehr wichtig für die Class 1.“ meinte der Italiener am Dienstag in Mailand. Die Entscheidung, Mercury für die Class 1
zuzulassen, fiel auf einem IOTA Meeting beim letzten Grand Prix in Oslo und wird von den Teams begrüßt. „Die Class 1
muß sich weiterentwickeln um attraktiver für neue Teilnehmer zu werden und zwar auf einen vernünftigen finanziellen
Level.“ kommentierte Polli. „Wir haben zur Zeit keinen aktiven Motorenhersteller und die laufenden Kosten sind immens
hoch. Bei einer Fa. wie Mercury das Interesse geweckt zu haben ist sehr, sehr gut. Damit kommen wir in eine positive Situation. Für 2005 werden wir dann einen Ersatz oder Gegner für die Lamborghini´s haben.“
Edoardo Polli´s “Highlander“ wird Testboot
Nun sollen die Mercury´s getestet werden. Als Testboot stellt Polli seine „Highlander“ zur Verfügung. Nach kleineren Arbeiten zur
Anpassung des V8 Pakets in den Tencara Rumpf, liegt nun das Hauptaugenmerk darauf, das ganze konkurrenzfähig einzustellen. „Im großen und ganzen ist die Maschine in dem Zustand, wie sie aus dem Werk kommt, mit ein,
zwei kleineren Änderungen,“ meinte der technische Direktor von Mercury Racing, Fred Hauenstein. „Wir müssen z.B. das Steuersystem für die Aufladung etwas anpassen um. Dabei
werden wohl ein paar der 1075PS verloren gehen. Doch wir wollen die Drehzahlen beibehalten und trotzdem eine möglichst hohe Zuverlässigkeit erreichen.“
Feuerprobe bei Indian Grand Prix
Feuerprobe und erster Renneinsatz des „Mercury-Kats“ wird der Indian Grand Prix in Mumbay sein. Da das Mercury
Aggregat bislang nicht für die Class 1 homologiert, sprich zugelassen ist, wird für die „Highlander“ die Saison beendet
sein und fährt so als „WildCard“ ohne Anrecht auf Punkte die verbleibenden Rennen mit. Edoardo Polli wird den Verlust
von Meisterschaftspunkten sicherlich verschmerzen können, liegt die „Highlander“ doch nur auf Platz neun der WM. Vielleicht auch ein Grund für den „freiwilligen“ Rücktritt von der WM um zu Testen.
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Erste Testfahrten mit Mercury-”Highlander”
09.10.04
Edoardo Polli und Steve Curtis
haben den ersten mit Mercury Maschinen angetriebenen Class 1 Kat erfolgreich im italienischen Savona getestet. Curtis fuhr bereits in den frühen 90er mit Edoardo Polli in der Class 1 und gilt als der erfahrenste
Throttleman in der Offshore Szene. Polli´s „Highlander“, einer der älteren, stabilen Tencara Rümpfe in der Class 1, wurde für den Einbau der Mercury Antriebspakete umgerüstet und dient nun als Testboot. Gleich
zweimal ging Polli mit Steve Curtis an seiner Seite zu Tests hinaus. Danach legte Edoardo Polli selber Hand an die Throttle und sein ehemaliger Fahrer Lamberto Leoni übernahm das Steuer. Das läßt die Vermutung zu,
das Leoni auch den Rest der Saison als Pilot von Polli in der „Highlander“ fahren wird.
Mercury HP 1075 SCi bestand Feuerprobe
Der 5-fache Weltmeister Curtis, üblicherweise Throttleman der „Spirit of Norway“, war von dem neuen
Antriebspaket ganz angetan. “Es ist zwar noch früh, aber die ersten Eindrücke mit den Mercury´s sind schon sehr gut. Wir konnten ein paar Stunden testen, nichts Anstrengendes, und die Maschinen liefen ohne
Schwierigkeiten.“ meinte er und fügte hinzu. „Es war ein schöner Schwell draußen, so um 4-5 ft (1,2m-1,5m). Wir brauchten uns nicht großartig anzustrengen und erreichten schnell 120mph. Wir nutzten die Zeit aus und
probierten unterschiedliche Setup´s.“
Foto: Mercury Racing Zuviel Power um Chancengleichheit zu wahren?
Dass die Mercury´s 2005 neben den Lamborghini´s fahren, wird von allen befürwortet, doch nun heißt die schwierige
Frage – Wie bekommt man die HP1075 SCi Motoren auch chancengleich. Im Klartext – vermutlich drosseln. „Sicherlich
produziert der Mercury mehr Leistung als die Lamborghini´s, doch das geniale elektronische Motormanagement erlaubt
uns, die Maschine so zu drosseln, wie wir sie benötigen.“ kommentierte Steve Curtis die Leistungsfrage.
In Mumbai erster Test unter Rennbedingungen
Nun wird Edoardo Polli die neuen Maschinen unter Rennbedingungen testen. Beim Mumbai Grand Prix wird er mit der
Mercury „Highlander“ zum ersten Rennen antreten. Zwar bekommt er keine Meisterschaftspunkte, dennoch ist schon
von Seiten des verantwortlichen WOCC das Go gegeben worden, wenn er unter den Top Drei landen sollte, steht er auch auf dem Podium.
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Bildband über die norwegischen Class 1 Grand Prix angekündigt
12.10.04
Glen Philip Hagen
und Marius Brinch Gabrielsen, zwei Norweger mit einem ausgeprägten Hang zur Class 1, wollen die Powerboat Fans erfreuen. Im Rahmen des Class 1 Grand Prix in Oslo 2004 gaben die beiden ihr ehrgeiziges Projekt bekannt
- einen erstklassigen Bildband, der alle bisherigen Class 1 Grand Prix in Norwegen ausführlich in Bild und Text festhält.
Exklusiver Bildband über die Class 1 GP in Norwegen
300 - 500 Seiten
soll das großformatige Werk enthalten. Rappelvoll mit Actionfoto´s, die Glen Philip Hagen und Marius Brinch Gabrielsen bei den bisherigen 15 norwegischen Class 1 Grand Prix geschossen haben. Hagen, Sportfotograf und
Herausgeber des Powerboat-Magazins „Speed & Pleasure“, ist seit seiner Kindheit Fan der schnellen Boote und hat sich seit 1980 auf das Fotografieren bei Offshore Rennen spezialisiert. Gabrielsen ist der Drahtzieher und Organisator
des Projektes. “Eine Foto-Chance kehrt niemals in der gleichen Art wieder.“ meinte er, mit dem Blick auf tausende von verlorenen Momenten. „Als wir nach dem Oslo Grand Prix 2002 unsere Bilder anschauten,
dachten wir, was für eine Schande dass so viele wirklich gute Fotos niemals veröffentlicht werden. Wir hatten schon vorher mit ein paar Ideen herumgespielt, doch diesmal nahm ich ein Buch mit der Dicke eines
Backsteines und sagte zu Glen: Lass uns ein Buch wie dieses machen.“ erinnert sich Marius an den Anfang. Glen stimmte ihm zu und es begann die langwierige Arbeit, über 40.000 Fotos zu sichten und zu sortieren.
Noch liegt einiges an Arbeit vor den beiden Enthusiasten, doch sie hoffen zum März 2005 ihren Bildband vollendet zu
haben. Dann ist es nur noch eine Frage, wie man den Bildband möglichst günstig in Druck gehen lässt. „Wir hoffen,
dass das Buch zum Sommer 2005 in den Verkauf gehen wird. Norwegen feiert dann 100 Jahre Unabhängigkeit, und wir
glauben das wir mit dem Bildband auch die lange Seefahrertradition der Norweger widerspiegeln können.“ sagte Marius
Jedes Bild erzählt eine eigene Story
Die beiden bauen bei der Suche nach den Story´s hinter den mehr als Tausend Bildern die in dem Bildband erscheinen sollen, auf die Mitarbeit von Leuten aus der Szene. „Wir haben
eine Vorauswahl von knapp 1000 Bildern getroffen, die wir in unserem Buch abdrucken wollen. Die Bilder verdienen es alle durchweg auf Doppelseiten oder in Posterformat zu erscheinen.
Es ist schon ein wenig frustrierend,“ gesteht Marius ein. “Wenn du ein Offshore Boot präsentieren willst, kannst du kein kleines Bildchen dafür nehmen. Es zeigt einfach nicht die Faszination.
Menschen und Close-Up Situationen kann man in kleinen Dimensionen zeigen, aber die Boote sehen aus wie Badewannenspielzeug wenn man sie nicht großformatig zeigen
kann….ein paar Quadratmeter pro Boot wären perfekt,“ scherzte Marius bevor er weiter erklärte. „Wir möchten jeden Powerboat
Fan einladen uns zu helfen. Wer glaubt, eine Geschichte beitragen zu können, soll sich bei uns melden. Wir gewähren
ihm dann Zugang zu unserer VIP - Area, wo die meisten der infrage kommenden Bilder gespeichert sind.“
VIP-Area für Kommentare eingerichtet
Marius und Glen haben in der VIP-Area von jedem norwegischen Rennen von 1992 bis 2004 jeweils um die 100 Bilder
eingestellt. Genug Raum für Kommentare, Geschichten und Hinweise ist also vorhanden. Wer einen ersten Eindruck
gewinnen möchte oder sich eine Ausgabe des Bildbandes sichern möchte, der sollte unbedingt die Website zum Buch besuchen.Fotos und Logo: Copyright C1Offshore.com
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Saeed Hareb zum Vorsitzenden COMINOFF gewählt
25.10.04
Über 160 Delegierte aus den 58
Mitgliedsnationen der U.I.M. trafen sich vom 18.10. - 24.10.04 zu ihrer 77. General-Versammlung im portugiesischen Portimao. Neben der Festlegung des offiziellen Rennkalenders für 2005 (Bekanntgabe ab 15.11.04)
wurden auch die Mitglieder der einzelnen Kommissionen für die kommenden vier Jahre neu gewählt. Unter anderem wurde mit Saeed Hareb auch der erste Araber in eine Kommission gewählt. Hareb übernimmt den Vorsitz der
COMINOFF, der Kommission die in der U.I.M. für den Offshore Rennsport verantwortlich ist. Saeed Hareb wurde dabei einstimmig von den Mitgliedern als Vorsitzender gewählt. Seit dem Rücktritt von Richard Ridout Anfang
des Jahres wurde die Kommission von dem Italiener Alfredo Redaelli kommissarisch geführt. Die COMINOFF, Comission internationale Offshore, kümmert sich um die grundlegenden Sachen im Bereich aller Offshore Klassen.
So überwacht die COMINOFF z.B. die Einhaltung des Reglements und sorgt bei Bedarf für Verbesserungen. Sie ist quasi die vorgesetzte Stelle des WOCC, der World Offshore Championship Comission die für die Class 1 WM
zuständig ist und deren Vorsitz ebenfalls von Saeed Hareb geführt wird.
 Dank an die U.I.M und das Emirat Dubai
In seiner Antrittsrede bedankte sich Saeed Hareb besonders bei der
Regierung des Emirates Dubai für die Unterstützung und ihr unermüdliches Engagement in der U.I.M. seit dem Beitritt 1990. „Wenn es jemanden gibt, dem ich zuerst danken möchte, dann sind es die
Offiziellen der U.I.M und der Regierung von Dubai. Ohne deren Vertrauen und Unterstützung hätten wir nicht das erreicht, was wir heute geschafft haben - das internationale Feiern des Wassersports mit Nationen rund
um den gesamten Globus.“ meinte Saeed Hareb.
Glückwünsche vom „Nachbarn“
Der neu gewählte Vorsitzende Saeed Hareb nahm dankend die
Glückwünsche des U.I.M. Präsidenten, dem deutschen Ralf Fröhling, entgegen. Der nutzte die Chance und dankte Hareb für seine bisherige Arbeit bei der Verbesserung der Class 1 Weltmeisterschaft und
wünschte ihm alles Gute und viel Glück in der neuen Position. Ebenfalls Glückwünsche überbrachte Sheik Hassan Al Thani in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Qatar Marine Sports Federation. „Im Namen der
QMSF möchte ich Saeed ganz herzlich zu seiner Wahl gratulieren.“ meinte der Sheik und fügte hinzu. „Ich möchte ebenfalls Ralf Fröhling danken, der es möglich machte, die Aktivitäten der U.I.M. bis nach Qatar
zu erweitern.“ Gleichzeitig bewarb sich Doha/Qatar für die Ausrichtung der U.I.M. General-Versammlung 2005. Seitenanfang |
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Mercury´s Zukunft in der Class 1
09.11.04
In Lissabon trafen sich die Mitglieder des
WOCC (World Offshore Championship Commitee) und der Präsident der U.I.M., Ralf Fröhling, um den Vorschlag der IOTA (International Offshore Team Association) über die Einführung des Mercury HP1075Sci V8
Kompressormotors in die Class 1 ab der Saison 2005 zu diskutieren. Die hubraumstarken amerikanischen Kompressor V8´s sollen dann neben den bislang eingesetzten V12 Saugmotoren von Lamborghini und Victory für
Abwechslung sorgen. Für die letzten 4 Rennen der Saison 2004 wurden die 9,1l BigBlocks in die „Highlander“ von Edoardo Polli eingebaut und sollen nun im Rennbetrieb getestet werden. Die Mikroprozessor-gesteuerten
Maschinen leisten in der Werkseinstellung lockere 1075PS. Die 8,2l V12 Lambo´s liegen knapp 100 - 150 PS darunter.
Chancengleichheit muß gegeben sein
In den nächsten Monaten wird die IOTA und das WOCC
festlegen, welche Motoren-Bauteile verwendet werden können, um die Chancengleichheit zwischen den vorhandenen V12 von Lamborghini und Victory und den neuen V8 herzustellen und um dann eine „echte“
Motorenvielfalt bieten zu können. Diese Entscheidung wurde angesichts des drohenden Endes der Produktion von Lamborghini Marine Motoren gefällt. Desweiteren soll die Einführung der kostengünstigen gedrosselten
Kompressormotoren aus Serienproduktion neue Teilnehmer in die Class 1 locken. Eine längst fällige Entscheidung nach dem Verbot der Dieselmaschinen.
Air-Restrictor soll für gleiche Leistung sorgen
Steve Curtis und Edoardo Polli haben die Mercury´s bereits erfolgreich getestet. „Es ist noch sehr früh, doch die ersten
Ergebnisse sind bereits hervorragend.“ meinte Throttleman As Steve Curtis nach den Testfahrten mit der umgebauten
„Highlander“. Doch noch haben die BigBlocks viel mehr Leistung als die im Laufe der Jahre immer wieder
eingeschränkten Lamborghini Triebwerke. Ein Air-Restrictor soll nun bei den V8 Motoren für Kurzatmigkeit sorgen und
das Leistungsniveau angleichen, damit die neuen Maschinen erfolgreich in die Class 1 eingeführt werden können. Die
Methode der Leistungsbegrenzung mittels Air-Restrictor ist im internationalen Motorsport eine gängige Art, die Chancengleichheit zwischen unterschiedlichen Motorenkonzepten herzustellen. Saugmotoren, Turbo- und
Kompressormaschinen werden mit unterschiedlichen Größen von Air-Restrictors ausgestattet um eine einheitliche
Leistung zu garantieren. Die Maschinen „atmen“ quasi durch einen Strohhalm und werden so in der Leistung begrenzt. Eine Qual für jede Motorenbauer.
ABPA Supercats könnten zugelassen werden
Ebenfalls diskutiert wird die Zulassung von Booten aus der amerikanischen ABPA Serie, speziell den sog. SuperCats. Die haben aber mit knapp 100kg weniger auf den
beiden Rümpfen als die geforderten 4650kg der U.I.M. Class 1 bislang keine Chance. Hier könnte eine Gewichtsangleichung von beiden Seiten für die dringend benötigten neuen Teilnehmer in Europa
sorgen. Diese und weitere Entscheidungen werden von dem WOCC bis 01.01.05 entschieden und entsprechend verabschiedet. Dabei stehen auch Änderungen bei den zugelassenen Propellern ganz
oben auf dem Zettel. So sollen die geschmiedeten, sündhaft teuren Spezialpropeller verboten werden. Lediglich die klassisch gegossenen Modelle sollen in den kommenden 2 Jahren zum Einsatz kommen. Mit
den geschmiedeten Propeller ließ sich nicht nur die Leistung extrem steigern sondern auch die Kosten. Sehr zum Nachteil der kleineren Teams.
Neuer Name für die Class 1
Eine weitere Neuerung für das Jahr 2005 soll der Name der Class 1 Rennserie sein. Anstelle der bislang verwendeten
Bezeichnung WOC (World Offshore Championship) soll die Serie 2005 unter dem Namen WPC (U.I.M. Class 1 World Powerboat Championship) fahren. Na, denn…..wenn´s hilft.
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Vorläufiger Kalender der Class 1 WM 2005 bekanntgegeben
17.11.04
Die Absagewelle der Class
1 Rennen ist noch nicht abgeklungen, da veröffentlicht die U.I.M. gem. ihrer Regeln schon die angedachten Termine für 2005. Prima für die U.I.M. - nicht so prima für die IOTA. Die hätte nämlich einen positiven
Aspekt in die WM bringen können, wenn...ja, wenn dort nicht aufgrund der Absagen des Mumbai GP und des Fujairah GP viel zu viel zu tun gewesen wäre. Mittlerweile sind die Ersatzrennen der Middle East Meisterschaft
unter Dach und Fach und der Qatar Duty Free GP steht vor der Tür. Für die Organisatoren ein Aufatmen, für die Teams bringen die vier anstehenden Rennen mit nur 2 Veranstaltungsorten in Dubai und Doha etwas mehr
Ruhe. Schließlich kommt man nun mit einem einzigen Ortswechsel aus.
Nun aber die Termine 2005. Wie geplant läuft die Class 1 WM ab nächstes Jahr unter dem neuen Namen WPC, der World Powerboat Championship,
anstelle der alten Bezeichnung WOC, World Offshore Championship. Als Auftakt sind diesmal 2 Rennen im Mittleren Osten angedacht. Bereits im April soll der erste GP in Doha/Qatar über die Bühne gehen, gefolgt von dem
UAE GP in Abu Dhabi. Dann wird es eng, denn schon einen Monat später geht es erst über den Tejo in Lissabon und dann nach Alicante. Neu für 2005 soll ein weiteres Rennen in Norwegen gefahren werden. Neben Oslo wird
die WPC Truppe dann in Trondheim ein Gastspiel geben. Bis zum Ende der Saison mit den mittlweile schon traditionellen GP in Dubai und Fujairah, soll nach Ansicht der IOTA neben Mumbai noch ein weitere fernöstlicher
GP stattfinden. Im Gespräch sind dabei Thailand, Korea und China. Der geneigte Fan wird es gemerkt haben: es fehlen, wie fast schon zu vermuten war, die Rennen in Deutschland und Österreich. Aber auch Großbritannien
ist nicht mehr dabei. Damit bleibt für die deutschen Fans nicht mehr viel übrig....Aber wie auch immer - wie wir alle aus den vergangenen Jahren wissen, ist der Kalender natürlich mit Vorsicht zu genießen. Wollen
wir dennoch das Beste hoffen und freuen uns jetzt erst einmal auf die Middle East Championship.
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Die vorläufigen Class 1 Termine 2005 im Überblick
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14.04. - 16.04.05
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Doha / Qatar
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Qatar Grand Prix
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20.04. - 22.04.05
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Abu Dhabi /Arabische Emirate
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UAE Grand Prix
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20.05. - 22.05.05
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Lissabon / Portugal
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Portuguese Grand Prix
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03.06. - 05.06.05
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Alicante / Spanien
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Spanish Grand Prix
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17.06. - 19.06.05
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Reserve Termin
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Portugal oder Italien
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15.07. - 17.07.05
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Reserve Termin
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05.08. - 07.08.05
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Trondheim / Norwegen
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Norwegian Grand Prix
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12.08. - 14.08.05
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Oslo / Norwegen
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Scandinavian Grand Prix
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14.09. - 16.09.05
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Reserve Termin
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Thailand, China oder Korea
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05.11. - 06.11.04
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Mumbay / Indien (ex-Bombay)
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Indian Grand Prix
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23.11. - 25.11.05
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Fujairah / Arabische Emirate
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Fujairah Grand Prix
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02.12. - 04.12.05
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Dubai / Arabische Emirate
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Emirates Grand Prix
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Stand 16.11.04
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Fußballlegende Gabriele Batistuta testete „Highlander“
18.11.04
Während die Qatar Marine
Sports Federation dem Qatar Duty Free Grand Prix in Doha den letzten Schliff gaben und sich die Teams auf das Training für das bevorstehende fünfte Rennen der Class WM 2004 vorbereiteten, ließ die „Highlander“
bereits ihre nagelneuen Mercury Maschinen bei ersten Runden dröhnen.
 Grund für die „Ausflugsfahrt“ war die Visite das Fußballers Gabriele Batistuta. Der ehemalige argentinische Fußballer war lange Zeit der Star
bei Fiorentina, AS Rom und Inter Mailand. In den letzten beiden Jahren spielte er bei Al-Arabi im Emirat Qatar. Nun nutzte er die Gelegenheit, um ein paar Runden mit der „Highlander“ zu fahren.
Mit Lioni di Biasi ein paar Runden gedreht
Im Vorfeld der Testfahrten zum Qatar Duty Free Grand Prix in Doha, konnte er an der Seite von dem ehemalige Class 1 Piloten Lino di Biasi im
Cockpit der Mercury befeuerten „Highlander“ das Steuer in die Hand nehmen. Das Duo zog ein paar schnelle Runden in der Bucht von Doha. „Es ist eine fantastische Erfahrung für mich,“ meinte Batistuta. “Ich habe
zwar im letzten Jahr einen Class 2 Kat des Victory Teams fahren dürfen, aber das hier ist meine ersten Gelegenheit, ein Class 1 Boot zu steuern.
Es ist nicht einfach. Ich bin sicher, dass es ein schwieriger Sport ist. Ich bewundere die Jungs, wie sie bei allen Wetterbedingungen mit High-Speed fahren.“
Ob sich Batistuta in Richtung Powerboatsport orientieren wird, ist eher unwahrscheinlich, aber das die Mercury´s bereits sauber arbeiten steht damit fest, denn wenn es nicht funktionieren würde, hätte man wohl kaum
Zeit für Gästefahrten.
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